Währing: Lange Suche nach Ausweg

Geeinigt haben sich jedenfalls bei einer Besprechung im Währinger Amtshaus die beiden Bezirkschefinnen Silvia Nossek und Ilse Pfeffer mit den Obleuten der Kleingartenvereine auf einen Zeitplan zur Lösungsfindung. Das Problem: Der Schönbrunner Graben ist für eine Parkspur viel zu eng. Mit der seinerzeitigen Markierung von „legalen Parkplätzen“ sind noch einige Stellplätze weggefallen. Seit Monaten wird deshalb nach Lösungen gesucht. Für die Opposition bietet die Problemstellung ­natürlich willkommene Angriffsflächen. Die Währinger Bezirkschefin Silvia Nossek will jedenfalls alles unternehmen, um die Situation für die Anrainer zu entschärfen, wie sie dem WBB versichert. 
Für die ­Lösungssuche hat man sich im Währinger ­Bezirksamt ­einiges vorgenommen. Nach der Debatte mit den Obleuten wird am 19. November ein Stellplatz-Gipfel mit Magistratsab­teilungen stattfinden. Dort soll geklärt werden, ob für eine breitere Straße Grundstücke abgetreten oder nur Böschungen abgetragen werden müssen. Und vor allem soll die Frage beantwortet werden: „Wer zahlt das?“ 
Da es sich um Grundstücke der Stadt (Zentralverband) handelt, wird wohl auch das Rathaus zur Kasse gebeten werden müssen. Die Fragen sollen bis 26. November, dem nächsten runden Tisch, geklärt sein.