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Es wird Frühling!

Die Kattas (Halbaffen aus Madagaskar) sind nach dem langen Winter regelrecht sonnenhungrig. Aufrecht sitzend, die Arme ausgebreitet und das Gesicht der Sonne zugewandt, nehmen die Halbaffen am Morgen ihr frühlingshaftes Sonnenbad. In ihrer Heimat Madagaskar werden sie auch „Sonnenanbeter“ genannt.

Mit dem Frühling stellt sich auch der Nachwuchs ein: Bei den Kattas sind bereits drei Jungtiere zur Welt gekommen.
 
Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genießen natürlich auch die Könige der Tiere: die Löwen. Stundenlang geben sich die Raubkatzen derzeit dösend dem süßen Nichtstun hin, der Lieblingsbeschäftigung aller Katzen. Auf ihrer sonnenbeschienenen Plattform lässt es sich gut ruhen, und gleichzeitig bietet sich den majestätischen Tieren ein ausgezeichneter Blick über ihr Revier.

„Im Winter sind unsere Löwen richtige Stubenhocker, aber jetzt zieht es sie wieder ins Freie. Die Sonne fördert die Durchblutung der Haut, regt die Hormone an und mobilisiert ihre Muskulatur“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.  
 
mehr Infos aus dem Tiergarten:

  • Adresse: Tiergarten Schönbrunn -, 1130 Wien

Der „Wellness-Greißler“? von Hietzing

Man fühlt sich gleich heimelig. Wenn man das Geschäft des Herrn Professors gefunden hat. Was als Ortsunkundiger gar nicht so selbstverständlich ist, liegt das "Nacken-well"-Studio ja nicht gerade an einer Durchzugsstraße. Doch dazu später.
Selten zuvor wurden wir – mit ­Fotograf Willi Denk an der Seite – dermaßen herzlich und zuvorkommend empfangen. Der Hausherr, der 53-jährige Facharzt für Strahlentherapie am AKH Dr. Otto Schlappack, präsentiert uns gleich seinen ganzen Stolz. Denn er betreibt mit Gattin Roswitha, einer 59-jährigen pensionierten Krankenschwester, nicht nur das Fußpflege-Studio, sondern zeigt uns gleich sein neues "Kaffee-Diplom“. Und lächelt: "Ich möchte halt, dass sich die Besucher wirklich wohlfühlen. Dazu gehört auch ein guter Kaffee“, ist ­Otto Schlappack überzeugt. Auch wir haben angesichts des herrlichen Cappuccino keine Zweifel mehr.
Zurück zum Thema. Herr Professor, zwei Fragen, die unter den Nägel brennen: Wie sind Sie eigentlich auf den Firmennamen gekommen? Und warum gerade hier, abseits des Durchzugsverkehrs?
Otto Schlappack überlegt. Und führt aus: "Ich wollte ­eine neue Marke kreieren. Außerdem sind andere, einfachere Namen bei der Firmenanmeldung nicht durchgegangen. Also wurde es 'Nacken-well‘. Und ich finde es gut.“ Zum Standort sagt er klar: "Wir zahlen hier ein Drittel der Miete vom Lainzer Platz, der in der Nähe ist. Das ist schon ein Argument. Wir haben nicht so viel Laufkundschaft, das stimmt, sondern setzen mehr auf Mundpropaganda.“
So zufrieden wie heute war das Ehepaar Schlappack nicht immer mit dem Platz. Früher war gegenüber des Lokals kein Hofer-Supermarkt, sondern eine Hundestation. "Das war schon sehr unangenehm, überhaupt in der Nacht war uns mulmig zumute“, so der Firmenboss. "Jetzt ist aber durch den Hofer mehr los und das ist gut für uns.“
Irgendwie kurios. Ein Strahlentherapeut, der ein Wellness-Studio im Geiste eines gemütlichen Greißlers führt. "Ich bin 20 Stunden in der Woche im AKH. Vormittags im Spital, nachmittags hier. Meine Frau kümmert sich darum, dass ­alles läuft.“ Wird man reich damit? "Wir könnten alleine nicht davon leben. Aber so geht’s. Wichtig ist uns, dass wir den Leuten helfen können.“

Eine bunte und ­gepflegte Mischung

Einfach und klar auch der ­Beweggrund, "Nacken-well“ überhaupt aus der Taufe zu heben. ­Otto Schlappack war "klar, dass eine Ordination als Strahlentherapeut nicht sinnvoll ist. Doch ich wollte unbedingt ein gewerbliches Geschäft eröffnen. Also habe ich am 8. Mai 2008 den Friseurladen gepachtet und umgestaltet. Andere Fußpflegestudios sind oft nicht reizvoll hergerichtet – wir versuchen hingegen, gemütlich und ordentlich zu sein.“ Für die Nagel- oder Fußpflege, für eine Nacken- oder Ganz­körpermassage im ers­ten Stock, eine Akupunktur- oder homoöpathische Behandlung. Eine bunte Mischung. Wie beim berühmten Greißler ums Eck.

Rückgabe von 30 Polizisten!

Tatsache ist, dass unter der schwarz-blauen Re­gierung die Polizeireform durchgeführt wurde. Wobei das gesamte Melde-, Fund- und Passwesen von der Stadt Wien übernommen wurde und die Wartezeiten auf ein Minimum reduziert werden konnten. All die anderen großartigen Versprechen der damaligen Bundesregierung, alles werde besser und einfacher für die Bevölkerung, haben sich nicht erfüllt.

Riesendruck lastet auf den Beamten

Im Gegenteil. Die Situation hat sich massiv verschlechtert. Einbrüche, Raub und Gewaltdelikte stiegen massiv an, die Aufklärung sank dramatisch. Durch dras­tische Personaleinspa­rungen sind heute viel weniger Streifenpolizisten auf der Straße. Von den vorhandenen Beamten werden Überstunden eingefordert, um den normalen Betrieb überhaupt aufrechterhalten zu können. Dieser ständige Druck auf alle im Dienst befindlichen Beamten führt verständlicherweise zu großem Stress und Frust.
"Dennoch wird von der zuständigen Innenministerin alles als wunderbar dargestellt. Sie sollte einmal vom hohen Ross heruntersteigen, sich die Sorgen der Bediensteten und ihrer Vertreter anhö­ren und mit einer neuen Reform die Polizei wieder zu dem machen, was sie einmal war“, so Feistritzer. Er fordert:

  • Die sofortige Rückgabe der 30 gestrichenen Wachebeamten und Wiedereinführung der erfolgreichen Streifenbeamten (Grätzelbeamten), die zu Fuß unterwegs sind.
  • Eine Überwachung des Einbruchstourismus und klare Richtlinien für Straftäter, die nicht Österreicher sind.
  • Rasche Asylverfahren innerhalb von drei Monaten, keine pauschale Kriminalisierung von Asylsuchenden.
  • Die rasche Sanierung des Wachzimmers in der Lainzer Straße, dessen Zustand menschenunwürdig ist.
  • Die Kriminalabteilung muss vom 10. Bezirk nach Hietzing zurückkehren. Bei Einbrüchen dauert es oft drei Stunden, bis ein Kripo-Beamter am Tatort erscheint. Hier herrscht Pesonalnot.
  • Größere Unterstützung der Polizei für den engagierten Verein "PRO NACHBAR".
  • Adresse: Lainzer Straße, 1130 Wien

Hochtechnologie im Spital

Innerhalb von zehn Wochen wurde der Umbau des OP-Saals II der 1. Chirurgischen Abteilung durchgezogen, die Kosten beliefen sich auf fast 1,3 Millionen Euro. Jetzt kann das Krankenhaus Hietzing auf eine High-Tech-Einrichtung stolz sein. In dem neuen Operationssaal können Bilddaten wie Computertomografien und Röntgenbilder auf mehreren Monitoren dargestellt und mittels Touchscreen aufgerufen werden. Ermöglicht werden solche Übertragungen durch die Verknüpfung mit einem EDV-unterstützten Informationssystem. "Die Stadt Wien sorgt dafür, dass Patienten immer genau das Angebot erhalten, das sie brauchen. Mir geht es um die beste medizinische Versorgung für alle Wiener, unabhängig von Einkommen, Alter, Herkunft und Geschlecht“, betonte Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely bei der Eröffnung des High-Tech-Saales.

Bezirksbudget 2010: Sozial & ausgewogen

Der größte Budgetbrocken entfällt 2010 auf Schul­sanierungen mit vorgesehenen Kosten von 4.571.400
Euro. Seitens des Bezirkes werden für das Schulsanierungspaket 2.875.000 Euro zur Verfügung gestellt. Und das sind die geplanten Maßnahmen: In der Felbigergasse 97 werden Fassade, Dach und Turnsaal erneuert, die Schule in der Hauptstraße 80 bekommt eine komplette Turnsaalsanierung, in der Märzstraße 178–180 wird das Dach erneuert, WC-Gruppen inkl. Behinderten-WC werden saniert, die Heizanlage wird erneuert und die gesamte Schule neu ausgemalt und in der Spallartgasse 18/Zennerstraße 1 soll die Fassade erneuert werden, Keller, Kanal und Böden werden ­saniert.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt im Bezirksbudget 2010 sind die geplanten Straßenbauvorhaben mit Kos­ten von 4.144.300 Euro. Geplant sind hier folgende Einzelprojekte:

Neues Konzept für Einkaufsstraßen

• Sanierung der Märzstraße von der Reinlgasse bis zur Beckmanngasse
• Sanierung der Ameisgasse zwischen Linzer Straße und Goldschlagstraße
• Instandsetzung der Heinrich-Collin-Straße/Ameisbachzeile.

26.000 Euro wendet der Bezirk für die Weiterführung des Kinder- und Jugendparlaments auf, 34.000 Euro für Information und Öffentlichkeitsarbeit und 20.000 Euro  für das Konzept Einkaufsstraßen Hütteldorfer Straße und Linzer Straße.

  • Adresse: Hietzinger Kai 1-3, 1140 Wien

Hanappi-Ausbau: Bitte warten …

Vor zwei Wochen, am 16. Februar, feierte der Rekordmeister aus Hütteldorf den Erbauer und Namensgeber des Heimstadions. Gerhard Hanappi war nicht nur eine Spielerlegende, sondern im Zivil­beruf auch Architekt. Er wäre heuer 81 Jahre alt geworden.

Rapid wünscht sich 25.000 Plätze

Ein guter Anlass, sich in den Katakomben von "St. Hanappi“ ein bisschen umzuhören. Und da bekam das WIENER ­BEZIRKSBLATT zu hören, dass der Wunsch nach einem Ausbau weiter besteht. Seit der letzten Renovierung vor acht Jahren fasst das Oval 17.500 Sitzplätze. Viele Rapid-Offizielle sind sicher, dass mehr als 20.000 regelmäßig verkauft werden könnten. Daher steht auf dem Wunschzettel:
Neue Sitzbänke und ein ­Zubau der offenen Ecken ­zwischen den Tribünen.
Eine Erhöhung der Kapazität auf bis zu 25.000 Plätze.

Vom Tisch sind mittlerweile zwei Radikalschritte: Zum einen ist ein Neubau des Stadions aus Kostengründen nicht durchzubringen, zum anderen hat Rapid-Präsident Rudolf Edlinger eine Absiedlung definitiv ausgeschlossen. Und man sollte nicht vergessen, dass es zuletzt viele Verbesserungen gab: neue Rasenheizung, Video­über­wachungsanlage, zwei neue VIP-Klubs für 200 Personen, eine 25-m2-Vidi-Wall, Fitness- und Physiotherapieräume. Kein Wunder, dass man ­seitens der Stadt bremst. Offiziell wird vom Sportamt verlautet, dass derzeit keine ­konkreten Arbei­ten geplant seien.

  • Adresse: Keißlergasse 6, 1140 Wien

Sehbehinderte sollen fit für den Job werden

Das neue Schulungszentrum für blinde und sehbehinderte Menschen (SEBUS) hat es sich zur Aufgabe gemacht, gegen soziale Härtefälle anzukämpfen. Sprich: Auf 170 Quadratmetern stehen im Haus des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (ÖBSV) drei Seminarräume mit 23 Arbeitsplätzen zur Verfügung, um Behinderte fit für den Job zu machen.
Wobei die SEBUS-Arbeitsplätze mit Großschrift-Software und Sprachausgabe ausgestattet sind, zwölf davon zusätzlich als Blindenarbeitsplätze mit Braillezeilen. Fünf Mitarbeiter stehen bereit, zwei davon sind selbst sehbehindert.

Bester Weg gegen Arbeitslosigkeit

"SEBUS ebnet blinden und hochgradig sehbehinderten Menschen den Weg zu einem qualifizierten Arbeitsplatz“, betont Behindertenanwalt und Ex-Sozialminister Erwin Buchinger. "War früher das Handwerk eines Bürsten­machers oder der Job eines Telefonisten oft die einzige berufliche Perspektive, so können blinde Menschen heute als Kundenberater oder Lohnverrechner arbeiten.“
In dieselbe Kerbe stößt Dieter Chmiel vom Bundessozial­amt: "Bildung ist der sicherste Weg zum qualifizierten Arbeitsplatz. Daher ist es wichtig, dass Menschen mit Sehbehinderungen einen barrierefreien Zugang zur Bildung haben.“

Gemeindebau erhält Namen der couragierten Käthe Jonas

Die Bewohner und Mietervertreter des Gemeindebaus sind mit den SPÖ-Bezirksvertretern einer Meinung: Käthe Jonas hat es wie keine Zweite verdient, dass der Gebäude­komplex in der Waidhausenstraße 28 zum 45-jährigen Bestehen ihren Namen erhält.
Doch wer war Käthe Jonas? Sie kam am 16. 11. 1904 auf die Welt, damals war Österreich noch eine Monarchie. Bis zu ihrem Tod am 12. 2. 1999 blieb sie Penzing treu und zog als eine der ersten Mieterinnen 1965 in den Gemeindebau ein. Politisch wurde Käthe Jonas in den Wirren des 2. Weltkrieges aktiv. Sie wurde 1940 zur Betriebsrätin der Wiener Radiowerke (WIRAG) in der Abbegasse 1 gewählt und war den Nazis ein Dorn im Auge: Am 20. 3. 1943 wurde sie von der Gestapo am Arbeitsplatz verhaftet und zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. Die Haftstrafe verbüßte die "rote Käthe“ im Landesgericht Wien.
In Penzing war Jonas von 1946 bis 1954 Bezirksrätin (Fürsorgerätin) und vertrat von 1954 bis 1969 den Bezirk im Wiener Gemeinderat und Landtag.

  • Adresse: Waidhausenstraße 28, 1140 Wien

Wohn-Dienst angetreten

Das Zusammenleben in einem Gemeindebau ist nicht immer einfach. Die Bewohner, die guten Willens und nicht streitsüchtig sind, haben aber seit diesem Jahr die Möglichkeit, auf Partner zurückzugreifen: die neuen Wohnpartner. Ihre Aufgabe ist es, das respektvolle Zusammenleben zu fördern und nachbarschaftliche Konflikte gleich im Keim zu ersticken.
100 geschulte Mitarbeiter sind als Ansprechpartner in der ganzen Stadt tätig, vier sind jetzt in Penzing aktiv, um für soziale Harmonie zu sorgen. "Durch die enge Vernetzung und Kooperation der Wohnpartner mit anderen Einrichtungen der Stadt und dem Bezirk können die Bedürfnisse der Bewohner noch besser behandelt werden“, freut sich Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner über die Neuzugänge.

Öffnungszeiten: Montag von 9 bis 18 Uhr und Donnerstag von 12 bis 18 Uhr

Garage erhitzt die Gemüter

"Die ÖVP-Vertreter des Bezirks können ihre Meinung ändern so oft sie wollen! Ich bleibe jedoch bei meiner Linie: Ja zu einer Parkgarage im Bereich Invalidenhauspark“, betont Bezirks-Vize Reinhard Feistritzer (SPÖ). "Und damit Nein zu einer übermäßigen Belastung der Bewohner der umliegenden Gemeinde- und Genossenschaftsbauten.“ Die durch die ­Errichtung der neuen Wohnungen verschärft wird.
Wie prekär die Parksituation in diesem Teil Hietzings ist, zeigt die exklusive WIENER BEZIRKSBLATT-Umfrage (siehe unten) deutlich. Viele Bewohner bestätigen, dass es "im Sommer wegen der Touristen schon Probleme gibt“ (Dr. Djogic). Oder: "Je näher an Schönbrunn, desto größer das Parkproblem“, so Anrainer Gernot Fichtl. Noch deutlicher formuliert es das Ehepaar Germbeck: "Zum Parken ist es auf der ­Straße eine Katastrophe!“
Aus politischer Sicht legt Feistritzer nun einen klaren Forderungskatalog vor:

  • Der neue Eigentümer der 120 Woh­nungen muss verpflichtet werden, eine Garage zu errichten. Abschlagszahlungen sind keinesfalls zu akzeptieren.
  • Es muss ein Verkehrskonzept mit einer vernünftigen Aus- und Einfahrt vorgelegt werden. Teure Entstehungskos­ten dürfen kein Hinderungsgrund sein. Und es wird keine Genehmigung geben, wenn sowohl die Ein- als auch die Ausfahrt in der Stranzenberggasse geplant ist.
  • Es muss sichergestellt werden, dass neue Garagenplätze nur den Bewohnern zugutekommen und nicht den Schönbrunn-Besuchern.
  • Die fehlende Anzahl an Abstellplätzen ist nur durch eine Tiefgarage mit eineinhalb Meter Überdeckung möglich. Dafür muss eine neue Widmung erstellt und darüber abgestimmt werden.
  • Die Entscheidung muss von der Bezirksvorstehung und deren Gremien getroffen werden. Es geht nicht, unangenehme Probleme wieder der Stadtverwaltung umzuhängen.
  • Gut denkbar ist auch, eine Bür­gerversammlung einzuberufen, um die Meinung der Bewohner zu hören.

Straßenumfrage in Hietzing: Der Vorschlag des Bezirks-Vize führt zu angeregter Diskussion

Gernot Fichtl
Gernot Fichtl:
Je näher an Schönbrunn, desto größer wird das Parkproblem. Oben an der Stranzenberggasse ist es schlimm. Ob aber eine Parkgarage wirklich gebraucht wird? Da steht es 50:50.


Thomas Jonas:
Ein Parkplatzproblem gibt es hier nur bei schönem Wetter. Ansonsten wüsste ich nicht, warum hier eine Parkgarage nötig wäre.

Regina Meller
Regina Meller:
Ich kann verstehen, dass die neuen Anrainer gerne eine Parkgarage hätten. Aber ich befürchte, dass zu sehr in die Natur eingegriffen wird und der Park immer mehr verschwindet.

Dr. Ulgard Djogic: Im Sommer gibt es wegen der Touristen schon Probleme mit den Parkplätzen. Man muss aber auch bedenken, dass viele Leute sehr ungern in Garagen parken, sondern lieber draußen stehen.

M. Abassian


M. Abassian:
Ich selber habe gar kein Auto. Aber wenn es so viele neue Wohnungen gibt, dann ist auf jeden Fall auch eine Parkgarage nötig!

Walter und Silvia Germbeck: Zum Parken ist es auf der Straße eine Ka­tas­trophe! Die Leute haben ein Recht auf Parkplätze und es gibt wirklich nicht genug.

  • Adresse: Invalidenhauspark, 1130 Wien

Sanierung des Bau-Juwels „Werkbundsiedlung“ um sieben Millionen

Von außen ist die Werkbundsiedlung in Hietzing auch heute noch ein Juwel. Ein architektonisch sensationeller Bau aus den 1930er Jahren, gepflegt, edel, in gediegener Lage. Doch schaut man hinter die Fassade, dann beginnt manches zu bröckeln. Verputz geht herunter, Kellerwände sind feucht, Fensterscheiben sind zersprungen. Wobei aus dem Wohnbauressort verlautet: "Kleine Schäden werden sofort ­behoben, das ist keine Frage. Aber auch umfassende Reparatur­arbeiten sind notwendig.“

Mit Durchbruch im Sommer zu rechnen

Jedenfalls "bemüht sich das Wohnbauressort seit langem um die Sanierung der Werkbundsiedlung“, betont Stadtrat Michael Ludwig. "Wir arbeiten gemeinsam mit allen beteiligten Stellen intensiv an einer Lösung, haben aber bisher noch keinen Durchbruch erzielt.“ Derzeit prüft das Bundesdenkmalamt das avantgardis­tische Bauwerk auf "Herz und Nieren“ bzw. auf "Träger und Gerüst“ – mit endgültigen Ergebnissen wird bis zum ­Sommer gerechnet.
Die letzte Sanierungsphase der aus 70 Häusern bestehenden Anlage (48 sind im Besitz der Gemeinde Wien) war vor 15 Jahren. Jetzt ist es wieder an der Zeit – das wissen alle Beteiligten. Sollte nichts ­Unvorhergesehenes passieren, können die Sanierungskosten mit sieben Millionen Euro veranschlagt werden. Wobei die Werkbundsiedlung im Vergleich zu anderen Wohnbauprojekten der Stadt ein einmaliger Sonderfall ist, da es so gut wie keine Einnahmen zu verzeichnen gibt.

  • Adresse: Veitingergasse 71 – 117, 1130 Wien

Jubiläum fu?r „Mein bester Freund“!

Hundeliebhaber, Katzenfreunde und Vogelnarren werfen sich bereits in Pose, denn: Jetzt startet unser beliebter Fotowettbewerb „Mein bester Freund" wieder! Unter der Schirmherrschaft von Tierschutzstadträtin Sandra Frauenberger und in Kooperation mt dem Veterinäramt Wien (MA 60) rufen wir auch heuer wieder unsere Leser dazu auf, uns die schönsten Schnappschu?sse ihrer „besten Freunde" zu schicken(Fotos von allen Haus- und Heimtiere sind teilnahmeberechtigt)!

Heuer neue Zusatzkategorie!

Im Jubiläumsjahr ru?cken wir außerdem das Motiv einer „tierisch guten Freundschaft"
in den Fokus unseres Wettbewerbs. Denn fu?r das beste Foto von Tier und Mensch, den sprichwörtlich „besten Freunden", vergeben wir heuer einen Zusatzpreis!

So funktioniert der Fotowettbewerb!

Schicken Sie uns ein Foto Ihres „besten Freundes" oder ein Foto, das Sie mit Ihrem besten Freund zeigt, und teilen Sie uns in wenigen Zeilen mit, was diese Freundschaft so besonders fu?r Sie macht (Name und Rasse nicht vergessen anzugeben). Die lustigsten, schönsten oder originellsten Fotos werden laufend im WIENER BEZIRKSBLATT und online auf www.wienerbezirksblatt.at veröffentlicht. Aus allen eingesandten Fotos ku?rt dann eine Fachjury die besten Aufnahmen.

Die Gewinner des Fotowettbewerbs werden im Rahmen des Wiener Tierschutzpreises der Jugend am 17. Juni 2010 ins Wiener Rathaus geladen – und geehrt. Die offizielle
Preisu?bergabe erfolgt auch heuer durch die Wiener Tierschutzstadträtin. Sandra Frauenberger: „Mir ist sehr wichtig, die Wiener fu?r richtige Tierhaltung zu begeistern und so freue ich mich alljährlich u?ber hunderte schöne Tierbilder, die zu unserem Fotowettbewerb einlangen." – Und auf die freuen wir uns natu?rlich auch schon!

So kommt Ihr Foto zu uns!

Schicken Sie uns Ihr Foto in einer Auflösung von 300 dpi (inkl. wenigen Zeilen u?ber
Ihren „besten Freund“ – Name und Rasse nicht vergessen!) bis 26. Mai 2010 per Email an redaktion@wienerbezirksblatt.at, Betreff: Mein bester Freund bzw. per Post an:

WIENER BEZIRKSBLATT
Schottenfeldgasse 24
1070 Wien

  • Adresse: Schottenfeldgasse 24, 1070 Wien

„Ja, ich will!“ im Wirtshaus

Auf Initiative des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien (SWV) und der politischen Unterstützung von Stadträtin Sandra Frauenberger ist es nun auch in Wien möglich, die amtliche Trauungszeremonie, die durch die Standesbeamten durchgeführt wird, in Wiens Lokalen und Hotels abzuhalten. Auch die "Verpartnerung" gleichgeschlechtlicher Paare soll dort möglich sein.

Lokal muss bestimmte Kriterien erfüllen

  • Die Location muss der Bedeutung der Ehe entsprechen
    (bei der Auswahl der Location ist fast alles erlaubt; die Grenze wird dabei so gezogen, wie es auch das Personenstandsgesetz vorsieht, bei dem, was nicht der Bedeutung der Ehe entsprechen würde. Das wäre im krassesten Fall ein Bordell)

  • Der Trauungs- bzw. Verpartnerungsraum muss vom Gastronomiebereich abgetrennt bzw. abtrennbar sein
  • Schutz vor Immissionen (Musik, andere Gäste, Passanten, etc.)
  • uneinsehbare Umkleidemöglichkeit für den/die Beamten/in

Trauungsmöglichkeit:
Mo–Fr: 16 und 18 Uhr
Sa.: 9 bis 14 Uhr
ausgenommen: gesetzliche Feiertage, Karfreitag, Heiliger Abend und Silvester

Mehr Infos: Heiraten in der Wiener Gastronomie und Hotelerei

  • Adresse: Mariahilfer Strasse 32, 1060 Wien

Du hast die Haare schön – das Finale hier als TV-Beitrag!

In der Jury vertreten: Die Initiatoren der Color Company Goldwell (Boss Walter Hoog und Marketingchefin Sabine Valdes), Ex-Miss Austria Tanja Duhovich, Vienna Awards-Erfinderin und PR-Frau Marjan Firouz, WIENER BEZIRKSBLATT-Societychefin Andrea Buday und Chefredakteurin Nicola Schwendinger als Medienpartner des Aufrufs.

Choreograph Wolfgang Reichl übernahm eine Doppelfunktion. Einerseits gab es einen Blitzkurs im Catwalk, anderseits moderierte er gleichermaßen charmant wie spitzzüngig die Veranstaltung. Die Mädchen gehorchten quasi aufs Wort ("stehen bleiben", "zurück", "Pose", "nicht davon rennen" …)

Neben einem gewissen Mut zur Veränderung, was die Haarfarbe angeht, ging es natürlich vor allem darum, dass die Kandidatinnen a) gut laufen können und b) eine gewisse Größe haben.

Wer es schlussendlich auf den Laufsteg schaffen wird, entscheidet sich in einer 2. Runde. Einzelne Mädchen werden zum Fitting mit der Designerin eingeladen. Wer ihre Kleider perfekt repräsentiert, hat den Job. Um Wolfgang Reichl sinngemäß zu zitieren: "Das Model muss das Kleid tragen, nicht das Kleid das Model“.

Hier kannst du den Beitrag sehen!

  • Adresse: Hegelgasse 5, 1010 Wien

Schon wieder Schnee: Tipps für eine gute Fahrt!

Die Launen des Wetters sind derzeit für viele die Autofahrer mal (wieder) eine Herausforderung. Zum Schneefall kommt jetzt in vielen Landesteilen noch böiger Wind dazu, der besonders in Verbindung mit Schneefall für jeden Autofahrer zur – auch: emotionalen – Belastung wird.

Unregelmäßige starke Windböen sind sehr schwierig abzuschätzen, rutschige Straßen können die Wirkung eines Windstoßes noch verstärken. Eine zusätzliche Gefahr für Fahrzeuglenker sind Schneeverwehungen. "Eine 70 km/h-Böe kann ein Fahrzeug auf trockener Fahrbahn um einen Meter seitwärts versetzen. Das gilt bei einer Fahrgeschwindigkeit von 100 km/h. Ist die Straße schneeglatt oder ist man schneller unterwegs, so können daraus bis zu vier Meter werden", warnt Hans Danzinger, Leiter des ÖAMTC-Fahrtechnikzentrums Wachauring/Melk und der vier ÖAMTC-Winterfahrzentren.

Von Bedeutung ist auch der technische Zustand des Autos. "Defekte Stoßdämpfer oder ein ausgeschlagenes Fahrwerk können die Auswirkungen eines Windstoßes verstärken", erklärt der ÖAMTC-Experte. Der technisch einwandfreie Zustand des Autos ist daher das A und O für eine sichere Fahrt. Eine Rolle spielen aber auch das Gewicht des Fahrzeugs und die Beladung. Je leichter das Auto ist, desto leichter wird es ausgehoben.

Weg vom Gas, Abstand vergrößern!


Mit diesen Tipps bist du sicher auf schneeglatten Straßen unterwegs:

– Vorausschauend fahren, Abstand vergrößern und Geschwindigkeit reduzieren.
"Einerseits hat man bei geringer Geschwindigkeit mehr Zeit, um eventuell erforderliche Lenkkorrekturen durchzuführen, andererseits wirken sich Windstöße nicht so dramatisch aus", erklärt der Leiter des ÖAMTC-Fahrtechnikzentrums.

– Lenkrad bewusst mit beiden Händen festhalten.

– Sein Umfeld genauer registrieren.
"Durch die Beobachtung der Umgebung und der anderen Verkehrsteilnehmer ist man auf Windböen besser vorbereitet und kann auf Hindernisse oder Fahrfehler anderer rechtzeitig reagieren", sagt Danzinger.

– Vorsicht bei Überholmanövern! Muss überholt werden, dann ist auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu achten.
"Beim Überholen von Fahrzeugen mit großer Windangriffsfläche wird man zuerst durch den Windschatten sozusagen 'angesaugt', und nach dem Überholmanöver wird das Fahrzeug mit voller Wucht vom Seitenwind getroffen", erklärt der ÖAMTC-Experte.

Fahrzeugtür vorsichtig öffnen und Griff festhalten.
"Eine Sturmböe kann die Tür aufreißen und Schaden anrichten. Dabei können auch Passanten verletzt werden", warnt der ÖAMTC-Fahrtechniker.

Wer auf unerwartete Witterungsverhältnisse richtig reagieren kann, ist sicherer unterwegs. – Bei einem Fahrtechniktraining in einem der neun ÖAMTC-Fahrtechnikzentren österreichweit kann man erfahren, wie man in Gefahrensituationen richtig reagiert.

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  • Adresse: Ganz Wien -, – Wien