Währing: Café Trabant in Betrieb genommen

In der Dittesgasse 3 hat mit dem „Café Trabant“ im Dezember ein ur­gemütliches Lokal in ­unmittelbarer Nähe des Aumannplatzes seine Pforten für junge Gäste aufgemacht. Ein bisschen versteckt in der Nebengasse haben die zwei aus Freiburg und Tirol zugewanderten Betreiber, Magali und Simon, beide Anfang 30, ihr Beisel in Eigenregie auf die Beine gestellt und Altes mit Neuem verbunden.

Junge Gäste

Ein Holzofen mit Blick aufs Feuer sowie schall- und wärmedämmende Holzvertäfelungen machen das „Trabant“ zu einem heimeligen Abendrefugium. Teile der Holzwände waren einmal Eingangstüren. Das Mobiliar ist ebenfalls jahrzehntealtes Tischlerhandwerk, dazu gibt’s Sofas zum drin Versinken. Aufgetischt wird Flammkuchen – ganz klassisch mit Speck, roten Zwiebeln und Petersilie, mit Birne, Walnuss und Blauschimmelkäse vom Schweizer Käseladen „Jumi“ in der Josefstadt oder auch mit Champignons und Lauch. Letzteren gibt’s auch als vegane Variante.

bierrarität

Das Bier vom Fass kommt von „Schremser“ und aus der Flasche von „Augustiner“ oder von der Brauerei „100 Blumen“. Und auch Boku-Bier gibt es hier. Den Wein liefert Hannes Steurer aus Jois, den Kaffee die Burschen vom Kaffee­modul in der Josefstädter Straße. Wer solche Sachen wie Mules oder selbst gemachten Mate-Eistee schätzt, ist hier auch nicht ganz verkehrt.

Café Trabant, Dittesgasse 3, 1180 Wien. Öffnungszeiten: Di.–Do. 16–0 Uhr, Fr. und Sa. 16–1 Uhr.

Neues Abendrefugium für junge Gäste