Die Kreuzung Gymnasiumstraße/Hasenauerstraße stellt für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger eine Herausforderung dar. Ein Einbiege- oder Überquerungsvorgang des sehr stark befahrenen Straßenzugs an der Bezirksgrenze zwischen Währing und Döbling wird für ungeübte Verkehrsteilnehmer zum Spießrutenlauf. Auch für geübte Lenker ist die Kreuzung wegen der schlechten Einsicht schwierig zu meistern und gilt als unfallträchtig. Dazu kommen noch die Busse der Linien 40A und 35A als zusätzliche Hürden. Aber damit soll jetzt Schluss sein: Die Bezirke haben sich geeinigt, hier einen Kreisverkehr zu errichten, um den Verkehr flüssiger und sicherer zu machen.

Währing und Döbling wollen sich die Kosten der Errichtung teilen und die MA 28 ersuchen, die Arbeiten so rasch wie möglich umzusetzen. Schon im Mai 2019 wurde dem Projekt nach einer Forderung der Währinger ÖVP vom Rathaus grünes Licht gegeben. In der Bezirksvertretung wurde dann das Projekt zwar einstimmig beschlossen, aber nur dem Verkehrsausschuss zugewiesen. Als vor wenigen Wochen das Kreisverkehr-Projekt in Döbling beschlossen worden ist, kam Währing unter Zugzwang.

Laut der MA 28 (Straßenbau) können die Umbauarbeiten aber noch nicht beginnen. Es soll eine Förderung aus dem Unfallschwerpunkt-Programm geprüft werden.