Bundespräsident ehrt Schule

Große Ehrung für eine Donaustädter Schule: Im Rahmen eines Festakts zeichnete Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Vienna International School in der Straße der Menschenrechte als erste Eco-School Österreichs aus. Etwa 800 Schüler sangen für das Staatsoberhaupt das Lied „Together we can change the world“. Sichtlich gerührt bedankte sich der Bundespräsident in seiner Rede bei der Schule für die Anstrengungen im Bereich Umweltschutz. „Es erfüllt mein Herz mit Freude, dass sich die Schüler dieses Problems angenommen haben und den Klimawandel bekämpfen“, sagte Van der Bellen.

Pflegestation von Studenten geleitet

Krankenpflege ist ein Bereich, der viel Können und Einfühlungsvermögen verlangt. Um bestmöglich auf ihre künftigen Tätigkeiten vorbereitet zu sein, hatten 14 Studenten der Gesundheits- und Krankenpflege kürzlich die Gelegenheit, im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in der Leopoldstadt 14 Tage lang eine Krankenstation zu leiten. Es ist dies eine praktische Einheit, die im letzten Semester des Studiums vorgesehen ist.

Schichtdienst

Im Detail läuft das Praktikum folgendermaßen: Die ­Pflegestudenten übernehmen die Leitung, die Organisation und die Planung der Pflege für einen Teil der Station. In der Pflegepraxis erhalten sie dabei Unterstützung durch Pflegefachkräfte und Pflegepädagoginnen. Aufgrund des Schichtdienstes sind es täglich vier Pflegestudenten, die tagsüber die Patientenversorgung übernehmen. Im Nachtdienst arbeiten   die angehenden Pfleger unter Aufsicht einer Diplom­pflegeperson. „Mit dem pädagogischen Konzept, das für dieses Projekt entwickelt wurde, erfolgt der Theorie-Praxis-Transfer strukturiert und praxisnahe“, erklärt Barbara Zinka, Direktorin der Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien.

Hospiz wiedereröffnet

Nach einer mehrmonatigen Umbauphase hat das Hospiz Rennweg der Caritas Socialis in der Oberzellergasse den Betrieb wieder aufgenommen. Ziel des Umbaus war es, mehr Raum für schwer kranke Menschen, ihre Familien und Angehörigen zu schaffen, um die letzten Wochen und Tage gemeinsam verbringen zu können.

Beste Betreuung

„Wir gratulieren zur Wiedereröffnung. Die Leitung und die Mitarbeiter des Hospizes Rennweg leisten Großartiges und Übermenschliches: Dafür möchten wir uns bedanken! Sie stellen sicher, dass ihre Patienten die bestmögliche Betreuung erfahren. Mit dem Ausbau des Hospizes ist es jetzt für noch mehr Familien möglich, mit ihren Angehörigen zusammen zu sein und gemeinsam wertvolle Zeit zu verbringen. Wir sind stolz darauf, dass sich diese wichtige Institution mitten im 3. Bezirk befindet!“, so Bezirkspolitiker Georg Keri bei der feierlichen Eröffnung. Um den Umbau ausfinanzieren zu können, ist das CS Hospiz Rennweg auch auf Spenden angewiesen. Daher an dieser Stelle die Bitte, das Hospiz Rennweg zu unterstützen.

Spendenkonto
CS Hospiz Rennweg
IBAN: AT27 2011 1800 8098 0900

Mit Wien wächst auch das Umland

Auf dem Wohnbauforschungstag wurde über die Aussichten der Wachstumsregion Wien, Niederösterreich und Burgenland diskutiert.

Es ist eine beeindruckende Entwicklung: Lebten in Wien und der Gegend rund um die Stadt im Jahr 2008 2.588.562 Menschen, so waren es im Jahr 2015 bereits 2.763.761 Menschen. Im Rahmen des Wohnbauforschungstags am 30. November in der Technischen Universität sprachen Experten und Politiker über die Herausforderungen der wachsenden Region in der Zukunft. Dadurch steigt natürlich auch die Nachfrage nach leistbarem und qualitäts­vollem Wohnraum.

Gemeinsame Strategie

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig kündigte die Schaffung einer gemeinsamen Wohnbauentwicklungsplattform für Wien, Niederösterreich und das Burgenland an. „Das Stadtgebiet von Wien ist der Kern einer viel größeren Region, in der bald rund drei Millionen Menschen leben und arbeiten. Herausforderungen, die mit dem Wachstum in der Stadtregion+ verbunden sind, können daher zunehmend nur gemeinsam gelöst werden“, so Michael Ludwig im ­Rahmen des Wohnbauforschungstags 2017. Wien als Kern der wachsenden Stadtregion kommt dabei eine besonders wichtige Aufgabe zu.

Hoher Besuch im Tiergarten

Unermüdlich reist die Verhaltensforscherin Jane Goodall um die Welt, um die Menschen davon zu überzeugen, respektvoll allem Leben gegen­über zu sein. Im Rahmen eines Symposiums besuchte die Forscherin kürzlich Wien und schaute auch im Schönbrunner Zoo vorbei. „Ich habe miterlebt, wie sich der Tiergarten verändert hat“, schwärmte Goodall.

„Star Wars“ in Erdberg!

Passend zum aktuellen Kinohit gibt’s in Erdberg eine „Star Wars“-Wohnung zu kaufen! Galaktisches Wohnen mit einem düsteren Imperator-Stuhl, Han Solo lebensgroß in Karbonit, einem Jawa-Wüstenbewohner im Schrank, der feschen Prin­zessin Padmé Amidala alias ­Natalie Portman an der Wand  und einem herzigen Chewbacca im Bad – um 169.000 Euro wird in der Dietrichgasse im 3. Bezirk eine komplett eingerichtete „Star Wars“-Wohnung zum Kauf angeboten. Die 35 Quadratmeter große Altbauwohnung liegt unweit des Donaukanals. Allein der eigens angefertigte Imperator-Stuhl kostete 4.500 Euro, so der Eigentümer.

Weihnachten ohne Stress

Die „stillste Zeit im Jahr“ ist leider manchmal auch die aufreibendste: Geschenke müssen besorgt oder gar selbst gebastelt werden, die familiäre Weihnachtsfeier ist zu organisieren und danach geht’s vielleicht ab zum Skifahren. Wem es zu viel wird: Hier ein paar Tipps des Österreichischen Shiatsu-Dachverbandes.

Nicht perfekt

Planung ist wertvoll: nicht alle Besor­­gungen auf die ­letzten Tage ­aufschieben.Kein Perfektionismus: Ein entspanntes Fest ist für alle ange­nehmer als ein minutiös durchgeplantes, wo nichts schiefgehen darf. Delegieren: Man muss nicht alles selbst erledigen, die anderen Familienmitglieder ­dürfen auch mitarbeiten. Pausen einlegen: Wenn man viel zu erledigen hat, muss man sich Auszeiten gönnen. Ein Bad kann Wunder wirken. Einmal anders: Catering statt selbst zubereitetem 5-Gänge-Menü. Resümee: Da und dort ein wenig den Druck rauszunehmen entspannt ungemein.

Weiße Weihnachten?

Die vierte Adventwoche beginnt in vielen Regionen winterlich kalt und speziell im Bergland mit Neuschnee. Daran ändert sich laut dem Wetterdienst UBIMET bis Donnerstag wenig. Dann beendet eine Warmfront die winterliche Wetterphase allerdings, in den darauffolgenden Tagen stellt sich mildes, windiges und teils nasses Wetter ein. Die Schneefallgrenze steigt nach Westen zu auf bis zu 1.500 m, im Osten gegen 700 m. Richtig mild mit bis zu 10 Grad könnte es am 24. Dezember werden. Die Prognose ist allerdings noch mit Unsicherheiten behaftet, speziell in der Osthälfte könnte der Heilige Abend durchaus deutlich kälter verlaufen. Im Flachland stehen die Chancen auf ein Fest im Schnee dennoch schlecht.

Weihnachtsgeld ist hart erkämpft

Die heimischen Arbeitnehmer freuen sich jedes Jahr über das sogenannte Weihnachtsgeld. Für die meisten ist das 13. und 14. Gehalt so selbstverständlich wie die jährliche Gehaltserhöhung.

Kollektivvertrag

Das Wissen über die recht­lichen Grundlagen dieser ­Sonderzahlungen ist jedoch ­lückenhaft. Wie eine kürzlich von der Gewerkschaft GPA-djp durchgeführte Befragung zeigt, glauben 40 Prozent an einen gesetzlichen Anspruch. Das 13. und 14. sind jedoch Teil der Kollektivverträge, unter die fast alle unselbstständig Beschäftigten fallen.

„Die politischen Kräfte, die das bestehende System der Kollektivverträge entsorgen wollen, werden auch bei uns immer lauter“, sagt die Geschäftsführerin der GPA-djp Wien, Barbara Teiber. „Das 13. und 14. Gehalt wurde in harten Auseinandersetzungen von starken Gewerkschaften erkämpft.“

Heiße Suppe gegen soziale Kälte

Suppe mit Sinn“ ist die Winterhilfsaktion der Österreichischen Tafel-Organisationen: Rund 200 sozial engagierte Gastronomiebetriebe in ganz Österreich widmen bis 31. Dezember eine Suppe auf ihrer Speisekarte der Tafel. Mit einem Euro kann die Tafel bis zu zehn Armutsbetroffene mit geretteten Lebensmitteln versorgen. Mit den Spendeneinnahmen wird der Kampf der Tafeln gegen Armut, Hunger und Lebensmittelverschwendung unterstützt.

Freiwillige Spende für Suppe im Stadion Center

Das Café-Restaurant „Zum Burgenländer“ engagiert sich bereits seit neun Jahren für „Suppe mit Sinn“: Für jede im Restaurant konsumierte Suppe wird im Zeitraum von November bis Dezember ein Euro an die Hilfsorganisation „Wiener Tafel“ gespendet. Eine zusätzliche Hilfsaktion findet am 14. Dezember statt: Ab 17.30 Uhr bietet „Zum Burgenländer“ im Erdgeschoß des Stadion Center Suppen gegen freiwillige Spenden an – der Erlös kommt den Österreichischen Tafel-Organisationen zugute. Der Suppenausschank wird auch von zwei Spielern des SK Rapid Wien und weiteren Vereinsvertretern unterstützt.

Medienkonzern Bonnier übernimmt KnowledgeFox

Gesellschafterwechsel beim Wiener Start-up-Unternehmen KnowledgeFox – vom akademischen Spin-off zum europäischen Marktführer: Europas viertgrößter Medienkonzern, die schwedische Bonnier AB Gruppe, übernimmt alle Anteile des Start-up-Unternehmens der Research Studios Austria Forschungsgesellschaft. Bonnier will KnowledgeFox zum Kern seiner Wachstumsstrategie im eLearning-Bereich machen !

„Einmaliger Innovationstransfer“: Von der Diplomarbeit zum führenden Medienkonzern! „Die Research Studios Austria Forschungsgesellschaft arbeitet nach einem eigenen Modell des prozessorientierten Innovations- und Wissenstransfers“, sagt RSA FG-Geschäftsführer Peter A. Bruck: „Das lässt sich im Bereich MicroLearning und KnowledgeFox gelungen zeigen: Das Konzept wurde in einer Diplomarbeit an der Universität Innsbruck erstmals entwickelt, über acht Jahre in einem Research Studio prototypisiert und zu einer marktfähigen Lösung weiterentwickelt. Vor fünf Jahren hat die RSA FG daraus mit KnowledgeFox ein Spin-off gemacht, das nun so erfolgreich ist, dass ein führendes europäisches Medienhaus es zum Kern seiner digitalen Strategie macht und es komplett übernimmt“, freut sich Bruck.

„KnowledgeFox hat das Potenzial einer digitalen Plattform-Firma. MicroLearning ist wie Twitter oder Facebook, eine gänzlich neue Form der digitalen Kommunikation – im Falle von KnowledgeFox für den immer wichtiger werdenden Bereich des nachhaltigen Wissenserwerbs“, erklärt Bruck. „Deshalb ist es wichtig, dass dies von einem starken Marktführer vorangetrieben wird. Diesem geht es nun darum, aus einem Spin-off einer Forschungseinrichtung eine europäische Wachstumsfirma zu machen, die sich auch mit Silicon Valley-Firmen messen kann“, so Bruck.

„Für marktgetriebenes Wachstum braucht es auch die richtigen Leute. Ich freue mich, dass Bonnier den bisherigen COO und Mitgründer des Spin-offs, Gregor Cholewa, zum CEO macht“, so Gründer Bruck. „Es ist ein toller Erfolg und der Wechsel vom Start-up zum Corporate Player eine Riesenherausforderung. Die RSA FG wird sich in ihrem Innovationstransfer nun auf schon laufende Dissertationsprojekte im Bereich Social MicroLearning und Mobile Knowledge Solutions konzentrieren, während Bonnier AB in die Sales-Organisation und das Marketing von KnowledgeFox investiert“, schließt Bruck.

Factbox:
Die Research Studios Austria Forschungsgesellschaft mbH bringt Innovationen von Universitäten in den Markt. Sie beschäftigt derzeit 70 Forscher in sechs Studios zu Zukunftsbereichen wie Geotechnologien, smarte Agenten, Big Data Services, Pervasive Computing und Mobile Knowledge.
Die KnowledgeFox GmbH ist der führende Anbieter von MicroLearning, der speziellen Kurzform des Lernens. Die Company bietet Apps und Lernlösungen für Firmenkunden wie Samsung Austria, voestalpine, MPreis, WESTbahn, Resch&Frisch u.v.a. an.

Rückfragen und Interviewwünsche mit Prof. Bruck: Dr. Stefan Weber, +43 664 13 13 444.

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Flashmob für den Frieden

Am 11. Dezember wird der  österreichische Jugend Friedenspreis mit einem Flashmob auf der Friedensbrücke gestartet. Dauer: 9 Uhr bis 9.30 Uhr. „Wir tanzen für den Frieden, machen MyPeaceSelfies, zeigen unsere Friedensbotschaften und bewerben den ersten österreichweiten Jugend Friedenspreis“, verrät Tanja Wehsely, Landtagsabgeordnete und Initiatoren des Jugend Friedenspreises.

„Täglich werden wir in den Medien mit Menschen konfrontiert, die vor kriegerischen Auseinandersetzungen flüchten und um ihr Leben fürchten müssen“, erklärt Wehsely. „In Österreich leben wir in Frieden. Wir leben in einem Land, in dem Glaubens- und Meinungsfreiheit und ein hohes Maß an Zufriedenheit herrschen. Doch das war nicht immer so: 2018 feiern wir das Ende des 1. Weltkriegs zum 100. Mal – der 2. Weltkrieg endete vor 73 Jahren. Sieben Jahre lang war Österreich damals durch die Verbrechen des Nationalsozialismus und einen schrecklichen Krieg geprägt. Hass, Verfolgung, Terror und Elend standen auf der Tagesordnung. Im Gedenken an diese Zeit wird deutlich: Frieden ist keine Selbstverständlichkeit, auch nicht in Österreich.
Um uns allen ein friedvolles Miteinander zu ermöglichen ist die Auseinandersetzung mit dem Thema auch heute sehr wichtig.
Frieden beginnt in uns selbst und muss jeden Tag neu gestaltet werden, denn er ist mehr als die bloße Abwesenheit von Krieg. Es geht um eine aktive Auseinandersetzung, wie wir in gegenseitigem Respekt und Harmonie miteinander leben können.“

Mehr Infos auf Facebook


Was: Flashmob für den Frieden
Wann: 11. Dezember 2017, 9 Uhr
Wo: Friedensbrücke (1090 Wien, öffentlich zu erreichen mit Straßenbahnlinie 5, U4)

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Da ist der Hirsch los

Noch bevor sich der Winter über den Zoo gelegt hat, sind im Nashorn-Park ganz seltene Hirsche eingezogen. Der Vietnam-Sikahirsch ist in der freien Wildbahn praktisch ausgerottet, nachdem die dortigen Wälder gerodet wurden. Zudem gilt das Fleisch der Hirschart als Delikatesse. „Die Tiere mit dem hübsch gepunkteten Fell sind nur noch in geschützten Wildgehegen in drei Nationalparks in Vietnam und in wenigen Zoos zu finden“, so Schön­brunn-­Chefin Schratter. ­Durch das Wiener Klima werden es ja vielleicht bald wieder mehr …

Einbrüche verhindern

Den frühen Sonnenuntergang zwischen November und Jänner machen sich Einbrecher zunutze und verschaffen sich in der Dunkelheit ungestört Einlass in Häuser, während die Besitzer noch in der Arbeit sind. Klassische Sicherheitsmaßnahmen garantieren keinen vollständigen Schutz. Das heimische Unternehmen Loxone bietet nun die Smart-Home-Technik, um Einbrüche zu reduzieren.

Haus wird laut

Um Verbrechern erst gar keine Chance zu bieten, hat Loxone eigene Abwehr­mechanismen entwickelt. So regis­triert Smart Home ­bereits den Versuch eines Einbruchs und benachrichtigt den Eigentümer auf Wunsch via E-Mail, Anruf oder Push-Nachricht. Aus dem Haus ertönt ein Alarmton, alle Jalousien werden hochgefahren und die Lichter beginnen zu blinken. Die Nachbarn werden so aufmerksam – und in der Regel ergreift der Einbrecher die Flucht.

Weniger Gemüse geerntet

Von 107 Wiener Gärtnerei­betrieben der LGV ­liegen 24 in der Donaustadt, darunter auch der größte Produzent von ­Mini-Gurken. Niedrigere Temperaturen und weniger Licht im April und im Mai sorgten heuer allerdings dafür, dass die LGV weniger Gemüse ernten konnte als 2016: Waren es im Vorjahr noch 37.700 Tonnen, so wurden heuer bis Ende ­Oktober nur 34.500 Tonnen eingefahren. Im nächsten Jahr will die LGV das Sortiment ihres heuer auf der Wieden eröffneten „Gärtnergschäftls“ erweitern. Eine neue Verpackung soll die Regionalität der ­Produkte besser betonen.