Was lange währt, wird endlich gut. Der jahrelang angekündigte, aber immer wieder ­verzögerte Umbau am Johann-Nepomuk-Vogl-Platz schreitet seit einigen Wochen gut voran und liegt in der Zeit, wie die Währinger Bezirksvorstehung mitteilt.
Die Kosten für die deutliche Verschönerung des Platzes in Höhe von 1,8 Millionen Euro werden zur Hälfte von der EU getragen. Beim Umbau werden neue Spielgeräte für den Kinderspielplatz angeschafft, ein Wasserspiel soll für Spaß und Abkühlung sorgen. Dazu kommen ein Bücherschrank und neue Sitz­gelegenheiten, damit der Platz zu einem ­attraktiven Treffpunkt für die Nachbarschaft werden kann.

Bunkerruine
Wie bei jeder Baustelle gab es auch hier Unerwartetes. So ist beim Ausheben des künftigen Wasserreservoirs für die Bäume (Schwamm­stadt) plötzlich der Rest eines Luftschutzbunkers zutage gekommen. Die Betonreste mussten mühsam entfernt werden. Eine „Schwammstadt“ ermöglicht den Stadtbäumen das Überleben, indem der Wurzelraum unter den Fahrbahnen oder den Geh­wegen erweitert wird. Regenwasser wird so gespeichert und zurückgehalten und steht den Bäumen länger zur Ver­fügung. Auch die Versetzung der WC-Anlage vom Zentrum an den Rand ist bereits erfolgt.­ Der WC-Con­tainer ist „im Flug“ auf seinen neuen Standort gehievt worden. Die Besucher der Baustelle können nun die bereits wesentlich bessere Nutzung des Platzes deutlich erkennen