Vienna City Marathon: Der Aufbau läuft

Gemma Haile Gebrselassie und 64.000 Läuferwadeln schauen – geschätzte 300.000 Menschen werden am Sonntag wieder die Strecken rund um die Wiener City säumen. Eine gewaltige Kulisse. Und am Heldenplatz, dem historischen Zieleinlauf, hat der Aufbau längst begonnen. So ist es heute schon möglich, eine VCM-Käsekrainer (siehe Bild) zu schmausen.

Verkehrsmäßig ist der Sonntag nicht für alle ein Feiertag. Klug ist, wer auf sein Auto verzichtet und die Öffis benützt. Besser gesagt: die U-Bahnen, die uneingeschränkt mit verdichteten Intervallen unterwegs sind. Und mit Ausnahme der Prater Hauptallee Richtung Lusthaus sind praktisch alle Streckenteile mit den U- und S-Bahnen gut zu erreichen. Im Gegensatz zu anderen ­Öffis – Buslinien und Straßenbahnen werden zum Großteil kurzgeführt oder gar nicht auf die Schienen gelassen.

Am besten ist es, zu Fuß die gewaltige Läufermasse zu begleiten. Allenfalls noch mit dem Rad, wobei hier entlang der Strecke doch erhöhte Vorsicht geboten ist.

Wer nichtsdestotrotz unbedingt mit dem Auto fahren muss oder will, sollte folgendes beachten: Am Marathon-Sonntag ist der Bereich innerhalb des Rings bis 16 Uhr nicht befahrbar. Weitere Bereiche, wo das Auto fehl am Platz ist:
Wagramer Straße bis 10.30 Uhr,
Gürtel bis 12 Uhr,
Wienzeile bis Schloss Schön­brunn bis 12.30 Uhr,
Mariahilfer Straße bis 13 Uhr,
Liech­tensteinstraße bis 13 Uhr, ­
Donaustraße bis 13.30 Uhr,
Prater Hauptallee bis 16 Uhr.

Verkehrshotlines:
Arbö, Tel. 0900/123 456
Polizei, Tel. 313 10-32433
Online: www.wienerlinien.at

  • Adresse: Heldenplatz, 1010 Wien

Baujuwel bleibt erhalten!

Nach einigem Hin und Her scheint der Erhalt des hauses in der Sigmundsgasse gesichert. Nachdem das Haus einige Zeit lang der Witterung und damit dem Verfall presigegeben war, wurde am vergangenen im Rahmen einer Begehung durch das Magistrat festgestellt, dass der Eigentümer, die Erin Alpha Immobilien GmbH, die notwendigen Maßnahmen getroffen hat um den Verfall abzuwenden.

Das heißt konkret, dass die beschädigten Fenster repariert und geschlossen wurden. Weiters wurden Mängel am Dach und im Mauerwerk beseitgt. Hätte der Hauseigentümer diese Maßnahmen nicht gesetz, wäre die MA 25 befugt gewesen, die Maßnahmen zum Erhalt des denkmalgeschützten Hauses zu vollstrecken. 

Durch die neue Sahclahge scheint ein Abriss des Biedermeierjuwels jetzt unwahrscheinlich. Das WIENER BEZIRKSNBLATT wird natürlich weiterhin über die Entwicklungen im Fall Sigmundsgasse berichten. 

  • Adresse: Sigmundsgasse 5, 1070 Wien

Parkplätze für Drahtesel

"Immer mehr Menschen in Wienen steigen auf das Fahrrad um", weiß Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann . Aus diesem Grund entwickelt die Bezirksvertretung Mariahilf jetzt in Kooperation mit Soziologen, Architketen und Raumplanern Lösungen für Fahrradparkplätze im Bezirk.

Erste Untersuchungen haben gezeigt, dass der Umstieg auf den Drahtesel oft an den passenden Abstellmöglichkeiten scheitert. Deshlab bekommen in den kommeneden Tagen 17.740 Mariahilfer Bürger einen Fragebogen zugeschickt , der die Zufriedenheit der Bewohner mit dem Anebot an Fahrradstellplätzen im eigenen Wohnhaus und etwaige Verbesserungsvorschläge erfragt. 

Auf Grundlage dieser Umfrage, die bis 6. Mai durchgeführt wird, soll dann das Potenzial für den Bau einer Fahrradgarage in Mariahilf ermittelt werden. Wer sich jetzt schon für das Projekt interessiert, findet alle Informationen unter www.meinefahrradgarage.at

  • Adresse: Amerlingstraße 11, 1060 Wien

Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bezirk

Die Stadtentwicklungs-Zielgebiete im 3. Bezirk – Aspanggründe/Eurogate, St. Marx, Neu-Erdberg, Franzosengraben und Gasometerumfeld – zählen zu den größten und wichtigsten im dichter bebauten Stadtgebiet. Einen umfassenden Überblick über alle Projekte in diesen Stadtteilen gibt die aktuelle Ausstellung mit dem Titel „wien 3 update 10" der Gebietsbetreuung Stadterneuerung, die vom 19. bis 28. April in der Galleria (Landstraßer Hauptstraße 99) zu sehen ist.

Info:

http://www.gbstern.at/teams/gb3

  • Adresse: Landstraßer Hauptstraße, 1030 Wien

Spendenaktion für den Partnerbezirk

Der Schock über die schrecklichen Ereignisse in Japan sitzt bei den Floridsdorfern tief! „Heuer wollten wir das 10jährige Jubiläum des Kirschenhainfestes feiern", sagt Heinz Lehner, der stattdessen eine Spendenaktion am Franz-Jonas-Platz.
40 hochmotivierte „SammlerInnen" von der Bezirksvorstehung, dem Forstamt der Stadt Wien, dem Verein „to the woods" und dem Freundeskreis Wien waren unterwegs, um Geld für unseren Partnerbezirk Katsushika zu sammeln. Floridsdorf hat mit dem Stadtbezirk, der im Nordosten von Tokio liegt, im November 1987 einen Freundschaftsvertrag zur Vertiefung des gegenseitigen Verständnisses und Verstärkung der freundschaftlichen Bande geschlossen.

„Die gegenseitigen Beziehungen bestehen von der Verwaltung über Kunst und Kultur bis zur wirtschaftlichen Kooperation", erklärt Lehner. Auch viele Freunschaften sind in der Zwischenzeit entstanden Nun sind viele um die japanischen Freunden besorgt. Die Betroffenheit der Spender drückte sich im Sammlungsergebnis von 5.291,33 Euro aus!

Wer noch spenden möchte: Bank Austria, Konto-Nr. 728 090 440, Kennwort: Freundschaftsbezirk-Katastrophe

  • Adresse: Franz Jonas Platz, 1210 Wien

Mit Direktblick auf die Gloriette

Die Kennzahlen sind atemberaubend: 16.000 Kubikmeter Beton und 2.000 Tonnen Stahl wurden verbaut, 375.000 Meter Elektrorohre verlegt, 3.000 Quadratmeter Sonnenschutzla?den installiert. Bis zu 150 Bauar- beiter gaben in den letzten elf Monaten Gas und schufen so 233 Zimmer auf 21.000 Quadratmetern Hotelfla?che. Seit einer Woche ist der Rohbau fertig und der Countdown zur Ero?ffnung des „Park Royal“ im Oktober la?uft hochtourig.

„Das neue Hotel ist eine Bereicherung fu?r den Bezirk und den Wirtschaftsstandort Penzing“, so Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner. „Die Schaffung von rund hundert neuen Arbeitspla?tzen und die Kooperation mit dem benachbarten Technischen Museum ist sehr erfreulich.“ Außerdem ku?ndigt sie an: „Bald wird es in dem Bereich auch eine Citybike-Station geben, damit die Touristen den Wiental-Highway ebenso genießen ko?nnen.“

Die gute Nachbarschaftshilfe betont auch Museumsdirektorin Gabriele Zuna-Kratky: „Wir waren hundert Jahre lang eine Insel ohne Nachbarn, freuen uns aber auf die Vera?nderung. Inhaltlich wird sich das Museum in der Innengestaltung des Hotels wiederfinden.“ Erleichtert ist sie, dass es mit der Ero?ffnung des Hotels wieder Parkpla?tze in der Umgebung gibt: „Das war zuletzt ein Problem fu?r uns.“ Rund 40 Garagen- pla?tze im Hotel kann das Museum zu Sonderkonditionen benu?tzen, einst beim IMAX-Kino waren es aber 160 Pla?tze.

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Fotos oben: Opernballerina Karina Sarkissova hatte als Baupatin auf dem Dach des Hotels mit dem Bauarbeiter eine Riesenhetz.

Foto unten: Verkehrsbu?ro-General H. Nograsek, Vorsteherin A. Kalchbrenner

  • Adresse: Schlossallee 8 / Linzer Straße 5, 1140 Wien

SP-BV Hohenberger lädt 20 Landstraßerinnen zum Frauenlauf ein

„Laufen macht einfach viel Spaß und hält fit. Die meisten Frauen sind jeden Tag Doppelbelastungen ausgesetzt und um dem stressigen Alltag ein bisschen entfliehen zu können ist Laufen genau das Richtige", so der Landstraßer Bezirksvorsteher Erich Hohenberger (SP). Hohenberger lädt nun 20 Landstraßerinnen zum Frauenlauf am 22. Mai ein. Es muss nur ein kleine Gewinnfrage beantwortet werden: Der wievielte Frauenlauf findet in diesem Jahr statt? Melden Sie sich unter der Tel.: 01/713 41 58 und geben dort die richtige Antwort bekannt. Damit Frau nicht ungeübt an den Start gehen muss, gibt's noch die Möglichkeit wöchentlich an Lauftreffs teilzunehmen.

Infos zu den Frauenlauftreffs und den Trainingsplänen auf www.oesterreichischerdmfrauenlauf.at

Aus Brandruine wird Bezirksjuwel

Mehr als zehn Jahre lang lag das Areal in der Marxergasse 17 brach, aber nun gehen die Renovierungsarbeiten los! Aus der Brandruine Sofiensa?le soll bis 2013 ein neuer Kulturtreffpunkt und ein Wohnzentrum werden.

Die Stadt Wien unterstu?tzt die Renovierung der denkmalgeschu?tzten Teile, die der O?ffentlichkeit zuga?nglich ge- macht werden: „Die Erhaltung der denkmalgeschu?tzten Teile der Sofiensa?le ist von o?ffentlichem Interesse", so Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny. „Ich bin sicher, dass dieser Ort nach seiner Renovierung in einer ver- a?nderten, modernen Form an seine legenda?re Vergangenheit und herausragende Stellung im Bezirk anschließen wird." Die ifa AG (ein Unter- nehmen der Soravia Group) hat die Sofiensa?le, die 2001 durch einen Brand schwer bescha?digt wurden, im Sommer 2010 gekauft. Nun beginnen die Bauarbeiten fu?r die fast 3,5 Mio. Euro teure Renovierung – mit Fo?rderungen der Stadt Wien in der Ho?he von 2 Mio. Euro.

„Jeder Cent der Fo?rderung wird fu?r den Denkmalschutz verwendet", stellt der Bezirksvorsteher- Stellvertreter der Landstraße Rudolf Zabrana, klar. Der Bezirk werde peinlich genau darauf achten, dass der zugesagte Betrag fu?r die notwendigen denkmalschu?tzerischen und ku?nstlerischen Aufwendungen der Revitalisierung der Sofiensa?le genutzt werde. Folgende Renovierungsmaßnahmen sind geplant: Der kulturgeschichtlich bedeutende, 600 m2 große Saal mit den herrlichen Verzierungen wird in allen Details reno- viert, u?berdacht und als Ausstellungshalle fu?r jeden Besucher offen stehen. Der alte Trakt hinter der dann restaurierten Fassade wird o?ffentlich zuga?ngliche Teile wie einen Gastronomiebe- trieb und eine Galerie beherbergen. Außerdem geplant: eine universita?re Einrichtung und ein Nahversorger.

Das Gesamtinvestitionsvolumen betra?gt 46 Mio. Euro, die Fertigstellung soll 2013 erfolgen, also 12 Jahre nach dem Brand, der damals die Deckenkonstruktion zum Einsturz brachte und den Innenraum des großen Saales zum Teil zersto?rt hat.

  • Adresse: marxergasse, 1030 Wien

Taekwondo schnuppern!

Sport für die ganze Familie! Taekwondo fördert eine gute Körperhaltung, erhöht die Konzentration, schult eure Reaktion, Koordination, Atmung – und macht auch noch Spaß!

Im neuen Young Ung Taekwondo Studio findet am 2. April (10 – 18 Uhr) ein Tag der offenen Tür statt.

Young-Ung Taekwondo
Wagramer Straße 113
1220 Wien
Straßenbahnlinien: 26 Haltestelle: Steigenteschgasse
Buslinien: 94A Haltestelle: Steigenteschgasse

Veranstalter: Young-Ung Taekwondo

0699-181 437 81
www.taekwondowien.at

Mehr Bankerln für die City!

Frühling in Wien, was gibt’s Schöneres, als durch die Innenstadt zu flanieren und zwischendurch eine Pause auf einem Bankerl einzulegen? Fehlt nur eines: eine ausreichend hohe Anzahl an Sitzgelegenheiten. Gerade die Innere Stadt könnte mehr Bänke vertragen. Unsere 600 Sitzgärten sind zwar wunderschön, doch dort muss man etwas bestellen, um dem Treiben in der City zusehen zu können. Die ÖVP ziert sich beim Bankerl-Aufstellen, doch Vize-Bezirksvorsteherin Stepp fordert im Gespräch mit dem WIENER BEZIRKSBLATT: „Es muss auch abseits der Schanigärten Plätze geben, wo man sich ohne Konsumationszwang hinsetzen kann!“ Konkret geht es Stepp um mehr Sitzbänke auf dem Judenplatz, am Donaukanal, am Schottenring und am Neuen Markt. Im Rudolfspark und am Graben wurde Stepps Forderung bereits erfüllt – ein Anliegen, das auch dem Pensionistenanteil Rechnung tragen würde: 4.000 Innenstädter sind älter als 65 Jahre, also jeder vierte Einwohner.

Im „Flash“ geht jetzt die Post ab

Das erste Wiener Mädchencafé wurde eröffnet und besticht mit einem tollen Angebot 

Bei der Eröffnung des ersten Wiener Mädchencafés "Flash“ ist die Hölle los. Bis weit hinaus auf die Zieglergasse drängen sich die Menschen. Drinnen im Café ist es gesteckt voll, obwohl die Einrichtung sehr geräumig ist. Jugendstadtrat Christian Oxonitsch und Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger eröffnen die Location. "Die vielen Mädchen, die seit langem mitarbeiten, haben von der Planung bis hin zur Realisierung nichts dem Zufall überlassen. Das Mädchencafé ist ein vorbildliches Projekt dafür, wie viel echte Girlpower bewirken kann“, betont Stadtrat Oxonitsch. Bereits im Vorfeld hatten zahlreiche Mädchen im Rahmen von Ideenwerkstätten gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des Vereins Wiener Jugendzentren, welcher das Café betreut, überlegt, wie das "Flash“ einmal aussehen sollte. Das Ergebnis ist in der Zieglergasse zu sehen. Aber nicht nur Mädchen und Mitarbeiterinnen haben zusammengearbeitet.

Eine breite Koalition war notwendig, um das Projekt auf die Beine zu stellen. Dazu der Neubauer Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger: "Wir freuen uns, dass es dem 7. Bezirk in Zusammenarbeit mit dem Verein Wiener Jugendzentren und Neubauer Mädchen gelungen ist, das Mädchencafé "Flash“ – den ersten Raum für junge Frauen und Mädchen – zu projektieren, zu planen und umzusetzen.“

Auch der Film, der bei der Eröffnung gezeigt wird, ist unter starker Beteiligung der Mädchen entstanden, es gab im Vorfeld eine Medienarbeitsgruppe, in der Film- und Fototechniken erarbeitet wurden. Und auch eine der jüngsten Bezirksrätinnen in Neubau, Nina Abrahamczik, ist vom "Flash“ begeistert: "Es ist wichtig, für Mädchen geschützte Freiräume zu schaffen, in denen sie sich frei und selbstbestimmt entfalten können. Wien übernimmt damit wieder einmal eine Vorreiterrolle in der Jugendarbeit.“

Ab 22. März gelten im Mädchencafé "Flash“, das sich vor allem an Mädchen, die in Neubau leben, zur Schule gehen oder arbeiten, richtet, die regelmäßigen Öffnungszeiten.

Mädchencafé ist Pionierprojekt

Ein Café von und für Mädchen ist das "Flash“. Der Treffpunkt in der Zieglergasse 34 ist in seiner Form einzigartig. Das Angebot richtet sich an Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren.
Die Mädchen werden in zwei Gruppen unterteilt, um den unterschiedlichen Interessen entgegenzukommen: die "Juniors“ (10–14) und die "Jugend“ (14–18). Dienstag und Mittwoch von 17 bis 19 Uhr und Samstag von 16 bis 19 Uhr ist für die Juniors reserviert. Dienstag und Mittwoch von 19 bis 21 Uhr sowie Freitag von 16 bis 21.30 Uhr und Samstag von 19 bis 21.30 Uhr gehört das "Flash“ der Jugend. Am Donnerstag haben beide Gruppen die Möglichkeit, gemeinsam ihre Freizeit zu verbringen, außerdem wird über neue Ideen und Anregungen diskutiert.

Disput um „Auge Gottes“

Mangelhafte Kinoförderung oder unternehmerisches Kalkül des Marktführers? Die Wogen um das "Auge Gottes" gehen hoch. Constantin, Eigentümer des "Auge", wird das Traditionskino (Eröffnung 1955) Ende Juni schließen. Wegen "rückläufiger Besucherzahlen und der einseitigen Wiener Kinoförderung". Ein Vorwurf, den Filmfonds-Wien-Chef Peter Zawrel nicht gelten lässt: Das "Auge" hätte durch eine "Kehrtwende in der Programmierung"(Qualitäts- statt Blockbuster-Filme) gerettet werden können, Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, der die Schließung ebenfalls bedauert, verweist darauf, dass Wien "eine von wenigen europäischen Städten ist, die überhaupt über eine Kinoförderung verfügen". Für den Alsergrunder SPÖ-Chef Siegi Lindenmayr ist die Schließung "ein großer Verlust", er kritisiert, dass die Betreiber die Möglichkeit einer Kinoförderung "nicht genutzt" hätten. Die 16 "Auge"-Mitarbeiter sollen in der Constantin-Gruppe weiter beschäftigt werden.

  • Adresse: Nussdorfer Straße 73, 1090 Wien

Ein Slalom gegen Raser

Jahrelang wurde in dem Bereich der Forstmeistergasse illegal geparkt. Ohne viel Aufhebens darum zu machen. Durch die notwendige Straßensanierung – der Asphalt war sichtbar in die Jahre gekommen – wurde auch die Änderung in eine verkehrsberuhigte "Wohn­straße" vorgesehen. Und die Haushalte der Forstmeistergasse wurden von Bezirksvorstehung und Magistrat dazu um ihre Meinung befragt.

Das Ergebnis, das im Endeffekt recht knapp war: neun Befürwortungen, sieben Gegenstimmen bei sechs Enthaltun­gen. Damit soll das Konzept noch heuer umgesetzt werden: Der Straßenabschnitt wird zu einer Siedlungsstraße (= Wohn­straße) und zusätzlich wird es eine versetzte Parkordnung mit 18 nunmehr legalen Stellplätzen geben. Sprich: Die Parkplätze werden abwechselnd rechts und links angeordnet, sodass man eine Art Schlangenlinie oder Slalom fahren muss. Das garantiert auch ein Herabsenken des Tempos und ist zusätzlich eine Maßnahme gegen Raser.

  • Adresse: Forstmeistergasse, 1140 Wien

1. Mädchencafé kommt!

Floridsdorf bekommt erstmals ein Mädchencafé. Umgesetzt wird das Projekt vom Jugendverein Juvivo.21. "Einmal wöchentlich, jeweils Donnerstag zwischen 10 und 11.30 Uhr, findet ab sofort im Jugendzentrum des Gemeindebaus Karl-Seitz-Hof eine Beratung für Mädchen und Frauen zu wichtigen Themen wie Arbeitsmarkt, Schule oder familiäre Konflikte statt", erklärt Einrichtungsleiter Sertan Batur. Floridsdorfs Jugendbezirksrat Bernhard Herzog von der SPÖ: "Das ist ein wirklich tolles Projekt! Wir finden es sogar so toll, dass wir es massiv unterstützen und es zu 100 % mit Bezirksgeldern finanzieren!“

Einmal monatlich (jeden ersten Samstag von 13.30 bis 16 Uhr) gibt es im größeren Rahmen dann das Mädchencafé. Das monatliche Café in der Dunantgasse 15/Stg. 10 soll ein Treffpunkt für Mädchen und Frauen jeden Alters sein, bei dem man in gemütlicher Atmosphäre plaudern und neue Leute kennenlernen kann.
Zudem werden je nach Interessenlage verschiedene Workshops angeboten. Alle Angebote sind für die Teilnehmerinnen kostenlos!

Wiener Wein eröffnet Heurigensaison

Wenn die ersten Knospen die Rieden Wiens zum Blühen bringen, öffnen auch die traditionellen Wiener Heurigen wieder ihre Tore und bieten beim 6. Wiener Weinfrühling genüssliche Schmankerl für Gaumen, Augen und Ohr.

Vinophiles Frühlingsbouquet:
Das Programm des Wiener Weinfrühlings.


Ein Spaziergang durch die Weingärten in der frischen Frühlingsluft macht Lust auf eine Stärkung bei den traditionellen Wiener Heurigen. Die Betriebe und Winzer laden zu schmackhafter Jause, erlesenen Weinen und angeregter Unterhaltung in ihre Keller, Stuben und Gärten. Mit wärmenden Sonnenstrahlen im Gesicht, einem Glas Wiener Wein in der Hand und Musik im Ohr lassen die Frühlingsgefühle dabei nicht lange auf sich warten.

Ob Ausg'steckt im Weingarten, Rock & Wein beim Heurigen, Frühlingswanderung und Weindegustation, die Präsentation des neuen, vielversprechenden Jahrgangs, der Tag der offenen Kellertüre, musikalischer Frühschoppen oder die Verleihung des Wiener Weinpreises 2011 – der Frühling in den Wiener Weinbergen ist bunt und vielfältig. – Das aktuelle Programm auf www.wienerwein.at

Wiener Winzertour 2011

Das erste große Highlight des Wiener Weinfrühlings ist die Wiener Winzertour, die in ihrem nunmehr dritten Jahrgang interessierten Weinfreunden einen Blick hinter die Kulissen und Kellertüren gewährt. Am 15. und 16. April haben Weinfreunde jeweils von 15 bis 20 Uhr die Gelegenheit, die Winzer persönlich kennenzulernen und in die Weinbaukultur der Bundeshauptstadt einzutauchen.

Mehr Infos zur Wiener Winzertour 2011

  • Web: http://
  • Adresse: Am Cobenzl -, 1190 Wien