Mehr als differenzierte Reaktionen löste in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Währing der Antrag der ÖVP aus. Demnach sollte auf der Kreuzung Gymnasiumstraße und Hasenauerstraße ein Kreisverkehr errichtet werden, um die Sicherheit an der gefährlichen Stelle zu erhöhen. Begründet wurde der Antrag vom VP-Klubobmann Kurt Weber damit, dass schon im Mai 2019 ein solches Projekt von der zuständigen Rathausabteilung ausgearbeitet und auch positiv bewertet wurde.

Finanzierung

Der Vorsitzende der Verkehrskommission, der Grüne Martin Rotter, erklärte jedoch, dass bei dem Projekt „noch viel zu klären“ sei. Er wurde aber prompt von seinem Parteikollegen BV-Stv. Robert Zöchling eines Besseren belehrt. Es sei alles auch schon mit dem Nachbarbezirk Döbling und dem Magistrat ausverhandelt. Den „Vorpresch-Antrag“ der ÖVP würde er aber dennoch nicht verstehen.

Bau im Frühjahr

Fazit: Der Antrag wurde einstimmig der Verkehrskommission zugewiesen, um ihn dort rechtzeitig behandeln zu können. Der Realisierung im Frühjahr dürfte demnach nichts mehr im Wege stehen. Der Kreisverkehr wird die Sicherheit an der Stelle für alle Verkehrsteilnehmer erheblich verbessern. Finanziert wird der Umbau zu gleichen Teilen von Währing und Döbling, wie der Döblinger Bezirkschef Daniel Resch das WIENER BEZIRKSBLATT wissen ließ.