Stolz auf das Erreichte und engagiert für das Wahljahr 2020, so präsentierten sich 
die Währinger Bezirkschefin Silvia Nossek und ihr Stellvertreter Robert Zöchling 
bei ihrem Neujahrs-Presse­gespräch. Die Eröffnung des Vorplatzes in der Schulgasse, 14 neue Bäume, 10 neue Radabstellanlagen – das macht das grüne Team stolz.

Neue Projekte

Heuer wird im März der Umbau des Johann-Nepomuk-Vogl-Marktes im Kreuzgassenviertel begonnen. Die Umbaukosten von 1,8 Millionen Euro werden zur Hälfte durch die EU getragen. „Die Finanzierung des Projektes 
in diesem nicht ganz so pri­vilegierten Teil des Bezirks 
ist damit gesichert“, erklärte Nossek. Das öffentliche WC und die dortige Altstoffsammelstelle sollen an den Rand des Vogl-Platzes gerückt werden, um im Zentrum mehr Platz zu schaffen. Der Spielplatz bekommt einen zweiten Tischtennis-Tisch und ein Wasserspiel, das ­zusammen mit mehreren Bäumen für Abkühlung und Klimasicherheit sorgen soll. Für die Straßenbahnlinie 42 wird beim Markt eine zusätzliche Station errichtet. Im September ist das große ­Eröffnungsfest geplant.

Neue Bäume

30 neue Bäume sind 2020 im Bezirk geplant, mehr als doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. „Wir müssen mit Baumpflanzungen den Auswirkungen der Klimakrise jetzt entgegenwirken!“ Von 17. April bis 17. Mai wird das „kunst.fest.währing 2020“ stattfinden. Highlights sind die Kultur-, Literatur- und Musik-Wochenenden. Heuer darf auch Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag entsprechend gefeiert werden. Beethoven fand ja nach seinem Tod im Jahr 1827 seine erste Ruhestätte auf dem Währinger Ortsfriedhof. Ein wichtiges Projekt ist der Umbau der Kreuzung Hasenauerstraße/Gymnasiumstraße zu einem Kreisverkehr. Am für heuer verhinderten Umbau des Gersthofer Platzls will Nossek festhalten: „Nach der Wien-Wahl werden die Karten in dieser Causa ­eventuell neu gemischt!“