Nach 54 Jahren auf der Suche nach den Schulkolleginnen

Es war von 1962 bis 1964, als Sissy Menzei die Handelsschule in der Wenzgasse 7 in Hietzing ­zusammen mit 29 anderen jungen Damen besuchte. Kürzlich beschloss Sissy, die heute Fritsch heißt, nach ihren ehemaligen Klassenkameradinnen Ausschau zu halten. 18 hat sie bereits gefunden. „Wir haben uns im Café getroffen“, berichtet sie. In zwei Fällen gab es leider eine Todesnachricht. Nun hofft sie, mithilfe des WIENER BEZIRKSBLATTs weitere Ex-Kolleginnen zu finden.

Die Liste

Das sind die „ausständigen“ neun Damen: Susi Paul, Sonja ­Nikola, Christine Ondracek, Christine Pointner, Herta Fraisl, Erika Lang, Gerda Waldburger, Rosi Weigl und Brigitte Koci: „Meldet euch, wir warten auf euch!“, ­verspricht Sissy.

Sissy Fritsch


Kleine Lebensretter zeigen Einsatz

Ihre Kenntnisse in „Lebensrettung“ durften die Schüler der 3. Klasse der VS Wichtelgasse vor prominenten Gästen demonstrieren. Die kleinen Lebensretter sind im Unterricht mit der Funktion von Defibrillatoren vertraut gemacht worden und haben auch wichtige lebensrettende Handgriffe für den Ernstfall gelernt. Bildungsstadtrat ­Jürgen Czernohorszky, Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer und Wolfgang Kastel von den Helfern Wiens konnten sich über den hohen Ausbildungsstandard der Kinder überzeugen.

Retter in der Not

Bereits im vierten Jahr werden Schüler der 3. Klasse Volksschule in der Durchführung lebensrettender Maßnahmen unterrichtet. Es gibt daher rund 50.000 kleine Lebens­retter, die vom Erkennen einer lebensbedrohlichen Situation über das Absetzen des Notrufs bis hin zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen wie Herzdruckmassage und Einsatz eines Defibrillators alles erlernt haben. Der Unterricht wird von den Helfern Wiens in Zusammenarbeit mit den Wiener Rettungsorganisationen und dem Verein PULS organisiert. ­Finanziert wird das Projekt durch die Stadt Wien.

Seit 70 Jahren halten sie wie Pech & Schwefel zusammen

Diese Geschichten kann nur das Leben schreiben. Und das Otta­kringer Leben besonders … Es war der 22. Jänner, als sich Ilse und Walter Skokan, die am Josef-Weinheber-Platz 6–10 wohnen, über prominenten Besuch freuten. ­Bezirksrat Alexander Wolfsberger war vorbeigekommen, um im Namen des offiziellen ­Ottakring zu gratulieren: Das Ehepaar ist seit 70 Jahren ­verheiratet! Dafür gab es Blumen, eine Urkunde und 1.100 Jubiläums-Euro für die „Gnadenhochzeit“.

Rüstige 101 Jahre

Ein bisschen weniger, 400 Euro, erhielt Ilse Herkner aus der Pfenninggeldgasse für ihren stolzen 101. Geburtstag. Die rüstige Ottakringerin, die mitten im Ersten Weltkrieg geboren wurde, erfreut sich bester Gesundheit und strahlte beim Besuch von Vize-­Bezirksvorsteherin Eva Weißmann. Für viele ein ­Vorbild …

Richtung 90 und kein bisschen leise

Als Künstler prägte Arik Brauer mehrere Stilrichtungen des 20. Jahrhunderts, von Austropop bis Phantastischen Realismus. Mit 89 gibt er ein Tondokument neu heraus. Auf klassischem Vinyl.

Jedes Mal, wenn Arik Brauer eine seiner einzigartigen musikalischen Produktionen vorbereitet, dann ist das an und für sich schon ein Garant für eine gelungene sowie durchdachte Konzeption. Wenn es dann gar sein letztes Werk werden könnte, wird die Sache in ­vielerlei Hinsicht noch um ­einiges spannender. Er hat uns in sein privates Museum in Währing eingeladen und uns einen intimen Einblick in seine Welt gewährt. Vom Vinyl kommt Österreichs großer Maler und Musiker schnell auf die „Schrecken der Perfektion“ und erklärt, warum er der EU alles Gute wünscht.

Malerei jeden Tag

Das Malen auf der Staffelei wird Arik Brauer niemals loslassen, und Brauer will auch keinen der anderen Stile in der Malerei neu erfinden oder radikal umkrempeln. Das zu machen, was er kann und immer wollte, ist für Brauer das größte Geschenk: „Ich stehe in der Früh auf und male. Jeden Tag. Ich kann sagen, ich lebe malend.“

Zeitzeuge

Als echter Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts, das er oftmals auch als Motiv für seine, dem „Phantastischen Realismus“ zugeschriebenen Werke ­verwendet, wohnt ihm eine absolut positive Euphorie des europäischen Staatenbundes inne, welche jedoch von einem Hauch der ehrlichen Ratlosigkeit ob der Entwicklung der gesamten Menschheit ­umspannt wird.

„Wenn wir von der Politik sprechen, dann sehe ich aus meinem Leben heraus die EU als einen Jahrtausend-Fortschritt an. Ein freiwilliger ­Zusammenschluss zwischen Staaten, der nicht einem Krieg diente, das gab es noch nie! Ich bin auch zuversichtlich, dass die Menschen diese lange Friedenszeit wieder erkennen werden und sich auch Europa wieder konsolidieren wird. Wie man hingegen mit der Umweltzerstörung umgehen will, dazu reicht meine Vorstellungskraft nicht aus. Alle Probleme gehen doch irgendwie von dieser Explosion der Bevölkerung aus. Seit ich lebe, in diesen lächerlichen Jahrzehnten, hat sich die Menschheit verdreifacht. Und jetzt soll sie sich wieder verdreifachen? Das kann leider nicht gut gehen“, so Arik Brauer.

Einen spannenden TV-Beitrag zu Arik Brauer gibt es auf W24 zu sehen. 

Wir verlosen zehn exklusive Exemplare von „Von Haus zu Haus“!
(10 x 2 Vinyl-Platten Sonderedition)

© Arik Brauer



Benedikt Hesoun zu Besuch bei Arik Brauer in dessen Privatmuseum in Wien Währing.

Arik Brauer bereitet eine neue Schallplatte vor, vom Vinyl kommt der 89-Jährige schnell auf die Schrecken der Perfektion. Im  Interview erklärt Österreichs großer Maler und Musiker aber auch, warum er der EU alles Gute wünscht.

© Stefan Joham


Im Frühjahr 2018 wird die Vinyl-Edition der Musikproduktion „Von Haus zu Haus“ veröffentlicht.

Es wird  nur noch dieses eine Werk veröffentlicht. Die Musik selbst interessiert mich aber in immer höherem Maße, ich höre viel Klassik und guten Jazz , Stücke aus meiner Jugend (Arik Brauer ist Jahrgang 1929, Anm. d. Red.) z.B. Mahalia Jackson!

Das einzige, wozu ich mein ganzes Leben lang keine Verbindung aufbauen konnte, ist Musik aus elektronischen Geräten. Perfektion ist ja etwas Unmenschliches. Auch die Natur ist nicht perfekt, sie braucht dieses leichte Variieren, um Neues hervorzubringen. Das sieht man ja auch in der Architektur früherer Zeiten; ein völlig gerader Turm im mathematischen Sinne war lange gar nicht möglich. Und er hat auch etwas Langweiliges.

Die Übergabe kreativer Techniken an den Computer führt zwangsläufig dazu, dass sich der Mensch nicht mehr darinnen wiederfindet. Es geht ja um eine Kombination. Das, was uns am menschlichsten macht, sollten wir anstreben und das ist nun einmal die Kunst. In jedem Gegenstand vom einfachen Esslöffel bis zum Wolkenkratzer müsste immer noch etwas Menschliches enthalten sein. Die Automaten helfen ja nicht nur, sie führen und auch ständig unser Unvermögen vor. Je perfekter das ist, desto ohnmächtiger sind wir.

Hat damit auch die aktuelle Begeisterung für Vinyl, immerhin kommerziell eines der wenigen Wachstumsfelder der Musikbranche, zu tun?

Zunächst denkt man, dass ist nur so eine Modeerscheinung. Aber auch bei diesen Moden steckt oft ein echtes Bedürfnis dahinter. Vielleicht geht es da ebenfalls einfach um die eigene Tätigkeit, darum aktiv zu werden. „Ich leg mir Musik auf“, klingt nicht nur anders als „ich schalte ein“, es hat auch eine andere Qualität, als einen Knopf zu drücken. Ich glaube aber nicht, dass man die Geschichte oder auch die Kunstgeschichte zurückkurbeln kann. Es hat sich aber mittlerweile doch einiges als falsch herausgestellt. Die Euphorie für den Fortschritt wie wir sie in den 1950er und 1960er Jahren noch hatten, wurde deutlich eingebremst.

Und die Kunst wäre das Heilmittel gegen diese Angst in den Städten?

Die Kunst wurde ja systematisch abmontiert im letzten Jahrhundert. Seit der Erfindung der Fotografie ergab sich eine neue Fragestellung an die Malerei und die wurde unterschiedlich beantwortet von der bildenden Kunst. Was die Malerei betrifft, ist sie für viele Fachleute eine Kunst der Vergangenheit und von gestern. Ich halte das für vollkommen falsch. Für mich stellt sie eine Entfaltung des Menschen dar, die sich mit dem Erlernen einer Sprache vergleichen lässt: Es geht um die Ausdrucksmöglichkeiten und das Erfinden von Neuem. Einen Baum mit allen Blättern, die er hat, zu malen, kann der Mensch nicht, das schafft nur der Fotoapparat. Aber das soll der Mensch auch gar nicht können, er braucht nur im Stande sein, den Ausdruck des Baums, die Stimmung, zu erfassen.

Dazu kommt, dass auch die physische Bearbeitung von Material einen Urtrieb darstellt, der zurückgeht bis zum steinzeitlichen „Nestbau“. Die Arbeit mit den modernen Materialien – auch wenn es da kreative Leistungen gibt – beantworten dieses Bedürfnis nicht. Wenn sie nur einen Knopf drücken und etwas ist nicht mehr grün, sondern in Sekunden rot, dann geht das nicht nur zu schnell. Es fehlt auch was. 

Im Frühjahr 2018  kommt als Tondokument  Ihr „Von Haus zu Haus“ als Vinyl-Edition heraus. Wie steht es mit der Malerei?

Ich stehe in der Früh auf und male. Jeden Tag. Ich kann sagen, ich lebe malend.

Hat sich dabei etwas geändert an Technik oder Farben?

In meinen Augen schon, wobei ich nicht weiß, ob das auch Betrachtern auffallen würde. Ich gehöre aber zu den Malern, die ihr Leben lang das Gleiche gemacht haben. Im Gegensatz zu denen, deren berühmtestes Beispiel wohl Picasso darstellt, die sich immer neu erfinden. Das allein kann aber auch kein Qualitätsmerkmal sein. Auch Breughel hat stets das Selbe gemacht, Mozart auch.

Was fasziniert einen nach Jahrzehnten an der Staffelei noch?

Man vertieft die Sache, die man hat und an die man glaubt. Wenn man das kann. Deshalb hält man daran fest.

Freut Sie als Dialekt-Pionier („Sie hab‘n a Haus baut“) die Rückkehr wienerischer Texte in die Popmusik?

Die letzten Jahrzehnte wurde viel auf Englisch gesungen, weil die jungen Leute das auch weitaus besser können als in meiner Generation. Mir waren die Texte ja oft peinlich, weil man gemerkt hat, das ist jetzt kein „native English“. Vor allem aber soll man die Sprache ja nicht nur als Verständigungsmittel betrachten, sondern auch in ihr denken und träumen. Es wäre also eine Sünde, ein musikalisch vorgetragenes Gedicht, was für mich ein Lied immer war, in einer Fremdsprache zu machen. Dazu kommt, dass der Dialekt eine starke Potenz hat. Nicht nur das Wienerische, sondern jeder Dialekt.

Aber zu viel Zucker im Tee ist auch ungesund… Als ich die Chansons in Paris geschrieben habe, das war noch in den 1960er Jahren, bin ich draufgekommen, dass der Wiener Dialekt mit der deutschen Sprache das Gleiche macht wie die französische Sprache zuvor mit dem Latein: Sie lässt Buchstaben weg um des besseren Sprachflusses wegen. „I hob an Huat“ klingt viel besser als „Ich/habe/einen/Hut“.

Bei all der Nostalgie heute: Wäre da eine Zusammenarbeit mit einer der aktuellen Bands nicht reizvoll?

Mich haben schon ein paar Gruppen angesprochen, die Chansons von mir vortragen, und das mal besser, mal weniger gut tun. Aber ich finde immer, dass die Jungen lieber was Eigenes erfinden sollen, als bei etwas zu „hitchhiken“, was ein anderer gemacht hat. Das gilt vor allem bei den Texten. Wobei leider manche von mir immer noch Aktualität besitzen

Wenn Sie sich doch noch hinsetzen würden, um ein Lied zu schreiben, was wäre so ein Thema?

Vermutlich die Thematik, die momentan ganz Europa in seinen Grundfesten erschüttert, und an der man gar nicht vorbeischreiben kann.

Wie zuversichtlich blicken Sie in die Zukunft bei solchen Herausforderungen?

Wenn wir von der Politik sprechen, dann sehe ich aus meinem Leben heraus die EU als einen Jahrtausend-Fortschritt an. Ein freiwilliger Zusammenschluss zwischen Staaten, der nicht einem Krieg diente, das gab es noch nie. Ich bin auch zuversichtlich, dass die Menschen diese lange Friedenszeit wieder erkennen werden und sich auch Europa wieder konsolidieren wird. Wie man hingegen mit der Umwelt-Zerstörung umgehen will, dazu reicht meine Vorstellungskraft nicht aus. Alle Probleme gehen doch irgendwie von dieser Explosion der Bevölkerung aus. Seit ich lebe, in diesen lächerlichen Jahrzehnten, hat sich die Menschheit verdreifacht. Und jetzt soll sie sich wieder verdreifachen? Das kann nicht gut gehen!

 

Promi-Nager an der Alten Donau

Nagen für den guten Zweck! Das Strandcafé (erstmalig auch im Winter geöffnet) lud zum großen Ripperl-Wettessen zugunsten von Dancer Against Cancer von Yvonne Rueff. Für jeden abgenagten Knochen spendete Österreichs Ripperl-Hochburg 50 Cent (in Summe 1500 Euro). Dem „Knochenjob“ stellten sich Dancing-Star Roswitha Wieland, Miss Austria Celine Schrenk, Model Kimberly Budinsky, „Mr. Zeit im Bild“ Hans-Georg Heinke, Adabei Christina „Mausi“ Lugner, Gary Lux, Andrea Buday, Atousa Mastan, Klaus Biedermann und viele mehr.

Weil jedes Ripperl zählt! Auch im tiefsten Winter glüht im Strandcafé der – mit sieben Metern – größte Holzkohlegrill Österreichs auf Hochtouren. An diesem Abend kam der XXL-Griller, er schafft immerhin 50 Lagen Ripperl in 15 Minuten, trotzdem an seine Grenzen. Mehr als 150 Gäste stellen sich bei „Ripperl against Cancer“ der Herausforderung, möglichst viele Ripperln gegen die Zeit zu verspeisen.

Für jeden abgenagten Knochen spendete das Strandcafé an der Alten Donau 50 Cent an den Verein Dancer Against Cancer von Yvonne Rueff. „Ich selbst bin ja Vegetarierin, aber zumindest habe ich alle Teilnehmer dabei überprüft, dass hier nichts verschwendet, sondern jeder Knochen sauber abgenagt wurde. Es war wirklich beeindruckend, wie schnell manche der Teilnehmer die Ribs verschlungen haben“, so Rueff.

Strandcafé-Betreiber Josep Yeritsyan: „In Summe haben die Teilnehmer 1400 Knochen / Spareribs verspeist. Der Rekord liegt bei 28 Knochen in 5 Minuten. Ich freue mich, dass wir 1500 Euro an Dancer against Cancer spenden können.“ Der Ripperlkönig 2018 kommt mit Oswald Rössler aus Wien. An „Oswald der Erste“ wurde ein 500 Euro Gutschein übergeben.

© Robin Consult/ Lepsi


Strandcafé: 22., Florian-Berndl-Gasse 20

Weihnachtmänner und Christkinder liefen um die Wette

Eine Woche vor Weihnachten liefen am 17. Dezember über 1300 als Weihnachtsmann oder Christkind verkleidete Läufer beim erstmals durchgeführten Christmas Run im Wiener Prater um die Wette. Im Duell der Weihnachtsboten konnte sich der Weihnachtsmann durchsetzen. Gewertet wurden die Durchschnittszeiten aller Christkinder und Weihnachtsmänner. Neben dem thematisierten Duell der Weihnachtsboten stand neben dem Spaß an Sport und Bewegung, auch die Steigerung der weihnachtlichen Vorfreude und der gute Zweck im Vordergrund. Insgesamt konnte eine Spendensumme in Höhe von 6.055€ an das Kinderhospiz Sterntalerhof übergeben werden.


© Stefan Voitl

Frühstück mit Morgi

Exklusiv für WBB-Leser und Sport-Fans!

Er zählt zu den ganz Großen der Skisprung-Welt, hat drei Olympia-Goldene, acht WM-Goldene, den Gesamtweltcup und die Vierschanzen-Tournee gewonnen. Seit seinem Rücktritt ist es aber keineswegs ruhig um Thomas Morgenstern geworden. Er ist das sportliche Aushängeschild der Volksbank, die ihn am 21. Dezember nach Wien bringt. Und WIENER BEZIRKSBLATT-Leser haben exklusiv die Chance, um 9.30 Uhr mit dem Star zu frühstücken!

Wir verlosen ein Frühstück mit Thomas Morgenstern!

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Jeder Wiener kauft um 350 Euro ein

Die Weihnachtsumsätze des Wiener Handels sollten 2017 dasselbe hohe Niveau erreichen wie im Vorjahr. „Wir erwarten ein Weihnachtsgeschäft von etwa 345 Millionen Euro“, schätzt der Wiener Handelsobmann ­Rainer Trefelik. Gemäß einer Umfrage wird jeder Wiener heuer im Durchschnitt Geschenke im Wert von 350 Euro einkaufen. Allerdings beabsichtigen viele „Christkindln“, heuer erst knapp vor dem Fest ihre ­Besorgungen zu machen.

Heiße Suppe gegen soziale Kälte

Suppe mit Sinn“ ist die Winterhilfsaktion der Österreichischen Tafel-Organisationen: Rund 200 sozial engagierte Gastronomiebetriebe in ganz Österreich widmen bis 31. Dezember eine Suppe auf ihrer Speisekarte der Tafel. Mit einem Euro kann die Tafel bis zu zehn Armutsbetroffene mit geretteten Lebensmitteln versorgen. Mit den Spendeneinnahmen wird der Kampf der Tafeln gegen Armut, Hunger und Lebensmittelverschwendung unterstützt.

Freiwillige Spende für Suppe im Stadion Center

Das Café-Restaurant „Zum Burgenländer“ engagiert sich bereits seit neun Jahren für „Suppe mit Sinn“: Für jede im Restaurant konsumierte Suppe wird im Zeitraum von November bis Dezember ein Euro an die Hilfsorganisation „Wiener Tafel“ gespendet. Eine zusätzliche Hilfsaktion findet am 14. Dezember statt: Ab 17.30 Uhr bietet „Zum Burgenländer“ im Erdgeschoß des Stadion Center Suppen gegen freiwillige Spenden an – der Erlös kommt den Österreichischen Tafel-Organisationen zugute. Der Suppenausschank wird auch von zwei Spielern des SK Rapid Wien und weiteren Vereinsvertretern unterstützt.

Weihnachtlicher Kinderflohmarkt für den guten Zweck

Kinder glücklich machen – das ist das Ziel des Flohmarkts im Don Bosco Haus (13., St. Veit Gasse 25), der am 10. Dezember von 10 bis 15 Uhr veranstaltet wird. Die Spielsachen, die an diesem Tag nicht verkauft werden, werden den Kindern von SOS Kinderdorf und der Volkshilfe Wien gespendet. Auch das Geld, welches bei dem Flohmarkt übrig bleibt beziehungsweise über Sponsoren gesammelt wird, kommt dem Verein Make A Wish zugute. Vor Ort warten außerdem Punsch und Weihnachtskekse für Groß und Klein. Zudem gibt es von 11 bis 14 Uhr es die Möglichkeit zusammen mit dem Zauberer Pierre Mardue zu basteln und Zaubertricks einzustudieren.

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Hier hilft man gerne anderen

Viele werden noch nie von „Peer-Kursen“ gehört haben. „Peer“ bedeutet „Kollege“ oder „gleichgestellt“ – und der Hilfsverein „Jugend am Werk“ bietet solche Peer-Kurse an. Dabei helfen Menschen mit Lernproblemen oder Behinderungen Gleichgestellten, damit sie im Alltag besser zurechtkommen. Vor kurzem war Ottakring-Vorsteher Franz Prokop bei der Einrichtung in der Grundsteingasse 65 zu Gast. „Das Kompetenzzentrum der Peer-Beratung ist wirklich wichtig und hat jede Unterstützung verdient“, war der Bezirksvorsteher von der Hilfsbereitschaft und dem Engagement der Jugend-am-Werk-Mitarbeiter angetan.

Miss Austria im internationalen Einsatz

Miss Austria Celine Schrenk bereitet sich gerade in Las Vegas auf die Miss Universe Wahl vor, die am Sonntag den 26. November ins Finale gehen wird. Im Vorfeld gibt es neben Proben, Ausflügen, Charityaktionen, Shootings und Auftritten natürlich auch Gespräche und Interviews, in denen die Jury schon vorab aussondiert, wer es dann unter die Top 16 schaffen wird. Schrenk muss sich beweisen, denn mit ihr kämpfen beinahe 100 Kandidatinnen um den Titel der Miss Universe.

Kostüm mit wichtiger Message

Bereits letzten Samstag fand einer der wichtigsten Pre-Events statt – der National Costume Wettbewerb. Die Kostüme sind äußerst aufwändig und werden monatelang vorbereitet. Celine Schrenk bekam vom israelischen Star-Designer Aviad Arik Herman ein Robe zu Ehren von Bertha von Suttner an den Leib geschneidert. Im Vorfeld wurde die Message von Fotograf Daniel Gossmann in Szene gesetzt. Auf dem Foto wird das Model als Friedensstifterin mit Soldaten abgelichtet; als Zeichen für die derzeit vorherrschenden globalen Konflikte.

Celine Schrenk beim National Costume Wettbewerb als Bertha von Suttner
© Daniel Gossmann

 

Promis verkaufen Musik

Besondere Scheiben aus allen Epochen der Musikgeschichte gibt es Ende November in der Richtergasse 6 zu erstehen. In den Räumlichkeiten des „LOKal“ findet ein besonderer Flohmarkt statt, der Erlös der CD- und Schallplattenverkäufe kommt dem Verein zugute, in dem Menschen mit psychischen Erkrankungen Arbeitsplätze bekommen. Initiiert vom Musikjournalisten Walter Gröbchen, der gleichzeitig einer der ver­siertesten Musiksammler des Landes ist, werden beim Flohmarkt musikalische Gustostückerln aus mehreren Jahrzehnten und quer über die Genregrenzen ­ange­boten.

Promis am Ladentisch

Auch viele Größen der heimischen Kunst- und Musikszene betätigen sich im Rahmen des Benefizflohmarkts als Verkäufer. So stehen unter dem Motto „Seltene, seltsame, supere Silberscheiben!“ von 27. November bis 2. Dezember unter anderem Josef Hader, Harri Stojka, Nino aus Wien, Florian Scheuba, Doris Knecht, Martina Rupp, Stanislav Vana, Birgit Denk, Boris Bukowski, Peter Klein, Louie Austen, Thomas Blimlinger und Walter Gröbchen selbst am Verkaufstisch. Die Chancen für ein Foto mit dem Lieblingspromi stehen also gut. Im Aktionszeitraum ist der Flohmarkt täglich von 14 bis 19 Uhr geöffnet. ­Weitere Infos findet man unter: www.daslokal.net

© Lukas Beck

Powerfrauen bei BMW Wien

BMW Wien auf der Heiligenstädter Lände nahm den Launch des neuen BMW X3 zum Anlass die weibliche Crème de la Crème aus Wirtschaft und Society zu einem Netzwerkabend der Extraklasse einzuladen. Der Ort des Geschehens war die Werkstatt. Auch war der Abend der Startschuss der neuen Plattform von BMW Wien: „für SIE.“.

Die Promi-Schar mit Maria Rauch-Kallat, Edita Malovcic, Gerlinde Layr-Gizycki, Eva Pölzl, Johanna Setzer, Eva Glawischnig, Yvonne Rueff oder Martina Denich-Kobula zeigte sich sehr interesiert. Statt fand der Abend in einer Location, die wohl niemand so schnell in Zusammenhang mit einem edlen Ladies-Cocktail gebracht hätte. Denn aus diesem Anlass wurde die Werkstätte exra umgestylt. Die smarten Männer von „The Rats are Back“ sorgten für musikalische Highlights.

 

Kinderhospiz Netz ist für kranke Kinder da

Das Kinderhospiz Netz begleitet schwerstkranke Kinder dort, wo sie sich am wohlsten fühlen – zu Hause. Ein Netzwerk aus professionellen Mitarbeitern, bestehend aus diplomierten Pflegepersonen, Therapeuten, Sozialarbeitern, Pädagogen und geschulten Ehrenamtlichen, steht für die medizinische, pflegerische und psychosoziale Betreuung bereit. An sieben Tagen die Woche, rund um die Uhr, steht die Lebensqualität der Kinder dabei immer im Mittelpunkt.

Kostenlose Betreuung

Die Betreuung beginnt ab Diagnosestellung und ist für die Familien mit keinerlei Kosten verbunden. Seit 2016 bietet das Kinderhospiz eine zusätzliche Entlastung in Wiens erstem Kindertages­hospiz an. Hier können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensverkürzender Erkrankung regelmäßig Zeit in angenehmer Atmosphäre verbringen.

Um mehr Kinder betreuen zu können, plant das Kinderhospiz, 2018 das Tageshospiz um mehrere Räume zu erweitern. Zur Finanzierung des Ausbaus werden langfristige Kooperationen mit Unternehmen, aber auch Spenden von Privaten gesucht. Für ihren Beitrag zum Ausbau ­erhalten sie einen Stein. Die Steine werden in einer Wand integriert – als symbolische Stütze für die schwerstkranken Kinder und deren hilfsbedürftige Familien.

Meidlinger Hauptstraße ­57-59