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Online Ausstellung über Wiens Kinowelt

Ins Kino zu gehen war bis weit in die 1960er-Jahre ein Vergnügen, dem sich sämt­liche Bevölkerungsschichten hin­gaben. Dann kamen die Konkurrenten Fernsehen, Video­kassetten, später DVDs und Streaming – die Zahl der „Lichtspieltheater“ schrumpfte: Besaß Wien 1953 noch mehr als 200 Kinos, so sind es heute 28.

Die Ausstellung Kino Welt Wien des Film­archivs ist derzeit online unter filmarchiv.at/digitorial/digi-kino-welt-wien zu sehen und läuft ab Wiedereröffnung zumindest bis Jänner 2021 im Metro-Kino: Eine Hommage an die Wiener Kinokultur mit unzähligen Fotos, Plakaten, Programmheften und Original-Requisiten, einem Kino-Stadtplan zum Umherwandern, Filmvorführungen und Videos, in denen Menschen ihre Erinnerungen an ihre Lieblingskinos ausbreiten. Eine Schau, auf die Cineasten sich bereits jetzt freuen können.

 

Marktamt: Märkte und Bauernmärkte wie gewohnt offen!

Erntefrisches Gemüse von den Wiener Gärtnerinnen und Gärtnern – Lieferservice vom Markt nach Hause.

Die 22 Lebensmittelmärkte inklusive deren Bauernmärkte sind gerade jetzt wichtige Nahversorger für die Wienerinnen und Wiener. Sie haben wie gewohnt offen und versorgen die Besucher mit herrlich frischem Gemüse, Obst und anderen Lebensmitteln. In diesen Tagen komm verstärkt auch das Gemüse der Wiener Gärtnerinnen und Gärtner auf den Markt – knackfrische Radieschen, Salat, Gurken, Spinat, Melanzani und Kräuter als wichtige Vitaminspender in Zeiten wie diesen. „Man kann den Standlerinnen und Standlern, aber natürlich auch den Gärtnerinnen und Gärtnern gar nicht oft genug Danke sagen, die Qualität ist hervorragend und es ist ein tolles Gefühl, dass man sich auf die Wiener Produzentinnen und Produzenten sowie die Marktstandler jederzeit verlassen kann“, so Wiens Märkte-Stadträtin Ulli Sima. Auch die Bauernmärkte am Freitag und Samstag haben wie gewohnt offen. Das Marktamt hat bereits letzte Woche die Bauernmarktstände umgestellt, sodass genug Sicherheitsabstand beim Einkaufen im Freien gewährleistet ist. Natürlich werden auch sie – zum Schutz der Bevölkerung – lebensmittelrechtlich laufend unter die Lupe genommen.

Einige Märkte liefern nach Hause (Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Auf Initiative der StandlerInnen und ihrer Interessensvertretung gibt es auf diversen Märkten ein neues Lieferservice:

Bestellen Sie noch heute beim Markt in Ihrer Nähe:

  • 1020, Karmelitermarkt
    Bestellungen vom ganzen Markt
    Kontakt: Martin Steffel, Tel. 0680 322 42 22
  • 1030, Rochusmarkt
    Kooperation mit Radatz, Käseland und Ströck: Gemüse, Obst und Lebensmittel werden mitgeliefert
    Kontakt: Roland Schätzl, Tel. 0699 195 252 84
  • 1060, Naschmarkt
    Individuelle Belieferung
    Stand 167 Christian Pöhl: 01 586 04 04
  • 1120, Meidlinger Markt
    Bestellungen vom ganzen Markt
    Kontakt: Hüftgold, Tel. 0660 163 72 51 oder kontakt@hüftgold.at
  • 1150, Schwendermarkt
    Kontakt: Landkind, Tel. 0660 939 10 45

„Die WienerInnen können sich auf ihr Marktamt verlassen. Das Motto des Marktamtes ‚Unsere Kontrollen für Ihre Sicherheit, unsere Märkte für Ihre Vielfalt‘ bleibt vollinhaltlich aufrecht“, betont Andreas Kutheil, Chef des Marktamtes Wien.

Der Flohmarkt neben dem Naschmarkt, der Antiquitätenmarkt am Hof und auch Anlassmärkte, z.B. Ostermärkte, werden bis auf weiteres nicht abgehalten.

Die Öffnungszeiten der Wiener Märkte sind unter www.marktamt.wien.at abrufbar.

 

Ludwig/Kaup-Hasler: Wien steht zu seinen Kulturschaffenden!

Seit mehr als einer Woche befinden wir uns in einer Ausnahmesituation, wie wir sie noch nie erlebt haben. Im Vordergrund steht jetzt die Grundversorgung und medizinische Versorgung der Bevölkerung. Diese Krise, deren Entwicklung und Auswirkungen wir noch gar nicht zur Gänze abschätzen können, betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche, selbstverständlich auch Kunst, Kultur und Wissenschaft.

Maßnahmen von Stadt Wien Kultur

1. Vorgezogene Ratenzahlungen seitens der Stadt werden ermöglicht

Zahlreiche Kulturbetriebe in Wien erhalten eine Jahresförderung, etwa das Theater in der Josefstadt oder Theater an der Wien, Tanzquartier oder das ZOOM Kindermuseum. Diese Jahresförderungen bleiben selbstverständlich auch bei reduziertem oder stillgelegtem Betrieb aufrecht. Damit wird den geförderten Institutionen und Vereinen ermöglicht, bereits getroffene Vereinbarungen mit KünstlerInnen einzuhalten und Gagen auszuzahlen.

Die meisten Betriebe sind jedoch nicht nur von der öffentlichen Hand abhängig, sondern auch von Eigenmitteln, die aus Ticketverkäufen generiert werden. Um eine drohende Illiquidität zu verhindern, können Raten seitens der Stadt für bereits genehmigte Förderungen vorgezogen werden.

2. Umgang mit Subventionen in Zeiten der Corona-Krise

Die Kulturabteilung (MA 7) kann von Rückforderungen bereits zugesagter bzw. ausbezahlter Subventionen Abstand nehmen, wenn die notwendigen Dokumentationen und Abrechnungen vorgelegt werden. Kulturschaffende sind daher aufgefordert, bei kurzfristig notwendig gewordenen Absagen Aufzeichnungen zu führen und diese fristgerecht bereitzuhalten. „Darüber hinaus habe ich die Kulturabteilung gebeten, Kosten für ausgefallene Veranstaltungen, Betriebe oder Projekte zu erheben. Sobald diese vorliegen, wird die Stadt gemeinsam mit dem Bund Maßnahmen überlegen“, so die Stadträtin.

3. Einhaltung von Fördervereinbarungen

Die Kulturabteilung arbeitet auf Hochdruck daran, dass das Förderwesen aufrechterhalten wird und Förderungen trotz schwieriger Bedingungen ausbezahlt werden können. In der Stadt gibt es unterschiedliche Modelle von Förderungen – von Konzept-, Einzel- und Gesamtförderungen über Ankäufe bis hin zu Stipendien und Zuschüssen. Jedes dieser Modelle muss für eine Förderung individuell geprüft werden – auch in Zeiten reduzierter Services. Die Kulturabteilung arbeitet intensiv daran, dass auch weiterhin Einreichungen im Gemeinderat beschlossen werden können.

4. Abgesagt – Angesagt

In Kooperation zwischen Rabenhof, W24 und Stadt Wien Kultur wird derzeit eine Präsentationsmöglichkeit im Rabenhof eingerichtet, die von Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten bespielt wird. Koordiniert wird das Programm von Thomas Gratzer, Direktor des Rabenhofs; ihm zur Seite steht ein Team aus Kulturschaffenden, das für die Auswahl der Acts verantwortlich ist. Das starke und vielfältige Programm kann von zu Hause auf den Bildschirmen verfolgt werden.

„Während unsere Wiener Bühnen und Lokale in dieser schwierigen Zeit geschlossen sind, freuen wir uns umso mehr, wenn W24 die ganze Bandbreite der Wiener Kunst in unsere Wohnzimmer bringt“, freut sich Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke.

Eine Situation, von der alle Beteiligten profitieren: Damit erhalten Künstlerinnen und Künstler Auftrittsmöglichkeiten und auch ein Honorar. Ein disloziertes Publikum muss trotz coronabedingten Sperren und Einschränkungen nicht auf aktuelle Kunst- und Kulturangebote verzichten.

5. Partizipation Wien

Auf Anregung von Stadt Wien Kultur richtet die MA 01 unter partizipation.wien.gv.at, Rubrik ‚KünstlerInnen für Wien‘ eine öffentliche Seite ein, auf der Künstlerinnen und Künstler selbstständig auf ihr Angebot verweisen könnten. ‚Partizipation Wien‘ bietet Menschen, die trotz Distanzierungsmaßnahmen künstlerisch tätig sind, die Möglichkeit, einen kurzen Text sowie die Verlinkung zu ihrer Internetplattform hochzuladen. KünstlerInnen, die bisher weniger digital gearbeitet haben, erreichen somit neue Publikumsschichten. An Kunst und Kultur interessierte WienerInnen haben wiederum einen einfachen Überblick über das lokale, digitale kulturelle Schaffen.

6. Informationen auf Homepage der Stadt Wien Kultur (MA 7)

Um Sicherheit und Klarheit für die KünstlerInnen zu schaffen, hat die Stadt Wien Kultur wichtige Informationen auf ihrer Homepage veröffentlicht:

www.wien.gv.at/kultur/abteilung

www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen

Von der aktuellen Situation sind auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien Kultur betroffen. Sie wurden auf Homeoffice-Betrieb umgestellt und stehen bis auf weiteres telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. Jurysitzungen finden in den nächsten Wochen nicht statt. Es kann somit bei unterschiedlichen Anliegen zu Verzögerungen kommen.

 

MERYNS Sprechzimmer: Ihre Fragen zum Corona Virus

Prof. Siegfried Meryn informiert nun auch täglich und beantwortet aktuelle Publikumsfragen zum Coronavirus und seinen Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Von den häufigsten Symptomen bis hin zu den potenziellen Risikogruppen. Zudem bespricht er das Gesundheitsthema des Tages. Gemeinsam mit Moderatorin Ani Gülgün-Mayr gibt er auch Tipps, wie man am besten durch den Alltag kommt und die Einschränkungen des täglichen Lebens besser meistern.

Täglich um 18.45 Uhr auf ORF III

Gestrige Sendung verpasst? Jetzt nachschauen: tvthek.orf.at/profile/MERYNS-sprechzimmer

Goodity.at: Einkaufsplattform für betroffene Unternehmer

Kostenloser Onlinemarktplatz für Kleinunternehmen aus Österreich. Mit ihrem virtuellen Marktplatz Goodity.at unterstützen vier junge Unternehmerinnen zwischen 25 und 30 Jahren österreichische Betriebe in Zeiten von Covid-19 mit einer speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Einkaufsplattform. Auf der innerhalb von nur wenigen Tagen in Quarantäne gegründeten Shoppingplattform Goodity.at erhalten heimische Kleinbetriebe die kostenlose Chance, sich und ihre Produkte online zu vermarkten. Das Angebot richtet sich dabei vorwiegend an Unternehmer, die keinen bestehenden Onlineshop haben oder aus Kostengründen keinen aufsetzen möchten. Mit der Initiative soll die Solidarität mit heimischen Betrieben gestärkt und zivilgesellschaftliches Engagement ausgedrückt werden. „Goodity.at ist eine faire, schnelle und einfache Lösung für Unternehmer, bei der man ohne IT-Kenntnisse, ohne bestehenden Onlineshop und ohne andere Grundlagen wie professionelle Fotos sofort seine Ware anbieten kann“, erklären die Klagenfurterinnen Sandra Schmidt (28) und Julia Kruslin (25) zwei der vier Gründerinnen von Goodity.at.

So funktioniert Goodity.at

Auf Goodity.at können kleine Unternehmen, aber auch EPUs, innerhalb weniger Minuten einen Account anlegen und ihre Produkte listen. Jedes einzelne Produkt wird auf www.goodity.at angezeigt. Das gewährleistet ein angenehmes Einkaufserlebnis, da die Produktkategorien der Unternehmen auch zentral abgerufen werden können. „Der Vorteil eines echten regionalen Marktplatzes liegt dabei auf der Hand: Statt unzähliger Insellösungen, können Produkte hier unter einem Dach kostengünstiger und effizient österreichweit beworben werden. Dies verspricht den Unternehmen ganz ohne große Online- und PR-Budgets eine optimale Sichtbarkeit“, verspricht Dessie Georgieva (29).

Das Start-up Team, das sich noch nie gesehen hat

Die Umsetzung von goodity.at in Zeiten der COVID-19 Situation war äußerst ungewöhnlich. Niemand aus dem 4er-Gründerteam hat alle Mitglieder zuvor gekannt oder gesehen: Das Start-Up wurde nur mit virtuellen Meetings aufgebaut. Bis heute hat sich das Gründerteam niemals außerhalb der virtuellen Welt „getroffen“. „Ich habe die Mitgründerinnen Julia Kruslin und Dessie Georgieva noch nie außerhalb des PC Screens gesehen. Wir haben Goodity.at alle von zuhause in der Quarantäne aufgebaut“, erzählt Alena Sljivo (30) aus dem Gründerteam.

Über Goodity:

Goodity.at wurde im März 2020 von Julia Kruslin, Sandra Schmidt, Alena Sljivo & Desislava Georgieva gegründet. Goodity bietet österreichischen Händlern eine Onlineplattform, um ihre Produkte zu verkaufen – für mehr Sichtbarkeit und Umsätze. IT-Kenntnisse und professionelle Fotos sind nicht nötig. Auf Goodity können Unternehmen mit und ohne Onlineshop innerhalb von wenigen Minuten Produkte, Dienstleistungen & Gutscheine zum Kauf anbieten. Das Listen der Produkte ist kostenlos und nur bei erfolgreichem Kauf wird eine Provision von 2% einbehalten. Innerhalb eines Tages wurden 150 Produkte auf der Plattform gelistet.

Goodity
Facebook: facebook.com/Goodity.Marktplatz
Instagram: instagram.com/goodity_marktplatz

Ravensburger startet Online-Angebot

Besondere Zeiten erfordern Kreativität: Um Eltern und Familien bei der Gestaltung der Tage zu Hause zu unterstützen, hat Ravensburger online den Ideenpool „Zuhause mit Ravensburger“ eingerichtet. Auf www.ravensburger.at finden Eltern ab sofort kreative Anregungen, Ausmal- und Bastelvorlagen, Tutorials, Apps und vieles mehr, um mit den Kindern eine abwechslungsreiche Zeit zu verbringen. Auch Erwachsene erhalten Tipps, wie sie für ihre persönliche Entspannung sorgen können. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert, die Angebote sind kostenfrei. Über seine Social-Media-Kanäle organisiert Ravensburger zudem täglich Lesungen und Fragerunden mit Autoren und fördert den Ideenaustausch unter den Familien.

Den kompletten Tag gemeinsam zu verbringen und teilweise noch die Arbeit zu erledigen, ist für viele in dieser Zeit eine Herausforderung. Unter „Zuhause mit Ravensburger“ finden Eltern eine ganze Palette an Ideen für gemeinsame Aktivitäten mit dem Nachwuchs. Wie wäre es zum Beispiel mit Flaschen-Kegeln oder Pappteller-Ping-Pong im Garten? Selbst gebastelt natürlich, so wie das Armband oder der Traumfänger fürs Kinderzimmer. Bastelanleitungen dazu sind Schritt für Schritt mit Fotos erklärt. Für jüngere Kinder gibt es Vorlesegeschichten, für kleine Künstler jede Menge Ausmalbilder zum Herunterladen und für leidenschaftliche GraviTraxer coole Tipps und Ideen für eine kreative Bahn.

Mit der kostenlosen Puzzle-App können auch Kinder, die noch nicht lesen können, erste Puzzle-Erfolge einheimsen, denn sie können den Schwierigkeitsgrad auswählen.

Zusätzlich bekommen Eltern Tipps, wie sich ihre Kinder auch alleine beschäftigen und sie so Zeit für sich finden.

Auf den Social-Media-Kanälen von Ravensburger gibt es verschiedene Angebote: Auf Instagram gestalten Buch-Autoren täglich um 15 Uhr Live-Lesungen oder beantworten die Fragen ihrer Fans. Unter dem Hashtag#athomewithravensburger können Familien ihre Tipps, Ideen und Erfahrungen mit anderen austauschen.

Ravensburger
Facebook: acebook.com/RavensburgerDE
Instagram: @ravensburgerglobal (international)

Coronavirus – Möglichkeiten sich zu engagieren

Viele Wienerinnen und Wiener möchten sich in dieser Krise engagieren. Angebote gibt es im Bereich des freiwilligen Engagements bis hin zu einem fixen Arbeitsplatz.

1. Soforthilfe Wien: Ein Angebot an Personen, die in der Lage sind einer Organisation bei Bedarf spontan zu helfen. Für Informationen und zu Registrierung klicken Sie bitte hier.

2. Nachbarschaftshilfe: Wissen Sie ob in Ihrem unmittelbaren Umfeld Hilfe benötigt wird? Wie Sie helfen können erfahren Sie hier.

3. Jobmöglichkeiten: Sie suchen ein Beschäftigungsverhältnis, Angebote finden Sie hier.

So unterstützen Sie die Menschen in Ihrer Umgebung:

Erkundigen Sie sich bei Nachbarinnen und Nachbarn und bieten Sie Hilfe an. Tauschen Sie Telefonnummern mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn aus oder bringen Sie eine Notiz mit Ihrer Türnummer und einem konkreten Hilfs-Angebot am „Schwarzen Brett“ im Wohnhaus an.

Sie können Einkäufe übernehmen oder die Besorgung von Lebensmitteln. Achten Sie dabei darauf, direkten Kontakt zu vermeiden – Einkäufe können beispielsweise vor der Eingangstür abgestellt werden.

Live und virtuell: Der Österreichische Vorlesetag am 26. März 2020

Die aktuelle Situation hat das soziale und kulturelle Leben in unserem Land im Moment stark verändert. So wurden auch die Planungen für den Österreichischen Vorlesetag angepasst um die Vorlesungen virtuell stattfinden zu lassen. Es kommen dadurch noch mehr Menschen in den Genuss, Lesungen zu hören bzw. zu sehen und sie werden motiviert selbst mitzumachen.

Prominente Persönlichkeiten werden auf YouTube und auf der Website www.vorlesetag.eu zu hören und zu sehen sein. Ebenso sind alle Menschen eingeladen aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen – zu Hause, am Balkon, im eigenen Wohnzimmer oder im eigenen Garten.

Dazu wurden Streaming-Dienste eingerichtet:

VORLESE-PREMIEREN für passionierte Zuhörer*innen

Prominente Persönlichkeiten, wie Chris Lohner, Eva Rossmann, Uschi Fellner-Pöttler, Zeynep Buyrac, Günter Zäuner, Christoph Mauz, Michael Schottenberg, Stefan Slupetzky, Erich Schleyer, Robert Steiner, Heinz Sichrovsky, Robert Sommer u.a. lesen für Kinder (09.00 -12.00 Uhr) und für Jugendliche und Erwachsene (14.00 bis 18.00 Uhr) auf www.vorlesetag.eu/mediacenter und auch auf dem YouTube Channel „Österreichicher Vorlesetag“.

VORLESETAG-MEDIACENTER für passionierte Vorleser*innen

Vorleser*innen haben die Möglichkeit, ihre persönliche Lesung aufzunehmen (per Handy, Laptop, Computer, etc.) und diese auf der Website www.vorlesetag.eu zu veröffentlichen. Ein kurzes Statement zum Text und dann eine Geschichte, die maximal 5 Minuten dauert, sind optimal. Die Videos sollten im Querformat gefilmt sein. Die Beiträge werden via wetransfer.com an die Adresse: mediacenter@echo.at übermittelt. Eine genaue Anleitung gibt es auf der Website www.vorlesetag.eu/downloads. Die Beiträge werden vom Team des Österreichischen Vorlesetages hochgeladen, danach können die Lesungen angesehen und geteilt werden.

VORLESE-INITIATIVE 2020

Am 27. März 2020 wird die nationale Vorlesekampagne 2020 gestartet. Viele prominente und interessante Vorlesungen wurden verschoben, neue Vorlesungen und Initiativen kommen dazu. Mehr dazu ab 27. März 2020 auf: www.vorlesetag.eu.

GEMEINSAM SIND WIR WENIGER ALLEIN!

COVID19: Barrierefreier Zugang für Gehörlose

COVID19 kennt keine Grenzen. Patrick Martinetz auch nicht! Daher hat der Dip- lomierte Gesundheits- und Krankenpfleger von der Gehörlosenambulanz des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Wien gemeinsam mit seinen Kollegen einen eigenen Facebook-Channel ins Leben gerufen. Darin wird barrierefrei rund um das Thema „Corona“ kommuniziert bzw. gebärdet.

„Der Zugang zu Information ist eine unverzichtbare Voraussetzung für ein selbstbestimmes Leben – aktuell sogar lebenswichtig. Auch wenn viele Inhalte zum Coronavirus in Gebärdensprache bzw. mit Untertiteln versehen sind, bleiben machen Informationen für gehörlose Menschen längst nicht in vollem Umfang zugänglich. Durch unseren Facebook-Auftritt bauen wir Barrieren ab. Wir kommunizieren mit den Menschen in deren Muttersprache, der Öster- reichischen Gebärdensprache. Dadurch ist das Wissen über das Coronavirus viel besser gegeben und man begegnet sich auf Augenhöhe“, so DGKP Patrick Martinetz.

Pionierarbeit für Gehörlose

„Gehörlose Menschen können alles – außer hören“, sagt Patrick Martinetz und lebt auch nach diesem Motto. So war der gebürtige Eisenstädter nicht nur der erste gehörlose Rettungssanitäter, sondern hat auch als erster Gehörloser Österreichs erfolgreich Pflegewissenschaften studiert.

In Österreich sind rund 15 Prozent der Menschen hörbeeinträchtigt und etwa 8.000 gehörlos. Mittlerweile gibt es vier Gehörlosenambulanzen in Wien, Salzburg, Graz und Linz. In Wien, Linz und Graz werden diese von den Barmherzigen Brüdern betrieben.

Jetzt der Gehörlosenambulanz Wien auf Facebook folgen! 

Testen Sie Ihr Trinkwasser – jetzt!

Der Weltwassertag wird jährlich am 22. März gefeiert und steht heuer unter dem Motto „Wasser und Klimawandel“. Auch bei uns wird der Klimawandel Auswirkungen auf unser Wasser haben.

Die Wasserqualität wird nach wie vor am stärksten von uns Menschen beein-flusst: Landwirtschaftliche und industrielle Nutzung, Art der Düngung etc. können sich auf die Wasserqualität auswirken. Aber auch der Klimawandel wird seinen Einfluss zeigen z.B. seltenere Regenereignisse mit wesentlich größeren Wassermengen. All das kann zu extremer Trockenheit und/oder großen Überschwemmungen führen.

Das Ausgleichen von zu wenig oder zu viel Wasser und der Erhalt der Wasserqualität werden für die Wasserwirtschaft eine der großen Aufgaben der Zukunft.
Die starke Nutzung unserer Gewässer hat zusammen mit den Belastungen durch den Klimawandel – wie dem Anstieg der Wassertemperatur und veränderten Niederschlagsbedingungen – negative Auswirkungen. Setzen wir alles daran, damit unsere hohe Wasserqualität auch in Zukunft erhalten bleibt.

Die Qualität des Wassers, das aus Ihrem Wasserhahn kommt, hängt von vielen Faktoren ab. Auch wenn es in Österreich in bester Qualität vom Wasserwerk in die Leitungen eingespeist wird, können auf demWeg zu den Haushalten Leitungen und Armaturen die Qualität stark beeinflussen.

Bestellen Sie den AQA-Wassertest!

Führen Sie daher zu Hause zumindest ein Mal eine Untersuchung Ihres Wassers durch, um wesentliche Qualitätswerte zu überprüfen und somit über die Qualität Bescheid zu wissen.

Testen Sie jetzt Ihr Wasser unter www.aqa.at!

Leseraktion: WBB-Leser ersparen sich die Lieferkosten, wenn sie im Feld Rabattcode
das Wort „Bezirksblatt“ eingeben!

Neubau: Ideen für Schmuck

Ideen in Kunstwerke verwandeln: Das ist die Philoso- phie des Atelier 80 in der Neubaugasse 80. Zu tollen Preisen kann man dort seine Ideen in kleine Schätze verwandeln lassen.

www.facebook.com/atelierochenta

Innere Sadt: Als noch „Jugendverbot“ galt

Alle Spielstätten zusammengenommen verfügte Wien in den vergangenen 124 Jahren über 360 Kinos – vom kleinen Vorführraum, der von der Gasse aus zu begehen war, bis zum Filmpalast. Ihnen allen und der Kino-Geschichte Wiens widmet das Filmarchiv die Schau „Kino Welt Wien“, die bis 10. Jänner 2021 im Metrokino zu sehen ist.

Im Mittelpunkt steht ein begehbarer Kino-Stadtplan der mit Miniaturmodellen und – teils färbigen – Fotografien die Welt vom „Auge Gottes“ bis zum „Zentralkino“ wieder auferstehen lässt. Historische Stühle zum Probesitzen, „Jugendverbot“-Schilder und alte Kinokarten komplettieren die umfangreiche und detaillierte Ausstellung.

Ist Wien die älteste Stadt?

Bislang galt das beschauliche Enns in Oberösterreich als Stadt mit der ältesten Urkunde. Das könnte sich durch den aufmerksamen Fund eines jungen Historikers nun ändern.

Es war ein ganz besonderes Privileg, dass die römischen Kaiser nur besonderen Orten mit herausragender Bedeutung verliehen: das Stadtrecht. Bis Anfang März konnte trotz Vermutungen von Geschichtsforschern nicht bewiesen werden, dass Vindobona, der Vorgänger des modernen Wien, je dieses Stadtrecht bekam. Dieses verlieh erst im Mittelalter Herzog Leopold VI, nachdem er es neun Jahre zuvor Enns verliehen hatte, ein Jahr später folgte Eferding (beide Oberösterreich).

Bei dieser Information würden wir auch heute stehen, gäbe es da nicht den Historiker und Gymnasiumslehrer Niklas Rafetseder. Der erst 28-Jährige hatte im Rahmen seiner Doktorarbeit ein Objekt untersucht, welches 1913 am Hof (1. Bezirk) gefunden wurde und seitdem im Depot des Wien Museums schlum- merte. Aus diesem geht her- vor, dass Vindobona bereits zwischen 125 und 250 n. Chr. zur Stadt erklärt wurde. Und damit nicht nur die größte, sondern auch die älteste Stadt Österreichs ist. „Die Forschungen zum römischen Wien bauen auf wissenschaftlichen Arbeiten zahlreicher Persönlichkeiten auf. Seit über 100 Jahren wurde in Wissenschaftskreisen das Stadtrecht Vindobonas vermutet, nun konnte endlich der Beweis erbracht werden“, freut sich die Kuratorin des Wien Museums Michaela Kronberger.

Hietzing: Das einsame Radl

Langsam hatten sich die Bewohner des Grätzels Wolkersbergenstraße, Anton-Langer-Gasse, Oscar-Straus-Park an den Anblick gewöhnt. Manche ärgerten sich jedoch, dass das Lastenfahrrad zehn Wochen lang einsam herumstand. „Das Radl hat da wirklich nichts verloren, das ist ja kein öffentlicher Parkplatz“, ärgerte sich ein Hietzinger im WBB-Gespräch. Offiziell sah das Wiener Stadtservice lange Zeit keinen Grund zum Eingreifen, wie per „Sag’s Wien“-SMS betont wurde: „Eine Sichtbehinderung in die Wolkersbergenstraße (Einbahn) konnte nicht festgestellt werden.“ Kurz vor Redak- tionsschluss war es dann doch anders – und das Rad wirde abgeholt…