Es gibt aber positive Entwicklungen: „Die Modernisierung und Umgestaltung der Erdgeschoßzone entscheidet darüber, ob Wien auch in zehn Jahren noch als Einkaufsstadt erfolgreich ist“, sagt Alexander Biach, Standortanwalt in der Wirtschaftskammer Wien. „Wir müssen eine neue Wohlfühlatmosphäre schaffen, die Menschen sollen sich dort gerne aufhalten.“

Um den Leerständen, wie etwa aktuell in der Gersthofer Straße (Appel, Bawag etc.) entgegenzuwirken, setzt man auf konkrete Maßnahmen. Auf der Plattform „Freie Lokale“ werden etwa jedes Jahr rund 300 Geschäftslokale wiedervermietet.

In seinem ersten Bericht hebt Alexander Biach die positiven Effekte von Umbaumaßnahmen wie etwa in der Rotenturmstraße oder der Herrengasse hervor.

Demnach habe jede investierte Million 1,2 Mio. Euro Wertschöpfung generiert. Die WK Wien regt deshalb eine jährliche „Grätzelmillion“ pro Bezirk für Projekte in der Erdgeschoßzone an.