Posts die im Bereich DEINE BEZIRK erscheinen sollen

Luxus-Wohnheim im Grünen

Die Aufregungen und die skandalträchtigen Schlagzeilen liegen schon länger zurück, in den letzten Jahren war es um das Geria­triezentrum in Lainz ruhig geworden. Und seit Kurzem steht auch fest, was in Zukunft damit passiert: Es wird geschlossen, die derzeit mehr als 1.000 Bewohner werden bis zum Jahr 2015 schrittweise in dezentral gelegene neue Pflegewohnhäuser umgesiedelt. 

Moderner Standort am Rande der Stadt

Statt des Alten-Pflegeheims soll der Stadtteil zu einem wahren Schmuckkästchen werden. "Das nun vorliegende Siegerprojekt verspricht hochwertiges Wohnen, wobei Schützenswertes erhalten wird und durch sensible Zubauten sehr attraktive Wohnräume in einer großzügigen Günanlage entstehen“, erklärt dazu Planungsstadtrat Rudolf Schicker. Als Siegerprojekt wurde das Konzept des Wiener Architekturbüros Veit Aschenbrenner auserkoren. Dem ging ein umfangreiches Bürgerbeteiligungsverfahren in den Jahren 2007 und 2008 sowie ein anonymer Architekten-Ideenwettbewerb mit acht Teilnehmern voraus. Wobei hier als Vorgabe der ­bestehende Denkmalschutz und der großzügige Grünraum miteinzubeziehen waren. "Das Projekt von Veit Aschenbrenner sieht ein Ensemble vor, in dem Alt und Neu perfekt harmonieren“, betont Josef Herwei, Geschäftsführer der Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft (WSE), die den Architekten-Wettbewerb ausgeschrieben hat.
Der vorliegende Entwurf der neuen "Parkstadt Hietzing“ ist die Grundlage für die ­weitere Entwicklung des 25 Hektar großen Areals. Angedacht sind in weiterer Folge auch Flächen für Geschäfte, Parkplätze, Kultur­einrichtungen usw. Stadtrat Rudi Schicker ist überzeugt, "dass der besondere Reiz dieses Entwicklungsgebietes die Lage direkt am Waldrand und dank öffentlicher Anbindung trotzdem die Nähe zur Stadt ist“.

Noch fünf Jahre Zeit

Derzeit bewohnen mehr als 1.000 ­ältere Menschen das Geriatriezentrum "Am Wienerwald“ in Lainz, das einst von vielen ­negativen Schlagzeilen begleitet wurde. Der Krankenanstaltenverbund KAV siedelt die ein­zelnen Abteilungen des Geriatrie­zen­trums bis 2015 schrittweise in neue Pflegewohnhäuser um. Derartige dezentrale Pflegeeinrichtungen sollen künftig große zentrale Anlagen wie jene in Lainz ersetzen.

  • Adresse: Jagdschlossgasse 59, 1130 Wien

Ja zu einer neuen Parkgarage

Blenden wir zurück: Im Zuge des Ausverkaufs der staatseigenen Be­triebe wurde unter der schwarzen Regierung auch der Verkauf des Invalidenhausparks vollzogen. Natürlich ohne die sonst übliche Gegenwehr der Hietzinger ÖVP und ihres Bezirksvorstehers. Danach wurde verhindert, dass auf dem neuen Areal ein Einkaufszentrum entsteht, worauf das Grundstück weiterverkauft wurde und der neue Eigen­tümer für die Errichtung von frei finanzierten Eigen­tumswohnungen sorgte.

Bewohner sind genug belastet

Somit entstehen auf dem Areal etwa 120 neue Wohnungen – doch ohne die entsprechende Anzahl von Abstellplätzen für Pkw! Das kann nur durch eine Tiefgarage mit eineinhalb Metern Überdeckung passieren. Schon jetzt sind Parkplätze in dieser Gegend Mangelware. Es stellt sich nun die Frage, ob es eine Garagen-­Genehmigung gibt oder ob die Bewohner der umliegenden Gemeinde- und Genossenschaftsbauten noch stärker belastet werden.
"Wie mir von der Bezirksvorstehung und der ÖVP-Fraktion mitgeteilt wurde, wird es von ­ihrer Seite keine Zustimmung geben. Die ÖVP-Bezirksverantwortlichen versuchen sich durch die Hintertür zu verabschieden“, so Bezirksvize Feistritzer.
Die Hietzinger SPÖ bleibt bei der Forderung, dass der Wohnungseigentümer verpflichtet werden muss, diese Parkplätze zu errichten und  sich nicht durch Abschlagszahlungen dieser Verantwortung entziehen kann. Weiters muss ein Verkehrskonzept vorgelegt werden, das es ermöglicht, eine vernünftige Ein- und Ausfahrt zu schaffen. Es darf nicht wegen teurer Entstehungskosten darauf verzichtet werden. Und es wird sicher keine Genehmigung geben, wenn die Ein- und Ausfahrt in der Stranzenberggasse erfolgen soll. Außerdem muss der Eigentümer verpflichtet werden, dass die umliegenden Bewohner in den Genuss der neuen Parkplätze kommen – und nicht die Besucher von Schönbrunn …

  • Adresse: Invalidenhauspark, 1130 Wien

Schüler übernehmen Hotel

Die 12 Maturanten besetzen alle Toppositionen des Hotels. Vom Direktor über den Verkaufs-Manager bis hin zum Küchenchef und dem Bankett-Direktor. Sie wollen am 13. Februar bei der Charity-Gala im Hotel Savoyen zeigen, was sie draufhaben. So garantiert "Junior-­Direktor“ Stefan Thiemer für exzellente Speisen – er kocht auch während des Schuljahres bei diversen Anlässen im Hotel Sacher. Alle Absolventen, die das Savoyen "übernehmen“, lernen in der Höheren Bundeslehranstalt für Tourismus (HLTW13) Hotelmanagement und viele werden für Topjobs gehandelt. Beim Event selbst gestalten Künstler wie Otto Tausig und Karl Markovics das Kulturprogramm mit. Der gesamte Reinerlös dieser einzigartigen Maturaarbeit fließt in ein Entwicklungsprojekt zur Ausbildung indischer Steinbruchkinder. Letztes Jahr kamen 9.000 Euro zusammen: "Diesen Wert wollen wir brechen“, kündigt die Maturantenschar an.

Informationen und Karten für den Event: b4c_hoteluebernahme@gmx.at

Pleitegeier schwebt über dem Bezirk!

Seit acht Jahren dreht sich die Spirale nach ­unten. 2002 begann Hietzing damit, mehr Geld auszugeben als im Bezirksbörsel vorhanden war. So stieg der Schuldenstand immer höher, ehe er 2008 die Marke von 5,5 Millionen Euro erreichte. Eine stolze Zahl. „Den Jahresabschluss für 2009 gibt es noch nicht, aber auch hier muss mit einer Verschuldung von ca. 1,5 Millionen Euro gerechnet werden“, betont BV-Stv. Reinhard Feistritzer. Macht einen Schuldenstand von 7 Millionen Euro.

Fast eine Million wurde eingespart

Auch für heuer sollte es in der gleichen Tonart weitergehen. Für das Budget 2010 wurden 9.001.800 Euro veranschlagt, wobei von der Stadt Wien inklusive zusätzlicher Förderungen 6,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. „Die SPÖ war nicht bereit, diesem Budget und einem erneuten Abgang von 2,5 Millionen zuzustimmen“, so Feistritzer. „Das Budget wurde aufgeschnürt, die ÖVP schwenkte auf unsere Linie ein und wir haben uns auf eine Verringerung auf 8,1 Millionen geeinigt.“ Damit beträgt der neuerliche Abgang „nur“
1,6 Millionen. „Natürlich verstehe ich die Forderung, noch mehr einzusparen. Das würde aber bereits im täglichen Betrieb zu massiven Problemen führen“, betont Feistritzer und bedauert, dass die anderen Fraktionen die Zustimmung verweigert haben. „Ich hoffe, dass der anstehende Wahlkampf nicht dazu führt, dass Versprechen abgegeben werden, die sich der Bezirk nicht leis­ten kann.“

Hintergrund

Zwar ist richtig, dass die Beschlüsse im zuständi­gen Finanzausschuss einstimmig erfolgen müssen. Allerdings werden 70 % der Mittel vom Bezirksvorsteher vergeben. Insofern können SPÖ, FPÖ und Grünen die Schulden nicht angelastet werden.

  • Adresse: Hietzinger Kai 11-13, 1130 Wien

Sport in Wien: Ab sofort auch 23x mitten drin!

Diese Themen erwarten dich ab sofort als Fixstarter in den WIENER BEZIRKSBLATT-Ausgaben:

Selbstverständlich Fußball mit Schwerpunkt Wien, von der Bundesliga über die Ostliga bis ins Unterhaus, Handball, Volleyball, Basketball und Laufen.

Wir bieten Hintergründe, Porträts, Interviews, Sportevents.
Außerdem: Jede Menge Tipps von den WAT- und ASKÖ Wien-Profis!

Plus: In einer eigenen WIENER BEZIRKSBLATT-Serie widmen wir uns dem Thema "Wien läuft" – Laufen in Wien – natürlich mit dem Höhepunkt Vienna City Marathon 2010 und allen Infos dazu!

  • Adresse: Schottenfeldgasse 24, 1070 Wien

Gesucht: Das Superg’schäft von Wien!

Die Gründe mögen unterschiedlich sein, an der Nominierung gibt's dennoch nichts zu rütteln. Die Rede ist natürlich von unserer Aktion „Wien wählt das Superg'schäft", in der wir Leser dazu aufrufen, uns ihr absolutes Lieblingsgeschäft zu nennen – und natürlich auch warum! Die ersten Vorschläge sind bereits in der Redaktion eingelangt – diese drei liegen
derzeit (aufgrund von Mehrfachnennungen) vorne:

Gleich mehrere Leser naschen die, wie sie finden, „besten Pralinen Wiens" in Brigitte Ullmanns „SchokoLadenWerkstatt" (Ballgasse 4) am liebsten. Eine große „Auswahl an hübschen Dingen, die die Welt nicht braucht, aber jede Frau gerne haben möchte" findet sich in der „Wundertüte" am Karmeliterplatz 2 im zweiten Bezirk – und in Wiens „charmantestem Blumeneck", dem „Flowerpoint" im Gasometer, wachsen kleine bunte Pflänzchen aus nicht weniger bunten Fruchtzwerge-Bechern.

Dein persönliches Superg'schäft ist noch nicht darunter? Dann holen Sie das schnell nach und senden Sie uns Ihren Vorschlag! Es gibt natürlich auch was zu gewinnen: Unter allen Teilnehmern wird ein Wellness-Wochenende verlost! Das bestplatzierte Wiener Geschäft darf sich und seine Mitarbeiter auf unsere Kosten feiern!

Und so kannst du mitmachen!

Sende deine Nominierung (mit Begründung und ev. Foto) per E-Mail an supergschaeft@ wienerbezirksblatt.at bzw. per Postkarte an:

WIENER BEZIRKSBLATT
Schottenfeldgasse 24
1070 Wien
Kennwort: Superg'schäft!

Einsendeschluss: Ende Jän­ner 2010.

Hier gibt's mehr Infos zur Aktion "Wien sucht das Superg'schäft"!

  • Adresse: Karmeliterplatz 2, 1020 Wien

Oh, du warme Weihnachtszeit!

Mehr Infos zum aktuellen Wetter auf orf.at!

Was sagt der Wettertrend 2010?

Das Wetter schon jetzt für 2010 voraussagen, funktioniert natürlich nicht und wäre – Glaskugel hin oder her – mehr als nur unseriös!

Aber wer zumindest ein Gefühl für den Wettertrend der vergangenen Jahre bekommen möchte, der werfe einen Blick auf den Wetterkalender 2010 der Zentral Anstalt für Meteorologie und Geodynamik auf der Hohen Warte: Dieser Kalender bietet eine tagesbezogene historische Chronik von Unwetter-Ereignissen.

  • Adresse: Ganz Wien -, – Wien

Spittelberg lädt Christkinder ein

Der Spittelberger Weihnachts­markt ist nicht nur der stimmungsvollste Wiens, sondern beweist auch ein großes Herz für jene, denen ­Weihnachten eigentlich gewidmet ist – die Kinder.

Gemeinsam mit den Wiener ­Kinderfreunden prä­sentiert das ­WIENER BEZIRKS­BLATT den „ChariTEA"-Punschstand. Hier werden hei­ße Köstlichkeiten ­zugunsten von „Freizeit ohne Handicap" ausgeschenkt. Viele Promis sind hier anzutreffen, darunter Alfons Haider, Gitta Saxx oder Stadträtin Ulli Sima.

Jeden Mittwoch um 16 Uhr sind Kasperl und die Hexe Zwiebelzopf zu Gast, jeden Einkaufssamstag gibt's einen betreuten Kindergarten im Amerlinghaus. Ein besonderer Höhepunkt sind die Kinderfilmvorführungen im Filmhaus Kino – immer Freitag, Samstag und Sonntag ab 16 Uhr, mit Betreuung durch die Kinderfreunde.

WAS: ChariTEA-Punschstand
WANN: 14. 11.-23. 12., Mo.-Fr.: 14-21 Uhr, Sa., So. & Feiertag: 10-21.30 Uhr; 7. 12. 14-21.30 Uhr; www.spittelberg.at

  • Adresse: Spittelberg -, 1070 Wien

So fahren die Zu?ge ab dem 13. Dezember

Kundeninformation steht in den nächsten Wochen und Monaten ganz weit oben auf der Erledigungsliste der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Und zu kommunizieren und zu erklären gibt es einiges. Der Su?dbahnhof schließt am 12. Dezember fu?r immer seine Pforten, im Jänner beginnen die Abrissarbeiten.

So sehen die Änderungen aus

Ab Fahrplanwechsel enden und beginnen die Nahverkehrszu?ge, die bisher am Su?dbahnhof
(Su?dseite) begonnen bzw. geendet haben, in Wien Meidling. Das betrifft folgende Zu?ge:

Zu?ge der Strecke Oberwart – Wien, Zu?ge ab/bis Hartberg zur Hauptverkehrszeit und Zu?ge ab/bis Deutschkreutz. Die Umstellung betrifft auch die „Flughafenbusse“: Wien Su?dbahnhof wird von diesen nicht mehr angefahren, stattdessen Wien Meidling.

Fernverkehrszu?ge der Su?dbahn enden bzw. beginnen ebenfalls in Wien Meidling.
Fernverkehrszu?ge der Nordbahn (Wien – Prag) fahren u?ber Stadlau und werden großteils
u?ber Meidling bis Wiener Neustadt durchgebunden, einige wenige fahren u?ber Meidling
ab/bis Graz bzw. Villach; je ein Zugpaar endet/beginnt in Wien Meidling bzw. Wien
Westbahnhof. Ein Zugpaar fährt u?ber die Stammstrecke ab/bis Wien Praterstern.

Die Zu?ge der Ostbahn enden weiterhin am Su?dbahnhofareal, die Bahnsteige werden allerdings
150 Meter nach hinten verlegt, um die Bauarbeiten fu?r den Hauptbahnhof nicht zu behindern.

Auto-Zug

Reisende, die ihr Auto mit dem Zug in den Urlaub mitnehmen wollen, mu?ssen hinku?nftig zur Autoverladestation am Matzleinsdorfer Platz in der Triester Straße 2. Beim Kauf des Tickets gibt es einen eigenen Anfahrplan fu?r die Verladestation (tl).

Mehr Infos auf www.wienerbezirksblatt.at/bhmeidling
ÖBB-Fahrgastinfo mit allen Fahrplanänderungen – hier!

  • Adresse: Bahnhof Meidling -, 1120 Wien

Uni des 21. Jahrunderts: Spatenstich für WU-Projekt

250 Millionen Euro beträgt das Budget für den Neubau. Schon mit Beginn des Wintersemesters 2012/13 sollen die Studenten die Universität im Prater besuchen können.

Fünf große Gebäudegruppen wird die neue WU umfassen. Darunter werden sich auch ein „Library and Learning Center" sowie ein Komplex mit Hörsälen und Seminarräumen befinden. Das gesamte Areal wird über zahlreiche Freiflächen verfügen und soll zu einem großen Kommunikationszentrum für alle werden.

„Hier wird nicht nur eine aus-gezeichnete Ausbildungsstätte, sondern auch eine Oase in der Stadt entstehen", beschreibt SP-Planungssprecher Gemeinderat Karlheinz Hora im Gespräch mit dem WIENER BEZIRKSBLATT den „Mehrwert" des Projekts. Neben den architektonisch interessanten Bauwerken wird es auch Verbindungswege geben, die nicht nur ober-, sondern auch unterirdisch verlaufen. Ein entsprechendes Beleuchtungskonzept wird für die nötige Sicherheit auf dem Gelände sorgen.

Für die Versorgung mit der erforderlichen Energie am Campus werden alternative Quellen wie Solarenergie oder Erdwärme verwendet. Die WU hat gemeinsam mit der Bundesimmobilien-gesellschaft (BIG) für Errichtung und Betrieb des Gebäudes die Projektgesellschaft Wirtschaftsuniversität Wien Neu GmbH gegründet. Der neue Standort an der Südportal-straße wird eine Nettonutzfläche von rund 102.000 Quadratmetern umfassen. Bebaut werden 35.000 Quadratmeter.

„Wenn alles gut geht und der dichte Bauplan eingehalten wird, soll der Bezug 2012/13 erfolgen", so Planungssprecher Karlheinz Hora abschließend.

Spatenstich zur neuen WU-Universität – hier als Video!

  • Adresse: Südportalstraße -, 1020 Wien

Platz vor Albertina wird zu Helmut Zilk-Platz

Ort mit Kultur und Geschichte

Neben dem Mahnmal beherbergt der Platz das
Museum Albertina, das Filmmuseum, den Tirolerhof und das Café Mozart.
Das alles würde zu Zilk passen, so Kulturstadtrat Andreas
Mailath-Pokorny
. Auch Zilks Witwe Dagmar Koller hatte sich zuletzt bei
der Frage eines möglichen Standortes für den Platz vor der Albertina
stark gemacht.

Vor dem 2. Weltkrieg befand sich hier der
sogenannte Philipphof. Das Gründerzeithaus wurde 1945 bei einem
Luftangriff zerbombt. Rund 300 Menschen wurden unter den Trümmern
begraben. Einige davon wurden nie geborgen.

  • Adresse: Albertinaplatz 1, 1010 Wien

Wochenende: Verkürzter Fahrbetrieb der U6

Der Grund sind Bauarbeiten im Gleisbereich zwischen den Stationen Philadelphiabrücke und Tscherttegasse. Zwischen den Stationen Alterlaa und Philadelphiabrücke sind Ersatzbusse unterwegs.

Die Wiener Linien ersuchen die Fahrgäste, die entsprechenden
Hinweise in den Haltestellen und Lautsprecherdurchsagen zu beachten.

  • Adresse: Erdbergstraße 2, 1030 Wien

Auf die Plätze, fertig, los: Wiens Mobilität im Test!

Kosten, Umweltbelastung, Stress, Sportlichkeit, Komfort und Sicherheit waren die Kriterien, auf die wir E-Rad, Cityroller, Motorrad, Öffis, Auto, Citybike und die eigenen Beine getestet haben. Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich. – Die große Überraschung:

In puncto Schnelligkeit gab es – zumindest auf unserer Teststrecke – keine großen Unterschiede, selbst die „Fußgängerin" war schnell am Ziel. Sieger war das Elektrorad*, bei dem man aufgrund des Motors leicht bergauf kommt. Gefolgt vom Cityroller, der allerdings mit in die Öffis genommen wurde.

Hier das Ergebnis in richtiger Reihenfolge absteigend!

Mit 16 Minuten vom Rathausplatz (1. Bezirk) zum Türkenschanzpark (18. Bezirk) klarer Sieger das E-Rad!
Am 2. Platz der Cityroller (23 Minuten). Ex aequo das Motorrad und die Öffis (24 Minuten). Ein bissl länger gebraucht haben das Citybike und das Auto (je 25 Minuten). Wenig verwunderlich, aber von der Zeit her auch nicht schlecht: die Fußgängerin (37 Minuten).

Bewertung im umgekehrten Schulnotensystem – von 1 (nicht genügend) bis 5 (sehr gut).

Mobilitätstest_E-Rad

"Das E-Rad spielt in der Stadt alle Stu?ckln: Ob am Radweg, auf der Straße oder auch gegen die Einbahn. Flexibilität pur mit wenig Anstrengung!"
Daniel Benyes

 Mobilitätstest_Cityroller

"Der Cityroller ist praktisch und flexibel. Ohne die Öffis wäre die Route aber viel zu anstrengend."
Ludwig Schedl


Mobilitätstest_Motorrad

"Bei Nässe spielt das Motorrad keine Vorteile aus. Trotzdem steh ich aufs Image
und Gratisparken!"

M.-Ju?rgen Brunner

Mobilitätstest_Öffis

"Dank einem kurzen Sprint zum Bus und der tollen Anbindung mit dem 40A war
ich schnell am Ziel."

Catharina Gruidl

 Mobilitätstest_Citybike

"Wer sportlich sein will, der sollte sich aufs Rad schwingen, und die Geldbörse
schont es auch."

Romina Colerus

 Mobilitätstest_Auto

"In puncto Komfort ist das Auto unschlagbar, ich bin als Einzige trocken angekommen. Im innerstädtischen Bereich ist es aber unnötig."
Gabi Edelmann

Mobilitätstest_zu Fuss

"Zu Fuß bin ich ungebunden und flexibel, aber Fußgänger-Ampeln, die ewig
lang rot sind, ärgern."

Barbara Sorge


Außerdem …

Segway.

Das moderne Fortbewegungsmittel, das vor allem bei Touristen ein Renner ist, fällt auf jeden Fall auf. An unserem Test wollte der Verleih aber nicht teilnehmen.
www.segway-vienna.at

Faxi.

In dreirädrigen Fahrradrikschas können zwei Personen plus Handgepäck die Stadt auf umweltfreundliche Weise erkunden.
www.faxi.at

Fiaker.

Das urtypischste aller Wiener Fortbewegungsmittel fällt
in der Praxis natu?rlich durch. Bei Schönwetter aber auch fu?r Wiener mal eine nette Möglichkeit, die Stadt
zu erkunden.
z. B.: www.fiaker-wien.at

Wassertaxi.

Ab dem nächsten Jahr wird ein Wassertaxi auf dem Donaukanal von der Salztorbru?cke nach Nussdorf unterwegs sein.

* Das E-Rad ist erhältlich bei Wendelin Fortner & Florian Fortner ELEKTROBIKER LTD. & Co. KG.
Tel. 0664/210 41 22, www.elektrobiker.com

  • Adresse: Rathausplatz -, 1010 Wien

Die weltweit größte Fahrzeug-Testanlage

In zwei Kanälen (100 und 31 Meter lang) werden Bahnen, Busse, Bims oder Hubschrauber aus allen Erdteilen getestet, was einen Trip durch sämtliche Wetterkapriolen, die unser Planet zu bieten hat, bedeutet. Temperaturen von minus 50 Grad bis plus 60 Grad und Windgeschwindigkeiten bis zu 300 Stundenkilometern können hier in Floridsdorf hergestellt werden. Da bekommt ein russischer Hochgeschwindigkeitszug, der zu Hause bei Minus 40 Grad bestehen muss, schon mal einen Eismantel verpasst (siehe Bilder).

Erst im September wurde auch der neueste Gelenkbus fu?r die Wiener Linien in die Mangel genommen. Besichtigen kann man den Klima-Wind-Kanal bei der Langen Nacht der Forschung am 7.11.

Info: Tel. 256 80 81-404
www.rta.co.at

  • Adresse: Paukerwerkstraße 3, 1210 Wien

Die kleine Welt der ganz großen Tu?ftler

Modellbau_Bim

Wie aus einem Guss
Während sich seine Freunde fu?r Autos oder Flugzeuge
interessierten, hatte Heinz Fink von Klein an nur Augen fu?r die „Bim". Seit 1975 fertigt er Straßenbahnmodelle liebevoll von Hand: Dach und Boden sind aus Holz, aber auch Alu-Blech und Messing kommen zum Einsatz. Rund 500 Modelle hat Fink schon verkauft – und das in die ganze Welt: „Ein Wiener Hotelier in New York wuchs mit dem 5er in der Taborstraße auf – jetzt steht in der Lobby eine kleine Wiener Bim." Und auch dasLondoner Transportmuseum bestellte bei Fink schon Mini-Waggons. Ein Muss fu?r Bim-Fans sind die Anekdotensammlungen rund um die „Öffis": Zu bestellen ist „Die Tramway in der Leopoldstadt und in der Donaustadt" bei Herrn Fink, Tel.: 533 61 63.

Modellbau_Bahn
Bahn-Tradition seit 1951

385 meter. „Bei uns waren immer schon viele Eisenbahner“, verrät Erwin Hofbauer vom „BK 1951 Wien“ (i. Bild r.). Das sieht man dem liebevoll gestalteten Klublokal in der Mariahilfer Straße 108 an. Bahnhofsund Zuginventar sorgen fu?r authentische Atmosphäre: „Sogar unsere Anlage läuft nach einem genauen Fahrplan“, schmunzelt Ernst Vrehl (l.).Und das auf vier Etagen und knapp 400 Metern. www.bk1951wien.at

 

  

Modellbau_Schiff
Die Liebe zum Detail

Die Modellbaugruppe 20 (Raxstraße 3) setzt derzeit ein großes Projekt um: Die bis zu 1,5 m langen Trucks, Bagger, Trail-Fahrzeuge und Panzer sollen schon bald ein eigenes, 2.000 m2 umfassendes Freigelände in Spillern erhalten. Selbstverständlich mit eigenem Teich fu?r die Schiffahrt. „Der Schwerpunkt unserer Funktionsmodelle liegt auf Trucks – das Besondere an unseren Modellen ist die Liebe zum Detail: Beleuchtung, Fern- und Abblendlicht sind ebenso vorhanden wie bewegliche Funktionen bei Baggern“, beeindruckt Thomas Frischherz. www.modellbaugruppe20.at

 

 Modellbau_Panorama
Alpenglu?hen am Mexikoplatz

Ein Kleinbahnverein mit Tradition ist der vor 50 Jahren gegru?ndete MBV am Mexikoplatz. Der Stolz der passionierten Bastler ist eine 19×3 m große Panoramalandschaft, auf der jeweils montags und donnerstags ab 17 Uhr insgesamt acht Loks verkehren. Zum Teil sind die Modelle von verblu?ffender Authentizität: „Wir haben die Lindischgrabenbru?cke an der Tauernstrecke und die Donaukanalbru?cke vom Praterstern nach Erdberg auf unserer Anlage originalgetreu nachgebaut“, so Obmann Peter Sauer. Im Klublokal steht sogar eine kleine Werkstätte mit Drehbank und Bohrmaschine zur Verfu?gung. www.mbv-mexikoplatz.at


Tipp: Wiener Modellbaumesse (23.–26.10.)
mehr Infos hier.

  • Adresse: Mariahilfer Straße 108, 1070 Wien