Währing: Desaster um Gersthofer Straße?

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Nachdem verwirrende Piktogramme riesiger Fahrräder auf die Gersthofer Straße gepinselt und neue Sperrlinien gezogen worden sind, haben wir unzählige Anrufe und E-Mails verärgerter Bürger bekommen“, kritisiert VP-Klubobmann Kurt Weber. So sei vom 17. Bezirk kommend jegliches Linksabbiegen in Richtung Gersthof und Schafberg unmöglich gemacht worden. Selbst auf die Abbiegespur in Richtung Herbeckstraße sei „vergessen“ worden. Bezirksvorsteher-Stv. Robert Zöchling sieht das anders. Die Bauarbeiten seien um Wochen früher fertig­geworden und die MA 28 habe Terminprobleme bei den Bodenmarkierungen gehabt. „In der Nacht vom 21. auf 22. Oktober sollen auf Druck der Bezirkschefin die Markierungen für die Abbiegespur in die Herbeckstraße vollzogen werden“, erklärte Nosseks Pressesprecher auf die Kritik. ­Webers Kritik geht aber weiter, weil Nossek behauptet hätte, die Umbaumaßnahmen würden ohne ihr Zutun vorgenommen. „Tatsächlich ist es jedoch ihre Aufgabe, derartige Fehlplanungen zu verhindern“, ätzt Weber weiter. Besonders ärgerlich sei, dass bei dem geplanten Umbau am Gersthofer Platzl die Forderung auf eine Bürgereinbindung „völlig ignoriert worden“ sei. Diese Einbindung sei laut Nossek durch Info-Veranstaltungen erfolgt. „Die Auswertung sämtlicher Rückmeldungen zum BürgerInnenprojekt ,Gersthofer Platzl‘ ist fertig. Die Zustimmung zum Projekt überwiegt bei weitem. Durch die neue Gestaltung wird ein deutlicher Zuwachs an Lebensqualität gesehen. Viel Freude gibt es über mehr Platz und die neuen Bäume. Sorgen betreffen noch die Flüssigkeit des Autoverkehrs und die neue Position der 10A-Haltestelle. Alles in allem wird die Aufwertung des Gersthofer Platzls begrüßt“, ist im Info-Blatt der Bezirksvorstehung zu lesen.