Währing: Viele Ideen und Vorschläge zum Johann-Nepomuk-Vogl-Platz

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Die SPÖ Währing fordert einen raschen Beginn der Gestaltungsmaßnahmen für den Johann-Nepomuk-Vogl-Markt. Geht es nach Klubvorsitzendem Stephan Kögl, sollten die Arbeiten am besten schon morgen beginnen. „Dass der Platz ein Rundum-Lifting braucht, ist längst kein Geheimnis mehr“, sagt Kögl. Initiativen wie das Projekt KIOSK sowie mehrere Anrainerbefragungen hätten genügend Ideen und Anregungen aus der Bevöl­kerung gebracht.

Höchste Zeit

„Seither ist jedoch nichts geschehen“, kritisiert Kögl und fordert von der grünen Bezirksvorsteherin Silvia Nossek endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Aus den Bürgerbefragungen sei hervorgegangen, dass neben der Attraktivierung des Marktes sowie der Sanierung der in die Jahre gekommenen Marktstände vor allem mehr Aufenthaltsbereiche benötigt werden. Der Markt soll beides sein – Nahversorger und sozialer Treffpunkt. „Es gibt einen klaren Arbeitsauftrag. Dieser lautet, den Markt zu erhalten, wiederzubeleben und Verweil- und Ruheplätze zu schaffen. Darüber hinaus braucht es strukturelle Veränderungen wie das Versetzen der Toilettenanlagen an den Rand des Marktes und die Verlegung der Altstoffsammelstelle. Auch eine Bim-Station direkt beim Markt könnte zur ­Attraktivierung beitragen.

Bürger & Standler

„Wir haben viele Ideen und Vorschläge, die endlich auch umgesetzt werden sollen. Es wurde viel geplant und geredet, jetzt müssen Taten folgen“, fordert der Währinger SP-Klubchef. „Der Johann-Nepomuk-Vogl-Platz hat 
wie das Gersthofer Platzl das ­Potenzial zum Grätzel-Zentrum“, zeigte sich auch Bezirkschefin Nossek überzeugt und meint, dass die Ideen im Sommer zu einer konkreten Planung führen werden.