Währing: Sorgt Bezirk für einen neuen Verkehrsstau?

Die Währinger Verkehrs­politik treibt neuerliche Blüten. Nun sollen neue Busspuren und Radwege in der Gersthofer Straße und beim Gersthofer Platzl verordnet werden. Ohne in der Bezirksvertretung ausreichend diskutiert worden zu sein, wie man bei ÖVP und FPÖ meint.

Mehr Platz

Vorgesehen ist, eine Busspur in der Gersthofer Straße für den 10A bis zur Währinger Straße zu verlängern und auch für Radfahrer freizugeben. Für den Individualverkehr bedeutet dies, dass nur noch ein Fahrstreifen zur ­Verfügung stehen wird. Auch die Ausfahrt aus der Währinger Straße in die Gersthofer Straße soll nur noch in einer Spur abgewickelt werden. Für Staus zur Verkehrsspitze scheint jedenfalls gesorgt. Die SPÖ macht jetzt ihre Zustimmung im Bezirksparlament davon abhängig, dass der Umbau keinen zusätzlichen Stau verursacht. Bezirkschefin Silvia Nossek: „Ich will alle Fraktionen überzeugen, dass dies nicht der Fall sein wird.“

eine fahrspur

Die Ideen für das Gerst
hofer Platzl sehen ähnliche Beschrän­kungen vor, um die vorhandenen Flächen für Fußgänger zu verbessern. Auch hier ist der Verzicht auf eine Fahrspur angedacht. Sogar ein kleiner Schani­garten ist denkbar. Bei der ­Prä­sentation der Rathaus-Planungen nach den Vorstellungen einer Agenda-Gruppe wurde im Gersthofer Pfarrsaal heftigst diskutiert.

G. K.