Freie Plätze in Kindergarten am Wilhelminenberg

So herzlich hießen die Kinder des Kinderfreunde-Kindergartens in der Vogeltenngasse 2 in Ottakring am Tag der offenen Tür alle interessierten Eltern willkommen. Der heimelige Kindergarten am Wilhelminenberg ist umgeben von einem riesigen Grüngelände mit Wald und Wiese und hat in der Familiengruppe und in den bilingualen Gruppen (Deutsch-Englisch) noch Plätze für Kinder ab drei Jahren frei.

Infos unter Tel.: 01/914 81 44 – 11

 

„Herzenswunsch“ erfüllt Kinderträume

Zum bereits 8. Mal findet das im Jahr 2010 ins Leben gerufene Projekt Herzenswunsch statt. Damit wird kognitiv beeinträchtigten Kindern ermöglicht, eine Woche auf einem Segelschiff in der Adria zu erleben. Ziel der Reise ist das Teambuilding unter den Kindern und das Urlaubserlebnis.

Für viele der Mitreisenden ist es das erste Mal, dass sie ans Meer kommen und vor allem dass sie mit einem Schiff die kroatische Inselwelt erkunden dürfen. Ein ganz wesentlicher Aspekt neben Urlaub ist für die Kinder sich selbst in einer neuen und für sie vollkommen unbekannten Umgebung zurechtzufinden und so in der Gemeinschaft ein Zusammengehörigkeitsgefühl der unterschiedlichen Altersgruppen zu entwickeln.

Gemeinschaftsgefühl

Die Erfahrung der Kinder und Jugendlichen sich als kompetentes und wertvolles Mitglied einer Gemeinschaft, in der jede und jeder seinen Beitrag leisten muss, erleben zu können, hat nachhaltige Auswirkungen auf ihre weitere Entwicklung.

Das Projekt Herzenswunsch wird vollkommen von Spenden finanziert. Sämtliche Spenden werden unmittelbar für das Projekt verwendet. Die mitwirkenden Skipper machen das Projekt unentgeltlich auf ehrenamtlicher Basis. Neben vielen namhaften Spendern konnte Playtech BGT Sports als Hauptsponsor gewonnen werden.


Spendenkonto mit steuerlicher Absetzbarkeit:
Förderkonto Clara Fey
Verwendungszweck: Projekt Herzenswunsch
IBAN: AT48 4300 0409 1168 0003
BIC: VBWIATW1

Katta-Babys im Doppelpack!

Ein Katta kommt selten allein. Das hat sich im Tiergarten Schönbrunn auch heuer wieder bewahrheitet. Am 18. März hat Katta-Weibchen Ava Zwillinge zur Welt gebracht. „Bei den Kattas sind Zwillinge keine Seltenheit. Für Ava ist es schon die vierte Zwillingsgeburt in Folge. Die aufgeweckten Lemuren zählen jedes Jahr im Frühling zu den ersten Tieren, die für Nachwuchs sorgen“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. „Wir sind sehr stolz und hoffen, dass alles gut geht. Bis jetzt schaut alles bestens aus“, erzählt Revierleiter Fredi Maier. In den ersten Tagen hängen die Zwillinge am Bauch ihrer Mutter, danach klettern sie auf ihren Rücken. „In zwei bis drei Wochen fangen sie an, die nähere Umgebung rund um die Mama zu erkunden und zu schauen, was es da Neues gibt.“

Bei der Geburt sind Kattas rund 70 Gramm schwer. Etwa ein halbes Jahr lang werden sie gesäugt. Schon im Alter von einem Monat beginnen sie, Obst und Gemüse zu fressen. Kattas kommen ausschließlich auf der Insel Madagaskar vor. Ihr Lebensraum schrumpft, weil große Waldflächen zur Schaffung von Viehweiden gerodet werden. In Zoos werden Kattas im Rahmen eines Europäischen Zuchtbuchs (ESB) gehalten. Kattas leben gesellig in Gruppen. Die Schönbrunner Gruppe wird jeden Tag größer. Ein weiteres Jungtier hat am 28. März das Licht der Welt erblickt und noch weitere Weibchen sind trächtig. Interessant ist ihr Sozialverhalten. „Bei den Kattas herrscht ein Matriarchat. Die Damen sagen, wo es langgeht. In punkto Aggressivität unterscheidet sich das aber nicht von einem Patriarchat“, so Maier schmunzelnd.

© Tiergarten Schönbrunn/ Norbert Potensky

Kampfzone Universität – ein Lokalaugenschein

Geringes Kursangebot, überfüllte Lesesäle, absurde Anmeldeverfahren – auf der Wiener Universität herrschen miserable Zustände. Die Studenten stehen vor etlichen Hürden, wenn sie das Studium in einer annehmbaren Zeit beenden wollen.

Schon die Tage vor der Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen im jeweils nächsten Semester werden in der Hauptuni traditionell mit leichter Hysterie begangen. Management und Recherchetalent sind gefragt. Zuerst gilt es, unter den zur Verfügung stehenden Kursangeboten jene herauszufiltern, bei denen die Uhrzeiten passen. Im Detail heißt das: Checken ob sich die Kurse untereinander zeitlich nicht überschneiden – auch nicht mit Vorlesungen, die man besuchen sollte, um die jeweilen Prüfungen am Ende bestehen zu können. Hinzu kommt bei Berufstätigen die Vereinbarung von Arbeit und Uni. Wer nicht mit flexiblen Arbeitszeiten oder verständnisvollen Chefs gesegnet ist, kann auf gut Deutsch gesagt „brausen gehen“. Denn abendliche Lehrveranstaltungen oder jene, die am Wochenende stattfinden, sind heiß begehrt.

Hoffen und Bangen

Wenn nun die individuell geeigneten Gruppen evaluiert worden sind, muss man darauf hoffen, dass das Thema auch ansprechend ist, den eignen Interessen entspricht und die leitenden Professoren nicht schon als „Ekelpakete“ bekannt sind. Wenn auch das dann geklärt ist, wird es spannend: Punkte setzen, diese richtig aufteilen und das Angebot nach Prioritäten ordnen – für Außenstehende und Unifremde unmöglich nachvollziehbar und selbst für Studenten unlogisch.

Am letzten Tag der Anmeldephase, beziehungsweise in der letzten Stunde vor Fristende, bricht meist die große Panik aus. Bereits 67 Vormerkungen für diese Übung, 59 Vormerkungen für jene Arbeitstechnik. Und das bei jeweils gerade einmal 30 verfügbaren Plätzen. Im letzten Moment werden Punkte anders verteilt und andere Gruppen mit weniger Anmeldungen gesucht. Schlussendlich landen Studenten auf Wartelisten und können somit die Kurse meist nicht besuchen. Das Resultat: Das Studium verzögert sich, man kann es nicht mehr in Mindeststudienzeit absolvieren und womöglich fallen (wie demnächst geplant) Gebühren an oder die Familienbeihilfe muss zurückgezahlt werden.

Viele Studenten, wenige Professoren

Auch auf der Wirtschaftsuniversität funktioniert es nicht besser, denn hier zählt der schnellste Mausklick. Es gilt „first come, first serve“. Ganz nach dem Motto: Wer die beste Internetverbindung hat, gewinnt! Trotz vorgenommener „Verbesserungen“ sind an den Unis keine beziehungsweise kaum positive Unterschiede festzumachen. Das, was hilft, sind Nerven aus Stahl, vor allem aber braucht man einfach nur Glück. Zu viele Studenten, zu wenige Professoren – das ist die harte Realität. Es gibt kaum Chancen auf faire Bedingungen. Ein gerechtes Anmeldesystem muss her! Auch Flexibilität im Studium – insbesondere für Berufstätige – muss sein.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich durch die ab Herbst geplante Wiedereinführung der Studiengebühren die Bedingungen verbessern werden. Diese Zahlungen in der Höhe von 365 Euro pro Semester sollen für Studenten geltend gemacht werden, die berufstätig sind und die Mindeststudienzeit plus zwei Toleranzsemester überschreiten. Ein typischer Schachzug der Politik: Die, die sich ihr Leben während der Studienzeit selbstständig finanzieren und somit nicht in der vorgegebenen Zeit ihr Studium absolvieren können, müssen bezahlen – obwohl sie hart arbeiten anstatt auf der Tasche des Staates oder ihrer Familie zu sitzen.

Überfüllter Lesesaal der Bibliothek in der Hauptuniversität Wien
© Stefan Joham

Kleine Lebensretter zeigen Einsatz

Ihre Kenntnisse in „Lebensrettung“ durften die Schüler der 3. Klasse der VS Wichtelgasse vor prominenten Gästen demonstrieren. Die kleinen Lebensretter sind im Unterricht mit der Funktion von Defibrillatoren vertraut gemacht worden und haben auch wichtige lebensrettende Handgriffe für den Ernstfall gelernt. Bildungsstadtrat ­Jürgen Czernohorszky, Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer und Wolfgang Kastel von den Helfern Wiens konnten sich über den hohen Ausbildungsstandard der Kinder überzeugen.

Retter in der Not

Bereits im vierten Jahr werden Schüler der 3. Klasse Volksschule in der Durchführung lebensrettender Maßnahmen unterrichtet. Es gibt daher rund 50.000 kleine Lebens­retter, die vom Erkennen einer lebensbedrohlichen Situation über das Absetzen des Notrufs bis hin zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen wie Herzdruckmassage und Einsatz eines Defibrillators alles erlernt haben. Der Unterricht wird von den Helfern Wiens in Zusammenarbeit mit den Wiener Rettungsorganisationen und dem Verein PULS organisiert. ­Finanziert wird das Projekt durch die Stadt Wien.

Schwarz-Blau sorgt für massive Verteuerung!

Pfeffer befürchtet eine massive Verteuerung der Mieten in den vielen Gründerzeit-Altbauten in ihrem Bezirk. Die schwarz-blaue Regierung, so Pfeffer, hätte bereits ihre ersten sozialpolitischen Grausamkeiten auf dem Rücken der einfachen Leute geplant. Die tatsächlich geplanten Verschärfungen im Mietrecht mit einem Aus für das Lagezuschlagsverbot treffen in erster Linie Menschen mit gerin­geren Einkommen.

Gründerzeit

„Die Nutznießer sind Hausbesitzer und Immobilienspekulanten“, erklärt die Vorsteherin. Die Umsetzung der schwarz-blauen Vorhaben würde die Mieten in Altbauwohnungen massiv verteuern. Von den 6.013 Gebäuden, die es in Hernals gibt, wurden 1.562 vor dem Jahr 1919 errichtet – etwas mehr als ein Viertel. Steigende Mieten in diesen Gründerzeitbauten würden massive soziale Folgen für die Betroffenen haben. „Es ist ungeheuerlich, dass diese neue Regierung gebetsmühlenartig verspricht, keine neuen Steuern anzudenken, aber den Menschen durch eine massive Anhebung der Mieten das Geld aus den ­Taschen zieht. Wenn man bedenkt, dass Immobilienspekulanten und Großunternehmer zu den treuesten Wahlkampfspendern der schwarz-blauen Regierung gehören, ist es leider nur allzu logisch, dass statt nun endlich gerechte Vermögenssteuern einzuführen, ausschließlich die einfachen Mieter belastet werden“, so Pfeffer ungewöhnlich scharf.

Der wachsende Bezirk braucht Wohnungen!

Das verfallende Gärtnerei-Grundstück am Fuße des Gallitzinberges erregt weiter die Gemüter. Jetzt wandert die Causa auch ins Rathaus.

Nach der Info-­Veranstaltung im Wilhelminenspital und der Bezirks-Sondersitzung am 18. Jänner wartet der Petitionsausschuss im Rathaus. Was dabei herauskommen soll? Dass der Bezirk „verpflichtet“ wird, die Argumente der Anrainer zu erhören. „Und das“, so tönt es aus der Bezirksvorstehung, „passiert ja sowieso seit ­eineinhalb ­Jahren“.

Grätzel wird belebt

Faktum ist, dass die Initiative „Pro Wilhelminenberg 2030“ in Union mit FPÖ, ÖVP und Neos gegen neuen Wohnraum kämpft. Motto: „Weniger, niedriger und lockerer“. Die FPÖ behauptet sogar, dass durch das Projekt „auch der Verbauung von Weingärten Tür und Tor ­geöffnet“ werde. „Schade ist, dass manche Fraktionen durch bewusste Fehlinformationen die Bevölkerung verunsichern“, so Grünen-Klubobfrau Simon. Und SP-Klubchefin Haase meint: „Unser Ziel ist es, hier die bestmögliche ­Lösung für bestehende und künftige Bürger Ottakrings zu gestalten!“ Das sei eben der Bau eines Hauses mit geförderten Wohnungen, einem neuen Kindergarten, Freiflächen mit einem Kinderspielplatz und einem öffentlichen Durchgang in Verlängerung der Kolburggasse. In Ottakring leben schon 104.323 Menschen, ganz Wien geht in Richtung zwei Millionen – es braucht ganz dringend neuen Wohnraum!

MuKi wirkt jetzt „ausgezeichnet“

Gute Vorsätze gibt es im neuen Jahr genug. Bei jenem für mehr sportliche Betätigung kann jemand tatkräftig helfen: Der „Sportliche Verein für Mutter und Kind“ (kurz MuKi Sport) in Währing bietet sowohl Erwachsenen als auch Kindern und Eltern vor und nach der Geburt ein vielfältiges Angebot, um Fitness, Koordination und Beweglichkeit zu verbessern. Man kann aus dem Angebot einen persön­lichen Stundenplan zusammenstellen und es gibt keine Einschreib- oder Anmeldegebühr.

Kreativität

Beatriz Hasler, die Obfrau von MuKi, bietet auch kreativen Kindertanz und Buggyworks an. Für Mamas, Papas und Schwangere gibt es ein gezieltes Training, speziell für die Zeit vor und nach der ­Geburt. Das Kind ist immer mit dabei. MuKi wurde deshalb bereits als kreativster Sportverein Österreichs ausgezeichnet. Verschiedene Kurse dienen speziell zur frühen Förderung der motorischen und musikalischen Fähigkeiten und zur Entfaltung der Kreativität und Lernfähigkeit. Für die ­Erwachsenen gibt es Yoga, ­Pilates, Bodyworks, Rückenfit und Spiraldynamik für eine ­bessere Kondition, Haltung, Fitness und allgemeines Körperbewusstsein. Die Kurs­orte befinden sich fünf Gehmi­nuten von der Öffi-Station Währinger Straße-Volksoper (U6, 40, 41) in der Semperstraße 19/3 und in der Anastasius-Grün-Gasse 10 im Turnsaal der Volksschule. Preise: Zehner-Block für offene Stunden zu 130 Euro, Fünfer-Block zu 70 Euro.

Neue Fitness-Fläche fürs Grätzel

Gut Ding braucht Weile: Auch wenn es bis zur Verwirklichung einer neuen „Freifläche für die Bevölkerung der Schmelz“ noch dauern wird, steht jetzt fest: Die Fläche wird auf dem ­Rollsportplatz nahe der Uni entstehen. Gleichzeitig wird die Rollschuhbahn auf eine andere ASKÖ-Fläche auf dem Schmelz-Areal übersiedeln. Ende Jänner gab es die nächste ­Gesprächsrunde zwischen ASKÖ, Bundesimmobilien­gesellschaft und Bezirk. „Sobald alles geklärt ist“, so Vorsteher Gerhard Zatlokal, „wird das Stadtgartenamt die Fläche zur Verwaltung übernehmen. Es werden unter anderem ­Fitnessgeräte aufgestellt.“

Viele 1- bis 3-Zimmer-Wohnungen

Rund 4.000 Gemeindewohnungen werden bis 2020 gebaut. Das erste Projekt mit 120 Wohnungen mit Balkon oder Loggia wird bis 2019 auf dem Gelände der ehemaligen AUA-Zentrale in der Fontanastraße errichtet. Knapp 90 % der Wohnungen haben 1 bis 3 Zimmer, sind also für Singles und Paare mit bis zu zwei Kindern geeignet. Auch den Bedürfnissen junger Wohnungssuchender wird Rechnung getragen. Mit der Jungwiener-Vormerkung haben Singles bis 30 die Möglich­keit, auch eine 2-Zimmer-Wohnung zu erhalten. Außerdem wird es ein Bewohnernetzwerk mit gegenseitiger Nachbarschaftshilfe geben.

Gute Nachbarschaft

Seit drei Jahren für die Bevölkerung: Die Initiative „Miteinander in Mariahilf“ startet in ein neues Jahr. Im ersten Halbjahr liegt der Schwerpunkt auf Festen im Grätzel.

„Beim Reden kommen die Leut z’samm.“ Das besagt zumindest das Sprichwort. Seit Anfang 2015 wird in Mariahilf noch mehr geredet. Denn die Initiative „Mit­einander in Maria­hilf“ fördert aktiv Projekte und Veranstaltungen für ein besseres Zusammenleben.

€ 300,– Förderung

Das Projektteam der Gebietsbetreuung und der Bezirk unterstützen und begleiten Grätzelfeste, Kulturprojekte und Aktionen aller Art rund um das Thema Nachbarschaft. Unbürokratisch kann auch ein finanzieller Zuschuss von 300 Euro für die relevanten Projekte ­beantragt werden. In den kommenden Monaten ­werden so zahlreiche Straßenfeste im Bezirk umgesetzt. „Wir möchten mehr ­Bewusstsein für den Mehrwert einer guten Nachbarschaft schaffen. Die Bewohner sollen angeregt werden, Mitverantwortung für das Zusammenleben zu übernehmen“, so Bezirksvorsteher Markus Rumelhart über sein ambitioniertes Ziel für die Zukunft der ­Initiative.

Bürger sprechen jetzt mit

Bereits im Vorjahr hat die Margaretner ­Bevölkerung im Rahmen eines Pilotversuchs bei der Erstellung des Bezirksbudgets mitgewirkt. Das „partizipative Budget“ wird jetzt zum Regelprojekt. „Partizipation ­bedeutet geteilte Verantwortung, erfordert gegenseitigen Respekt und erhöht die Eigen- und Mitverantwortung an der Gestaltung des Lebensumfeldes. Die Teilhabe an Entscheidungsprozessen fördert außerdem Kooperationsfähigkeiten und Problemlösungskompetenzen“, so Margareten-BV Schaefer-Wiery.

Was bedeutet die neue U2 im Bezirk?

Der Bau des neuen Linienkreuzes U2/U5 wird konkret. An zwei Info-Tagen können sich Anrainer über Bauarbeiten und Co. informieren.

Wien wächst. Damit der öffent­liche ­Verkehr den Herausforderungen der wachsenden Stadt gerecht wird, beginnen in den nächsten Monaten die ersten Bauarbeiten für die neue U2 und die neue U5. Der fünfte ­Bezirk wird durch den Ausbau des Netzes noch stärker an die Stadt angebunden. Gleich drei neue Stationen entstehen in Margareten.

Quer durch den Fünften

Bei den Stationen Matzleinsdorfer Platz und Pilgramgasse wird die neue U2 an das Schnellbahnsystem bzw. an die U4 angebunden. Im ­Bereich Reinprechtsdorfer Straße und Bacherpark ­entsteht eine komplett neue U-Bahn-Station. Das Großprojekt (die neue U2 soll planmäßig im Jahr 2026 unterwegs sein) ist ­natürlich mit Bauarbeiten verbunden, wobei diese phasenweise stattfinden, um die Belastungen für Anrainer möglichst gering zu halten. Am 27. Februar und am 1. März können sich interessierte Bewohner über die kommenden Projektschritte des U-Bahn-Baus informieren. Start ist jeweils um 16 Uhr im Festsaal der Bezirks­vorstehung Margareten, Schönbrunner Straße 54, 2. Stock. Die Veranstaltungen dauern jeweils bis 20 Uhr.

Ihre Unterschrift zählt!

Der gemeinnützige Verein Frauenvolksbegehren 2.0 will eine Neuauflage eines Frauenvolksbegehrens in Österreich bezwecken. Um die Behandlung im Nationalrat zu erreichen, sind 100.000 Unterschriften nötig. Den In­i­ti­a­to­rinnen zufolge sollen frauenpolitische Themen nach diesem Frauenvolksbegehren keine Randthemen mehr sein, sondern fest in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs eingebettet sein. Gefordert werden Chancengleichheit, Selbstbestimmung, Mitspracherecht in allen gesellschaftlichen Bereichen, mehr weibliche Vertretung in der Politik und der Wirtschaft sowie eine Ausgleichung der Einkommensunterschiede – also zusammengefasst ist „echte Gleichstellung“ das Ziel.

Misslungene Intitiative soll nun endlich etwas bewirken

Das vor 21 Jahren in Gang gebrachte Frauenvolksbegehren verlief im Sand. Trotz der 645.000 Unterschriften wurden die Forderungen von 1997 nur sehr lückenhaft durchgesetzt. Um jetzt endlich etwas bewirken zu können, braucht es die Unterstützung der Bevölkerung! Die Unterstützungserklärung kann ganz unkompliziert per Bürger*innenkarte bzw. Handysignatur oder auch in Papierform bei jedem Gemeindeamt in Österreich abgeben werden.

Mehr Infos finden Sie unter frauenvolksbegehren.at

© Pamela Russmann

Panda-Familie im Schneeglück

Endlich hat es geschneit! Darüber freuen sich nicht nur die Kinder, sondern auch die Panda-Zwillinge im Tiergarten Schönbrunn. „Große Pandas und Schnee sind eine perfekte Kombination“, erzählt Zoologin Eveline Dungl. „Wenn Schnee liegt, spielen sie ausgelassen, wälzen sich in der weißen Pracht und klettern neugierig auf den tiefwinterlichen Baumstämmen herum.“

Die eineinhalb Jahre alten Zwillinge sind natürlich noch sehr verspielt, aber nicht nur die beiden. Auch Panda-Weibchen Yang Yang macht beim Tollen im Schnee mit. „Obwohl Yang Yang heuer schon 18 Jahre alt wird, ist sie bei Schnee sehr aktiv, natürlich gefördert durch die Jungtiere. Sie wirkt dann fast noch jugendlich“. Vom gemächlichen Panda-Dasein mit Fressen und Schlafen ist an einem verschneiten Wintertag keine Spur. „Der Schnee zwirbelt sie so richtig auf.“

Große Pandas leben in den Bergwäldern im Südosten Chinas. An Kälte und Schnee sind sie sehr gut angepasst. Dungl: „Pandas haben ein dichtes Fell, das sie warm hält. Ihre Pfoten sind sogar auf der Sohle mit Fell bedeckt. Das verhindert auch ein Ausrutschen auf Schnee und Eis.“ Spätestens beim Anblick der Panda-Mutter, die mit ihren Zwillingen im Schnee spielt, wird auch den Tiergartenbesuchern warm ums Herz.