Schlechtwettermuseum feierlich eröffnet!

Tolle Museen für Kunst und Kultur gibt’s schon genug – daher präsentiert die Wiener Künstlergruppe Wiendrama auf dem Josef-Hyrtl-Platz in Mödling ein Museum für schlechtes Wetter – zu sehen noch bis Ende Juli. Eröffnet wurde das originelle Kunstwerk im Rahmen des heurigen Viertelfestivals NÖ am Freitag, 17. Mai vom Mödlinger Gemeinderat Karl Klugmayer in Vertretung von Bürgermeister Stefan Hintner. Zuvor hielt auch Kulturstadtrat Stephan Schimanowa im Beisein von Viertelmanagerin Bettina Windbüchler eine Rede. Bei strahlendem Sonnenschein ließen sich 70 kunstinteressierte Besucher die Eröffnung mit Live-Musik und Catering nicht entgehen.

In der zum Museum umgebauten Telefonzelle wird statt Kunstwerken schlechtes Wetter (in Form von künstlich erzeugtem Regen) ausgestellt. Es geht dabei um die Schnittstellen von Kunst und Meteorologie, Wetter und Wetterschutz sowie um die Diskrepanz von freier Natur und eingesperrter, gezähmter Natur. Zudem wird das schlechte Wetter mit dem Schlecthwettermuseum  als oftmalige Voraussetzung eines Museumsbesuchs gewürdigt – in Hotels und Pensionen legen diverse Schlechtwetterprogramme mit unzähligen Museen-Empfehlungen Zeugnis ab.

Das Motto des diesjährigen Viertelfestivals NÖ lautet „Schnittstelle“. Bei dem Festival verwandeln 60 Projekte mit 240 Einzelveranstaltungen und 520 Mitwirkenden das Industrieviertel in eine große Bühne. Aspekte der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Industrieviertels und das Spannungsfeld Kunst/Technik/Natur bilden dabei noch bis
11. August die Schwerpunkte. Weitere Infos: www.wiendrama.wordpress.com

 

 

 

Open Mic Night am 9. März im Café Orient (7. Bezirk)

Musiker, Dichter, Kabarettisten, Performer, Poeten, Künstler und Visionäre – jeder Bühnen-Kreative ist bei der nächsten Open Mic Night am Samstag, 9. März, im lässigen Café Orient (7., Neubaugasse 59) willkommen. Veranstalter Jason de Cordoba ist voller Begeisterung: „Bringt eure Freunde mit und habt eine gute Zeit in der schönen Atmosphäre unseres Lokals. Kommt früh genug, ab 19 Uhr, damit ihr auch sicher auf die Teilnehmerliste kommt!“

Österreich liest wieder vor

Der Österreichische Vorlesetag geht 2019 in die zweite Runde: Am 28. März machen die Österreicher das Land zum Buch!

Hunderte Privatpersonen, namhafte Künstler, zahlreiche Unternehmen und Institutionen machen den Österreichischen Vorlesetag am 28. März 2019 wieder zu einem österreichweiten Lesespektakel. Unter dem Motto „Wir lesen alle vor“ werden besondere Texte und verschiedenste Bücher vorgelesen und das in allen neun Bundesländern Österreichs – auf Bühnen, in Schulen und Kindergärten, in Shoppingzentren, in Buchhandlungen, in den eigenen vier Wänden und an vielen anderen Orten. Das neue, exklusiv zusammengestellte Vorlesebuch bietet spannende Geschichten bekannter Autoren.

Zeichen setzen

Knapp eine Million Österreicher im Alter zwischen 16 und 65 Jahren können nur schlecht oder gar nicht lesen (Quelle: Statistik Austria). 23 Prozent aller Jugendlichen in Österreich im Alter von 15 Jahren weisen eine Leseschwäche auf. Diese sowie andere Zahlen und Fakten veranlassen die Organisatoren des Österreichischen Vorlesetags rund um Initiator Werner Brunner 2019 Österreich zum zweiten Mal zu einem Lese-Land zu machen: „Der erste Österreichische Vorlesetag 2018 war mit über 1.100 Mitwirkenden bereits ein überwältigender Erfolg und auch im zweiten Jahr werden wir ein deutliches Zeichen für das Lesen und für mehr Bildung in Österreich setzen. Jede und jeder Interessierte kann sich – schnell und einfach – auf der offiziellen Website zum Lesen anmelden“, betont Initiator Werner Brunner.


Alle Infos & Anmeldung unter: www.vorlesetag.eu

Luise Kinseher über die globale Bedeutung Bayerns

Das neue Kabarettprogramm von Luise Kinseher beschäftigt sich mit einer Frage von globalem Ausmaß: Welche Bedeutung hat Bayern vom Weltraum aus betrachtet? Und welche Bedeutung hat das für die Welt? Bayern passt gerade mal auf einen moosgrünen Bierdeckel, der bei Google Earth schon mit drei Klicks im tiefen Einheitsblau des Planeten verschwindet.

Luise Kinseher, bekannt als Mama Bavaria vom Nockherberg, hat sich für ihr aktuelles Solo in ein weit entferntes extraterrestrisches Observatorium inmitten ihres großen Herzens zurückgezogen und die Thematik global betrachtet: Wie wirkt sich das bayerische Mantra „Mia san Mia“ eigentlich auf eine Schafherde in Neuseeland aus? Das Programm feiert am 8.2. um 20 Uhr seine Wien-Premiere im Stadtsaal (6., Mariahilfer Straße 81).

Wir verlosen 2 x 2 Tickets für den 8. Februar!

90 und kein bisschen leise

Als Künstler prägte Arik Brauer mehrere Stilrichtungen des 20. Jahrhunderts, von Austropop bis Phantastischen Realismus. Mit 89 gab er ein Tondokument neu heraus. Auf klassischem Vinyl.

Jedes Mal, wenn Arik Brauer eine seiner einzigartigen musikalischen Produktionen vorbereitet, dann ist das an und für sich schon ein Garant für eine gelungene sowie durchdachte Konzeption. Wenn es dann gar sein letztes Werk werden könnte, wird die Sache in ­vielerlei Hinsicht noch um ­einiges spannender. Er hat uns in sein privates Museum in Währing eingeladen und uns einen intimen Einblick in seine Welt gewährt. Vom Vinyl kommt Österreichs großer Maler und Musiker schnell auf die „Schrecken der Perfektion“ und erklärt, warum er der EU alles Gute wünscht.

Malerei jeden Tag

Das Malen auf der Staffelei wird Arik Brauer niemals loslassen, und Brauer will auch keinen der anderen Stile in der Malerei neu erfinden oder radikal umkrempeln. Das zu machen, was er kann und immer wollte, ist für Brauer das größte Geschenk: „Ich stehe in der Früh auf und male. Jeden Tag. Ich kann sagen, ich lebe malend.“

Zeitzeuge

Als echter Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts, das er oftmals auch als Motiv für seine, dem „Phantastischen Realismus“ zugeschriebenen Werke ­verwendet, wohnt ihm eine absolut positive Euphorie des europäischen Staatenbundes inne, welche jedoch von einem Hauch der ehrlichen Ratlosigkeit ob der Entwicklung der gesamten Menschheit ­umspannt wird.

„Wenn wir von der Politik sprechen, dann sehe ich aus meinem Leben heraus die EU als einen Jahrtausend-Fortschritt an. Ein freiwilliger ­Zusammenschluss zwischen Staaten, der nicht einem Krieg diente, das gab es noch nie! Ich bin auch zuversichtlich, dass die Menschen diese lange Friedenszeit wieder erkennen werden und sich auch Europa wieder konsolidieren wird. Wie man hingegen mit der Umweltzerstörung umgehen will, dazu reicht meine Vorstellungskraft nicht aus. Alle Probleme gehen doch irgendwie von dieser Explosion der Bevölkerung aus. Seit ich lebe, in diesen lächerlichen Jahrzehnten, hat sich die Menschheit verdreifacht. Und jetzt soll sie sich wieder verdreifachen? Das kann leider nicht gut gehen“, so Arik Brauer.

Einen spannenden TV-Beitrag zu Arik Brauer gibt es auf W24 zu sehen. 

Wir verlosen zehn exklusive Exemplare von „Von Haus zu Haus“!
(10 x 2 Vinyl-Platten Sonderedition)

© Arik Brauer



Benedikt Hesoun zu Besuch bei Arik Brauer in dessen Privatmuseum in Wien Währing.

Arik Brauer bereitet eine neue Schallplatte vor, vom Vinyl kommt der 90-Jährige schnell auf die Schrecken der Perfektion. Im  Interview erklärt Österreichs großer Maler und Musiker aber auch, warum er der EU alles Gute wünscht.

© Stefan Joham


Im Frühjahr 2018 wurde die Vinyl-Edition der Musikproduktion „Von Haus zu Haus“ veröffentlicht.

Es wird  nur noch dieses eine Werk veröffentlicht. Die Musik selbst interessiert mich aber in immer höherem Maße, ich höre viel Klassik und guten Jazz , Stücke aus meiner Jugend (Arik Brauer ist Jahrgang 1929, Anm. d. Red.) z.B. Mahalia Jackson!

Das einzige, wozu ich mein ganzes Leben lang keine Verbindung aufbauen konnte, ist Musik aus elektronischen Geräten. Perfektion ist ja etwas Unmenschliches. Auch die Natur ist nicht perfekt, sie braucht dieses leichte Variieren, um Neues hervorzubringen. Das sieht man ja auch in der Architektur früherer Zeiten; ein völlig gerader Turm im mathematischen Sinne war lange gar nicht möglich. Und er hat auch etwas Langweiliges.

Die Übergabe kreativer Techniken an den Computer führt zwangsläufig dazu, dass sich der Mensch nicht mehr darinnen wiederfindet. Es geht ja um eine Kombination. Das, was uns am menschlichsten macht, sollten wir anstreben und das ist nun einmal die Kunst. In jedem Gegenstand vom einfachen Esslöffel bis zum Wolkenkratzer müsste immer noch etwas Menschliches enthalten sein. Die Automaten helfen ja nicht nur, sie führen und auch ständig unser Unvermögen vor. Je perfekter das ist, desto ohnmächtiger sind wir.

Hat damit auch die aktuelle Begeisterung für Vinyl, immerhin kommerziell eines der wenigen Wachstumsfelder der Musikbranche, zu tun?

Zunächst denkt man, dass ist nur so eine Modeerscheinung. Aber auch bei diesen Moden steckt oft ein echtes Bedürfnis dahinter. Vielleicht geht es da ebenfalls einfach um die eigene Tätigkeit, darum aktiv zu werden. „Ich leg mir Musik auf“, klingt nicht nur anders als „ich schalte ein“, es hat auch eine andere Qualität, als einen Knopf zu drücken. Ich glaube aber nicht, dass man die Geschichte oder auch die Kunstgeschichte zurückkurbeln kann. Es hat sich aber mittlerweile doch einiges als falsch herausgestellt. Die Euphorie für den Fortschritt wie wir sie in den 1950er und 1960er Jahren noch hatten, wurde deutlich eingebremst.

Und die Kunst wäre das Heilmittel gegen diese Angst in den Städten?

Die Kunst wurde ja systematisch abmontiert im letzten Jahrhundert. Seit der Erfindung der Fotografie ergab sich eine neue Fragestellung an die Malerei und die wurde unterschiedlich beantwortet von der bildenden Kunst. Was die Malerei betrifft, ist sie für viele Fachleute eine Kunst der Vergangenheit und von gestern. Ich halte das für vollkommen falsch. Für mich stellt sie eine Entfaltung des Menschen dar, die sich mit dem Erlernen einer Sprache vergleichen lässt: Es geht um die Ausdrucksmöglichkeiten und das Erfinden von Neuem. Einen Baum mit allen Blättern, die er hat, zu malen, kann der Mensch nicht, das schafft nur der Fotoapparat. Aber das soll der Mensch auch gar nicht können, er braucht nur im Stande sein, den Ausdruck des Baums, die Stimmung, zu erfassen.

Dazu kommt, dass auch die physische Bearbeitung von Material einen Urtrieb darstellt, der zurückgeht bis zum steinzeitlichen „Nestbau“. Die Arbeit mit den modernen Materialien – auch wenn es da kreative Leistungen gibt – beantworten dieses Bedürfnis nicht. Wenn sie nur einen Knopf drücken und etwas ist nicht mehr grün, sondern in Sekunden rot, dann geht das nicht nur zu schnell. Es fehlt auch was. 

Im Frühjahr 2018  kam als Tondokument  Ihr „Von Haus zu Haus“ als Vinyl-Edition heraus. Wie steht es mit der Malerei?

Ich stehe in der Früh auf und male. Jeden Tag. Ich kann sagen, ich lebe malend.

Hat sich dabei etwas geändert an Technik oder Farben?

In meinen Augen schon, wobei ich nicht weiß, ob das auch Betrachtern auffallen würde. Ich gehöre aber zu den Malern, die ihr Leben lang das Gleiche gemacht haben. Im Gegensatz zu denen, deren berühmtestes Beispiel wohl Picasso darstellt, die sich immer neu erfinden. Das allein kann aber auch kein Qualitätsmerkmal sein. Auch Breughel hat stets das Selbe gemacht, Mozart auch.

Was fasziniert einen nach Jahrzehnten an der Staffelei noch?

Man vertieft die Sache, die man hat und an die man glaubt. Wenn man das kann. Deshalb hält man daran fest.

Freut Sie als Dialekt-Pionier („Sie hab‘n a Haus baut“) die Rückkehr wienerischer Texte in die Popmusik?

Die letzten Jahrzehnte wurde viel auf Englisch gesungen, weil die jungen Leute das auch weitaus besser können als in meiner Generation. Mir waren die Texte ja oft peinlich, weil man gemerkt hat, das ist jetzt kein „native English“. Vor allem aber soll man die Sprache ja nicht nur als Verständigungsmittel betrachten, sondern auch in ihr denken und träumen. Es wäre also eine Sünde, ein musikalisch vorgetragenes Gedicht, was für mich ein Lied immer war, in einer Fremdsprache zu machen. Dazu kommt, dass der Dialekt eine starke Potenz hat. Nicht nur das Wienerische, sondern jeder Dialekt.

Aber zu viel Zucker im Tee ist auch ungesund… Als ich die Chansons in Paris geschrieben habe, das war noch in den 1960er Jahren, bin ich draufgekommen, dass der Wiener Dialekt mit der deutschen Sprache das Gleiche macht wie die französische Sprache zuvor mit dem Latein: Sie lässt Buchstaben weg um des besseren Sprachflusses wegen. „I hob an Huat“ klingt viel besser als „Ich/habe/einen/Hut“.

Bei all der Nostalgie heute: Wäre da eine Zusammenarbeit mit einer der aktuellen Bands nicht reizvoll?

Mich haben schon ein paar Gruppen angesprochen, die Chansons von mir vortragen, und das mal besser, mal weniger gut tun. Aber ich finde immer, dass die Jungen lieber was Eigenes erfinden sollen, als bei etwas zu „hitchhiken“, was ein anderer gemacht hat. Das gilt vor allem bei den Texten. Wobei leider manche von mir immer noch Aktualität besitzen

Wenn Sie sich doch noch hinsetzen würden, um ein Lied zu schreiben, was wäre so ein Thema?

Vermutlich die Thematik, die momentan ganz Europa in seinen Grundfesten erschüttert, und an der man gar nicht vorbeischreiben kann.

Wie zuversichtlich blicken Sie in die Zukunft bei solchen Herausforderungen?

Wenn wir von der Politik sprechen, dann sehe ich aus meinem Leben heraus die EU als einen Jahrtausend-Fortschritt an. Ein freiwilliger Zusammenschluss zwischen Staaten, der nicht einem Krieg diente, das gab es noch nie. Ich bin auch zuversichtlich, dass die Menschen diese lange Friedenszeit wieder erkennen werden und sich auch Europa wieder konsolidieren wird. Wie man hingegen mit der Umwelt-Zerstörung umgehen will, dazu reicht meine Vorstellungskraft nicht aus. Alle Probleme gehen doch irgendwie von dieser Explosion der Bevölkerung aus. Seit ich lebe, in diesen lächerlichen Jahrzehnten, hat sich die Menschheit verdreifacht. Und jetzt soll sie sich wieder verdreifachen? Das kann nicht gut gehen!

Dieter Chmelars kabarettreifes Solo

Es ist der letzte Arbeitstag im Leben des Society-Journalisten C. Er hat in diesem Job alles erlebt, was es zu überleben gibt. Er war zwar selten ganz oben, dafür öfter ganz unten, aber nie lange unauffällig. Was er noch immer hat: Den richtigen Riecher, was eine Geschichte ist. Er weiß, wie Recherche geht, und er weiß, was seine Leserschaft von ihm erwartet. Das Problem ist nur: Seine Leserschaft weiß das kaum noch und seine Chefs schon lang nicht mehr zu schätzen. Die Zeiten ändern sich – und das bedingt, dass seine Zeit gekommen ist. So einen wie ihn braucht man heutzutage nicht mehr. Für ihn heißt es heute Redaktionsschluss. Aus. Vorbei. Nur noch rasch eine junge Kollegin als Nachfolgerin anlernen. Aber eine letzte große Geschichte hat er noch – und die will erzählt werden! Dieter Chmelar ist am 22. Jänner um 20 Uhr in der Kulisse (17., Rosensteingasse 39) mit seinem Programm „Wissen Sie nicht, wer ich war?“ zu sehen.

Tickets: www.kulisse.at

Authentische Frauen-Comedy

Newcomer-Comedy-Queen Su Mathurin wurde 2018 von der Kronen Zeitung zur Durchstarterin des Jahresgekürt. Und 2019 wird die Ulknudel sicher nicht leiser. Mit ihrem Programm „SUperstar“ spricht sie vor allem viele Frauenthemen an. Vom Hängebusen, bis Winkearm, schlechte Ex-Lover – alles ist dabei. SU fühlt sich als SUperstar und möchte dies in ihrer Show der ganzen Welt beweisen. Mit jeder Menge Witz erzählt die Wienerin von Flaschen im Bett, esoterischen Filzpredigern und Wunderheilern, einem „Society Dog“ namens Seppi mit Burnout sowie Teilzeitakrobaten und ihrem Weg nach oben.

Tickets gibt’s jetzt zum Kennenlernpreis mit einer 1+1 gratis Aktion auf oeticket.com

Wir Staatskünstler

Jahresbilanz 2018

In ihrem traditionellen, aber diesmal exklusiv auf der Bühne gezeigten Jahresrückblick, widmen sich Thomas Maurer, Robert Palfrader und Florian Scheuba unter anderem den politischen, juristischen und charakterlichen Problemen des Innenministers, kontern „Krone“- und „oe24-TV“ mit einem neuen „Staatskünstler-TV“, entlarven die wahren Skripal-Attentäter und fragen die Oppostionsparteien „Wos is mit Eich?“ Zu sehen am 24.2. im Globe Wien (3., Karl-Farkas-Gasse 19).

Wir verlosen 10 x 2 Tickets für den 24. Februar!

Tickets: www.globe.wien

Performance erzählt Möglichkeiten der Wirklichkeit

Die Architektur des Texts „Petrolio“ von Pier Paolo Pasolini öffnet tausende von Türen und Fenster zu Politik, Ethik, Leben und Tod. Monica Giovinazzi und Arianna Mondin erwecken ein Projekt zum Leben, bei dem Schauspielinteressierte diese Themen in einem Workshop erarbeiten können. „Petrolio“ ist ein Werk, das nicht beginnt und nicht endet und sich wie Öl in mehrere Richtungen ausdehnt und sich wie dieses ständig und schichtförmig ändert. Die Performance soll viele Versionen der Realität erzählen und individuell das gemeinsame und tägliche Leben aller Menschen erforschen.


Der Workshop findet an den folgenden Terminen im Atelier Alberi (7., Kirchengasse 33) statt: (Es ist notwendig mindestens an der Hälfte der Termine teilzunehmen)

  • Samstag, 26.1., 16 – 18.30 Uhr
  • Sonntag, 27.1., 10 – 13 Uhr
  • Mittwoch: 30.1., 19 – 21.30 uhr
  • Samstag: 16.2., 16 – 18.30 Uhr
  • Sonntag: 17.2., 10 – 13 Uhr
  • Mittwoch: 20.2., 19 – 21.30 Uhr
  • Mittwoch: 27.2., 19 – 21.30 Uhr
  • Mittwoch: 13.3., 19 – 21.30 Uhr
  • Samstag: 16.3., 16 – 18.30 Uhr
  • Sonntag: 17.3., 17 – 22 Uhr

Kosten für 25-Stunden-Worshop und Schlussperformance:

  • 200 Euro
  • 150 Euro für StudentInnen

Anmeldunginfo@rotehaare.at

So schön ist der Gemeindebau

Ein neues Jahr, ein neues Motto für den neunten „So schön ist Wien“-Fotowettbewerb! Ab sofort können Hobbyfotografen auf Motivsuche gehen und ihre Fotos bis Anfang Februar direkt auf der Webseite hochladen.

Das Motto des heurigen Fotowettbewerbs lautet: „So schön ist Wien – so schön ist der Gemeindebau“. Es geht darum die 100-jährige Tradition des Wiener Gemeindebaus und seine Bedeutung für die Menschen in dieser Stadt in Erinnerung zu rufen und zu thematisieren. Informationen dazu sind hier zu finden.

Einblicke in die Wiener Künstlerwelt

Von 2014 bis Ende 2017 hat der Künstler Salvatore Viviano (am Bild links mit Michael Edinger vom Magazin am Getreidemarkt 11, dem ehemaligen Standort) ein radikales Konzept umgesetzt. Direkt ums Eck vom Galerienviertel hat der Sizilianer, den es über Paris vor zehn Jahren nach Wien verschlagen hat, die One Work Gallery (OWG) geschaffen. Auf zehn Quadratmetern wurde jeweils nur ein Werk ausgestellt. Junge Künstler aus Wien waren ebenso zu sehen wie Bilder internationaler Superstars. Das „Büro“ hinter der Galerie bestand aus einem Doppelbett. Über die Zeit hat Viviano Tagebuch geführt, die amüsanten Erinnerungen sind  jetzt als OWG Diary (Harpune Verlag) erschienen.

Wir verlosen drei Exemplare des Buches!

© Harpune Verlag


Nachbar der Woche

Name | Salvatore Viviano

Beruf | Künstler

Alter | 38, mehr oder weniger

Was ich an meinem Bezirk mag | Die Galerie war direkt an der Grenze von 1. und 6. Bezirk. Ich liebe es mich im Labyrinth der Gassen im 1. Bezirk zu verlaufen. Am 6. Bezirk schätze ich die Kunstszene, die Kaffeehäuser und die wunderbar interessanten „hässlichen“ Geschäfte.

Was ich an meinem Bezirk nicht mag | Die manchmal zu konservative Stimmung im 1. Bezirk. Manche Menschen das Geld und eine konservative Einstellung Eleganz bedeuten. Das ist falsch. Eleganz bedeutet Dekadenz und eine offene Einstellung gepaart mit dem richtigen Verhalten am richtigen Ort. Am 6. Bezirk: Zu viel „Hippie Style“.

Was mir wichtig ist | Respekt, Stil, kulturelle Vielfalt und Ehrlichkeit. Dann gutes Essen und Trinken.

Worauf ich stolz bin | Auf mich selbst.

Lebensmotto | „Seitdem ich ein kleines Mädchen bin hatte ich immer das gleiche Ziel: Die Welt zu beherrschen“  – Madonna

Die Wiener Kaffeehauskultur im Wandel der Zeit

Wien wäre ohne Kaffeehäuser unvorstellbar! 335 Jahre gibt es die Wiener Kaffeehauskultur, aber sie ist jung wie eh und je. Das neue Buch „Die Wiener Kaffeehauskultur im Wandel der Zeit“ ist eine Liebeserklärung ans Kaffeehaus und nimmt seine Leser mit auf eine Entdeckungsreise. In dem Werk finden sich Geschichte und Tradition ebenso wie neue Entwicklungen und Trends, vor allem aber sollen die Menschen vor den Vorhang geholt werden, die sich jeden Tag um das Wiener Kaffeehaus in seiner Vielfalt bemühen. Erschienen im Echomedia Buchverlag, erhältlich um 29,90 Euro.

© echomedia

Gelungenes Festmahl

Die Weihnachtszeit ist auch die Zeit des Genusses! Wer für den Heiligen Abend noch Leckereien für das Festmahl braucht, ist bei Nemetz im 2., 17., 21. und 22. Bezirk sowie in Vösendorf bestens bedient. Aufbauend auf mehr als 140 Jahren Erfahrung erzeugt der Fleischer verschiedenste Fleisch- und Wurstwaren und erstklassige Spezialitäten. Geschmack und Qualität stehen dabei stets im Vordergrund. Jetzt Weihnachtsbraten im Nemetz-Markt zum Top-Preis besorgen!

Infos: www.nemetz-fleisch.at oder 02743 255 25

Wir verlosen zwei Schmankerl-Körbe!

Hader spielt Hader

Entweder ist er zu faul, ein neues Programm zu schreiben. Oder es fällt ihm sowieso nichts mehr Neues ein. Oder er braucht grad viel Geld. Oder er hat schon alles gesagt, was zu sagen ist. Suchen Sie sich halt irgendeinen Grund aus, warum Josef Hader alle seine Programme aus der Tiefkühltruhe nimmt und ein Restlessen kocht. „Hader spielt Hader“ ist am 10. Jänner im Globe Wien (Marx Halle, 3., Karl-Farkas-Gasse 19) zu sehen.

Wir verlosen 5 x 2 Tickets!

Infos: www.hader.at

„Promille-Doktor“ macht Advent-Tour

Robert Sommer ist mit seinem satirischen Erfolgsbuch „Promille-Doktor“ auf großer Advent-Tour und macht dabei dreimal in Wien Station: Am 10. Dezember (18.30 Uhr) im Vini per Tutti (8., Lerchenfelder Straße 44) – also quasi ein Heimspiel für den „Promille-Doktor“. In dem Feinschmecker-Lokal mit tollen Weinen und griechischen Schmankerln liest und erzählt der Autor nicht nur Geschichten aus seinem aktuellen Werk, er lüftet auch das Geheimnis rund um sein nächstes Buch.

Satire trifft auf Krimi

Den nächsten Halt macht Sommer am 13. Dezember (19 Uhr) in der Bonbonniere Pianobar (1., Spiegelgasse 15). In dieser traditionellen Heimstätte der Nachtschwärmer sorgt Robert Sommer gemeinsam mit Maria Jelenko für Spannung und Humor. Die Neo-Schriftstellerin liest aus ihrem Kriminalroman „Volkszählung“, der ebenfalls im echomedia-Verlag erschienen ist. Zu guter Letzt steht am 17. Dezember um 19 Uhr das Restaurant Muscheln und mehr (8., Kochgasse 18) auf dem Programm – Satire für Feinschmecker eine Woche vor dem Heiligen Abend!