Posts die im Bereich DEINE BEZIRK erscheinen sollen

Fahnen für den Vogelschutz

E-Leitungen sollen besser erkennbar sein

Die Wiener Netze ­beteiligen sich an der donauweiten Vogelschutz-Initiative „Danube Free Sky“. Kürzlich wurden rund 80 Vogelschutz-Fahnen an zwei donauquerenden Hochspannungsfreileitungen und einer Querung eines Altarms der Donau angebracht. Im Einsatz war ein hochspezialisiertes Montage-Team samt Hubschrauber. 
Die Vogelschutz-Fahnen helfen, den Nationalpark Donau-Auen und die Tullnerfelder Donau-Auen, die wichtige Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiete für Wasservögel darstellen, zu sichern.

Unsichtbares Hindernis

Hochspannungsfreileitungen stellen speziell für fliegende Wasservögel oft ein unsichtbares Hindernis dar: Die Tiere können sie nur schwer erkennen und schaffen es bei widrigen Wetter- und Sichtbedingungen oft nicht, rechtzeitig auszuweichen. 
Besonders betroffen sind Schwäne, Enten und Gänse, aber auch Wat- oder Greif­vögel. Schritt für Schritt sollen nun alle donauquerenden Mittel- und Hochspannungsfreileitungen in Österreich vogel­sicher gemacht werden.

Bäume gegen die Hitze

Beratung

Der Klimawandel war in diesem Sommer in der Stadt besonders spürbar. 
Die Maßnahmen, die die Bezirke gegen die Hitze ergriffen haben und derzeit planen, werden am 23. September um 16 Uhr im Büro der Gebietsbetreuung am Schlingermarkt (21.) präsentiert. Darüber hinaus disku­tieren Bezirksvorsteher Georg Papai und Jürgen Preiss von der Umweltschutzabteilung Wien mit den Mitarbeitern der Gebietsbetreuung, inwiefern jeder ­Einzelne zu einer Verbesserung des Wohnumfeldes beitragen kann.

 

Wieden: Hauptbahnhof-Test: Gut!

Zum dritten Mal in Folge wurde der Wiener Hauptbahnhof beim Bahntest des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) landesweit am besten bewertet. „Gut“ fanden die befragten Benützer die Erreichbarkeit durch den öffentlichen Verkehr, die ausreichende Barrierefreiheit und die Anlage sowie das Konzept des Gebäudes insgesamt.

Meidling am vorletzten Platz

Verbesserungsbedarf gibt es hingegen in Meidling. Der Bahnhof belegt österreichweit den vorletzten Platz: Dem stark frequentierten Gebäude fehlt es vor allem an ausreichend Warte- und Aufenthaltsbereichen. „Der Bahnhof Wien-Meidling ist schon heute angesichts der großen Anzahl von Fahrgästen zu klein. Mit der Eröffnung des Semmering-Basistunnels im Jahr 2026 wird die Frequenz nochmals zunehmen. Ein Ausbau sollte hohe Priorität bekommen“, meint VCÖ-­Experte Markus Gansterer.

Neue Einblicke

Spaziergang

Die Stadt mit ­Kinderaugen sehen und dabei Ideen für eine freundlichere Gestaltung finden. Das ist das Motto bei „Walking Star“ der Gebietsbetreuung Stadterneuerung. Treffpunkt ist am 20. September um 16 Uhr vor dem Amtshaus Wieden in der Favoritenstraße 18 (4. Bezirk).

­Anmeldung ist möglich unter Tel.: 01/602 31 38.

 

Leopoldstadt: Honig-Produktion in den Seniorenheimen

Verkauf ab Herbst

Seit heuer leben drei Bienenvölker mit je 50.000 Honigbienen auf dem Dach des Pensionisten-Wohnhauses Augarten. Die Tiere stammen von Roland Koppensteiner, einem erfahrenen Stadtimker, der sich vor fünf Jahren neben seinem Hauptberuf als Unternehmensberater hobbymäßig der Imkerei verschrieben hat. 
Gemeinsam mit der „Produktion“ der Häuser Wienerberg, Rosenberg und Hohe Warte werden mehrere hundert Kilogramm Honig erwirtschaftet. Dieser wird ab Herbst auf den Marktplätzen der Häuser zum Leben verkauft.

 

Simmering: Morbide Lesung

Zentralfriedhof

Die Koketterie mit dem Thema des Ablebens macht Wien so einzigartig. Am 27. September findet unter dem Motto „Die Unsterblichkeit ist spek­takulär“ ab 19 Uhr am ­Zentralfriedhof in der Halle 2 eine schaurig-schöne Lesung vom Philosophen Heinz Palasser statt. Für die musikalische Unterstützung sorgt Singer-Songwriter Pique, der passende Songs liefert. Infos:

 

 

friedhoefewien.at

 

Award gut platziert

Apotheke

Der Wiener Bezirks-Business-Award, mit dem das 
WIENER BEZIRKSBLATT die besten Unternehmen auszeichnet, 
ist mittlerweile eine überaus begehrte Trophäe unter den Wiener Betrieben.
 Die Apotheke Trillerpark wurde heuer von der Fachjury zum „Freundlichsten Unternehmen von Floridsdorf“ gewählt und teilt das ihren Kunden auch auf geeignete Weise mit – wie unser Foto zeigt.

 

Leopoldstadt: Gefährlicher Radfahrweg

Verkehrsproblem

Angeblich ist das Radfahren gegen die Einbahn eine Erfolgsgeschichte. Aufgrund des direkten Blickkontakts von Rad- und Autofahrer sei der Abstand bei der Begegnung der beiden Fahrzeuge besser einschätzbar.

Karmeliterviertel

Was aber, wenn dieser ­Abstand zu gering ist? WBB-­Autor Robert Sommer ist ­autofahrenderweise auf eine derartige Stelle gestoßen: „Die schmale Franz-Hoch­edlinger-Gasse ist Richtung Karmelitermarkt Einbahnstraße. Der entgegenkommende Radweg ist aber derart breit eingezeichnet, dass man mit einem normalen Pkw auf dem verbliebenen Fahrstreifen zwischen parkenden Autos und Radweg nicht durchkommt. Entweder man streift rechts an, oder Teile des Fahrzeugs reichen in den Radweg hinein.“

 

Wolfsaugasse besitzt nun glatte Oberfläche

Fahrbahnbelag komplett erneuert

So klein die Gasse ist, so beliebt ist sie bei den Autofahrern. Wer den Donaukanal auf der Friedensbrücke in Richtung 20. Bezirk überquert und in die Brigittenauer ­Lände einbiegen will, muss ­zunächst in die Wallensteinstraße einfahren, nach rechts in die Treustraße abbiegen und dann, wieder rechts, die nicht einmal 200 Meter lange Wolfsaugasse nehmen, um zur Lände zu gelangen.Dieser viel befahrene Fleckerl­teppich zwischen Treustraße und Lände wurde nun aufgerissen, neu aufgefüllt und so in eine spiegelglatte Asphaltfläche verwandelt, was Autofahrer wie Anrainer gleichermaßen freuen wird.

Fünf Bäume

Darüber hinaus werden Gehsteige vorgezogen – und auch das Klima kommt nicht zu kurz: Im Oktober werden in der Wolfsaugasse fünf Bäume gepflanzt. „Da es dann eine Schrägparkordnung geben wird, gehen auch keine Parkplätze verloren“, erläutert die stellvertretende Bezirksvor­steherin Christine Dubravac-Widholm, die augenzwinkernd ergänzt: „Damit werden wir einen optimalen Mix für eine stark frequentierte Straße unseres Bezirks schaffen – wienerisch gesagt wird das die eierlegende Wolfsaugasse.“

 

Hans-Paul Nosko

 

„Kaisermühlen leidet am meisten“

Bezirksvorsteher nevrivy zur Parkplatz-situation

Die Parkplatznot macht etlichen Wiener Politikern Kopfzerbrechen. Auch die Donaustadt ist von diesem Phänomen nicht ­verschont geblieben. WBB: Herr Bezirksvorsteher, was war der Auslöser für Ihren Vorschlag, ein Gratisparkpickerl für alle Wiener einzuführen?
Nevrivy: Das war keine spontane Idee. Die Parkplatzsituation ist seit Jahren ein Thema in meiner politischen Arbeit. Von einem Pickerl für die Wiener habe ich übrigens ­bereits im Februar 2018 gesprochen. Ich möchte auch betonen, dass mir in dieser Thematik kein Auftrag oder Part von meiner Partei (SPÖ, Anm.) übertragen wurde.

Wie stellt sich die Lage ­generell und in der ­Donaustadt dar?

Sowohl in ganz Wien als auch speziell in der Donaustadt verschlechtert sich die Parkplatzsituation. Zwar bleibt die prozentuelle Aufteilung von Autofahrern, Öffi-Benützern und Radfahrern konstant, aber in absoluten Zahlen wird der Verkehr mehr. In unserem Bezirk ist Kaisermühlen am meisten von der Parkplatznot betroffen. Allerdings würde eine Parkraumbewirtschaftung dort die negative Situation nur in andere Bezirksteile verschieben. Die Einpendler suchen eben eine Möglichkeit, ihre Autos abzustellen.

Was würde bei einem ­Gratispickerl mit den ­Kurzparkzonen passieren?
Dort, wo es notwendig ist, würden Kurzparkzonen ­bestehen bleiben.

Ist eine Citymaut in Wien ein Thema?

Einer Citymaut hat Bürgermeister Michael Ludwig eine Absage erteilt. 

Wie verlief Ihr Gespräch mit Vizebürgermeisterin Birgit Hebein?
„Sehr angenehm, jedoch durchaus mit unterschied­lichen Standpunkten.“

Bezirksvorsteher nevrivy zur Parkplatz-situation

Donaustadt: Abriss einer Müll-Ikone

Rinterzelt soll recycelt werden

Die Bezeichnung stammt aus einer Verkürzung des Namens der Errichterfirma: Recycling International. Nun wird die fast 40 Jahre alte Müllbehandlungsanlage abgerissen, da sie heutigen Standards nicht mehr entspricht. 
Der Prozess passiert von oben nach unten: Zunächst werden vom Dach des 68 Meter hohen Gebäudes die Blechplatten weggenommen, um sodann das darunter liegende Holz zu entfernen. Der Abriss dauert bis 2020.

600 Beschäftigte

Neben dem Rinterzelt wurde bereits ein Teil des neuen Betriebsgebäudes errichtet. In den Neubau soll neben der MA 48 auch Wien Kanal (verantwortlich für die Wiener Kanalisation) einziehen. Insgesamt sollen auf dem Areal künftig an die 600 Menschen arbeiten.

 

Kids kochen auf

Gesunde und Kinderleichte Rezepte

Die Auftaktveranstaltung hat schon im Juni stattgefunden – jetzt im Herbst geht es so richtig los!

In der Zeit von September 2019 bis Mai 2020 laden jedes Monat Wiener Restaurants und ­Hotels Kinder in ihre Küchen ein. Gemeinsam mit dem jeweiligen 
 Küchenchef ­werden gesunde Speisen gemeinsam ­„erkocht“ und anschließend verzehrt.

Gerade in der heutigen Zeit geht der Trend weg von fettem Fastfood hin zu den frischen, gesunden Alternativen. Auf ­Initiative der Wiener Städtischen Versicherung und des Echo Medienhauses sowie mit Unterstützung der Stadt Wien kann dieses wichtige Projekt realisiert werden.

Weitere Infos und Rezepte: www.kids-kitchen.at

 

Donaustadt: Die Fans sind vereint!

Neue Kurve hinter West-Tor

Die neue Saison 
der Spusu Vienna Capitals wird noch lauter! Erstmals in der Vereinsgeschichte versammeln sich alle großen Fanklubs hinter einem Tor und sorgen somit für geballte Power im Rücken der gelb-schwarzen Cracks. 
„Die neue Fankurve hinter dem West-Tor ist ein ­gemeinsamer Schulterschluss im Sinne des bestmöglichen Supports für unsere Mannschaft. Mit der Unterstützung aller Fans, nämlich nicht nur der Fanclubs, konnten wir etwas Nachhaltiges kreieren und entwickeln, auf das wir neben vielen anderen Errungenschaften stolz sein können“, freut sich Hans Schmid, Präsident der Spusu Vienna Capitals.

Family-Sektor

Während sich der Gäste­sektor wie bisher auf der Ecktribüne Süd/Ost befindet, gibt es für den beliebten Family-Sektor eine neue Heimat. Dieser übersiedelt auf die Ecktribüne Nord/Ost und bietet den jüngsten Fans (bis 10 Jahre gratis, von 
11 bis 14 Jahre um 5 Euro) beste Sicht auf das gesamte ­Spielfeld.

Das erste Heimspiel (So, 15. 9., 17.30 Uhr) ist gleich ein Kracher! Vize-Meister Capitals bittet Titelverteidiger EC-KAC zum ­heißen Tanz.

www.vienna-capitals.at

 

Brigittenau: Russland steht im Zentrum

Aktionsradius

Für den Oktober hat der Aktionsradius (20., Gaußplatz 11)das vielfach polarisierende Thema Russland in den Fokus gestellt. Start ist am 1. Oktober um 19.30 Uhr: Alexander Nitzberg zitiert aus Werken von Wladimir Majakowski, Welimir Chlebnikow u. a., die dem Russischen Futurismus angehören.
Fortsetzung ist am 7. ­Oktober, ebenfalls um 19.30 Uhr findet ein Podiumsgespräch mit Willi Langthaler, dem Journalisten Leo Gabriel und dem Aktivisten Alfred ­Almeder über die aktuelle Lage in der Ukraine statt.

Leopoldstadt: Büroräume in den Tribünen

Umbau auf Trabrenngründen

Den Trabrenngründen im Prater steht der nächste Modernisierungsschritt ins Haus: Die beiden nicht mehr genutzten Zuschauertribünen werden kernsaniert und um einen Neubau erweitert, wodurch Büros für rund 400 Berufs­tätige entstehen sollen. Gleichzeitig werden direkt an der U-Bahn-Station Stadion 179 Wohnungen errichtet.
Die Immobilienfirma Value One (vormals IC Development), die in den vergangenen Jahren das „Viertel Zwei“ entwickelt hat, wird auch zwei Hochhäuser am Rande der Trabrennbahn ­errichten, in denen Hotels, Büros und Wohnungen untergebracht werden sollen.

15.000 Menschen

Darüber hinaus plant das Unternehmen, die alten Stallungen des Trabrennvereins umzubauen. Nach Schätzungen von Value One sollen 2023 im Viertel Zwei rund 15.000 Menschen – derzeit etwa 7.000 – leben.