Posts die im Bereich DEINE BEZIRK erscheinen sollen

Simmering: Gartenfreuden am Hafen

Der Hafen Wien stellt Grundstücke am Alberner Hafen für Hobby-Gärtner zur Verfügung. Pflanzensetzlinge können bei einem nahe gelegenen Gärtner erworben werden, mit dem eine Kooperation existiert und der auch ­Schulungen abhält. 
Die Kosten für Interessierte liegen bei 155 Euro für 50 Quadratmeter, für die doppelte Fläche sind es 254 Euro. Infos: Tel. 01/727 16-11 99 bzw. urbangardening(at)hafen-wien.com

 

Hietzing: Polizei-Pferde auf Giraffen-Spuren

Im Vorjahr hatten die Schönbrunner Giraffen ihr Ausweichquartier in der Maria-Theresien-Kaserne (südlich des Zoos). Bald könnten es Kickls Polizeipferde sein, die Hietzinger Gras fressen – so jüngste Meldungen aus Ministerium, ORF und Presse.

Steuergeld für Rösser

Im Bezirk kommt das nicht gut an. Vize-Bezirkschef Matthias Friedrich betont: „Einen Unsinn wie die Polizeipferde brauchen wir in Hietzing sicher nicht. Wenn Kickl Pferde so gern hat, soll er Reitstunden nehmen. Ich sehe nicht ein, warum die Steuerzahler dafür aufkommen sollen.“
Auch Gemeinderat Gerhard Schmid schüttelt den Kopf: „Pferde sind keine adäquate Antwort auf die Sicherheits­fragen der Zeit. Ein gut ausgerüs­teter Polizist bringt mehr als ein Pferd.“

 

Josefstadt: „Enkerl“ unterwegs

Ein Unternehmen mit ­sozialem Anspruch startet jetzt in den Bezirken 7, 8 und 9. „Enkerl“ nennt sich das Projekt von ­Daniel Schmid und Phil Körner. Menschen, die nicht mehr mobil sind, können unkom­pliziert und für eine Gebühr von 6 Euro die „Leih-Enkerl“ mit Rezept in die Apotheke schicken, um Medikamente abzu­holen. Anmeldung: 
Tel.: 0676/787 49 40 oder 0676/477 03 71.

 

Penzing: Aufregung um Hugo-Breitner-Hof

Er liegt zwischen dem mächtigen Hugo-Breitner-Hof und dem Allianz-Stadion und ist auch keineswegs klein. Jedoch nicht annähernd so saniert wie der „große ­Bruder“. Die Rede ist von der Wohnhausanlage in der Deutsch­ordenstraße 27–35 (Penzing). „Wir wohnen seit über 40 Jahren hier. Im Zuge der ­Sanierung des Hugo-Breitner-Hofes hat es geheißen, dass auch unser Wohnbau drankommt. Doch das wurde von Jahr zu Jahr wieder verschoben“, erzählt Bewohner Michael Fleckl.

Schimmel und Risse

Längst ist Feuer am Dach: „Im Stiegenhaus fällt der Putz von den Wänden, im Keller gibt es seit Jahren Schimmelbefall und in den Fassaden sind Risse, wo sich schon Tiere einnisten.“

Sanierung steht fest

Wiener Wohnen ist die Situation bewusst. „Ja, eine umfassende thermisch-energetische Sanierung dieser Wohnhausanlage ist in Planung und ­bereits in Vorbereitung“, so Sprecherin Renate Billeth. Wärmedämmung, neue Fenster und Türen, der Zubau von neun Personenaufzügen, die Revitalisierung der Gang- und Stiegenhausflächen sowie eine Erweiterung der Außenbeleuchtung sollen kommen. Doch behördliche Schritte stehen noch im Weg: „Leider gibt es keinen fixen Baubeginn“, so Billeth. Hans Steiner

 

Floridsdorf: SCN sammelt für krebskranke Kinder

Spendenbox bei Gratis-Aktionen: Seit mittlerweile sieben Jahren unterstützt das Shopping Center Nord mit unterschiedlichen Aktionen die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe. So lädt das SCN etwa Kinder zu Ballonfahrten ein. Diese sind kostenlos, allerdings kann hier für die Kinder-Krebs-Hilfe gespendet werden.

8.700 Euro

Zu Weihnachten wiederum bietet das Shopping ­Center Nord einen Gratis-Einpack­service an, auch hier steht eine Spendenbox, deren Inhalt krebskranken Kindern zugutekommt. 
In Summe hat das SCN auf diese Weise seit 2012 bereits mehr als 8.700 Euro gesammelt und für die Projekte der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe gespendet. Für die jüngste Spendenübergabe im April dieses Jahres kamen wieder 1.000 Euro für den guten Zweck zusammen.

Donaustadt: Mehr Mähboote für die Alte Donau

Aufstockung der Flotte

Mitte April hatte Umweltstadt­rätin Ulli Sima noch acht Mäh- und Sammelboote präsentiert, was die Pflanzenplage auf der Alten Donau eindämmen sollte. Da die Pflanzen schneller als er­wartet wuchsen, wurde die Flotte nun auf 17 Boote ­aufgestockt. Die Bootsver­leiher zeigen sich unterschiedlich zufrieden.
„Das Mähen bringt wirklich etwas“, sagt Werner Ahammer, Betriebsleiter bei Eppel auf der Wagramer Straße. Die Umsätze hätten durch das sprunghafte Wachstum der Wasserpflanzen nicht ­gelitten.
Ganz anders klingt es gegenüber bei Hofbauer. Dort türmen sich bei den Stegen die Makrophyten-Haufen, die die Mitarbeiter selbst aus dem Wasser fischen. Sie würden so lange nicht abgeholt, bis sie zu stinken begännen. „In der Nähe unserer Bootsanlegestellen wird gar nicht gemäht“, sagt einer der ­Angestellten. 

Preisreduktionen
Namentlich die Leute, die Elektroboote mieten, würden sich darüber ­beschweren, dass sie 
die Pflanzenschlingen immer wieder selbst aus den Antriebsschrauben der E-Boote herausziehen müssten. „Wir werden von den Kunden beschimpft und müssen ihnen Preisreduktionen ­gewähren“, berichtet eine Mitarbeiterin.

Brigittenau: Aufstieg ist fixiert

Gezweifelt hatte seit etlichen Wochen niemand mehr daran, jetzt ist es fix: WAF Vorwärts Brigittenau ist Meister der zweiten Landesliga und spielt somit ab Herbst in der Wiener Stadtliga. Nach dem ungefähr­deten 4:0-Heimsieg gegen Hellas Kagran liegen die ­Brigittenauer nun zwei Runden vor Schluss uneinholbar neun Punkte vor dem Zweit­platzierten ASV 13.
WAF-Trainer Khajik Jerjes zum Match: „Wir haben einen Punkt für den Meistertitel gebraucht und haben das gut runtergespielt.

Leopoldstadt: Durch die Lüfte schwingen

Sommerschule für Kinder bei Louis Knie

Eine Schule, in die Kinder gerne gehen und das noch dazu in den Ferien – gibt’s das? Auch heuer wieder veranstaltet der Circus Louis Knie drei Turnusse seiner ­beliebten Circus-Schule: im Prater auf einer schattigen Wiesenfläche, keine fünf ­Minuten von der U2-Station Messe-Prater entfernt.

Diplome
Die Ausbildungen laufen vom 2. bis zum 7. Juli, vom 9. bis zum 14. Juli und vom 16. bis zum 20. Juli von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr. Am jeweils letzten Tag, dem Samstag, findet um 11 Uhr eine große Vorführung der jungen Artisten statt, die hier auch ihre Diplome ­erhalten. 
Betreut und trainiert werden Kinder zwischen fünf und maximal 15 Jahren von einem Team aus Künstlern, Akrobaten, ­Jongleuren und Zirkus-­Pädagogen, die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 100 Kindern je Turnus.
An Kurskosten fallen 249 Euro an, darin enthalten sind Getränke, Obst, Jause und Mittagessen.

Informationen: 0664/19 19 701 oder office@louisknie.com

Donaustadt: Neuer Standort für MA 48 und

Wien Kanal neben Rinterzelt

Fehlender Brandschutz, mangelnde Energie­effizienz, die schlecht nutzbare Gebäudeform und unzureichende Lichtverhältnisse: Das Rinterzelt ist in die Jahre gekommen. Eine sinnvolle Sanierung und Weiterverwendung erwies sich als unwirtschaftlich und ineffizient. 

Abbruch 
Die MA 48 wird daher an einen neuen Standort gleich neben dem Rinterzelt übersiedeln, wo auch Wien Kanal unter­gebracht wird. Die Bauar­beiten laufen und sollen im 
Jahr 2022 abgeschlossen sein. 
In einem ersten Schritt werden bei laufendem Betrieb 
bis Sommer 2019 das neue ­Betriebsgebäude samt Unterkünften, Labors und Büroräumlichkeiten sowie der neue Flachbunker, der zum Altstoff-Umschlag dient, ­errichtet. Danach erfolgt bis Frühjahr 2020 der Abbruch des legendären Rinterzeltes.

Donaustadt: Die besten jungen Bienen-Experten

Die Imkerschule Wien nahe dem Donauturm war Anfang Juni Schauplatz des heimischen Jungimker-Wettbewerbs. ­Vierzehn Teilnehmer zwischen zwölf und 17 Jahren aus sieben Bundesländern traten an. Am Ende siegte ­Lorenz Hinterplattner vor Leonhard Eschlböck (beide Oberösterreich) und Christina Eissner (Salzburg).

Schwarmfang

Schriftlich abgefragt wurde Bienenkunde. Im Praxisteil mussten die Jungimker ihr Können an zehn Stationen unter Beweis stellen. Darunter das Erkennen von Bienenkrankheiten und von imkerlichen Werkzeugen und Geräten sowie das Klettern auf einen Baum für den Schwarmfang.
Die drei Bestplatzierten vertreten Österreich im Juli beim internationalen Imkerwettbewerb im französischen Nérac

Alsergrund: Gebeugte Backkunst

Bekannt ist der „Bagel“ als schneller Snack im stressigen Alltag der New Yorker. Weniger bekannt ist, dass das Gebäck seinen ­Ursprung im Wien des späten 17. Jahrhunderts hat. In der Währinger Straße 12 (Alsergrund) gibt es die im Holzofen ­gebackenen Köstlichkeiten mit verschiedenem Belag. Serviert werden sie im Bagel 1683 mit frischem Kaffee und Geschichtsunterricht. www.bagel1683.at

bagels wie 1683

Kinderlesefest: Lesestoff für die Ferien

Bereits zum siebenten Mal findet auf Ini­tiative des Echo ­Medienhauses das Kinderlesefest im Rathaus statt. Der literarische Auftakt zu den großen Sommerferien bringt kleinen Leseratten ­wieder 40.000 kostenlose ­Bücher, die Freude am Lesen und der Literatur wecken sollen. Rund 10.000 literaturhungrige Besucher erwartet der Veranstalter im Festsaal und im Wappensaal des Rathauses, um die 30 renommierte deutschsprachige Verlage ­unterstützen die Aktion mit altersgerechten Büchern.

Tom Turbos Geburtstag

Der absolute Star des diesjährigen Kinderlesefests ist das tollste Fahrrad der Welt, „Tom Turbo“. Mit exakt 111 Tricks begeistert es schon seit 1993 die jungen Seher in ORF eins. Ursprünglich ging das smarte Fahrrad unter dem Titel „Die heiße Spur“ auf Sendung, die dann 2001 in „Tom Turbo“ umbenannt wurde. Basierend auf der gleichnamigen Buchreihe des Kinderbuchautors Thomas Brezina, ist die Sendung von jeher ein Quotenhit. Vor Ort dürfen mit dem Wunder-Fahrrad Fotos mit Kindern gemacht werden. Auch abseits literarischer ­Höhepunkte erwartet alle ­Besucher ein buntes Rahmenprogramm: ein Malwett­bewerb mit Glücksrad und tollen Preisen, McDonald’s verteilt weitere Gratisbücher, und der ASKÖ im „Kleinen Salon“ bietet jede Menge ­Bewegungsmöglichkeiten.
Wann & wo: 30. 6., 12 – 18 Uhr, im Wiener Rathaus. Jedes Kind ­erhält vor Ort drei ­Gutscheine für Bücher.

 

Josefstadt: Neue Zentrale für das Standesamt geplant

Von der Wiege bis zur Bahre: Bei Geburt, Hochzeit und Sterbefall ist der Gang zum Standesamt immer wieder notwendig. Zurzeit ist das Standesamt für die Bezirke 4, 5 und 12 in der Schönbrunner Straße (Margareten) unter­gebracht, das Standesamt für 
die Bezirke 1, 6,7, 8 und 9 am Josefstädter Schlesingerplatz. Bis Ende 2019 soll die Zusammenlegung – und zwar an einem neuen Standort – stattfinden.
Mit der Übersiedlung des ­Alsergrunder 
Bezirksamts nach Hernals wird nun der Standort Wilhelm-­Exner-Gasse (9.) frei. Dort sollen künftig Urkunden ausgestellt und ­Eheschließungen vorgenommen werden.

Widerstand aus Bezirk

Mit einer Protest­aktion gegen die seit 2014 bekannten Pläne meldeten sich jetzt die BV ­Josefstadt und Gastronomen vom Schlesingerplatz zu Wort. Sie fordern den Erhalt des historischen Standorts. Aus dem Rathaus, zuständig für die Zusammenlegung, heißt es, dass der Schlesingerplatz von der Gewerkschaft als nicht ausreichend ausgestattet (Gruppenräume, Personal-WCs) für den Standort als neues Zentral-Standesamt bewertet wurde. Im 9. Bezirk passen die Auf­lagen und die Barrierefreiheit sei dort eher gegeben.

Pilotprojekt für Wien

Die Zusammenlegung ist ein Pilotprojekt, insgesamt soll die Zahl der Standesämter in Wien von zehn auf fünf sinken – wo genau wird noch diskutiert.

Diskussion über Zusammenlegung der Standesämter

Hietzing: Kultmusical „Servus Peter“ im Parkhotel

Comedy, gute Laune und viel Musik bei „Servus Peter“! Die Hommage an Peter Alexander, Caterina Valente und Heinz Erhardt gastiert am 
29. und 30. Juni im Parkhotel Schönbrunn. In dieser musikalischen Komödie, die im „Weißen Rössl“ spielt, erinnern die Darsteller an die großen Entertainer der 50er und 60er Jahre. Allen voran an den unvergessenen Peter Alexander. 

Herzblut
Zuseher dürfen sich bei dem „Heile Welt“-Musical auf „herz“liche und chaotische Momente, brillante Stimmen und einen Schuss Humor freuen. Karten unter info@peter-­grimberg.de 
oder oeticket.com.

Währing: Umgestaltung in der Schulgasse

Der Schulvorplatz vor der Bunten Schule in der Schulgasse 57 wird im Sommer neu gestaltet. Es werden neue Sitzmöbel aus Holz aufgestellt, ein Baum neben dem Schuleingang gepflanzt und ein neuer Zugang zum Park geöffnet. Zu Beginn des neuen Schuljahres soll es hier möglich sein, entspannt zu spielen, zu lesen und zu plaudern, verspricht Bezirksvorsteherin Silvia Nossek.

Eltern-Haltestellen geplant

Der oberste Bereich des Schubertparks, derzeit 
eine strauchbewachsene ­Böschung, wird mit Podesten und Balancierbalken ausgestattet und so auch als Freiluftklasse nutzbar sein. Der Platz wird für Autos gesperrt sein, was von Anrainern bekrittelt wird, weil der Verkehr stadtauswärts durch die Leiter­mayergasse geführt wird. Die hier ­existierende Wohnstraße wird aufgehoben und als Einbahn zur Schopenhauerstraße geführt. Für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, wird es bei der Abt-Karl-Gasse und der Teschnergasse je eine ­Eltern-Haltstelle geben­.