Währing: Baustellen-Chaos ist ausgeblieben

Die ersten drei Wochen Umbauzeit sind in der Währinger Straße vorüber, und es ist an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen: Abgesehen von den Behinderungen in der Geschäftsstraße selbst mit nur schmalen Gehsteigen und Zugängen zu Banken und größeren Geschäften, läuft der Verkehr 
für Bezirkvorsteherin Silvia ­Nossek überraschend zufriedenstellend.

Ersatzrouten

Stadteinwärts haben sich die meisten Autofahrer Ersatzrouten gesucht, denn die Gentzgasse ist natürlich zu Spitzenzeiten stark ­belastet. Stadtauswärts kommt es vor der Martinstraße und vor dem Aumannplatz wegen kreuzweise abbiegender Fahrzeuge zu Staus. Bewährt hat sich die Umleitung der Staßenbahnlinien 40 und 41 über die Kreuzgasse. Der von der ­Bezirks-Chefin vor Baubeginn von den Wiener Linien verlangte Ersatz­bus für die Währinger Straße ist ausgelastet und fährt zu Spitzenzeiten alle vier Minuten!

Verbesserungen

Kritik: Die Wege zu den Busstationen am Beginn und am Ende der Linienführung sind nicht ideal gelegen und schlecht kundgemacht! Nossek will hier Verbesserungen erreichen, zeigt sich aber sonst zufrieden mit der Baustelle und meint, dass sich die Währinger mit der Situation ab­gefunden hätten. Auch die Kaufleute der Geschäftsstraße hätten sich ihr gegenüber durchaus positiv geäußert. Es seien jetzt sogar mehr Leute als sonst zu Fuß unterwegs, um ihre ­Einkäufe zu erledigen.