Verschwundene Straßennamen

Peter Autengruber, seines Zeichens Historiker und Lehrbeauftragter an der Universität Wien, widmet sich in seinem neuen Buch einem spannenden Thema: Nämlich „Verschwundenen Wiener Straßennamen“ (www.edition-wh.at). 124 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Kartenreproduktionen und Zeitungs-Faksimiles berichten unter anderem von Namen, die zu Recht verloren gegangen sind, wie ein Stalinplatz (Schwarzenbergplatz) oder ein Kernstockplatz (Familienplatz), aber ebenso von solchen, die nicht mehr benötigt wurden und in Vergessenheit gerieten. Interessant ist auch die Tatsache, dass es heute (mit Stichtag 1. Juli 2018) 6.743 benannte Verkehrsflächen (Straßen, Gassen Plätze, Wege, Alleen usw.) in der Donaumetropole gibt. Autengrubers „Lexikon der Wiener Straßennamen“ gilt übrigens bereits als Standardwerk.