Zwölf Minuten für einen Kilometer

Der Schönbrunner Graben kommt nicht zur Ruhe: Bei der letzten Vermessung von Parkplätzen haben Beamte vor den Kleingartenobleuten von zehn bis 12 neuen Stellplätzen gesprochen, mindestens jedoch sechs. Jetzt sollen aber nur drei markiert werden. Weder Anrainer noch Bezirksvertreter von Hernals verstehen das.

Weiterer Streitpunkt: Die Wohnstraße sollte nur am Schöberweg und im unteren Schönbrunner Graben verordnet werden. Sie gilt ­jedoch jetzt im ganzen 1 km langen Straßenzug. Hält man sich an das Tempolimit von 5 km/h, würde man 12 ­Minuten benötigen. Ein Anrainer: „Kein Mensch hält sich an ein solches Limit. Und das alles nur wegen ein paar lächerlicher Parkplätze!“