Exklusiv im Wiener Bezirksblatt: Andreas Heigl und sein Sensationsprojekt

Ein Wunschtraum vieler Fußballfans wird wahr: Sie können mit einer einheitlichen Währung in allen Stadien der Welt von der Eintrittskarte über die Wurstsemmel bis zum Fanartikel alles bezahlen! Möglich macht das Immo­bilien-Profi Andreas Heigl, der neben der zeitaufwendigen Tätigkeit in seiner Branche den sogenannten Soccercoin entworfen hat.

Praktische Beispiele

Es ist eine ganz spezielle, 
digitale Kryptowährung, eine Art sportlicher Bitcoin: In Zukunft soll damit jeder Zuschauer rund um den Globus alles, was den Fußball betrifft, via Smartphone kaufen können. Zum „Umwechseln“ gibt’s dieses neue „Geld“ heuer noch über eine Homepage, zum Bezahlen mit Kreditkarten oder über PayPal.

Ein paar Bespiele: Man ist als Wiener in London auf Kurzurlaub, möchte kurzfristig ein Chelsea-Match besuchen, checkt übers Handy die Verfügbarkeit von Tickets und bezahlt sie prompt mit seinen Soccercoins. In Sekundenschnelle! Oder: Man hat nur eine Karte fürs Estadio San­tiago Bernabéu von Real 
Madrid, verfolgt die erste Halbzeit, schickt das mit den Soccercoins gekaufte Ticket zur Pause aufs Handy seines Freundes vorm Eingangstor, der dann die zweite Halbzeit auf demselben Sitz bewundern kann. Flexibilität pur!

Oder: Bezahl-Möglichkeiten in sämtlichen Fan-Shops und Fußball-Kantinen auf dem gesamten Erdball. Aber auch vieles mehr rund ums Leder, das für zig Millionen Menschen die Welt bedeutet.

Gespräche laufen

Zurzeit ist der erfolgreiche Topmanager, der mit seinem „Best Coffee Club“ auch die Kaffee-Ausschreibung für Rapids Allianz Stadion gegen starke Konkurrenz wie „Sega­fredo“ oder „Meinl“ gewonnen hat, in Verhand­lungen mit sämtlichen Spitzenklubs, zuletzt in England: Mit jedem einzelnen Verein muss schließlich ein Vertrag abgeschlossen werden. „Mein Ziel ist ein flächendeckendes, internationales System in möglichst vielen Klassen“, erzählt Heigl. „Vor kurzem sind wir etwa mit Klubs in der 3. Deutschen Liga einig geworden.“

Diese „Fußballwährung“ soll weit über ihre ursprüngliche Bedeutung hinaus den Sport im Allgemeinen erobern – daher ist kein Starkicker, sondern Romain Grosjean eines der Testimonials, der französische Formel-1-Pilot tritt auch in einem spektakulären Werbefilm auf.

Robert Sommer