Promis verkaufen Musik

Besondere Scheiben aus allen Epochen der Musikgeschichte gibt es Ende November in der Richtergasse 6 zu erstehen. In den Räumlichkeiten des „LOKal“ findet ein besonderer Flohmarkt statt, der Erlös der CD- und Schallplattenverkäufe kommt dem Verein zugute, in dem Menschen mit psychischen Erkrankungen Arbeitsplätze bekommen. Initiiert vom Musikjournalisten Walter Gröbchen, der gleichzeitig einer der ver­siertesten Musiksammler des Landes ist, werden beim Flohmarkt musikalische Gustostückerln aus mehreren Jahrzehnten und quer über die Genregrenzen ­ange­boten.

Promis am Ladentisch

Auch viele Größen der heimischen Kunst- und Musikszene betätigen sich im Rahmen des Benefizflohmarkts als Verkäufer. So stehen unter dem Motto „Seltene, seltsame, supere Silberscheiben!“ von 27. November bis 2. Dezember unter anderem Josef Hader, Harri Stojka, Nino aus Wien, Florian Scheuba, Doris Knecht, Martina Rupp, Stanislav Vana, Birgit Denk, Boris Bukowski, Peter Klein, Louie Austen, Thomas Blimlinger und Walter Gröbchen selbst am Verkaufstisch. Die Chancen für ein Foto mit dem Lieblingspromi stehen also gut. Im Aktionszeitraum ist der Flohmarkt täglich von 14 bis 19 Uhr geöffnet. ­Weitere Infos findet man unter: www.daslokal.net

© Lukas Beck

Powerfrauen bei BMW Wien

BMW Wien auf der Heiligenstädter Lände nahm den Launch des neuen BMW X3 zum Anlass die weibliche Crème de la Crème aus Wirtschaft und Society zu einem Netzwerkabend der Extraklasse einzuladen. Der Ort des Geschehens war die Werkstatt. Auch war der Abend der Startschuss der neuen Plattform von BMW Wien: „für SIE.“.

Die Promi-Schar mit Maria Rauch-Kallat, Edita Malovcic, Gerlinde Layr-Gizycki, Eva Pölzl, Johanna Setzer, Eva Glawischnig, Yvonne Rueff oder Martina Denich-Kobula zeigte sich sehr interesiert. Statt fand der Abend in einer Location, die wohl niemand so schnell in Zusammenhang mit einem edlen Ladies-Cocktail gebracht hätte. Denn aus diesem Anlass wurde die Werkstätte exra umgestylt. Die smarten Männer von „The Rats are Back“ sorgten für musikalische Highlights.

 

Kinderhospiz Netz ist für kranke Kinder da

Das Kinderhospiz Netz begleitet schwerstkranke Kinder dort, wo sie sich am wohlsten fühlen – zu Hause. Ein Netzwerk aus professionellen Mitarbeitern, bestehend aus diplomierten Pflegepersonen, Therapeuten, Sozialarbeitern, Pädagogen und geschulten Ehrenamtlichen, steht für die medizinische, pflegerische und psychosoziale Betreuung bereit. An sieben Tagen die Woche, rund um die Uhr, steht die Lebensqualität der Kinder dabei immer im Mittelpunkt.

Kostenlose Betreuung

Die Betreuung beginnt ab Diagnosestellung und ist für die Familien mit keinerlei Kosten verbunden. Seit 2016 bietet das Kinderhospiz eine zusätzliche Entlastung in Wiens erstem Kindertages­hospiz an. Hier können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensverkürzender Erkrankung regelmäßig Zeit in angenehmer Atmosphäre verbringen.

Um mehr Kinder betreuen zu können, plant das Kinderhospiz, 2018 das Tageshospiz um mehrere Räume zu erweitern. Zur Finanzierung des Ausbaus werden langfristige Kooperationen mit Unternehmen, aber auch Spenden von Privaten gesucht. Für ihren Beitrag zum Ausbau ­erhalten sie einen Stein. Die Steine werden in einer Wand integriert – als symbolische Stütze für die schwerstkranken Kinder und deren hilfsbedürftige Familien.

Meidlinger Hauptstraße ­57-59

Gelebter Widerstand

Geboren 1882 in Böhmen, kam Rosa Janku (geb. Netuschil) im Jahr 1902 nach Wien. Die gelernte Schneiderin arbeitete während des Zweiten Weltkriegs als Bedienerin auf dem Bahnhof Hütteldorf und lebte in der Margaretner Nikolsdorfer Gasse. Bis zum Jahr 1943 war Janku nicht politisch aktiv. Dann kam sie in Kontakt mit dem Widerstand und engagierte sich dort bis zu ihrer Verhaftung im August 1943.

Park am Wienfluss

Am 5. Dezember 1944 wurde Rosa Janku im Wiener Landesgericht wegen „Vorbereitung zum Hoch­verrat“ hin­gerichtet. Am
10. Oktober wurde der bisher namen­lose Park bei der Wiental-Terrasse (Redergasse/Ecke Rechte Wienzeile) Rosa-Janku-Park getauft. „Rosa Janku musste ihr Leben im Kampf gegen den Faschismus lassen. Mit der Enthüllung der Stele zu Ehren der Margaretner Widerstandskämpferin soll Jankus beispielloser Mut hervorgehoben werden. ‚Erinnern statt vergessen‘ ist das Motto, denn nur durch die Sichtbarmachung können auch die dunklen Zeiten in den Köpfen der Menschen verankert werden“, so Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery anlässlich der Parkbenennung.

Rosa Janku


Neue Hoffnung für viele Jugendliche

Ihre Schicksale sind oft tragisch – gewalttätige Eltern, zerrüttetes Zuhause, keine Wohnung oder Suchterkrankungen. Damit junge Menschen nicht alleine gelassen werden und die Chance erhalten, in die „normale“ Welt zurückzukehren, gibt es seit 2005 die Caritas-Notschlafstelle „a_way“. Bisher am Westbahnhof, ist sie am 9. Oktober in die Otta­kringer Neu­mayrgasse 4 übersiedelt.

Spenden

Der Umzug gibt der Caritas mehr Möglichkeiten. Im neuen Quartier können acht Jugendliche in drei Wohngruppen mit Einzelzimmern bis zu drei Monate nächtigen. Gefördert wird „a_way“ von der Sucht- und Drogenkoordination der Stadt, ist aber auf Spenden angewiesen. Mehr unter: www.caritas-wien.at

Gemeindebau nach Sarközi benannt

Seit Oktober trägt die städtische Wohnhausanlage Springsiedelgasse 32 den Namen „Rudolf-Sarközi-Hof“ – ­benannt nach dem Gründer des Kulturvereins österreichischer Roma. Er setzte sich ­federführend für die Anerkennung der Roma und Sinti als österreichische Volksgruppen ein und war der erste Roma, der hierzulande in ein poli­tisches Amt gewählt wurde. Zwischen 2001 und 2010 war er Bezirksrat in Döbling.

Würdigung

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Bezirksvorsteher Adolf Tiller und Gemeinde­rätin Barbara Novak würdigten bei der Benennung des Gemeindebaus in Anwesenheit einiger Familienmitglieder die Leistungen von Rudolf Sarközi, der in dieser Wohnhausanlage 52 Jahre lang ­gelebt hatte. Sarközi wurde im „­Zigeuner-Anhaltelager“ ­Lackenbach im Burgenland ­geboren. Zahlreiche Mitglieder seiner Familie, darunter seine burgenländischen Großeltern, wurden in Vernichtungslagern ermordet. Nach dem Krieg wuchs er in Unterschützen im Burgenland auf und besuchte die Volksschule. In der Folge war er vom ­Zugang zu höherer Bildung nahezu völlig ausgeschlossen. „Sarközi gilt nach wie vor weit über die Grenzen Österreichs hinaus als Brückenbauer für ­Toleranz und gegensei­tiges Verständnis“, erklärte Stadtrat Ludwig bei der Würdigung Sarközis im Rahmen der Benennungsfeier. „Es ist daher mehr als gerechtfertigt, dass ,seine‘ Wohnhausanlage seinen Namen ­erhält“, so BV Adolf ­Tiller.

Blumenpracht im 2. Bezirk

Wiens begabteste Hobbygärtner wurden im Rahmen des Fotowettbewerbs „Blühendes Zuhause“ einmal mehr ausgezeichnet. Klaus Hönig konnte den dritten Hauptpreis erringen. Monika Friedl durfte sich über einen Anerkennungspreis freuen. „Ich bin immer wieder überrascht, was die Wiener Hobbygärtner mit ihrer Leidenschaft alles an Kreativität und Hingabe leisten“, freute sich Wohnbaustadtrat Ludwig. Er überreichte im Rathaus die Auszeichnungen gemeinsam mit Wiener Wohnen-Direktor Josef Neumayer und Chef-Juror Karl Ploberger.

Mit einer Suppe den Ärmsten helfen

„Suppe mit Sinn“ heißt die Aktion, die seit zehn Jahren Bedürf­tigen hilft. Egal ob Top-Gastronomie oder das Beisl ums Eck – die Idee ist stets die gleiche und denkbar ­simpel: Wirte suchen eine Suppe auf ihrer Speisekarte aus und spenden einen Euro pro Suppe an die Wiener Tafel. Damit können zehn Menschen in Not mit Lebensmitteln versorgt werden.

Promi-Unterstützer

Ende Oktober wurde die Aktion mit viel Prominenz und einigen teilnehmenden Gas­tronomiebetrieben im „Haus der Wiener Wirte“ am Judenplatz vorgestellt. Auch die Stars des Hit-Musicals „I am from Austria“ unterstützen die ­Aktion. Haupt­darstellerin Iréna Flury, die in der Produktion Hollywood­star Emma Carter mimt, und Matthias Trattner, der die Figur des Hotelpagen Felix Moser ­verkörpert, kredenzten ­den Pressevertretern Geschmackvolles. Und Alexandra Gruber, ­Geschäftsführerin der Wiener Tafel, betont: „Die Winterhilfsaktion ‚Suppe mit Sinn‘ zählt zu unseren wichtigsten Kampagnen im Laufe des ­Jahres. Ohne sie könnten wir unsere soziale Transfer­arbeit über das ganze Jahr nicht mehr leisten.“

WBB als Partner

Heuer ist das WIENER ­BEZIRKSBLATT erstmals ­Medienpartner von „Suppe mit Sinn“ und unterstützt die Aktion der Wiener Tafel. Alle Informationen zum Mitmachen und eine Liste der teilnehmenden Lokale findet man online auf der Homepage: www.suppemitsinn.at

 

Hilfe bei Paar-Problemen

Psychologen, Ärzte und andere Experten helfen ab sofort bei Problemen im Beziehungs- und Familienbereich. Der Verein für soziale Dienstleistungen „Sozial Global“ hat im 14. Bezirk eine neue Niederlassung. In den Räumen in der Linzer Straße werden Paare und Familien bei Problemen beraten. Sogar ein Jurist steht für heikle ­Fragen zur Verfügung.

Gewalt & Scheidung

Denn jede Familie kann einmal in eine Krise kommen – da ist es gut, zu wissen, wo man sich hinwenden kann. „Die neuen Räumlichkeiten bieten das richtige Umfeld für die Bedürfnisse unserer Klientel“, so „Sozial Global“-­Vorstandsmitglied Alois Aschauer. Vorsitzende Nicole Berger-Krotsch betont: „Im Laufe der 38 Jahre haben sich die Beratungsinhalte verändert. Heute konzentrieren sich die Familienberatungsstellen auf die Schwerpunkte Gewalt, Trennung, Scheidung und die Auswirkungen auf die Kinder.“ So wird es auch im 14. Bezirk sein. Geöffnet ist die Beratungsstelle am Mittwoch und am Donnerstag ­jeweils von 16 bis 19 Uhr.

Sie sollen ruhig laut sein

Mit mehr als 50 Veranstaltungen in ganz Wien neigt sich das „Jahr der Kinderrechte“ von VHS, Stadtschulrat und Kinderfreunden dem Ende zu. Kürzlich machte die Initiative in Ottakring Station. Kinder haben ganz spezielle Rechte – und sind keine Bittsteller, sondern können laut und deutlich ihre Rechte einfordern. Diese Grundregel im „Jahr der Kinderrechte“ wurde auch im Albert-Sever-Saal am Schuhmeierplatz deutlich.

Eigene Urkunden

Die Vize-Vorsitzende der Kinderfreunde Daniela Gruber-Pruner, Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky und Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer übergaben entsprechende Urkunden an sieben Klassen des Bezirks. In eigenen Workshops wurden Kinder der VS Landsteinergasse 2b, Julius-Meinl-Gasse 2d und der GTVS Lorenz-Mandl-Gasse 3a spielerisch über ihre Rechte ­informiert und zum Gestalten motiviert.

Respekt zollen

„Es ist unsere Pflicht, dafür zu sorgen, dass Kinder Respekt erfahren, Unterstützung bekommen und ihre Rechte frei ausüben können“, betonte Stadtschulratspräsident Himmer. Insgesamt wurden bereits mehr als 1.500 Sechs- bis Zehn­jährige als „Kinderrechts-­Experten“ ­aus­gezeichnet.

Hilfswerk: Tageszentrum Währing sucht Mitarbeiter

Verstärkung sucht das Team des Tageszentrums Währing. Die Einrichtung des Wiener Hilfswerks in der Gentzgasse 14–20 ist sehr wertvoll für den Bezirk, weiß der Seniorenbeauftragte ­Andreas Höferl (SPÖ) zu berich­ten. Es bietet älteren Menschen, die schon einen gewissen Betreuungs- und Pflegebedarf haben, einen ange­nehmen Tagesablauf. Auch bei Demenz wird geholfen, um damit Angehörige zu entlasten. Die Mitarbeiter sind äußerst engagierte und liebevolle Menschen.

Personalsuche

Zwei Stellen sind frei geworden im Tageszentrum, in dem ältere Menschen in einer barrierefreien, angenehmen Umge­bung den Tag verbringen können. Zur Betreuung sucht das Hilfswerk nun eine Diplomierte Krankenpflegekraft sowie eine engagierte Pflegeassistenz. Verlangt werden eine abgeschlossene Pflegeausbildung und Erfahrung im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Man erwartet sich die Förderung kreativer Tätigkeit in Gruppenarbeiten (z. B. Malen, Basteln, Singen). Die Krankenpflegekraft wird für 30 Stunden mit € 1.827,94 brutto plus Zulagen entlohnt, die Pflegeassistenz für 38 Stunden mit € 2.009,20. Bewer­bung unter: ina-maria.­loeffler@wiener.hilfswerk.at

Die „Wilde“ auf ­ihrem Brettl

Intelligente ­Studentin an der Akademie der bildenden Künste da, sportliche Extremistin, die weder Tod noch Teufel fürchtet, dort, wenn sie zwischen Felsen ­talwärts brettert. Flach­länderin aus der Josefstadt, aber einzige rot-weiß-rote Vertre­terin in der Snowboard Freeride World Pro Tour.

Großes Talent

Die Rede ist von Manuela Mandl, 29, einer außergewöhnlichen jungen Frau, die zur Elite-Liga der Szene gehört. Was das weibliche Aushängeschild des Wiener Skiverbandes draufhat, bewies sie im Sommer in Neuseeland, als sie bei den Winter Games als Zweite ihr bemerkenswertes Talent bestätigte. Weiter geht’s im Jänner mit Snowboard-Freeride-­Bewerben in Japan, Kanada, Andorra und Fieberbrunn bis zum Finale in der Schweiz.

Schüler lernen fürs Zusammenleben

Ein Kinderrechte-Tag wurde kürzlich in der VHS 17 (Rötzergasse 15) in Kooperation mit dem Stadtschulrat abgehalten. ­Spie­lerisch wurde Volksschülern der Rötzergasse erklärt, was Kinderrechte sind. Ähnliche Workshops wurden in allen 23 Bezirken veranstaltet. Die Kinder wurden angeregt, ihre Gefühle auszudrücken. Auf die Frage, was denn Diskriminierung sei, kam die spontane Antwort: „Wenn man Menschen nicht mag, weil sie anders sind.“ Zum Abschluss gab es Urkunden für die jungen „Kinderrechts-Experten“.

Smarte Schulen für den 11. Bezirk

Die Neuen Mittel­schulen I + II am ­Sim­meringer Enkplatz ­erhalten im Zuge des EU-geförderten Projekts „Smarter Together“ vier Null-Energie-Turnsäle und einen Zubau, der umweltfreundlich gestaltet wird. Der Baubeginn ist für Anfang 2018 angesetzt. Im Fokus stehen innovative, interaktive und energiesparende Maßnahmen. Auch auf Barrierefreiheit wird künftig geachtet. Sowohl Lehrer als auch Schüler haben Mitspracherecht im Projektverlauf, um ihre Wünsche einfließen ­lassen zu können.

Erheblich mehr Platz

Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2019 geplant. „Mehr Raum zum Lernen, mehr Raum für Bewegung und mehr Raum für innovative Pädagogik – der Zubau schafft durch zusätzliche räumliche Quantitäten auch eine neue Qualität und ein optimales ‚Lebensumfeld‘ für die Schüler und Pädagogen“, so Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer.


Foto: Stadtschulratspräsident Himmer und GR Novak besuchen Präsentation des Smarter together Projekts in der NMS Enkplatz

Bürgermeister half bei Weinernte

Mit einer grünen Winzerschürze herausgeputzt schritt Bürgermeister Häupl im kleinsten Weingarten Wiens am Schwarzenbergplatz zur traditionellen Weinlese. Assistiert von Weinkönigin Eli­sabeth III. und Rebensaft-­Experten fand die Lese auf­grund des außergewöhnlich heißen Sommers um ein paar Wochen früher statt. Der kleinste Weingarten besteht aus rund 70 Rebstöcken mit Gemischtem Satz. Bewirtschaftet wird der Garten vom Weingut Mayer am Pfarrplatz. Die 50 Flaschen werden wieder zugunsten von „Licht ins Dunkel“ versteigert.