Währing: Lösung für 23 neue Stellplätze beim Schönbrunner Graben möglich

Jetzt ist aber eine Lösung in Sicht: Parksheriffs ­erstatten immer wieder Anzeigen, weil die Straße zwischen den Kleingärten angeblich nicht die notwendige Fahrbahnbreite aufweist. Jahrelang hatte der Anrainerverkehr jedoch funktioniert. Mit einer bezirksübergreifenden Lösung wollten Hernals und Währing gemeinsam mit den Anrainern eine Lösung suchen und fanden sie auch in markierten Parkplätzen.

Nachgemessen

Es waren freilich viel zu ­wenige Stellplätze und die Hälfte der Anrainer wurde bei der Aktion überhaupt nicht gefragt. Die Lösung wurde auch deshalb scharf kritisiert, weil Nachmessungen ein ­völlig anderes Bild zeigten. Klaus Heintzinger von der ÖVP Hernals und der Währinger Bezirks-Vize ­Johannes Schreiber urgieren nun gemeinsam mit etwa 40 aufgebrachten Anrainern die Stellplätze. Die MA 46 musste eine neue Vermessung durchführen. Und tatsächlich sollen nun laut einem Aktenvermerk der MA 46 rund 15 Parkplätze im Schönbrunner Graben selbst und 8 auf dem Schöberlweg nachmarkiert werden. Die Bezirkschefinnen Ilse Pfeffer und Silvia Nossek wollen die Umsetzung im Mai beauf­tragen. Ein Wermutstropfen: Der Schöberlweg soll dann eine Wohnstraße werden und darf dann nicht mehr durchfahren ­werden. Gerhard Krause