Posts die im Bereich DEINE BEZIRK erscheinen sollen

Dem Postsportplatz droht die Verbauung

Großes Thema im Westen Wiens

Dem Postsportplatz droht eine Riesenbaustelle. Es gibt nämlich ein noch geheimes Projekt, das die Verbauung des Areals um das ehemalige Rechenzentrum und der Parkplätze in der Roggendorfgasse mit Wohnhäusern vorsieht. Auch die Bowlinghalle könnte dem Großprojekt geopfert werden. In der Rosensteingasse soll dafür eine neue Mehrzweckhalle ­entstehen.

Funkstille

Über Details zum Projekt herrscht poli­tische Funkstille. So meint man etwa in der SPÖ zum WIENER BEZIRKSBLATT: „Da hört man immer wieder ­Gerüchte, aber es gibt ja nicht einmal ein Widmungsansuchen!“ Der Hernalser VP-Klubchef Klaus Heintzinger betont: „Uns ist bekannt, dass seit längerem Gerüchte kursieren, dass der Postsportplatz durch Verbauung ­genutzt werden soll.“ Es sei aber in keinem Fall daran gedacht, die Sportanlagen zu ­verbauen.

Pläne fixfertig

Dem WBB liegen ganz konkrete Pläne über eine Randverbauung mit drei ­großen achtstöckigen Wohnblocks vor. Eine Umwidmung scheint für einen ersten Bauteil beim Rechenzentrum nicht nötig. Ein Abbruch und Neubau wäre auf dem Areal mit Baulandwidmung sogar möglich. In der Bezirksver­tretung ist man unter den Fraktionen einig: Die Sport­flächen müssen jedenfalls ­erhalten bleiben.

Gerhard Krause

 

Hilfe für Trennungskinder

Verein Rainbows informiert

Wenn Eltern sich trennen, ist das für Kinder ein einschnei­dendes Ereignis, oft nicht leicht zu verkraften. Der ­Verein Rainbows bietet hier professionelle Begleitung an. ­Informationen gibt es beim Verein (Tel.: 0680/316 91 92 bzw. www.rainbows.at) oder am Infoabend am 24. September von 18 bis 19 Uhr in der Malzgasse 1.

 

Mariahilf: Museum für Regenwetter!

Freier Besuch

Schlechtes Wetter, aber gute Stimmung soll am Loquaiplatz herrschen – wenn das Schlechtwettermuseum von Wiendrama vor der ­„Galerie am Park“ in Betrieb geht.

 

Spektakuläre kunst-installation

Statt klassischer Kunst ist in dem Sondermuseum regnerisches, „schlechtes“ Wetter zu sehen. Besucher können „sich einen stillen Moment des ­meditativen ­Innehaltens ­gönnen und den gezähmten Regen beobachten“, wird ­angekündigt.
Mit dem neuen Museum wird der triste Wink von oben (her­gestellt in einer alten ­Telefonzelle mittels Wasserpumpe, verdeckten Duschköpfen und Sammelbecken) auch gewürdigt – denn für viele Menschen ist das schlechte Wetter eine Voraussetzung für einen Museumsbesuch. Feierliche Eröffnung: Mittwoch, 11. 9., um 18.30 Uhr, Besuch ist frei! Infos:
facebook.com/wiendrama

 

Rudoflsheim-Fünfhaus: Bühne frei für ältere Talente

Witz und Charme

Herr H. wird als ­Andrea Berg auftreten und Klubbetreuerin Maria macht das „Witze-Girl“ … Diese und andere Highlights warten am 24. September von 15 bis 18 Uhr im Pensionistenklub Nobilegasse 33–35 (15. Bezirk) auf Klubmitglieder und Besucher! Der Eintritt ist frei, wenn sich die „offene Bühne“ für alle Talente von gestern und heute ­öffnet. Manche mussten jahrzehntelang warten, um endlich die Bühne erobern zu können – und zeigen echtes Talent. Sehenswert!

 

Währing: Die nur einspurige Gersthofer Straße

Der tägliche Stau in Währing

Der tägliche Stau ist Gersthof sicher. Grund: Der Radwegbau in der Gersthofer Straße hat nämlich nicht nur eine Fahrspur gekostet, sondern hat an der Einmündung der Währinger Straße nur noch eine gemeinsame Fahrspur für Bus, Radfahrer und ­Autofahrer übrig ­gelassen. Schuld daran ist die Vorziehung des Gehsteigs auf der Verkehrsinsel, die für das tägliche Verkehrschaos sorgt.

600.000 Euro

„Die Staus entstehen jetzt nicht durch Bauarbeiten, sondern durch das Ohrwaschl, das in den Plänen so nie vorgesehen war“, kritisiert Währings VP-Klubobmann Weber. Laut Bezirkschefin Nossek (Grüne) hieß es nämlich stets: Busspur und Radspur werden zusammengeführt, sonst keine Änderung. Dass das Projekt den Bezirk 600.000 Euro kostet, rundet das Bild noch ab …

 

Hernals: Der erste „Solar-Abfallhai“

Spezieller Mistkübel am Hernalser Elterleinplatz

Am Elterleinplatz wurde der erste Solar-Presshai der Stadt, ein moderner und sonnenbetriebener Mistkübel, aufgestellt. Bezirks­chefin Ilse Pfeffer und ihr Stellvertreter Peter Jagsch (Bild) nahmen ihn in Betrieb.

Pressen & Löschen

Die moderne und umweltschonende Weiterentwicklung des längst bekannten Abfallhais presst den eingeworfenen Müll auto­matisch, wenn der Mist­kübel gefüllt ist. Da­mit erhöht sich das Fassungsvermögen um ein Vielfaches. 
Sensor und Motor werden nun umweltfreundlich mit Solarenergie betrieben und sogar der Aschen­becher weist 
jetzt eine Selbst­lösch­anlage auf.

G. Krause

Großes Fivers-Fest!

Zum 125. Geburtstag

Am Sonntag, dem 22. 9., wird es in der Hollgasse in Margareten richtig rundgehen: Die Fivers feiern mit einem großen Straßenfest ihr 125-jähriges Jubiläum, zu dem auch ein Buch ­erscheint.

Rambazamba

Das Geburtstagsfest wird es in sich haben: Die Fivers-Spieler grillen ab 15 Uhr für die Gäste, der Nachwuchs wird sein Können in der Halle zeigen, ebenso wie Promi-Teams beim lustigen Völkerball-Turnier aufgeigen. Bemerkenswert wird die Modeschau mit den Fivers-Stars: „Das muss man sehen“, lacht Manager ­Thomas Menzl. Kurzum: Die Hollgasse wird beben!

So smart geht’s zu in Simmering …

Neue Mittelschule mit Wow-Effekt

Pünktlich zum Schulbeginn präsentiert sich die Neue Mittelschule am Enkplatz in neuem Glanz. Und die spielt sowohl optisch als auch aus Sicht der Umweltverträglichkeit alle Stückerln. Vom modernen ­Design über eine Haustechnik mit Erdwärme bis hin zu Solar­bänken zum Aufladen und zwei Enzis aus dem MuseumsQuartier zum Entspannen bietet die Schule besten Komfort und ist ein Vorbild in Sachen Umweltschutz.

Grosses vorhaben

Die Erweiterung des Schulgebäudes umfasst 13 Klassen, 4 Freizeitklassen, 4 Turnsäle und ­diverse Sonder-Unterrichts­räume. Das sind insgesamt 3.800 m2 Brutto­geschoßfläche und 3.500 m2 Sportfreiflächen, die auch den urbanen Raum mit neuen Qualitäten versehen.

 

Mehr dazu auf www.smartertogether.at

11er-Bim in Betrieb

Bessere Anbindung für Simmering

Seit 2. September zählt der 11er mit 31 Stationen zu den längsten Straßenbahnlinien der Stadt. Die Bim ist vom Otto-Probst-Platz im 10. bis Kaiserebersdorf in Simmering unterwegs. Sie bindet damit Kaiserebersdorf an die U1 und U3 an.

Viele Vorteile

Das Öffi-Paket hat weitere Vorzüge. „Die Linie 71 wird bis Kaiserebersdorf verlängert und damit haben die Bewohner eine direkte Anbindung in die Innenstadt. Außerdem wird die Linie 6 durch den 11er entlastet“, freut sich Bürgermeister Michael Ludwig. Noch spannender wird es ab Mitte 2020, denn dann werden die Straßenbahnen vom 11er durch moderne, barrierefreie Flexity-Modelle ersetzt. www.wienerlinien.at

Mariahilf: Umgestaltung startet jetzt

Begegnungszone und Fußgängerzone kommen

Mariahilf bekommt mit der Umgestaltung der Otto-Bauer-Gasse und der Königseggasse neue Freiräume und mehr Platz zum Verweilen. Dem Beschluss war ein mehrjähriger Beteiligungsprozess der Mariahilfer Bezirksvorstehung und der Anrainer vorangegangen. Zur verkehrlichen Beruhigung wird die Otto-Bauer-Gasse im ­Abschnitt zwischen Mariahilfer Straße und Schmalzhofgasse zur ­Begegnungszone und die ­Königseggasse zwischen Otto-Bauer-Gasse und Loquaiplatz zur Fußgängerzone umge­staltet.

Kurze Bauzeiten

Die Bauarbeiten für die Umgestaltung der neuen Fußgänger- bzw. Begegnungszone sind dabei planmäßig kurz­gehalten. In der Otto-Bauer-Gasse soll von Anfang September bis Mitte November, in der Königseggasse von ­Anfang Oktober bis Ende ­Dezember gebaut werden. Auch die Aufenthaltsqualität soll sich künftig durch Grünflächen, neue Baumpflanzungen und Sitzmöglichkeiten verbessern. Durch den Umbau kommt es zu temporären Einschränkungen.

Floridsdorf: Mehr Sozialarbeit, Polizei und Kultur

Georg Papai hatte sich, vorerst vergeblich, für einen „alkoholfreien“ Franz-­Jonas-Platz stark gemacht.

Herr Bezirksvorsteher, auf dem Franz-Jonas-Platz wird es kein Alkoholverbot geben. Dem Vernehmen nach sind die alkoholkranken Personen am Floridsdorfer Bahnhof nicht so ­aggressiv wie jene am Praterstern, außerdem seien unter ihnen keine Obdachlosen. Wie groß ist das ­Problem tatsächlich?

Tatsache ist, dass es Floridsdorfer gibt, die sich am Franz-Jonas-Platz nicht sicher fühlen. Das darf nicht so sein! Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit von anderen eingeschränkt wird.

Massnahmen des Bezirks für den Franz-Jonas-Platz

Welche Maßnahmen ­werden nun getroffen?

Zunächst wurde die Zahl der Sozialarbeiter aufgestockt und die Polizeipräsenz ­erhöht. Dazu gibt es auch Überlegungen, gestalterische Impulse zu setzen und kulturelle Veranstaltungen auf den Franz-Jonas-Platz zu bringen, um einen neuen Nutzungsmix zu erzeugen und den Platz für neue Gruppen von Besuchern zu ­erschließen. Ob und wie weit das Projekt „Wärmestube/Aufenthaltsraum“ weiter­geführt wird, kann ich nicht sagen.

Was könnte man durch eine Neugestaltung des Platzes verbessern?

Wenn man entsprechend Geld in die Hand nimmt, ist es nahezu immer möglich, die Aufenthaltsqualität eines Platzes zu erhöhen. Tatsache ist, dass eine Neugestaltung nicht von heute auf morgen passieren kann, sondern einen planerischen Vorlauf hat. Weiters gehe ich davon aus, dass nicht nur der Bezirk hier zur Kassa gebeten wird.

Wird die Polizeipräsenz verstärkt?

Das ist eine gute Frage, die der Polizeipräsident mit „Ja“ beantwortet hat.

 

Durch die Weinberge:

Lassen wir es laufen!

Am Sonntag, 6. Oktober, ist es wieder so weit. Der 11. Neustifter Weinberglauf mit Streckenlängen von 5 und 8,6 Kilometern wartet auf die Sportler. Start ist beim Weinhof Zimmermann um 11 Uhr, dann geht es zwischen den Weingärten auf die Salmannsdorfer Höhe und wieder zurück. Laufen, Nordic Walking und ein Kids Run über 700 Meter sind vorgesehen. Auf die besten Teilnehmer warten Medaillen und Pokale.

Veranstalter ist VP-Bezirksrat Michael Schödl (0664/301 53 35).

Nähere Informationen und Anmeldung unter: 
www.neustiftamwalde.net

Einnahmen werden gespendet

Penzing: Auf ein herrliches Kaffeetscherl

Gemütliches Café im Baumgartner Pflegewohnhaus

Die Pflegewohnhäuser öffnen nun ihre Cafés für alle Besucher, so auch in Penzing. Vom einstigen Kantinen-Flair sind sie weit entfernt, sie bieten Tische im Freien und Gemüt­lichkeit. Das PWH-Kaffeehaus in Baum­garten ist bekannt dafür, dass es neben Mehlspeisen auch Würstel, Gulasch und sogar Wein aus dem Burgenland gibt. Geöffnet ist das „Haus Penzing“ (Seckendorfstraße 1) von Montag bis ­Freitag von 7 bis 18 Uhr, 
an Wochenenden und Feier­tagen von 10 bis 18 Uhr.

„Wir wollen Jung und Alt zusammenbringen“, betont Susanne Drapalik, die Direktorin der Pflegewohnhäuser. „Viele ­ältere Bewohner freuen sich über Besuche der Jugend.“

Zoo-Tour neu am Handy!

Neue Tier-App

Auch der beliebte Schönbrunner Zoo wird moderner – und geht jetzt auf virtuelle Besuchstour. In der neuen, kostenlosen App „Zooabenteuer“ nimmt Kinderbuch-Autor Thomas Brezina die Besucher hinter die Kulissen mit, erzählt spannende Geschichten über Tiger & Co und verrät Insiderwissen der Tierpfleger. Quizfragen und Interaktionsmöglichkeiten runden die neue App ab. In Bälde ist auch eine Version in Englisch für die Touristen ­geplant.

 

Kühlendes für Polizisten

Matthias Friedrich hat sein Versprechen gehalten

Die zweite August-Woche war wie Weihnachten für die Polizisten am Lainzer Platz. Denn Bezirksvorsteher-Vize ­Matthias Friedrich konnte sein Versprechen aus dem Jahr 2017 einlösen: Eine Klimaanlage für das Wachzimmer! Statt den anfangs kalkulierten 6.000 Euro mussten 20.000 Euro aufgestellt werden, daher die Verzögerung. „Tagestemperaturen von mehr als 30 Grad waren in den Räumen keine Seltenheit. Ich bin stolz, dass uns diese Verbesserung gelungen ist“, so Friedrich. „Und ich bin froh über die Unterstützung, denn es gehört mit Sicherheit nicht zur Aufgabe von Kommunalpolitikern, Geld für die Infrastruktur der Polizei aufzu­stellen“, so Gewerkschafter Strallhofer. H. Steiner.