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Mariahilf: Musical aus der Schmähfabrik

Premiere für das neue Wiener Rock-Musical der Schmäh­fabrik! Das Stück „Ka Göhd“ feiert am 28. Februar (19.30 Uhr) seine Erstaufführung im Haus der Begegnung Mariahilf (Königsegggasse 10).

Es geht um ein „Hotel ohne Gäste, an einem gottverlassenen Ort. Manche sind hier gestrandet, andere waren einfach schon 
immer dort. Alle haben ihre Geschichte, ihre Träume, ihr Geheimnis“, so Thomas Kessler von der Schmäh­fabrik. „Etwas haben die Menschen hier jedoch gemeinsam: keine Idee, keinen Plan, kein Geld, keine Zukunft. Und einen Traum: Sie machen eine Show – 
mit dem Mut der Verzweiflung“, ergänzt Kessler. „Ein Muss für alle, die Wien, Musik und den morbiden Charme der Ausweglosigkeit lieben.“

Weitere Termine: 29. Februar, 5. bis 7. März sowie 3. und 4. April.

Weitere Infos: schmaehfabrik.at

 

So fastet Österreich

Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit dem Fasten – die traditionelle Fastenzeit ist dabei ein Beweggrund von vielen. Das Kurhaus Marienkron, Zentrum für Darm und Gesundheit, beleuchtet mit der ersten Marienkroner Fastenumfrage Wissensstand, Motive und Erfahrungen der Österreicherinnen und Österreicher rund um den bewussten Verzicht.

6 von 10 Österreichern haben Fastenerfahrung

Bereits 6 von 10 Österreichern (58,1 %) haben Erfahrung mit dem Fasten in Form einer mehrtägigen Fastenkur gesammelt. 9,3 % fasten regelmäßig ein Mal pro Jahr; 2,2 % fasten zwei Mal pro Jahr; 3,4 % sogar häufiger. 21 % der Befragten geben an, eine Fastenkur zumindest einmal ausprobiert zu haben. Etwa ein Drittel all jener, die noch nie gefastet haben, wären bereit, eine mehrtägige Fastenkur zu testen.

Fastenmotive vorwiegend körperlicher Natur

Die Beweggründe für das Fasten sind unterschiedlich. Laut Marienkroner Fastenumfrage 2020 halten sich das Abnehmen (30,7 %) und die Reinigung sowie Entgiftung des Körpers (29,7 %) die Waage. Der Wunsch nach Gewichtsverlust durch das Fasten ist dabei bei Frauen (35,4 %) stärker ausgeprägt als bei Männern (25 %). Auf Platz 3 der Fastenmotive liegt mit knapp 14 %, „sich allgemein besser zu fühlen“.

Intervallfasten ist bekannteste Fastenart

Nach den unterschiedlichen Arten des Fastens befragt, kennen die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher Intervallfasten (10,7 % haben schon vom „intermittierenden Fasten“ gehört, einer anderen Bezeichnung für Intervallfasten). Intervallfasten – vor allem die 16:8-Methode, nach der in einem Zeitraum von 8 Stunden gegessen und 16 Stunden lang dem Körper eine Essenspause gegönnt wird.

Wie sich Fasten auswirkt

Wie eine mehrtägige Fastenkur auf den Einzelnen wirkt, ist unterschiedlich ausgeprägt. Die häufigsten Nennungen der Fastenerfahrenen (ungestützt) sind Gewichtsabnahme (37,9 %) und Verbesserung des Wohlbefindens (20,5 %).

Für Prof. Michalsen ist Fasten die therapeutische Königsdisziplin: „Es ist einfach durchzuführen, kostet wenig und ist sehr wirksam zur Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten – etwa bei Bluthochdruck, Rheuma, Diabetes Typ 2, Allergien, Migräne, Schlafstörungen, neurologischen Erkrankungen und vielem mehr. Fasten ist außerdem sehr gut verträglich und wirkt sich insgesamt positiv auf unsere Gesundheit und Vitalität aus – langfristig auch auf das Gewicht. Und schließlich habe ich noch beobachtet, dass Fasten auf wunderbare Weise zu mehr Achtsamkeit und Genuss beim Essen führt und somit unser Leben bereichert“, so der Fastenexperte.

Kurhaus Marienkron GMBH
Birkenallee 2, 7123 Mönchhof
Tel.: 02173 80205-0
Mail: info@marienkron.at
Web: www.marienkron.at
Facebook: www.facebook.com/marienkron
Instagram: www.instagram.com/marienkron

 

 

Brigittenau: Aus dem Gleichgewicht geraten

Die Länder des Balkan stellt der Aktionsradius Augarten (20.) im März in den Mittelpunkt. Am 3. März um 19.30 Uhr befasst sich die Ausstellung „Made in Albania“ der Künstlerin Elsa Martini mit Albanien vor und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Musikalische ­Begleitung: Die Pianistin Enxhi Rroji.
Am 10. März um 19.30 Uhr geht es im Rahmen einer Podiumsdiskussion (Moderator ist der Historiker und Balkanexperte Robert Pichler) um die politischen und ökonomischen Probleme des Kosovo. Das Land, in dem zum Ende des 20. Jahrhunderts ein erbitterter Krieg tobte, wird derzeit von 114 der 193 UNO-Mitgliedsstaaten anerkannt.

Hernals: U5 bis Vorortelinie!

Sehr erfreut zeigt sich die Hernalser Bezirksvorsteherin Ilse ­Pfeffer über die grundsätzliche Bereitschaft der zuständigen Stadträtin Ulli Sima, die neue U5 bis zur S45 nach Hernals auszubauen. In der Bezirks­vertretung gibt es dazu schon seit längerem den einhelligen Wunsch über alle Fraktionen hinweg.

Die türkise Linie wird ab 2025 als erste vollautomatische U-Bahn unterwegs sein und vom Karlsplatz über das Rathaus in einer zweiten Ausbaustufe auch bis zum Elterleinplatz führen. Den letzten Antrag für die Weiterführung der U5 bis zur Vorortelinie gab es im ­September 2019.

Die Antworten der Stadträtinnen fielen eher ernüchternd aus. Während die für die Wiener Linien zuständige Stadträtin Ulli Sima schrieb, „dass bereits alle Vorkehrungen getroffen würden, um eine Verlängerung mit den Stationen Wattgasse und ­Hernals S-Bahn“ möglich zu machen, antwortete die für ­Verkehr zuständige Stadträtin Birgit Hebein, dass die Verlängerung derzeit nur „untergeordnete ­Priorität“ habe. Im Jänner hat Stadträtin Sima aber im Gemeinderat die Verlängerung bei entsprechender Co-Finanzierung durch den Bund in Aussicht gestellt. „Ich freue mich sehr über dieses klare Bekenntnis“, meint Bezirkschefin Pfeffer.

 

Ottakring begrüßt Tausch

„Der gewissenhafte Umgang mit Energie ist heute wichtiger denn je!“ – klare Worte von Ottakring-Vorsteher Franz Prokop zur aktuellen Klimadebatte. Und er ­begrüßt den laufenden Austausch von alten Ferrari-Stromzählern durch moderne Smart-Meter. Im März werden weitere 2.300 Digital-Stromzähler neu installiert, bislang wurden im 16. Bezirk 10.000 Haushalte umgerüstet. „Mit den Smart-Metern können Stromfresser rascher entlarvt werden“, so Prokop.

 

Simmering: 250 Jahre Beethoven: Blick auf sein Leben & Sterben

Der Wiener und sein morbider Umgang mit dem Tod sorgt seit Jahrhunderten neben zahlreichen Tränen auch für gute Unterhaltung. Passend dazu ist das Bestattungsmuseum ebenso ­bekannt für sein Trauerspielzeug mit therapeutischem Wert, für die originellen Shop-Artikel und für die Dauerausstellung, die die Geschich­te der Wiener Bestattungs­kultur erzählt. Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven zeigt das Museum ab sofort einen besonderen Blick auf Beet­hovens (Ab-)Leben.

Besondere Highlights sind die Totenmasken von Beethoven, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert, die den Besuchern die ergreifende Begegnung mit der einzelnen Totenmaske als „letztes Bildnis“, einem festgehaltenen Ausdruck auf der Schwelle zwischen Leben und Tod, erlauben. Die Sonder­ausstellung kann am Zen­tralfriedhof (Tor 2) im Untergeschoß der Halle 2 von Montag bis Freitag von 9 bis 16.30 Uhr und ab 1. 3. auch samstags von 10 bis 17.30 Uhr besichtigt werden.

 

Rudolfsheim-Fünfhaus: Markt seit 25 Jahren

Am 25. Februar starten die Jubiläumsfeiern des Meiselmarkt-Shoppingcenters in der Johnstraße (15. ­Bezirk) mit einem Kinderfaschingsfest ab 15 Uhr. So soll es das ganze Jahr über weitergehen – an jedem 25. des Monats warten Überraschungen, wie etwa 25 %-Ermäßi­gungen. Seit 1995 ist der Meisel­markt aus dem Grätzel nicht mehr wegzudenken und liegt durch die ­U3-Station optimal.

Landstraße: VinziShop feiert

Mit toller Livemusik und Glücksrad feiert der weithin beliebte VinziShop Erdberg (3., Erdbergstraße 81) am Montag, 2. März, ab 14 Uhr seinen ersten Geburtstag.

Der Erlös aus dem Verkauf gut erhaltener Kleidung geht an die Notschlafstelle VinziPort am Rennweg, dort finden jede Nacht bis zu 55 Obdachlose einen ­sicheren Hafen für eine Nacht. „Über Sachen, die zum zweiten Mal Freude machen, freuen sich nicht nur unsere Kunden, sondern auch die Umwelt. Wir tragen damit zur Schonung der Ressourcen bei“, so VinziShop-Obfrau Susanne Biri.

Infos unter: vinzi.at

 

Penzing: Erst im Zug, dann im Leihwagen

Ein paar Schritte vom Bahnhof Penzing entfernt stehen in der Cumberlandstraße 30 nun zwei speziell beklebte Autos: ein VW Golf und ein VW Caddy, die beiden neuen ÖBB-Rail & Drive-Fahrzeuge.

Sofern man sich auf www.railanddrive.at registriert hat, seinen Führerschein nachweisen konnte und ein Fahrzeug gebucht hat, kann man schon einsteigen – und das Carsharing der Bahn nützen. Ein Service, das es seit zwei Jahren gibt und das nun massiv ausgebaut wird. Mit Penzing gibt es den fünften Wien-Standort neben Westbahnhof, Hauptbahnhof sowie den Bahn­höfen am Praterstern und in Floridsdorf.

Die Kombi aus Bahn- und Autofahren kommt zunehmend besser an. Derzeit haben die ÖBB 8.400 registrierte Kunden, österreichweit 33 Standorte in 28 Städten mit 300 Fahr­zeugen, davon 24 ­Elektroautos.

Hietzing: Ein neues Aquarium

Alle Jahre wieder … Auch 2019 hat der Tiergarten Schönbrunn ein kräftiges Besucherplus zu verzeichnen. Mit 2,3 Millionen Besu­chern kamen 14 % mehr als im Jahr zuvor. 114.000 Jahreskarten wurden gelöst. Und aufgrund des „Babybooms“ von Eisbär, Panda, Kattas, Pinguinen und Robben kann man heute prognostizieren, dass 2020 wohl wieder ein ­Rekord wird.

Laut dem neuen Zoo-­Direktor Stephan Hering-­Hagenbeck wird mit Hochdruck an einem neuen Aquarium für Haie, Quallen, Schildkröten & Co. gear­beitet. Das Gebäude ist aus den 1960er Jahren.

 

Margareten: Spiel mit der Wahrheit

Frechheit siegt – das trifft auf den Küchenjungen Leon im Grillparzer-Klassiker „Weh dem, der lügt!“ zu. Zu sehen ist das Stück im Volx (5., Margaretenstraße 166) bis 26. Februar.

Info: www.volkstheater.at

Hietzing: Messe für die Frau

Anlässlich des Internationalen Frauentags findet eine Info-Messe der SPÖ in der VHS statt. Neben Libellen­werkstatt und Bewe­gungsspielen für Kinder wartet ein umfang­reiches Programm: Um 11 Uhr referiert Medizinerin ­Marianne Bernhart, um 13.30 Uhr gibt es „Yoga zum Mitmachen“, um 15 Uhr eine Lesung von Lisz Hirn: „Geht’s noch!“. Zudem gibt’s Info-Stände zu Erziehung, Frauenservice, WAFF, WAT u. v. m. Eintritt frei!

Frauen mit Verstand – Hand in Hand: Samstag, 29. 2., 10–17 Uhr, VHS 13, ­Hofwiesengasse 48.

 

Simmering: „Alive“ fördert Musiker

Die Eventreihe „Alive“ mischt die heimische Musik­szene auf und unterstützt Künstler bei ihrem Weg auf die große Bühne. Startschuss ist am 26. März in der Szene Wien, u. a. mit „Gnackwatschn“. oeticket.com

Landstraße: Starke Aufwertung für St. Marx dank Arena

Mit dem Start des Architektenwettbewerbs für die künftige Multifunktionsarena für 20.000 Menschen wird das Landstraßer Viertel noch stärker aufgewertet. T-Center, Vienna BioCenter, Green Buildings „Solaris“ und „Marxbox“, Media Quarter Marx, Marx Halle, Doppio und Robert-Hochner-Park: In Neu Marx ist in nur 15 Jahren ein völlig neuer Stadtteil entstanden.

Nutzungsschwerpunkte auf dem ­zukunftsträchtigen Areal sind Medien wie das WIENER BEZIRKSBLATT, Kultur und Kreativwirtschaft sowie Technologie, Digitalisierung und Wissenschaft. Heute arbeiten 7.000 Menschen an diesem Standort, der sich international sehen lassen kann. Insgesamt wurden in Neu Marx bisher eine Milliarde Euro investiert.

 

Simmering: Eine feurige Verabschiedung

Das Krematorium auf dem Gelände des Schloss Neu­gebäude ist das ­älteste Krematorium Österreichs; es wurde 1922 durch den damaligen Bürgermeister Jakob Reumann eröffnet. Um dem Bauwerk von Clemens Holzmeister gerecht zu werden, wurde ein Architekturwettbewerb für die Erweiterung ausgeschrieben.

Unter dem Vorsitz von Architekt Rüdiger Lainer reihte das Preisgericht von den 38 Wettbewerbsbeiträgen jenen des Grazer Büros „projektCC“ mit Empfehlungen zur Weiter­bearbeitung an die erste Stelle. Die Jury würdigt das Siegerprojekt als „eigenständiges Objekt, das sich in angemessenem Abstand zum Bestandsgebäude der Silhouette des Holzmeister-Baus unterordnet, aber die Funktionen in einem selbstbewussten, kompakten und doch gegliederten Volumen platziert“. Neben der traditionellen Verabschiedung ist es zukünftig möglich, bei einer „Verabschiedung ins Feuer“ auch bei der Einfuhr des Sargs in den Ofen anwesend zu sein. Der Bau soll bis Ende 2022 fertiggestellt werden.