Währing: 42A soll nicht durch Wohngebiete fahren

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Die mit Sommer 2021 geplante neue Linienführung des 42A (Schafberg-Bäderbus) hat Proteste ausgelöst. Die SPÖ will einen Kompromiss finden.

Einen Proteststurm hat die Entscheidung der Wiener Linien und von Bezirkschefin ­Silvia Nossek über die neue Linienführung der Buslinie 42A in Gersthof ausgelöst. Begrüßt wird zwar der Anschluss an das Gersthofer Platzl, nicht aber die geplante Route durch die enge Salierigasse. VP-, FP- und SP-Mandatare hatten sich gegen die Route durch das besonders ruhige Wohngebiet ausge­sprochen. Alternativen: eine Linienführung durch die Alsegger Straße (SP) oder, ohne Stau, über die Simonygasse. Die Bezirkschefin hat die von den Wiener Linien geplante Variante akzeptiert. Befürchtung: Dass der Bezirk sonst den ­Anschluss an Gersthof wieder verlieren würde.

LÖSUNG GESUCHT
Der Währinger SPÖ-Chef Andreas Höferl und Spitzenkandidat Michael Trinko sind nun bemüht, die Wogen zu glätten und einen Kompromiss zu finden. Die Bürgerinitiative „Lebensqualität18“ hat ­nämlich bereits mehr als 800 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt.
Die SPÖ lädt am 11. Mai um 17 Uhr zu einem „Runden Tisch“ in Form einer Videokonferenz mit begrenzter Teilnehmerzahl. Zugesagt haben Vertreter der Wiener Linien und der Stadt, eingeladen wurden auch Bezirksvertreter.