Währing: Bad soll Schulbau weichen

Noch gibt es ein paar Monate Gnadenfrist. Aber im Frühjahr 2019 sperrt das legendäre Währinger Tröpferlbad mit Saunabetrieb endgültig seine Pforten. Das Bad soll einem Schulzubau für das aus allen Nähten platzende Bundesgymnasium Klostergasse weichen.

Kaum Badegäste

Im Hintergrund steht ein Deal der Grundeigentümerin Stadt Wien und der BIG (Bundesimmobiliengesellschaft). Die Stadt hat nämlich noch ein Grundstück in der Kleinen Sperlgasse und die BIG hat eine Aufzahlung ­dazugelegt. Damit bekommt die Stadt als Tauschobjekt von der BIG ein großes Areal in Aspern für die Errichtung einer großen neuen Zentralberufsschule. Zurzeit wird aber noch geprüft, ob das Bad, in dem zuletzt 2017 nur noch 3.900 Besucher gezählt wurden, überhaupt abgerissen werden darf. Weder die Stadtplanung noch das Denkmalschutzamt haben bisher entschieden. Auf dem Areal des Tröpferlbades ­sollen ­jedenfalls ein Turnsaal und entsprechende Räumlichkeiten für das Gymnasium entstehen. Im Bezirk hat man einstimmig für das Projekt gestimmt.

grundstücksdeal mit der BIG