Währing: Welche Pläne heuer warten

Vorschau von bezirksvorsteherin silvia nossek

Der „frische Wind“, der für Währing von den Grünen angekündigt ­worden war, soll also weiter wehen. Und zwar mit zahl­reichen neuen Baumpflanzungen, einigen Fassaden­begrünungen und besseren Ver­kehrsverbindungen.

Die Bezirkschefin Silvia ­Nossek will etwa mit den Verkehrs­betrieben über eine neue Buslinie verhandeln, welche die westlichen Bezir­ke Döbling, Währing und Hernals besser verbindet. So sei etwa die Öffi-Anbindung der BOKU, der am raschesten wachsenden ­Universität, laut ­Nossek „ein Witz“. Mit dem Döblinger Bezirksvorsteher Daniel Resch (VP) ­bestehe zu diesem Thema bereits eine enge Partnerschaft.

Ein weiteres Projekt ist die Bele­bung des Johann-Nepomuk-Vogl-Platzes nach den Vorstellungen der Anrainer. Auf Wartestellung ist man beim Agenda-Projekt „Gersthofer Platzl“ ­gegangen, nachdem zahl­reiche Währinger dagegen protestiert hatten und in der Bezirksvertretung keine Mehrheit gefunden werden konnte. Jetzt soll mit einer Testphase das Projekt optimiert und den anderen Parteien schmackhaft gemacht werden. Die SPÖ hatte ja eine Bürgerbefragung verlangt. Nossek wollte offenbar die Vorstellungen der Agenda-Gruppe voreilig und ohne die Gremien damit ernsthaft zu befas­sen im Eiltempo beschlie­ßen. Nun sollen aber auch Verkehrsplaner und Autofahrerklubs in die Planung eingebunden werden. Frühester Zeitpunkt für den Umbau: Sommer 2020. Gerhard Krause