Einblicke in die Wiener Künstlerwelt

Von 2014 bis Ende 2017 hat der Künstler Salvatore Viviano (am Bild links mit Michael Edinger vom Magazin am Getreidemarkt 11, dem ehemaligen Standort) ein radikales Konzept umgesetzt. Direkt ums Eck vom Galerienviertel hat der Sizilianer, den es über Paris vor zehn Jahren nach Wien verschlagen hat, die One Work Gallery (OWG) geschaffen. Auf zehn Quadratmetern wurde jeweils nur ein Werk ausgestellt. Junge Künstler aus Wien waren ebenso zu sehen wie Bilder internationaler Superstars. Das „Büro“ hinter der Galerie bestand aus einem Doppelbett. Über die Zeit hat Viviano Tagebuch geführt, die amüsanten Erinnerungen sind  jetzt als OWG Diary (Harpune Verlag) erschienen.

Wir verlosen drei Exemplare des Buches!

© Harpune Verlag


Nachbar der Woche

Name | Salvatore Viviano

Beruf | Künstler

Alter | 38, mehr oder weniger

Was ich an meinem Bezirk mag | Die Galerie war direkt an der Grenze von 1. und 6. Bezirk. Ich liebe es mich im Labyrinth der Gassen im 1. Bezirk zu verlaufen. Am 6. Bezirk schätze ich die Kunstszene, die Kaffeehäuser und die wunderbar interessanten „hässlichen“ Geschäfte.

Was ich an meinem Bezirk nicht mag | Die manchmal zu konservative Stimmung im 1. Bezirk. Manche Menschen das Geld und eine konservative Einstellung Eleganz bedeuten. Das ist falsch. Eleganz bedeutet Dekadenz und eine offene Einstellung gepaart mit dem richtigen Verhalten am richtigen Ort. Am 6. Bezirk: Zu viel „Hippie Style“.

Was mir wichtig ist | Respekt, Stil, kulturelle Vielfalt und Ehrlichkeit. Dann gutes Essen und Trinken.

Worauf ich stolz bin | Auf mich selbst.

Lebensmotto | „Seitdem ich ein kleines Mädchen bin hatte ich immer das gleiche Ziel: Die Welt zu beherrschen“  – Madonna

Die Wiener Kaffeehauskultur im Wandel der Zeit

Wien wäre ohne Kaffeehäuser unvorstellbar! 335 Jahre gibt es die Wiener Kaffeehauskultur, aber sie ist jung wie eh und je. Das neue Buch „Die Wiener Kaffeehauskultur im Wandel der Zeit“ ist eine Liebeserklärung ans Kaffeehaus und nimmt seine Leser mit auf eine Entdeckungsreise. In dem Werk finden sich Geschichte und Tradition ebenso wie neue Entwicklungen und Trends, vor allem aber sollen die Menschen vor den Vorhang geholt werden, die sich jeden Tag um das Wiener Kaffeehaus in seiner Vielfalt bemühen. Erschienen im Echomedia Buchverlag, erhältlich um 29,90 Euro.

© echomedia

Gelungenes Festmahl

Die Weihnachtszeit ist auch die Zeit des Genusses! Wer für den Heiligen Abend noch Leckereien für das Festmahl braucht, ist bei Nemetz im 2., 17., 21. und 22. Bezirk sowie in Vösendorf bestens bedient. Aufbauend auf mehr als 140 Jahren Erfahrung erzeugt der Fleischer verschiedenste Fleisch- und Wurstwaren und erstklassige Spezialitäten. Geschmack und Qualität stehen dabei stets im Vordergrund. Jetzt Weihnachtsbraten im Nemetz-Markt zum Top-Preis besorgen!

Infos: www.nemetz-fleisch.at oder 02743 255 25

Wir verlosen zwei Schmankerl-Körbe!

Hader spielt Hader

Entweder ist er zu faul, ein neues Programm zu schreiben. Oder es fällt ihm sowieso nichts mehr Neues ein. Oder er braucht grad viel Geld. Oder er hat schon alles gesagt, was zu sagen ist. Suchen Sie sich halt irgendeinen Grund aus, warum Josef Hader alle seine Programme aus der Tiefkühltruhe nimmt und ein Restlessen kocht. „Hader spielt Hader“ ist am 10. Jänner im Globe Wien (Marx Halle, 3., Karl-Farkas-Gasse 19) zu sehen.

Wir verlosen 5 x 2 Tickets!

Infos: www.hader.at

Rumänisches Roulette mit Mercedes Echerer

Mercedes Echerer, Schauspielerin, Interpretin, Moderatorin und früheres Mitglied des Europäischen Parlaments, folgt den Spuren der eigenen Kindheit und lässt in einem Reigen aus Liedern, Szenen und Geschichten die unterschiedlichen Kulturen und Identitäten ihrer europäischen Heimat aufleben. „Rumänisches Roulette“ ist im Dezember im Theater Akzent (4., Argentinierstraße 37) zu sehen. Es handelt sich um eine spannende Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Europas, in welchem Geschichte und Geschichten sich ineinander verweben und wo die Lieder und Erzählungen, die Empfindungen und Erinnerungen keine Grenzen kennen.

Neu arrangierte Kompositionen von Ludwig van Beethoven, Aaron Lebedoff, Adrian Gaspar und André Heller verbinden sich mit Klängen der Roma, mit jiddischen, rumänischen, ungarischen und Wiener Traditionals zu einem bunten und eklektizistischen Text- und Klanggemälde, das so unterhaltsam wie vielfältig ist. Die Musiker Aliosha Biz (Geige), Imre Lichtenberger-Bozoki (Trompete, Posaune), Adrian Gaspar (Flügel, Akkordeon) und Nenad Vasilic (Kontrabass) begleiten Mercedes Echerer auf dieser Reise.

Wir verlosen je 25 x 2 Tickets für den 18. und 22. Dezember!

Infos & Tickets: www.akzent.at oder 01/501 65 13306

„Promille-Doktor“ macht Advent-Tour

Robert Sommer ist mit seinem satirischen Erfolgsbuch „Promille-Doktor“ auf großer Advent-Tour und macht dabei dreimal in Wien Station: Am 10. Dezember (18.30 Uhr) im Vini per Tutti (8., Lerchenfelder Straße 44) – also quasi ein Heimspiel für den „Promille-Doktor“. In dem Feinschmecker-Lokal mit tollen Weinen und griechischen Schmankerln liest und erzählt der Autor nicht nur Geschichten aus seinem aktuellen Werk, er lüftet auch das Geheimnis rund um sein nächstes Buch.

Satire trifft auf Krimi

Den nächsten Halt macht Sommer am 13. Dezember (19 Uhr) in der Bonbonniere Pianobar (1., Spiegelgasse 15). In dieser traditionellen Heimstätte der Nachtschwärmer sorgt Robert Sommer gemeinsam mit Maria Jelenko für Spannung und Humor. Die Neo-Schriftstellerin liest aus ihrem Kriminalroman „Volkszählung“, der ebenfalls im echomedia-Verlag erschienen ist. Zu guter Letzt steht am 17. Dezember um 19 Uhr das Restaurant Muscheln und mehr (8., Kochgasse 18) auf dem Programm – Satire für Feinschmecker eine Woche vor dem Heiligen Abend!

Thailand in Benefiz-Fotoschau erleben

Thailand: Mit der beliebten Urlaubsdestination verbinden wir in erster Linie Sonne, Strand und Meer. Doch in Thailand leben über 1,5 Millionen Flüchtlinge aus Myanmar. Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge hat keinen legalen Status, ihre Kinder können nicht zur Schule gehen. Viele werden früher oder später Opfer von Zwangsarbeit oder Menschenhandel. CARE bietet daher für diese Flüchtlingskinder Schulunterricht an, um einen Ausweg aus Ausgrenzung und Leid zu ermöglichen.

Unbekannte Welt

Die Bilder des Fotografen Alexander von Wiedenbeck geben nicht nur einen starken visuellen Einblick in die Arbeit von CARE Thailand, sondern nehmen seine Betrachter auch auf eine Reise in ein unbekannteres Thailand mit. Das Weltmuseum Wien und die Hilfsorganisation CARE Österreich laden diesen Mittwoch, den 5. Dezember um 19 Uhr zur Vernissage der Benefiz-Fotoschau „Experience Thailand“. Der Eintritt ist frei – eine Spende ist willkommen.

Faire Chancen

Die Bilder reflektieren die Arbeit von CARE Thailand, die vor allem die Stärkung von Frauen und Mädchen, Zugang zu Bildung und Gesundheits- sowie landwirtschaftliche Projekte umfasst. Die Fotoausstellung ist bis 27. Februar 2019 im Weltmuseum (Heldenplatz) freizugänglich zu sehen.

Mehr Infos: www.weltmuseumwien.at

© Alexander von Wiedenbeckt

Poesie, Charme & Humor

„A Wengerl Poesie, a Äuzerl Grant, vü Charme, Lebenslust und der Hamur des Schlawieners“ – diese Urwiener Eigenschaften vereint die Band Aschanti Wiena Cappalla, die am 11. Dezember um 19.30 Uhr im Theater am Spittelberg Weihnachtsstimmung verbreiten wird.

Das A-cappella-Quartett hat sich Ende 2017 erfunden und in Zusammenarbeit mit in Wien lebenden internationalen Komponisten malen die Vier ihr eigenes Bild von der Heimatstadt. Mit Feingefühl entstauben sie die Wiener Klänge und servieren zugleich weitaus mehr als nur traditionelle Wienerlieder.

Wir verlosen 5 x 2 Tickets!

Ein „medizynischer“ Rückblick

Im Nachhinein ist jeder ein guter Prophet. In diesem Sinn lässt sich auch herrlich über die Kuriositäten des vergangenen Jahres, rund um die Gesundheit, lästern. Immerhin war es ein medizinisch bewegtes Jahr, in dem ein energetischer Schutzring um ein Krankenhaus ebenso für Furore sorgte, wie das politische Vorhaben, Unfälle in Österreich abzuschaffen. Dafür wurde das Rauchen in geschlossenen Räumen wieder angeschafft, das Frühstücksei als Gottseibeiuns der Ernährung rehabilitiert und stattdessen das Kokosöl an den Pranger gestellt.

Gäste des Medizinkabaretts können sich am Abend des 19. Dezembers im Konzerthaus (3., Lothringerstraße 20) auf den neuesten Stand bringen lassen, wenn es um aktuelle medizinische Ereignisse und eine Gesundheitsministerin geht.

Satirisches Duo

Peter & Tekal ziehen Bilanz, welche Nebenwirkungen uns 2018 beschäftigt haben und was wir ins nächste Jahr mitnehmen dürfen. Ein satirischer Rückblick unterlegt mit szenischen Begegnungen der letzten beiden Jahrzehnte zwischen dem waschechten Doktor Ronny Tekal und seinen Patienten, dargestellt von Norbert Peter. Zusammen sind sie das Medizinkabarett-Duo, das seit über 20 Jahren die Menschen mit Programmen wie „Nachtdienst“, „Patientenflüsterer“, „Echt krank“ und „Gesund gelacht“ unterhält.

Mehr Infos: www.medizinkabarett.at

Orientierungslosigkeit und schlechte Manieren

Angefangen hat alles mit einem tragbaren VHS-Rekorder. Die fünf Burschen der Band Flut haben in ihrer Jugend und Freizeit zuhause in Oberösterreich analoge Filme gedreht und sich dabei in die bunte, aber auch dreckige Ästhetik der 1980er Jahre verliebt. Das spiegelt sich auch in ihrer Musik wider, ist jedoch kein nostalgischer Blick, weil sie ganz einfach zu jung sind, um selbst dabei gewesen zu sein. Mittlerweile wohnen die leidenschaftlichen Künstler in Wien. Ihre Musik pendelt zwischen unterkühltem Synthesizer-Minimalismus und bombastischem Stadionrock.

„Global“ heißt das Debütalbum von Flut und es behandelt, was alle jungen Menschen auf der Welt verbindet: Orientierungslosigkeit, Suche, Begierde. Die aktuelle Single „Schlechte Manieren“ wirft die Frage nach deren Definition auf und legt uns nahe, diese zu überdenken. Zu hören sind die Songs am 28. November, wenn Flut im WUK (9., Währinger Straße 59) live auf der Bühne steht.

Wir verlosen 1 x 2 Tickets!

Robert Sommer und Musik

Ex-Topjournalist und Buchautor Robert Sommer tritt am Samstag, den 24. November um 18.30 Uhr im berühmten Restaurant Führich (1.,Führichgasse 6) auf, in dem schon zahlreiche Schriftsteller und Musiker für legendäre Abende gesorgt haben. Er liest dabei aus einigen Kapiteln seines satirischen Erfolgsbuchs „Promille-Doktor“ und kommentiert wie immer auch das aktuelle Tagesgeschehen auf humorvoll-bissige Weise.

Musikalisch untermalt wird die Lesung vom steirischen Sänger und Gitarristen Werner Halwachs, der unter anderem mit Austropop-Schmankerl für Stimmung sorgt. Danach kann man kulinarische Köstlichkeiten bestellen und gemeinsam mit dem Autor das eine oder andere Gläschen genießen – selbstverständlich sind auch Robert Sommers Bücher (mit Widmung!) zu erwerben.

Kabarettpreis heuer erstmals im Globe

Neue Location für den Österreichischen Kabarettpreis! Die Gala findet am 26. November erstmals im Globe im 3. Bezirk statt. Der Hauptpreis geht an Gunkl, den Förderpreis gewinnt Christoph Fritz („Das jüngste Gesicht“), den Sonderpreis erhält die EAV und den Publikumspreis bekommen die Science Busters. Als Laudatoren haben Pizzera & Jaus, Elisabeth Oberzaucher und Hosea Rat­schiller zugesagt. Promis werden nicht nur auf der Bühne, sondern auch im ­Publikum zu finden sein.

Wir verlosen 5 x 2 Tickets!

Simpl Revue – Lachmuskelkater garantiert

Die Tomaten schmeckten wie Tomaten, die ­Bananen wie ­Bananen und die Mandarinen nicht wie Clementinen. Die Guten waren im Westen, die Bösen im Osten. Im Fernsehen wurde das Programm angesagt und nicht die Produktplatzierung. Der Chatroom war die Wasch­küche und getwittert wurde im Schlafzimmer. Der Postler hörte auf „Briefträger“ und nicht auf „Zalando“. „Mobbing“ war höchstens ein Modewort fürs Aufwischen und „Mail“ ein Dialektwort für ein Grundnahrungsmittel, zu dem man heute Quinoa sagt. Sogar die Milch war gesund und nicht laktoseintolerant. Monsanto war nicht Bayer, Klagenfurt nicht Cordoba, Wien hingegen schon immer Chicago – die lebenswerteste Stadt der Welt. Das schreit natürlich nach „Veränderung“.

Alles war gut – doch jetzt muss alles besser werden! „Schwarz-braun ist die ­Haselnuss, schwarz-braun bin auch ich“, singen die ­Polizeipferde aus dem Liederbuch ihrer Stallburschen. Und so gibt es viel zu vergleichen. Genießen Sie einen Abend mit dem fantastischen Simpl-Ensemble und sichern Sie sich Ihre Karten täglich telefonisch von 9 bis 12 und von 14 bis 20 Uhr unter der Telefonnummer 01/512 39 03 oder www.simpl.at (1., Wollzeile 36).

Wir ver­losen 2 x 2 Tickets für den 7. Jänner 2019!

Eine musikalische Weltreise

Bei der Messe „klangBilder“ dreht sich alles rund um Musik und hochwertige HiFi-Geräte. Von 16. bis 18. November stehen die Werke im Arcotel Kaiserwasser (22., Wagramer Straße 8) unter dem Motto: „In jedem Raum eine neue Klangwelt“. Es wartet eine Welt voller Wunder mit Begegnungen von Stars vergangener Zeiten und aktuellen und ewigen Hits, vorgeführt über die wohl besten Geräte, die es derzeit zu hören gibt. Man darf sich auf Musik mit vielen Facetten freuen – emotional, mitreißend und belebend.

Wir verlosen 5 x 2 Tickets!

Tickets gültig für Eröffnung (Freitag, 11 Uhr) und Messe


Öffnungszeiten:

  • Freitag: 13-20 Uhr
  • Samstag: 10-19 Uhr
  • Sonntag: 10-18 Uhr

80er-Jahre-Feeling auf der Musical-Bühne

Die Bühnenadaption des Kultfilms „Flashdance“ sorgt von 13. bis 25. November für modernes 80er-Jahre-Feeling im Museumsquartier (Halle E).

„Flashdance“ hat das Genre des Tanzfilms seit seiner Kinopremiere im Jahr 1983 nachhaltig geprägt. Eingängige Disco-Klassiker wie „Flashdance – What a Feeling“, „Gloria“ und „Maniac“ stehen in Verbindung mit aufregenden Tanzszenen und der Geschichte eines Traums.

Die Musical-Version des Films von Adrian Lyne wird mit Songs von Giorgio Moroder und Keith Forsey begleitet, die für den Titelsong sowohl einen Oscar sowie einen Grammy erhielten.

Tickets: www.wien-ticket.at

Wir verlosen 4 x 2 Karten für die Vorpremiere (13.11.) und 2 x 2 Karten für die Premiere (14.11.)!