Posts die im Bereich DEINE BEZIRK erscheinen sollen

Landstraße: Ein Hauch von Italien

„Was gibt es Schöneres, als Menschen mit kulinarischen Köstlichkeiten und Liebe zum Detail glücklich zu machen und ihnen ein zufriedenes ­Lächeln auf die Lippen zu zaubern?“, fragt Christoph Silberbauer, Chef der beliebten Pizzeria „That’s amore“ in der Messenhausergasse 13 (nahe Einkaufszentrum Galleria).

Original Italien

Geboten wird „Italien von Kopf bis Fuß und bis in die Küche!“. Denn nicht nur bei den Zutaten setzt Silberbauer auf Originalprodukte aus Italien, sondern auch bei der Belegschaft – zu 100 Prozent aus dem „Land des Mozzarellas“. Gelernt habe man bei den „Besten der Besten, unseren Mamas – so haben wir unsere Profession früh in die Wiege und in den Mund gelegt bekommen“, erklärt Silberbauer. Sein Konzept garantierte zudem „ausgewogene Ernährung“. Täglich locken zu Mittag Köstlichkeiten wie Penne al San Daniele, Petto di pollo con purè und Risotto con verdure miste zum Top-Preis von 8,50 Euro, abends ist bis 23 Uhr geöffnet (Küche bis 22 Uhr). Infos und Menükarte: thatsamore.at

 

Spartipp für Schulartikel

Vor allem zu Beginn des Schuljahres werden die ­Geldbörsen der Eltern stark belastet. Neue Stifte, Hefte, Wasserfarben, Zirkel und ­Taschenrechner müssen her! Wer kann sich das noch ­leisten? Wer sparen möchte, ­achtet am besten darauf, die Finger von Markenprodukten zu lassen, denn diese sind oft um einiges teurer. Bei Handelsketten zahlt man zudem meist erheblich weniger als im Fachhandel.

 

Studie: Gesund alt sein in Wien

Die Universität Wien sucht Senioren, die sich im Rahmen einer einmaligen Gruppendiskussion (60 bis 90 Minuten) bzw. Stadtteilbegehung mit dem Thema „Gesund älter werden in Wien“ auseinandersetzen möchten. Voraussetzungen: Wohnort im 9. Bezirk, Mindestalter 60 und nicht mehr erwerbstätig. Bei ­Interesse ist eine Kon­taktaufnahme mit Julia Demmer von der Uni Wien unter Tel.: 01/42 77-
10848 (Mi. bis Fr. 9–15 Uhr) bzw. per E-Mail 
an julia.demmer@univie.ac.at möglich.

neue Studie

Freie Plätze im Kindergarten

Für viele Kinder und ihre Eltern hat vor wenigen Tagen ein aufregender neuer Lebensabschnitt ­begonnen: die ersten Tage 
im Kindergarten. In der „St. ­Nikolausstiftung“ sind dies seit September rund 1.500 Kinder an 86 Standorten. Insgesamt werden 6.100 Kinder in der Stiftung betreut.

Übernommen

Mit der Übernahme des Standortes Lacknergasse der Schulstiftung der Erzdiözese Wien übernimmt die katholische St. Nikolausstiftung den dreigruppigen Kindergarten. „Wir freuen uns, dass wir damit den Standort erhalten und wichtige Betreuungsplätze in Währing sicherstellen können“, erklärt Elmar Walter, Geschäftsführer der St. Nikolausstiftung.

Platzangebot

Und eine erfreuliche Nachricht: Es waren noch einige Plätze frei! Etwa auch in den Pfarrkindergärten Ursulinenhof und Riglergasse. Die Platzvergabe findet direkt am Standort bei der jeweiligen Leiterin statt. Infos unter www.nikolausstiftung.at oder Tel.: 01/515 52-3838.

Landstraße: Mieter wehren sich gegen Haus-Abriss!

Ein beim Mieterschutz bereits mehrfach aufgefallener Immobilien-Spekulant will an der Adresse Radetzkystraße 24 Luxus-Apartments errichten, die ihm mehr Geld einbringen würden, als die Sanierung des Hauses (erbaut 1847 als erstes Wiener Zinshaus im Stil der Neogotik) kosten würde. Der mittlerweile gestoppte Abriss hatte im Juni begonnen, obwohl es noch neun unbefristete Mietverträge gibt. Die Demolierung des Hauses wäre legal, wie aus dem Büro von Stadträtin ­Kathrin Gaál zu erfahren war. Da noch Menschen dort wohnen, dürfe jedoch „nur so viel abgerissen werden, 
wie zumutbar ist“.

Vereinte Kräfte

Die rund 25 Mieter gehen nun mit vereinten Kräften gegen den Spekulanten vor – mit tatkräftiger Unterstützung der Mieterhilfe: „Das ist ein massiver Eingriff in die Rechte der Mieter. Gut ist, dass die Mieter gemeinsam vorgehen und einen Erhaltungsantrag einbringen“ so Mieterschützer Ronald Schlesinger im Gespräch mit dem WIENER BEZIRKSBLATT. „Wir wollen auch verhindern, dass dieses Beispiel Schule macht. Da halten wir mit aller Kraft dagegen!“

 

Leopoldstadt: Neuer Standort im Augarten für City Farm

Der City Farm ist eine Punktlandung gelungen. Der Vertrag für die Nutzung des Areals im Augarten wurde im Sommer unterzeichnet – im Herbst muss der Garten in Schönbrunn geräumt werden.

Firmenpaten

Pünktlich zu Schulbeginn konnte die Ausbildungsstätte nun eröffnen. Für Workshops wurde im Gewächshaus ein „Klassenzimmer“ eingerichtet, an der Neuanlage des Gartens mit Hochbeeten, Kinderbeeten und einem Pfad der Gemüsevielfalt wurde über den Sommer ­gearbeitet. Die Sanierung 
der denkmalgeschützten Gebäude kann aus rechtlichen Gründen erst 2019 starten. 
Ein Anliegen hat die City Farm: Um auch Großstadtkindern aus einkommensschwachen Familien den Zugang zu ihrem Programm zu ermöglichen, werden Firmen als Beet-Paten für Gruppen aus Schule, Kindergarten oder Hort gesucht.

 

Der Parkplatzklau geht um

Seit es das Parkpickerl in Währing gibt, habe sich die Stellplatznot sogar noch verschlimmert, kritisieren Bewohner der Dr.-Heinrich-Maier-Straße in ­Pötzleinsdorf. Der Grund: 
Es wurden Markierungen für „legalisiertes Parken“ angebracht. Jahrzehntelang konnte man auch ohne Markierungen konfliktfrei parken, obwohl die Fahrbahnbreite um ­einige Zentimeter zu gering war. Von den Parksheriffs wurde deshalb aber gestraft. „Das Versprechen von Bezirksvorsteherin Silvia Nossek, so viel Parkraum wie möglich zu ­erhalten, wurde nicht eingehalten“, ­kritisiert Anrainer Christian S. So waren etwa die öffentlich zugänglichen Mülltonnen ­bisher auf den Gehsteigen aufgestellt. Jetzt stehen sie auf der Straße. In der 800 Meter ­langen Sackgasse gibt es nun mindestens 8 Parkplätze weniger.

Landstraße: Ein Stückerl Alt-Wien im Herzen der Stadt

Benannt nach der römischen Land- und Heeres­straße, die vor Jahrhunderten die wichtigste Landverbindung südostwärts Richtung ­Ungarn darstellte, bildet die Landstraßer Hauptstraße seit jeher die Lebensader des 3. Bezirks. Mitte der 1980er Jahre begann man damit, die historische Einkaufsstraße sukzessive in eine moderne Shoppingmeile umzubauen. Breitere Gehsteige wurden angelegt, Baumreihen angepflanzt 
und das Gefüge der teils seit Jahrhunderten dort ansässigen Unternehmen durch moderne Geschäfte ­ergänzt. Und das mit großem Erfolg.

Einkaufsbummel

Heute stellt die Landstraßer Hauptstraße eine ideale Verbindung zwischen altbewährter Tradition und moderner Gegenwart dar, die mit ihrer Vielfalt an Geschäften die beste Grundlage für einen entspannten Einkaufsbummel bietet. Zu jeder Jahreszeit erweist sich der drei ­Kilometer lange Boulevard als wahres Einkaufsparadies. Neuwertige Shoppingcenter wie The Mall beim Bahnhof Wien Mitte oder das Einkaufszentrum Galleria ergänzen ­einander ideal mit traditionsbewährten Fachgeschäften.

 

Leopoldstadt: Viel Wirbel um die neue Strecke des 82A

Großen Aufruhr in der Bezirksvertretung verursacht die neue Streckenführung der Buslinie 82A im Nordbahnviertel. Die SPÖ sieht sich von Bezirkschefin Uschi Lichtenegger (Grüne) überrumpelt.

Bus-Umleitung für Fussgängerzone

Was deren Stellvertreterin ­Astrid Rompolt (SPÖ) grundsätzlich stört: Ihre Partei sei in die Änderung der Streckenführung nicht eingebunden gewesen. Inhaltlich kritisiert Rompolt, dass der 82A nun nicht vor dem geplanten Bildungscampus II halten soll. Rompolt: „Das heißt, dass Schüler und ­Eltern mit Kindergartenkindern über 600 Meter zu Fuß gehen müssen.“ 
Stimmt nicht, sagt Lichten­egger: Der nun zu Fuß zurückzulegende Weg sei nur 380 Meter lang. Außerdem sei die neue Strecke mit den zuständigen Magistratsabteilungen, den Wiener Linien, den Bewohnern des Nordbahnviertels „und anderen Stakeholdern“ abgestimmt worden. Von den anderen im Bezirks­parlament vertretenen Parteien ist allerdings nicht die Rede. Die neue Streckenführung ermögliche, so Lichtenegger, eine Fußgängerzone vor dem künftigen Bildungscampus und somit eine Sperre für die Durchfahrt.

Hans-Paul Nosko

 

Margarten: Workshops und Defi in der Berufsschule

Schnelles Handeln ­entscheidet bei einem Herzstillstand über Leben und Tod der betrof­fenen Person. Der ­Verein Puls mit Präsident Harry ­Kopietz setzt seit Jahren auf Aufklärung und den Ausbau des Defi-Netzes, um möglichst viele Leben zu retten.

Workshops mit Profis

Gemeinsam mit Profis haben sich die Schüler der Klasse 2c der Berufsschule für Verwaltungsberufe in der Margaretner Embelgasse am Ende des Sommersemesters im Rahmen von Workshops mit der richtigen Vorgangsweise bei einem Herzstillstand beschäftigt. Zusätzlich haben sie sich dafür eingesetzt, dass die Schule einen eigenen Defi­brillator bekommt. „Jeder kann zum Lebensretter werden“, bedankte sich Kopietz im Rahmen der Übergabe des Defis an die Schüler.

Bei einem Herzstillstand sollte immer die Rettung unter 144 verständigt und dann mit der Ersten Hilfe begon­nen ­werden. www.puls.at

 

Ottakring feiert das 16er Fest

Das 16er Fest im September ist ein Teil des regionalen Kultur- und Unterhaltungsprogramms in Ottakring, das den Bezirk liebens- wie lebenswert macht. Heuer geht es am Freitag, den 21.9. am Richard-Wagner-Platz von 14 bis 19 Uhr über die Bühne. Eröffnet wird das Fest vom Bezirksvorsteher Franz Prokop und dem Bläserensemble der Militärmusik Burgenland.

Spiel & Spaß für die Kleinen

Die Ottakringer und alle Wiener erwartet ein abwechslungsreiches Bühnen-, Animations- und Informationsprogramm. Für die kleinen Besucher gibt es das beliebte Kinderschminken, Stelzengehen, Bemalen von Einkaufstaschen sowie Bastel- und Kreativstationen. Das Trommel-Ensemble mit den Kindern der Volksschule Liebhartsgasse will auf der großen Bühne die Besucher begeistern.

Musikalische Vielfalt

In Ottakring dürfen die 16er Buam mit ihrem Wienerlied Potpourri nicht fehlen. Leelah Sky schafft es Soul, Pop, Blues und Rock so zu kombinieren, dass die Frage nach dem Stil obsolet wird. Für alle Soulliebhaber bieten Adriana Milanova und Claus Spechtl ein reichhaltiges Programm. Das Café Olga Sanchez berührt mit brasilianischer Poesie und macht sich auf die Suche nach den musikalischen Urgründen des Orients und des Latinos.

Kunst, Schnäppchen & Wissenswertes

Beim Künstlertreff Eva Winter gibt es vieles für Kunstliebhaber. Ein Flohmarkt der Volksschule Grundsteingasse hat zudem ein reichhaltiges Angebot für Schnäppchenjäger. Informationshungrige finden viele Antworten bei der Wiener Gesundheitsförderung, der VHS Ottakring, beim Arbeiter Samariterbund, den Helfern Wiens, der Gebietsbetreuung, den Wohnpartnern, den Pensionistenclubs, der Familienbetreuung der Wiener Kinderfreunde und weiteren Infoständen der Stadt Wien.

Währing: Pleiten, Pech und Pannen

Spätestens seit den Markierungsarbeiten für einen unnötigen Radweg in der Messerschmidtgasse in Währing und der Rücknahme eines einseitigen Halteverbots sind die Probleme evident.

Viele Fehler

Die neuesten Highlights – Motto: „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ – liegen jetzt auch schon vor. So hat man im Schönbrunner Graben am Schöberweg (Hernals) wochenlang die Halteverbotstafeln stehen lassen, obwohl legale Parkmarkierungen angebracht und eine Wohnstraße errichtet wurden. Eine weißgelbe Sondermarkierung „Parkplatz & Halteverbot“ ist dabei ein be­sonderes ­Unikum.

Kontraproduktiv

Weiter in der Hitliste: In der neuen Tempo-30-Zone in der Währinger Straße lächelt einem wochenlang ein freundliches Gesicht einer Radarmessung entgegen und bedankt sich für die Einhaltung der Fahrgeschwindigkeit! Und zwar auch, wenn man 50 fährt. Erst darüber wird das ­Gesicht ernst.

Leopoldstadt: Schule im Geiste Europas

Die Vienna Business School Augarten wurde offiziell zur Botschafterschule des ­Europäischen Parlaments zertifiziert. Bildungs­minister Heinz Faßmann (Foto: ganz l.) rief die Schüler dazu auf, „­neugierig“, „kritikfähig“ und „politisch aktiv“ zu werden. Wie wichtig ein europäisches Bewusstsein ist, betonten auch die Europa­abgeordneten ­Karoline Graswander-Hainz (2. v. l.) und Othmar Karas (2. v. r.). Die jüngsten Europa-Aktivitäten der Schule: ein Europatag, ein EU-Infostand am Tag der offenen Tür sowie eine Wanderausstellung in der Schule.

 

Josefstadt: Bauarbeiten in der Lange abgeschlossen

Die Umgestaltung der Lange Gasse zwischen Josef­städter Straße und Hugo-Bettauer-Platz ist umgesetzt. Im Sommer erfolgte die Eröffnung durch Stadt- und Bezirkspolitiker. Autos, Radfahrer 
und Fußgänger sind jetzt im wahrsten Sinne des Wortes auf einem Niveau.

Kosten-Split

Mittlerweile ist die neue Zone schon im Alltag der Anrainer angekommen. Die Kosten für die Neugestaltung 
der 150 Meter langen Strecke betrugen 720.000 Euro, davon zahlte die Stadt 80 % und der Bezirk 20 %. Für die neue Pflasterung ­wurden zwei ­Betonsteinarten verwendet. Die Höchst­geschwindigkeit in der Begegnungszone beträgt 20 km/h. „Ich möchte mich bei allen bedanken, die so 
engagiert an diesem Projekt mitgearbeitet haben“, so 
Josefstadt-Vorsteherin ­Veronika Mickel-Göttfert.