Die Volkshochschulen haben die Corona-Pause genützt, um ein neues Angebot zu schnüren: Mit dem Lateinamerika-Institut, das seinen Sitz in der Türkenstraße 25 im 9. Bezirk hat, gibt es den elften VHS-Kooperationspartner. „Das Zusammengehen freut mich sehr“, betont VHS-Geschäftsführer Herbert Schweiger. „Es bedeutet einen enormen Zuwachs an Kompetenz für uns, zumal die Sprachen zu den wichtigsten VHS-Bereichen zählen.“

Für das Lateinamerika-Institut ist es die Rettung, gab es doch zuletzt existenzielle Sorgen. Die Corona-Krise hat ihr Übriges beigetragen. „Wir verstehen uns als Brückenbauerin nach Lateinamerika“, erklärt Institutsleiterin Andrea Eberl. „8.700 Menschen aus Lateinamerika leben derzeit in Wien. Wir hoffen, über die VHS noch mehr Interessierte erreichen zu können.“

Das LAI ist seit 1. Juli neuer VHS-Partner und hat mehr als 200 Spanisch- und 50 Portugiesisch-Kurse im Angebot, macht ca. 50 Veranstaltungen und begrüßt 300 Schüler zu Spezialworkshops pro Jahr.