Bischof-Faber-Platz: Ein Paradebeispiel

Wie das ­WIENER BEZIRKSBLATT berich­tet hat, war ursprünglich geplant, hier eine Ganztagsschule zu errichten, ­obwohl 90 Prozent der ­Eltern dies mit fundierten Begründungen abgelehnt hatten. Die Mehrheit des ­Bezirks und der Stadtschulrat hielten sogar trotz Demons­trationen der Eltern über ein Jahr lang an den Plänen fest. Erst kurz vor Weihnachten kam die ­erlösende Meldung: In der Volksschule wird es ­sowohl einen verschränkten Unterricht am Nachmittag geben als auch Klassen ohne Nachmittagsunterricht.

Musterbeispiel

Die Schule wurde damit ein Paradebeispiel für die Wahlfreiheit bei der Nachmittagsbetreuung und für eine gut funktionierende Schulpartnerschaft, wie der Katholische Familienverband Wien lobt. „Wir begrüßen diese Einigung und sehen hier ein Maximum an Wahlfreiheit für Familien. Diese Form der Nachmittagsbetreuung sollte auch auf andere Schulstandorte ausgeweitet werden“, wünscht sich Barbara Fruhwürth, die Vorsitzende des Verbandes. Besonderer Dank gebührt auch dem Bildungsstadtrat Jürgen Czerno­horszky, der die Einigung ermöglicht hat. Die Wahlfreiheit der Volksschüler hat ­freilich einen Preis: Die 90 Schüler der engagierten ­Musik-Hauptschule in der Alsegger­straße müssen in die ­Pyrkergasse nach Döbling übersiedeln, um für die VS-Klassen Platz zu ­machen. Dies wird von Bezirks­chefin ­Nossek außerordentlich bedau­ert.

Staufallen über Bezirk verteilt!

Mit Verkehrsbeschränkungen will die grün-­rote Mehrheit in Währing die Sicherheit für Kinder verbessern. So hat man etwa in der ­letzten Sitzung der Bezirksvertretung des Jahres 2017 beschlossen, das Areal vor der Volksschule in der Schulgasse beim Schubertpark vom Verkehr zu ­befreien.

Fragwürdig

In einem Partizipationsver­fahren hatten Planer zwei ­Varianten vorgeschlagen. Eine dritte, die den Eltern der Schüler am meisten zugesagt hat, wird nun verwirklicht: Vorgesehen ist eine totale Straßensperre (Sackgasse) in diesem Bereich. Der grüne Klubobmann Marcel Kneuer bezeichnet den Beschluss als „Kompromiss“, weil weiterhin Abstellmöglichkeiten für Autos in der Schulgasse ­bestehen bleiben sollen. Die FPÖ hatte einen eigenen Kompromiss eingebracht, um auch die Anliegen der anderen Anrainer zu unterstützen. Sie befürchten nun mehr Lärm und Verkehr in den umliegenden Gassen, in denen ebenfalls Schulwege verlaufen. Die massiven Einsprüche gegen die gänzliche Sperre wurden aber ignoriert.

Staugefahren

Gleichzeitig wurde beschlossen, vom Gürtel bis zur Gersthofer Straße Tempo 30 zu verordnen. Ausnahme: Schienenstraßen. Damit würden die Martinstraße, die Gentzgasse bis zum Aumannplatz und die Sternwartestraße zu 30er-Zonen. „Es ist für den ÖAMTC nicht nachvollziehbar, weshalb die Schulgasse eine Sackgasse werden soll. Weder handelt es sich um eine Unfallhäufungsstelle noch besteht Bedarf an zusätzlichem Freiraum neben dem Park“, meint ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried. Die geplante Temporeduktion will der ÖAMTC verhindern.

Pickerl für Döbling in der Warteschleife

Eine Lösung der Stellplatzmisere nach Einführung des Parkpickerls in Währing sollte mit einer eingeschränkten Parkraumbewirtschaftung von 14 bis 19 Uhr ermöglicht werden. ÖVP, SPÖ, NEOS und sogar zwei Grüne haben dem Beschluss zugestimmt. Die FPÖ wollte ein kostenfreies Parkpickerl, und zwei der „zerrissenen“ Grünen waren prinzipiell dagegen.

Prüfung

Im Rathaus war man von der Entscheidung derart überrascht, dass man eine ernsthafte Prüfung sogar zusagte. Aber schon bevor ein Prüfergebnis vorliegt, werden Bedenken geäußert. Man wolle nicht die Begehrlichkeit der Bezirke wecken, und außerdem müssten ja Zusatzschilder zum 18. Bezirk hin angebracht werden, lauten zwei der Gegenargumente. Unterschiedliche Regelungen gibt es freilich schon in Wien (Innenbezirke, Stadthalle etc.), und die Zusatzschilder müsste ohnehin der Bezirk zahlen, heißt es aus der Bezirksvorstehung in Döbling.

Studie

Jedenfalls wurde die MA 18 nun mit einer Studie beauftragt, die die Wirksamkeit des neuen Modells testen soll. Das wird freilich in der Theorie nicht einfach sein. Dass zwei grüne Bezirksräte nicht für das Pickerl gestimmt haben, war ­leider im WIENER BEZIRKSBLATT im Dezember nicht zu lesen. (Anm. d. Redaktion: Wir holen das damit nach!) Die Grüne Hedi Binder begründet ihre Haltung treffend mit: „Ganz oder gar nicht!“ Die Mehrheit für das ­Pickerl war dennoch überwältigend.

Mehr „Flexity“ ab Ende 2018

Seit Jänner beherbergt das Betriebsgelände der Wiener Linien in Simmering den ersten, komplett fertigen „­Flexity“. Die moderne Straßenbahn soll künftig für noch mehr Bequemlichkeit und zugleich geringere Umweltbelastung in der Stadt sorgen. „Wir freuen uns sehr, dass der Flexity endlich zu Hause angekommen ist. Für die Fahrgäste bringt die neue, barrierefreie Straßenbahn künftig noch mehr Komfort und für die Umwelt noch mehr Entlastung, etwa durch den niedrigen Energieverbrauch. Der Flexity wird das Stadtbild in den nächsten Jahrzehnten entscheidend mitprägen“, so Öffi-Stadt­rätin Ulli Sima bei der Präsentation der neuen Bim.

Hightech

Bis zum Jahresende werden umfangreiche Tests auf dem Gelände der Wiener Linien, aber auch ohne Passagiere im Öffi-Netz selbst durchgeführt. Ende 2018 startet der Betrieb mit Fahrgästen. „Jede Steigung und jede Kurve muss getestet werden. Auch unsere Mitar­beiter lernen den neuen Flexity davor intensiv kennen“, so Günter Steinbauer von den Wiener Linien.

Mehr Infos: wienerlinien.at

Das Pickerl kommt!

Das lange Warten hat ein Ende, denn nach zahlreichen Treffen der zuständigen Behörden gibt es jetzt ein konkretes Datum für den Start des Pickerls in Simmering. Ab 5. November wird die Zone A im Zentrum des Bezirks zum Parkpickerl-Bereich. Damit soll das Parkproblem der Anrainer in dieser Gegend verringert werden. Geplant ist auch, dass ab Anfang September die ­Anträge für das Parkpickerl in der Zone A gestellt werden können.

Abstimmung

Bei der Befragung im vergangenen Herbst wurde Simmering in drei Zonen gegliedert. Die Bewohner haben für eine Einführung der Parkraum­bewirtschaftung im Zentrum des Bezirks gestimmt. In den beiden anderen Zonen Richtung Stadtrand entschieden sich die Befragten dagegen.

Der Weg zum Pickerl

„Die Einführung des Pickerls ist keine Kleinigkeit. Es gibt viele Schritte bis zum Beginn, um die wir uns kümmern müssen. Von Verordnungen über Bodenmarkierungen bis hin zu diversen Vorschriften“, so die Bezirksvorstehung. Bis Anfang November müssen sich die Bewohner deswegen noch ­gedulden. Der ­detaillierte Plan zu den einzelnen Zonen ist demnächst online auf www.wien.gv.at ersichtlich.

Ein Lächeln gibt es gratis dazu!

Yalcin Karakoc ist ­Optimist, obwohl er es nicht immer leicht hatte. Vor neun Jahren kam er ohne Deutschkenntnisse nach Österreich. Der ehemalige Student startete einen Getränkegroßhandel. Doch eigentlich wollte er schon immer einen Supermarkt eröffnen. Nach der Zielpunkt-Pleite mussten die Anrainer rund um die Holzknechtstraße oft weite Wege in Kauf nehmen, um frische Lebensmittel zu bekommen. Seit dem Sommer 2017 hat Karakoc das Gebäude von der Aria Trade gepachtet. Mittlerweile hat er fünf Mit­arbeiter. „Unser Sortiment ist ein wenig anders als erwartet. Wir verkaufen österreichische und türkische Produkte, vor allem auch Frischfleisch und frisches Gemüse“, sagt er. Sein Lieblingsprodukt sind die gerösteten Paprika, „damit kann man einen wunderbaren Salat ­machen“, lacht er.


Nachbar der Woche

Name | Yalcin Karakoc

Beruf | –Geschäftsführer

Alter | 35

Persönliches | Spazieren, reisen

Ich arbeite im | 10. Bezirk

Was ich an dem Bezirk mag | Es ist ruhig und grün.

Was ich an dem Bezirk nicht mag | Er ist etwas weit weg von meinem Wohnort Floridsdorf.

Was ich an meinem Beruf mag | Wir sind ein echter Nahversorger, vor allem für ältere Menschen.

Was ich an meinem Beruf nicht mag | Büroarbeit.

Was ich mir wünsche | Mehr Kunden. Wir -liegen eher abseits von der U-Bahn. Viele Menschen kennen manche Produkte hier nicht, die sie unbedingt probieren sollten. Der tür-kische Käse ist sehr gut.

Was mir wichtig ist | Meine Familie und mein Job.

Worauf ich stolz bin |
Auf meine Kinder.

Lebensmotto | Ich sprudle nur so vor Ideen und liebe es, mich einem neuen Projekt zu widmen.


Multimarkt
10., Holzknechtstraße 70
www.multi-markt.at

Kein Busbahnhof und keine Hochhäuser

Bürgerversammlung zur Neugestaltung des Verteilerkreises: Die Verlängerung der U1 ist abgeschlossen. Nun geht es um die Zukunft des Favoritner Drehkreuzes. Mehrere Vorschläge werden derzeit geprüft.

Mehr als 250 Per­sonen waren der Einladung zur Bürgerversammlung zur Nachnutzung des Verteilerkreises Favoriten ­gefolgt. Bezirksvorsteher Marcus Franz stellt gleich zu Beginn klar, dass er sich weiterhin „gegen den Busbahnhof“ aussprechen werde.
„Bei ihrem Antritt hat die Vize­bürgermeisterin versprochen, nicht gegen den Bezirkswillen zu ­arbeiten. Dementsprechend baue ich auf ihr Wort.“

Zwischennutzung

Der Eigentümer ASFINAG errichtet seine Firmenzentrale nicht am Verteilerkreis und plant eine Zwischennutzung in der Osthälfte mit Pkw-Stellplätzen auf Widerruf. Ein Tagesticket soll 4–5 Euro ­kosten. Alle Parteien der Bezirksvertretung unterstützen Fußgängerbrücken von der U1-Station „Altes Landgut“ zum Stadion und zum FH-Campus. Großen Beifall erhielt die Anrainerforderung nach der Pflanzung neuer Bäume.

Sicherheit geht vor

Jedoch ist die Forderung der Polizei zu berücksichtigen, das Gelände bei Risikospielen per Helikopter überwachen zu können. Weitere Alternativen sind ein Primary-Health-Zentrum oder eine Polizeistation.

Althangrund: Jetzt wird neu diskutiert

Es ist eines der größten innerstädtischen Entwicklungsprojekte der letzten Jahrzehnte. Die Neugestaltung des Althangrunds, zwischen Nordbergstraße und Althanstraße, soll hunderte neue Wohnungen, mehr Durchwege und zusätzliche Grünräume im urbanen Raum schaffen. Doch für den ­Bezirk waren viele ­Fragen in der aktuellen Flächenwidmung nicht klar.

Neue Widmung

Vor allem in Bezug auf ein Hochhaus (126 Meter Höhe wurden kolportiert), die Umsetzung eines Einkaufszentrums, einer Garage und die Gestaltung attraktiver Durchgänge waren noch viele Fragen offen. „Bei einem Bauprojekt dieser ­Dimension darf der Bezirk nichts dem Zufall überlassen. Das sind wir den Alsergrundern sowie den nächsten Generationen schuldig“, so Bezirksvorsteherin ­Martina Malyar. Die Stadt will das Flächenwidmungsverfahren jetzt neu aufrollen.

Neuer Empfang, alte Forderungen …

Vor einer großen Karte der Josefstadt mit den wichtigsten Projekten für die Zukunft wurde auch heuer wieder das neue Jahr von der SPÖ Josefstadt eingeläutet. Gemeinderat Heinz Vettermann und die Klubvorsitzende im Bezirk skizzierten die Herausforderungen der kommenden Monate. Vor allem im Bildungsbereich soll sich in ­Zukunft in der Josefstadt ­einiges tun.

Öffnung gefordert

Nicht lockerlassen will die Fraktion im Bezug auf die jahrelange Forderung, das Palais Strozzi endlich der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Anlage im ­unteren Bereich der Josefstädter Straße verfügt über große Grünflächen im urbanen Bezirk. Wiederholt kam es in den letzten Jahren zu Verhandlungen über eine endgültige Öffnung des Gebäudes, in dem sich mittlerweile das Institut für Höhere Studien befindet. 2018 wird weiter für die Öffnung ­gekämpft.

Enzis in neuen Farben

Sie sind das heimliche Wahrzeichen des ­siebenten Bezirks: die bunten Sitz- bzw. ­Liegemöbel „Enzis“, die einen Aufenthalt in der Kultur­oase MuseumsQuartier so richtig gemütlich machen. Jedes Jahr wechseln sie die Farbe und auch heuer wurde wieder abgestimmt. Ins­gesamt nahmen 11.223 Personen am Voting teil, von diesen stimmten 44,48 % für „Sonnenuntergang“, 32,04 % für „Festival­schlamm“ und 23,48 % für „Meeresbrise“. Die 76 neuen Möbel sollen am 5. April aufgestellt werden.

Geheime Ecken im Grätzel

Mit ihren „Kult.­Touren“ bereichert der Verein „Reading Room“ die kulturelle Landschaft im 4. und 5. Bezirk. Die Grätzelspaziergänge unter fachkundiger Anleitung sind ein reicher Fundus an Lokalgeschichte und bieten auch „alteingesessenen“ Bewohnern noch neues, spannendes Wissen. Am 25. Februar um 14 Uhr ist es wieder so weit. Erkundet wird das alte und neue Matzleinsdorf.


  • Treffpunkt: Anzengrubergasse 19/1
  • Weitere Informationen: www.readingroom.at
  • Anmeldung erbeten

Keine Chance mehr für Raser

Gut Ding braucht Weile: Eine Verkehrsentlastung in der Kuchelauer Hafenstraße wurde nun erreicht. Seit November 2016 hatten Grätzl­polizist Kurt Kraus, SP-Bezirksrat Georg Spiegel und der Obmann des Vereines „Freunde des Kahlenbergerdorfes“, Ex-Bezirksrat Helmut Jost, um die ­Beruhigung gekämpft, da Radfahrer auf dem Donauradweg und Anrainer durch schnell fahrende Autos ­gefährdet waren. Nach mona­telangem Engagement konnte die SPÖ Döbling Anfang ­Dezember 2017 das Aufstellen von Pollern erreichen. „Wir sind froh, dass wir dem Wunsch der Anrainer und Radfahrer nachkommen konnten“, erklärt Bezirks­vorsteher-­Stellvertreter Anton Mandl.

Dunkler Weg erleuchtet!

Die Arbeiten im neuen Park in der Hockegasse 43 im 18. Bezirk sind praktisch abgeschlossen. Ein paar Kleinigkeiten fehlen zwar noch, aber der in einer Sackgasse gelegene Park kann ­bereits von Kindern zum Spielen und von ihren Eltern zum Verweilen genutzt werden: Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist die neue LED-Beleuchtung, die den dunklen Weg am Abend voll erhellt.

Kein Durchfahren

Der Park ist bisher nicht mit Eisentoren zum Schutz der Kinder gesichert, das kommt vielleicht noch. Nicht gestattet ist das Fahrradfahren durch den Park, Räder dürfen nur durchgeschoben ­werden, Hunde sind an der Leine zu führen! Die ersten Benützer haben eine große Bitte an die MA 42: „Wir wünschen uns eine ganz normale Schaukel, wie sie früher in allen Parks üblich war. Das ist ein pädagogisch wertvolles Spielgerät, das Kinder zum Teamwork animiert“, meint eine Mutter. Sie beklagt, dass auch die Wippe im Schlosspark entfernt wurde.

Neustart für das Schloss

Unter der Bezeichnung „Weitsicht Cobenzl“ wurde von einer Jury unter dem Architekten Albert Wimmer das Projekt des Investment-Beraters Martin Rohla von „Goodshares“ für den Neustart des Restaurant-Betriebes Cobenzl an der ­Höhenstraße (Döbling) ­auserkoren.

365-Tage-Kaffeehaus

Die Pläne sehen vor, auf dem 4.000-m²-Areal ein neues Gastronomieprojekt auf­zuziehen. „Wir wollen einem vergessenen Wahrzeichen wieder einen Platz in der Gegenwart geben“, so Rohla. Das Schloss-Restaurant wurde lange von Pächter Olaf Auer geführt. Jedoch nicht zur Zufriedenheit der Stadt. Es kam zur Zwangs­räumung und zu einem Übergangsbetrieb.

Nun hat Rohla, der sich mit Gastro-Betrieben wie „Stadtflucht“ und „Habibi & Hawara“ einen Namen ­gemacht hat, ein Grundsatz-Projekt für die Interessentensuche ­ent­wickelt. Es sieht ein 365-Tage-Kaffeehaus, ein Fest-Schloss und Restaurants mit Pop-up-Küche und Events vor. Im Jänner sollen in einer zweiten Ausschreibung konkrete Interessenten gefunden werden. 2019 wird eröffnet.

Mit Wien wächst auch das Umland

Auf dem Wohnbauforschungstag wurde über die Aussichten der Wachstumsregion Wien, Niederösterreich und Burgenland diskutiert.

Es ist eine beeindruckende Entwicklung: Lebten in Wien und der Gegend rund um die Stadt im Jahr 2008 2.588.562 Menschen, so waren es im Jahr 2015 bereits 2.763.761 Menschen. Im Rahmen des Wohnbauforschungstags am 30. November in der Technischen Universität sprachen Experten und Politiker über die Herausforderungen der wachsenden Region in der Zukunft. Dadurch steigt natürlich auch die Nachfrage nach leistbarem und qualitäts­vollem Wohnraum.

Gemeinsame Strategie

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig kündigte die Schaffung einer gemeinsamen Wohnbauentwicklungsplattform für Wien, Niederösterreich und das Burgenland an. „Das Stadtgebiet von Wien ist der Kern einer viel größeren Region, in der bald rund drei Millionen Menschen leben und arbeiten. Herausforderungen, die mit dem Wachstum in der Stadtregion+ verbunden sind, können daher zunehmend nur gemeinsam gelöst werden“, so Michael Ludwig im ­Rahmen des Wohnbauforschungstags 2017. Wien als Kern der wachsenden Stadtregion kommt dabei eine besonders wichtige Aufgabe zu.