WAF Brigittenau hat sich oben etabliert

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Die Saison begann noch etwas rum­pelig: Zwei Punkte holte der WAF Brigittenau aus den ersten drei Spielen. Dann jedoch kam die Elf in Fahrt, landete drei Siege in Folge, davon zweimal mit 7:1. 
Die hochklassige Heimpartie gegen Tabellennachbarn Slovan HAC endete zwar 0:0, bei konsequenterer Chancenauswertung wären allerdings durchaus drei Punkte drinnen gewesen. Egal: Das Team aus der „Gruabn“, im vergan­genen Jahr in die Stadtliga aufgestiegen, mischt ganz vorne mit. Obmann Peter Schrimpl ist zwar kein Freund euphorischer Worte und will derzeit „nicht vom Meister reden“, sagt aber: „Wenn sich keiner verletzt, ist ihnen alles zuzutrauen.“ Denn: „Überraschungen gibt’s im Fußball immer.“
Die Gründe für die jüngsten Erfolge sieht Schrimpl vor allem im Zusammenhalt seiner Mannschaft: „Sie ver­tragen sich gut untereinander und halten zusammen.“ Auch die Mischung von erfahrenen und jungen Spielern passe: „Wir haben mit einem Durchschnitt von 25 Jahren eine gute Altersstruktur.“ Eine Sorge plagt den Obmann allerdings: Die Last der Ausgaben. Die laufenden Kosten der Sportanlage etwa für Strom oder Abwasser seien gestiegen, Schrimpl ist auf der Suche nach einem Großsponsor. 
„Nicht für die Spieler“, ­betont Schrimpl. „Aber der Betrieb der Anlage kostet pro Jahr 50.000 Euro.“ Vom ­Bezirk komme leider keinerlei finanzielle Unterstützung, so der Obmann.