Das Gersthofer Platzl bleibt Hauptthema in Währing. Wie berich­tet wurde dem Konzept der Grünen von der Mehrheit der Bezirksvertretung (SPÖ, ÖVP und FPÖ) die Gefolgschaft versagt. Es hatte zum Teil heftige Kritik von Anrainern und Poli­tikern gegeben. Jetzt hat sich die SPÖ Währing vorgenommen, mit Experten an besseren Lösun­gen zu arbeiten. „Die Bushaltestelle des 10A muss nicht vom Platzl wegverlegt werden. Es könnten Haltestelle, Gehsteigverbreiterung und auch Begrünungen gleichzeitig ermöglicht ­werden“, betont Bezirksparteichef ­Andreas Höferl.

Die SPÖ hatte die Reduktion auf eine Fahrspur inklu­sive Busspur stets kritisiert. „Die derzeitigen Pläne haben zu viele Schwächen. Deswegen haben wir sie gestoppt. Ziel ist eine Busspur bis zum Platzl, in der nicht nur für Radfahrer Platz ist, sondern auch für die alte Bushaltestelle. Damit könnte der Gehsteig um den derzeitigen Haltestellenstreifen verbreitert und ­begrünt ­werden“, so ­Höferl.

Mittelfristiges Ziel ist außerdem eine durchgehende Busspur vom Lidlberg bis zum Gersthofer Platzl, um Staus zu vermeiden, in denen die Busse bzw. Fahrgäste der ­Linien 10A und 42A warten müssen. Neue Ideen sammelt und entwickelt die SPÖ auch für die bislang vernachlässigte Seite der Simonygasse und die gefährliche Kreuzung Simony­gasse/Währinger Straße. G. Krause