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Prater Wien: Let‘s Catch, Oida!

Das Prater Catchen geht in die dritte Runde. Mit 20 Wrestling-Stars aus aller Welt findet am 5. & 6. Juli, erstmals zweitägig, das Ringkampfsport-Event im Zelt der Liliputbahn statt. Die Veranstaltung bietet mit 14 Kämpfen, einer Autogrammstunde mit den Stars und einer Aftershow Party viel Action.

Kampf der Titanen

Wie auch in den letzten Jahren, ist dieses Jahr wieder der Wiener „Peter White“ (Peter Burianek) dabei, um seinen Prater-Pokal zu verteidigen. „Nach fast 20 Jahren ist es immer noch mein Herzblut und das trotz Schmerzen und Verletzungen“, so der amtierende Champion.

Doch mit Gegnern wie dem „Bambikiller“ (Chris Raaber) wird dies eine Herausforderung. Denn wie das steirische Schwergewicht sagt: „Ich bin deutlich besser als die österreichische Fußball-Nationalmannschaft!“.

Auch der aus Samoa stammende „The great Alofa“ wird den Kampf nicht so leicht aufgeben. Mit den Worten: „Ich bin nicht den ganzen Weg aus Samoa hierher gekommen, um nichts zu tun! Ich bin gekommen, um zu gewinnen und um meinen Pokal mit nach Hause zu nehmen“, zeigte das Mitglied einer der bekanntesten Wrestlerfamilien weltweit sein Ziel für die kommenden Kämpfe.

Der Japaner und WWE-Superstar „Tajiri“ ist Newcomer beim Catchen im Prater, doch im Ring selbst ist er ein gefährlicher Gegner für den Titelverteidiger.

Der Sport Wrestling hat den Ruf nur eine „Show“ zu sein. Wrestling-Star Chris Colen ist da einer anderen Meinung: „Jeder der glaubt, das ist nicht echt, soll mal zu uns ins Training kommen“. Doch mit dieser Einladung ist wohl nicht zu spaßen, denn der Österreicher ist nicht ohne Grund als „Austrian Wolverine“ bekannt.

Auch Franz Schuhmann, die Heumarktlegende, steigt noch ein letztes Mal in den Ring als Abschied von der Wrestlingszene.

Was den Catchern jedoch wichtig ist, ist ihr Ehrenkodex: „Besiegen aber nicht verletzen“.

Für alle Actionliebhaber, die dieses Wochenende noch nichts geplant haben, gibt es online auf Ö-Ticket oder ab 18 Uhr bei der Abendkassa vor Ort noch Tickets für das Event.

T. Jordan

 

Hernals: Was alles los ist!

Im Café des Grätzeltreffs „Mitten in Hernals“ in der Gschwandnergasse 59 wird am Mittwoch, den 26. Juni, das Thema „Gesund älter werden in Wien“ diskutiert. Am Donnerstag, 27. Juni, wird die Eltern-Kinder-Gruppe mit Laura Lammer und Melanie Hödlmoser im Lidlpark aktiv. Ab 18 Uhr gibt es die Hebammensprechstunde im Clublokal. Am Freitag, 28. Juni, findet eine Lesung mit Christian Prantner statt: Der AK-Konsumentenschützer wechselte als Autor ins Krimi­fach: „Männer im Schatten“, erschienen im Verlag Federfrei, ist sein Erstlingswerk. Am Samstag, 6. Juli, wird von 17.30 bis 19.30 Uhr auf dem Postsportplatz in der Roggendorfgasse 2 Minigolf gespielt.

 

Währing: Zweifel an Radweg

Ein Radweg gegen die Einbahn soll in der Thimiggasse im Zuge der Umgestaltung des Gersthofer Platzls eingerichtet werden. Gegen das Projekt haben sich bei der Präsentation der Pläne im Gersthofer Pfarrzentrum mehrere Besucher ausgesprochen. Tenor der Bedenken: Die Fahrbahn sei einfach zu eng.

kaum Platz

Von Magistratsfachleuten wurde durchaus sarkastisch geantwortet: „Gnädige Frau, ist Ihr Auto wirklich 4,50 Meter breit?“ Tatsächlich ist die verfügbare Fahrbahn nur 3,45 Meter breit (Mindestbreite 2,60 Meter). Für den Radweg würden also nur 85 Zentimeter übrig 
bleiben. Zu wenig Platz, 
wenn ein Lastwagen oder 
ein Müllsammelfahrzeug 
die Thimiggasse benützt. Abge­sehen von der fehlenden Sicherheit für Verkehrsteilnehmer wäre permanenter Streit vorprogrammiert.

 

Döbling: Eisig-süße Erungenschaften

Den Eissalon „­Gelati da Salvo“ in der Obkirchergasse 26 haben die Leser des Falstaff zum beliebtesten Eissalon in Wien gewählt. Als einer der ersten Gratulanten besuchte Bezirksvorsteher Daniel Resch den kleinen, aber feinen Laden. „Als langjähriger Stammgast kann ich dieses Voting nur bestä­tigen, das Eis beim Salvo ist ein wahrer ­Genuss und eine echte Bereicherung für unseren ­schönen Bezirk.“ Als Dankeschön lädt der Vorsteher jeden Donnerstag im Juli von 16 bis 17 Uhr zu einer offenen Sprechstunde bei „Gelati da Salvo“ – natürlich mit einem Becher Eis – ein.

 

Wiener Linien: Dufte U-Bahnen erfrischen den Sommer in Wien

„Relax – Energize – Fresh White Tea – Happy Enjoy“: Vier U-Bahnzüge mit unterschiedlichen Düften als Pilotprojekt unterwegs – Fahrgäste bestimmen mit

Die Züge der Wiener Linien werden nicht nur laufend cooler – sie duften ab sofort auch. Zumindest zwei Züge und das probeweise. Die Fahrgäste können ab sofort probeschnuppern. Zwei Züge, die überwiegend auf der U1 im Einsatz sind und zwei U6-Züge, sind bis Ende Juli mit jeweils unterschiedlichen Düften ausgestattet im Öffi-Netz unterwegs. Dies ist ein Probeversuch, bei dem die Fahrgäste mitbestimmen können, ob sie eine Beduftung wollen oder nicht und welcher Duft ihnen am besten gefällt.

„Es ist uns ein großes Anliegen, dass sich die Öffi-Fahrgäste bei uns möglichst wohlfühlen. Das beginnt beim laufenden Netzausbau, bei den Intervallverdichtungen auf vielen Linien, der Anschaffung neuer und moderner Fahrzeuge oder natürlich der laufenden Nachrüstung von Klimaanlagen in den älteren Modellen. Zum Wohlfühlen gehört aber auch ein angenehmes Raumklima. Deshalb starten wir jetzt ein neues Pilot-Projekt mit Duft-Zügen. Ich bin auf die Meinung der Fahrgäste schon sehr gespannt“, erklärt Öffi-Stadträtin Ulli Sima.

Fahrgäste können via Online-Voting über Lieblingsduft abstimmen

Vier Züge mit vier unterschiedlichen Düften fahren im Juli durch Wien. Erkennbar sind die bedufteten Züge am Branding mit Blumen-Muster. Die Düfte gelangen über die Lüftung in den Fahrgastraum und werden so angenehm und gleichmäßig verteilt. Der lila Duft heißt „Relax“ und steht dementsprechend auch ganz im Zeichen der inneren Ruhe und Entspannung. Der grüne Duft heißt „Energize“ und wirkt erfrischend. Der orange Duft heißt „Fresh White Tea“ und besteht aus Elementen von Zitrusfrüchten und wirkt ebenfalls belebend und erfrischend. Der rosa Duft sorgt für positive Stimmung und heißt dementsprechend „Happy Enjoy“.

Beduftung bei anderen Verkehrsunternehmen schon lange üblich

Auch andere Verkehrsunternehmen setzen auf Beduftung in ihren Fahrzeugen. Raumdüfte finden sich sowohl bei Reisebus-Anbietern oder auch bei Fernverkehrs-Zügen. Die Wiener Linien achten natürlich auch auf die Verträglichkeit der Düfte. Sie wurden vom Zulieferer vorab ausführlich auf mögliche allergische Reaktionen getestet.

„Jetzt sind die Fahrgäste am Wort. Sie können in den nächsten Wochen online abstimmen, ob ihnen die Duft-Aktion gefällt und welcher ihr Lieblingsduft ist. Wir freuen uns über zahlreiche Rückmeldungen“, sagt Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer. Nach dem Votum der Fahrgäste wird über die weitere Vorgangsweise für den nächsten Sommer entschieden.

Bis zum 31. Juli kann unter www.wienerlinien.at/duftvoting abgestimmt werden.

Leopoldstadt: Wrestling im Prater

Zu den Heumarkt-Zeiten von Georg „Schurl“ Blemenschütz nannte man es „Freistilringen“, bei Telefonbuchzerreißer Otto Wanz bereits „Catchen“, und nun heißt der Sport eben „Wrestling“. Das Prinzip ist dasselbe: 
ein artistischer Schaukampf des Guten gegen das Böse. 
In Wien ist die Show nun ­bereits zum dritten Mal seit 2017 zu Gast: Am 5. und 6. Juli jeweils ab 19.30 Uhr kämpfen österreichische und internationale Stars der Szene im Zelt der Liliputbahn um den Prater-Pokal.

 

Mehr Infos unter: https://www.praterwien.com/nc/veranstaltungen/details/e/prater-catchen-1/

Wien: Sommer-Kulturprogramm im Radio

In den Sommermonaten macht der Aktionsradius mit seinem Programm zwar Pause – die Liebhaber von Kunst und Kultur müssen trotzdem nicht völlig auf ihre gewohnten Genüsse verzichten: An jedem vierten Montag des Monats erklingt von 18 bis 19 Uhr auf der Frequenz UKW 94.0 „Radio Augartenstadt“.
In der ersten Sendung am 22. Juli werden die beiden Veranstaltungen des Juni („Der tiefe Staat schlägt zurück“ und „Todesstaub – Made in USA“) präsentiert. Am 26. August kommt die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron zu Wort, außerdem wird die Situation in Katalonien beleuchtet.

Hans-Paul Nosko

Mehr Informationen unter: https://o94.at/programm/sendereihen/radio-augartenstadt-die-sendung-des-aktionsradius-wien

Landstraße: Mehr Platz für Schüler!

Die Schulen in der Dietrichgasse 36 haben mehr Platz! Nach 23 Monaten Bauzeit wurden die Volks- und die Neue Mittelschule durch Dach­aufstockungen ausgebaut und das Bestandsgebäude saniert. Auch der Innenhof wurde umgestaltet. Die Schüler freuen sich über neue Spielmöglichkeiten, denn die Flachdächer sind als Freiräume mit beschatteten Sitzflächen und Ballsportplatz ausgestaltet. Der Freiraum wurde um 1.800 Quadrat­meter erweitert.

Infos: http://www.wienprojekt.at/tools/uploads/303DIETZUBAUfactsheet20180418.pdf

 

Landstraße: Sonnencreme für Bäume

Sie sind die natürliche Klimaanlage des 3. Bezirks: die rund 2.200 Straßenbäume des Bezirks. Doch die steigende Zahl der Hitzetage setzt auch ihnen zu. Um die Bäume – vor allem in zen­trumsnahen Grätzeln mit ­wenigen Grünflächen – vor der Hitze zu schützen, setzt die Stadt unter anderem auf Sonnenschutz.

Reflektoren

„Eincremen“ schützt bei Hitze nicht nur die Menschen, sondern auch die Bäume. „Dieser Weiß-Anstrich an und für sich reflektiert die Sonneneinstrahlung, und ­dadurch erwärmt sich der Stamm nicht so sehr und führt nicht noch zusätzlich zu Vertrocknungserscheinungen“, sagt Gärtnermeister Christian Eigner von den Wiener Stadtgärten. In ganz Wien gibt es insgesamt rund 90.000 Straßenbäume.

 

Wieden: Der kinderfreundliche Bezirk

Schon bei ihrem Amtsantritt im Jahr 2018 gehörte die „kinderfreundliche Wieden“ zu den Hauptprogrammpunkten von Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl.



Viele Standorte

Neun städtische und mehrere private bzw. gemeinnützige Einrichtungen kümmern sich um die Kinder auf der Wieden. „Sie alle tragen dazu bei, dass die Kinder gut betreut sind, einen guten Einstieg in ihre Bildungskarriere haben, und sie ermöglichen den Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Daher wollen wir ihnen im Rahmen der Möglichkeiten des Bezirks auch die besten Voraussetzungen schaffen“, so Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl. Das reicht von der Ausstattung in den Kindergärten über Freizeitangebote in den Parks bis zur Verkehrssicherheit.

 

Wieden: Blumenkisten für die Bienen

Initiative für die Zukunft

Wer auf der Wieden auf der Suche nach einer Blumenkiste für Balkon, Fensterbank oder Terrasse ist und für die Umwelt etwas Gutes tun möchte, ist bei der Wiedner Bezirksvorstehung richtig. Dort werden 50 Blumenkisten vergeben. Die Aktion dient dazu, dem Bienensterben entgegenzuwirken. „Wir wollen mit unserer Aktion gegensteuern und Bewusstsein für das Problem schaffen“, so die Wiedner Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl. Interessenten können sich entweder telefonisch unter 01/4000-04111 oder per E-Mail (post@bv04.wien.gv.at) melden.

Solange der Vorrat reicht!

weitere Infos: https://www.wien.gv.at/bezirke/wieden/umwelt/blumenkisten-aktion.html

Mariahilf: Großbaustellen im Sommer

Mehrere Bereiche in Mariahilf sind im Sommer von Bauarbeiten betroffen: unter anderem die Gumpendorfer Straße zwischen Esterhazygasse und Amerlingstraße, der Gumpendorfer Gürtel zwischen Wallgasse und Eisvogelgasse und an mehreren Stellen die Millergasse.

Neue Verbindung von Mariahilf & Rudolfsheim-Fünfhaus

Mehr Platz für Fußgänger auf der Maria-vom-Siege-Brücke. Das ist der Leitgedanke einer neuen „Terrasse“, die im kommenden Jahr gebaut werden soll. Dabei soll sowohl der südliche Gehsteig deutlich verbreitert als auch eine Reihe von baulichen Akzenten geschaf­fen werden, die den Übergang freund­licher und das Verweilen ange­nehmer macht. ­Geplant sind konkret neben der Verbreiterung unter anderem auch eine Pflasterung mit hellen Steinen, die Anhe­bung der Fahrspur auf Gehsteigniveau, Baumpflanzungen, Spielgeräte und die Errichtung eines Trinkbrunnens.

Teilung der Kosten

„Neue Sitzmöblierungen ­dürfen nicht fehlen. Außerdem wollen wir kleinere Spielgeräte aufstellen, damit wir einen beson­deren Ort zum Verweilen für Jung und Alt kreieren“, erklären die Bezirks­vorsteher Markus ­Rumelhart (Mariahilf) und ­Gerhard Zatlokal (Rudolfs­heim-Fünf-haus). Die Kosten für die Neugestaltung der Brücke werden mit rund 600.000 Euro beziffert. Diese werden auf die beiden Bezir­ke aufgeteilt. Bei den Bauarbeiten ist auch eine Tonnagenbeschränkung zu beach­ten, um die Statik nicht zu belasten.

 

Hafen Wien: Mit voller Kraft voraus

Erfolgreiche Bilanz für den Hafen Wien

Der Wiener Hafen, zeigt sich auch im Jahr 2018 wieder von der wirtschaftlich erfolgreichen Seite. Um in den kommenden Jahren weiterhin gute Zahlen schreiben zu können, plant die Hafen Wien-Gruppe, die zum Wien Holding-Konzern gehört, neue Investitionen.

„Bereits das dritte Mal in Serie konnte die Hafen Wien-Gruppe ihr Jahres­ergebnis steigern. Es freut mich, dass trotz steigendem Wettbewerb im Logistik­bereich der Hafen Wien weiter im Aufwind unterwegs ist. Neben den Unternehmen der Hafen Wien-Gruppe haben mittlerweile auf dem über drei Millionen Quadratmeter großen Hafenareal mehr als 100 Unternehmen der Speditions- und Transportbranche sowie anderer Wirtschaftszweige ihren Firmensitz. Insgesamt bietet damit der Standort mehr als 5.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Mit der Strategie, den Hafen Wien konsequent zu stärken, konnten wir die Wettbewerbsfähigkeit entscheidend erhöhen,“ so Wien Holding-Chef Kurt Gollowitzer.

Hochwasserschutz und E-Commerce

Wie schon im Hafen Freudenau zu finden, soll auch im Hafen Albern ein Hochwasserschutztor errichtet werden. Die 22 Millionen Euro schwere Investition wird vom Land Wien, Bund und dem Hafen gemeinsam finanziert. Der Spatenstich soll im Herbst erfolgen.

Auch auf dem E-Commerce Sektor hat sich der Hafen Wien etwas Neues ausgedacht. Mit ihrem neuen Konzept „Hubert“ ist er im März ins Zustellgeschäft eingestiegen: Geplant ist es Pakete gesammelt und gebündelt auszuliefern. Das Ziel dieses Dienstleistungsangebotes ist es, die Anzahl an Fahrten und somit den CO2-Ausschuss zu reduzieren. Der Zustelldienst richtet sich an alle Wiener Geschäfts- und Gewerbebetriebe.

LBS

Ausweitung des Areals

Der Immobilienbereich ist ein wirtschaftlich wichtiger Faktor für das Unternehmen. Mit dem im Jahr 2017 neuangekauften Areal HQ7 (7. Haidequerstraße 6) konnten im vergangenen Jahr bereits mehr als 200 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Der Hafen Wien konnte 2018 in nahezu allen Geschäftsbereichen das Niveau des Vorjahres halten und teilweise übertreffen. Der Umsatz wurde von 58,1 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 62,2 Millionen Euro gesteigert. Der Gewinn stieg von 14,8 Millionen Euro auf 14,9 Millionen.

Innovation und Filmkulisse

„thinkport VIENNA ist ein offenes Mobilitätslabor, das sich mit den Herausforderungen der Logistik in urbanen Ballungsräumen umfassend und langfristig auseinandersetzt. Die Denk- und Innovationswerkstatt wurde vom Hafen Wien in Kooperation mit der Universität für Boden­kultur Wien im Jahr 2017 ins Leben gerufen und wird seither stetig als Synapse für innovative Logistik-Projekte genutzt“, erklärt Doris Pulker-Rohrhofer, technische Geschäftsführerin Hafen Wien.

Verstärkt will sich der Hafen Wien in Zukunft auch als attraktiver Kooperationspartner für Branchen erweisen, die bisher noch nicht omnipräsent sind. So sind zum Beispiel die Sharing Community, Fahrtendienste, Produktionsbetriebe aber auch Filmteams im HQ7 eingemietet, die das Areal nicht nur als Drehort nutzen, sondern auch Kostüme lagern – also logistische Tätigkeiten oder auch Produktionsprozesse abwickeln.

„Apropos Film: Im Jahr 2018 wurde unter anderem die ORF-Stadtkomödie ‚Geschenkt‘ oder eine Episode der Thriller-Reihe ‚Spuren des Bösen‘ auf dem Hafenareal gedreht. Szenen aus der TV-Serie ‚Vorstadtweiber‘ sowie die internationale Sky-Produktion ‚Der Pass‘ mit Nikolaus Ofczarek sind bei uns entstanden. 16 Filmprojekte wurden bereits im Hafen Wien umgesetzt, davon waren elf Spielfilmprojekte am Gelände des HQ7 eingemietet. Diese Branchen-Vielfalt unterstreicht die zunehmende Bedeutung der Logistikdrehscheibe Hafen Wien“, so Fritz Lehr, kaufmännischer Geschäftsführer Hafen Wien.

Döbling: BOKU überzeugt mit Neubau aus Holz

Das Außergewöhn­liche an dem Neubau der Universität für Bodenkultur: Er ist nahezu vollständig aus Holz errichtet. Lediglich die Kellerräume und das Stiegenhaus sind in Betonbauweise hergestellt. Den Spatenstich nahmen die „Hausherren“, Rektor Hubert Hasenauer, Vizerektorin Andrea Reithmayer und Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der BIG, ­gemeinsam mit Bezirksvorsteher Daniel Resch vor.

Lehren & Leben

Das neue Seminarzentrum wird auf rund 3.100 m² Raum für 500 Studierende, eine Bibliothek mit einhundert Leseplätzen, Institutsräume sowie Büros bieten. Die Baugrube mit einer Tiefe von bis zu 11 ­Metern und einem Materialvolumen von rund 12.000 m³ ist schon ausge­hoben. In Kürze starten die Rohbauarbeiten. Läuft alles plangemäß, erfolgt die Fertigstellung im Frühsommer 2020.

Das Seminarzentrum ist ganz auf Nachhaltigkeit getrimmt, unterstrichen die Festredner. Die BIG investiert mit der BOKU 15,5 Millionen Euro in den Neubau. „Hier wird Nachhaltigkeit später nicht nur gelehrt, sondern bereits jetzt gelebt“, erklärte Bezirksvorsteher Daniel Resch.

Gerhard Krause