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Mit ORF extra einen „Urlaub in Österreich“ erleben

©Martin Huber / picturedesk.com

Die Corona-Pandemie sorgt auch im Sommer 2022 für ein verändertes Reiseverhalten. Alles, was einen gelungenen Sommerurlaub aber ausmacht, finden Sie auch in Österreich. Wunderschöne Landschaften, zahlreiche Seen, imposante Berge, urige Altstadt-Gassen warten darauf von Ihnen entdeckt zu werden. extra.ORF.at, die Servicesite des ORF, möchte Userinnen und Usern Österreich ein Stück näher bringen. Bei einem Quiz warten spannende Fragen und Fakten rund um Österreich, wo Userinnen und User ihr Wissen zu Österreichs Bergen, Seen & Co testen können. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden Packages für einen Wochenend-Aufenthalt in Österreich verlost. 

Alle Infos auf extra.ORF.at 

Kunstfotografie im Bezirksmuseum Neubau

Das Thema Zeit stellt die Neubauer Fotografin Anna Fuchs in ihrer neuen Ausstellung „Zeichen der Zeit“ (24.9. – 6.10.2021) auf vielfältige Weise dar. „Es geht um das Vergehen von Zeit und das persönliche Innehalten, um wenig Beachtetes sichtbar zu machen“, so Fuchs zum WIENER BEZIRKSBLATT.

In den Fokus der Schau rücken Stadtelemente, Gegenstände und Naturerscheinungen mit Bezug zum Thema Zeit. „Mit den Fotografien soll das Bewusstsein für Details und das genaue Hinschauen geweckt werden. Das Präsente, das Vergangene und das sich Verändernde im urbanen Raum und in der Natur werden künstlerisch festgehalten“, so Fuchs. Momentaufnahmen sollen mittels Fotografie eine zeitlose Bedeutung bekommen.

Vernissage: Freitag, 24.9.2021 (19 Uhr), Eintritt frei!
Ort: Bezirksmuseum Neubau (Stiftgasse 8, im Amerlinghaus)

Promis lesen vor! Sie auch? Vorlesen gegen die Einsamkeit

iStock

Gemeinsam ist man weniger allein. So lautet das Motto in den Pensionisten-Wohnhäusern der Stadt ­passend zum diesjährigen Vor­lesetag. Aufgrund der ­derzeitigen Corona-Maßnahmen ließen sich die Pensionistenklubs für alle Senioren österreichweit ein neues Format einfallen: So werden ab dem 18. März eine Reihe von ­Autoren-Lesungen kostenlos über die Website der Pensionistenklubs zu sehen sein. Jede einzelne Online-Lesung dauert zirka 5 Minuten, eingeladen sind alle Pensionisten Wiens und literaturinteressierten Zuhörer jeden Alters! Zu hören und sehen ab 18. März unter www.pensionistenklubs.at und www.kwp.at.

VORLESEN VERBINDET
Ziel dieser Initiative ist es, das Lesen wieder ins Zentrum des allgemeinen Interesses zu rücken. Gut lesen zu können, ermöglicht den Kindern einen besseren Zugang zur Bildung und damit zu einem besseren Leben. Und Vorlesen ist der erste Schritt dazu. Aber nicht nur Kinder profitieren vom Vorlesen, sondern auch die ­ältere Generation freut sich über Vorlese-Events. Wenn einem selbst das Augenlicht schwindet, regt Vorlesen die Fantasie an …

PROMINENTE VORLESER
Unter den Autorinnen und Autoren, die ehrenamtlich ­zugesagt haben, sind Persönlichkeiten wie:

MICHAEL KÖHLMEIER (Schriftsteller und Träger des ÖSTERREICHISCHEN EHRENZEICHENS für Wissenschaft und Kunst)
SUSANNA HIRSCHLER (Schauspielerin)
MARTINA RUPP (ORF-Moderatorin)
KONSTANZE BREITEBNER (Schauspielerin und Drehbuchautorin)
PETER KOSTELKA (Präsident des Österreichischen Pensionistenverbandes)
CHRISTOPH FÄLBL (Schauspieler)
TOPSY KÜPPERS (Schauspielerin, Chansonnière und Autorin)
REINHARD NOWAK (Schauspieler)
DIETER CHMELAR (Journalist)
JOHANNA SETZER (Moderatorin)
BM MICHAEL LUDWIG (Bürgermeister von Wien)
CHRISTOPH WIEDERKEHR (Vizebürgermeister von Wien und Bildungsstadtrat)
TAREK LEITNER (ORF-ZiB-Moderator, Journalist und Autor)
ALEXANDER WRABETZ (Gen.Dir. ORF)
ANGELIKA HAGER alias POLLY ADLER (Journalistin und Autorin)
THERESA PRAMMER (Autorin, Regisseurin)
USCHI PÖTTLER-FELLNER (Herausgeberin, Journalistin, Autorin)
JOHN STRELECKY (Autor)
und können auf der Website des Österreichischen Vorlesetages www.vorlesetag.eu verfolgt werden. In der Kategorie  „Specials“ werden die Lesungen der Prominenten zu finden sein.

Egal, ob Sie virtuell vor dem Computer einer Gruppe Kindern aus einem Märchenbuch, Senioren aus einem Geschichtsbuch oder Ihrem Partner eine Popliteratur vorlesen möchten. Egal, ob ­einsprachig oder mehrsprachig: Sie können mitmachen! Denn jede Vorlesung zählt und schafft Bewusstsein für die Notwendigkeit des Gut-lesen-Könnens und zeigt die Bereitschaft, Schwächere zu unterstützen.

Jede registrierte Lesung ist ein zusätzliches Statement dafür, dass das Lesen als Fundament guter Bildung gilt und Grundstein unserer Kultur ist. Im Vorjahr konnten auf diese Weise rund 2.200 registrierte Vorlesungen und mehr als 700 Beiträge auf YouTube generiert werden, die über 500.000 Menschen erreicht haben. Am 18. März soll diese Reichweite noch einmal übertroffen werden.

ANMELDEN
Setzen Sie ein Zeichen und melden Sie sich an: www.vorlesetag.eu

Start für WBB TV mit „Bei Tesarek“

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Kaum ein Wiener, der Paul Tesarek nicht vom Fernsehschirm kennt. Nach seiner langjährigen Tätigkeit für den ORF startet der Journalist
ein neues TV-Format. „Bei Tesarek“ heißt die neue Sendung, die ab 20. Februar über die heimischen Bildschirme ­flimmert. Das WIENER ­BEZIRKSBLATT in Kooperation mit dem Stadtsender W24 bringt damit spannende Gespräche mit interessanten Menschen. Paul Tesarek trifft wöchentlich Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Zum Start wird die neue Reihe aus dem tra­ditionsreichen Café Frauenhuber gesendet. Das älteste Kaffehaus Wiens ist nicht nur für seine Gemütlichkeit bekannt, sondern auch für die jahrhundertelange Geschichte. Schon Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beet­hoven unterhielten hier mit Musik die Gäste.

Privates & Berufliches
Paul Tesarek geht bei der Sendung neben beruflichen Stationen auch auf die persönliche Komponente seiner Gäste ein. Dieser Mix bringt frischen Wind in die heimische Fernsehlandschaft.

Ansage im Talk
Den Auftakt zu „Bei Tesarek“ macht in der ersten Folge, die am 20.2. um 19.45 Uhr bzw. am 21.2. um 21 Uhr auf W24 erstmals aus­gestrahlt wird, Bürgermeister Michael Ludwig. In einem persönlichen ­Gespräch gibt das Stadtoberhaupt Einblicke in seine Kindheit und ­Jugend, ­erzählt von den „bösen Buben“ seiner Schulzeit, dem Charme von Dinkel­nudeln und ­besonderen ­Begegnungen. Natürlich ist auch die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation Teil des Talks. Und: Es gibt eine spannende ­Ansage für
die Zukunft.

Online verfügbar
In Folge 2 (am 27. bzw. 28. 2. zur selben Sendezeit) ist dann ­Benimm-Papst Thomas Schäfer-Elmayer zu Gast.

Eine Folge im TV verpasst? Alle Folgen gibt es auf www.w24.at/bei-tesarek oder www.wiener­bezirksblatt.at/bei-tesarek, auf YouTube und außerdem im Audio­format als ­Podcast (Apple, ­Spotify & Co).

Werk X-Petersplatz: Premiere von „Gott ist nicht schüchtern“ im Internet

Gott ist nicht schüchtern

Nach der lockdownbedingten zweimaligen Verschiebung der geplanten Premierentermine (im November 2020 bzw. Februar 2021) wird die österreichische Erstaufführung von „Gott ist nicht schüchtern“ für ein breites Publikum am Donnerstag, 25. Februar (19 Uhr) im Netz über die Bühne gehen. werk-x.at/premieren/gott-ist-nicht-schuechtern

Autorin Olga Grjasnowa erzählt in „Gott ist nicht schüchtern“ von „zufälligen Begegnungen, von inneren und äußeren Wunden, vom Abschied und vom Ankommen“. Im bruchstückhaften Bühnenraum von Rahman Hawy navigiert Regisseurin Susanne Draxler die beiden Protagonisten (Diana Kashlan und Johnny Mhanna) durch Zonen von Schutz und Zerstörung, Identität und Intimität, Grausamkeit und Geborgenheit.

In dem Stück gehts um den syrischen Bürgerkrieg. Amal, eine junge Schauspielerin, die mit ihrem Freund an Demonstrationen in Damaskus teilgenommen hat, findet ihren Namen auf den Listen des staatlichen Geheimdienstes wieder. Von Folter bedroht, muss sie das Land verlassen. Hammoudi, ein angesehener Chirurg, muss in den Untergrund gehen, um eine illegale Ambulanz aufzubauen. Unter gefährlichsten Bedingungen versucht er, eine Notversorgung für die Bevölkerung aufrecht zu erhalten.
Einige Jahre später treffen Amal und Hammoudi durch Zufall in Berlin erneut aufeinander.

Tipps für angehende Unternehmer

WKW/Eder

Gründer oder solche, die es noch werden wollen, sollten sich den Donnerstag, 26. November, dick im Kalender anstreichen: An diesem Tag findet der alljährliche Gründertag der Wirtschaftskammer statt. Heuer nur in virtueller Form – trotzdem stehen ab dem frühen Nachmittag zahlreiche Experten zur Verfügung.

Gleich zu Beginn um 14 Uhr informieren Experten der WKW, der Wirtschaftsagentur Wien, der Austria Wirtschaftsservice und der Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen an virtuellen Infoständen. Ab 15 Uhr finden ausgewählte Vorträge zur Unternehmensgründung statt. Und Tipps zur Förderung, Sozialversicherung sowie zu Steuern sind über Online-Broschüren auch noch abrufbar.

Zusätzlich steht unter http://apppool.wko.at/GSGruenderguide/ ein spezielles Tool kostenlos zur Verfügung.

Weitere Infos unter http://gruenderservice.at

Bühnenhit „Traum eines Müllmanns“ in Meidling

WIENDRAMA

Nach der umjubelten Uraufführung in der VHS Ottakring zieht die neue Wiendrama-Komödie „Traum eines Müllmanns“ auf ihrer großen Wien-Tournee derzeit durch die Bezirke – und gastiert am Dienstag, 6. Oktober (20 Uhr) im Theaterkistl (12., Aichholzgasse 52). In dem absurd-witzigen Stück, das die Wiener Top-Regisseurin Ursula Leitner wie einen Comic-Strip turbulent in Szene gesetzt hat, muss Viktor, ein frustrierter Müllmann, begnadeter Trinker und leidenschaftlicher Rosenliebhaber, in der Gosse landen, um draufzukommen, was wichtig ist für ihn im Leben. Es spielen die Bühnenlieblinge Sophie Prusa, Régis Mainka und Christoph Prückner. Alle restlichen Spieltermine in den Bezirken: facebook.com/wiendrama

Individuell gestaltete Landkarten in Ihrem CEWE FOTOBUCH

©CEWE

Wie schön es ist, die Erinnerungen an eine erlebnisreiche Reise in einem CEWE FOTOBUCH zu bewahren, wissen alle, die schon einmal ein solches Buch gestaltet haben und stolz ihren Freunden und der Familie zeigen konnten. Um die Reise noch eindrucksvoller nacherleben zu können, gibt es die Möglichkeit, Landkarten ins CEWE FOTOBUCH einzufügen.

Sie können nicht nur den Ausschnitt und Stil der Karte wählen und Ihre zurückgelegte Route darstellen. Dank einer neuen Funktion in der Bestellsoftware ist es möglich, besuchte Orte mit individuellen Foto-Pins zu markieren. Dies ist nicht nur für Rundreisen interessant. Auch Ihr Städtetrip erhält durch einen solchen Foto-Pin eine ganz individuelle Note. Das Besondere: Die Software liest die GPS-Informationen für die richtige Position des Pins auf der Landkarte aus Ihrem Foto.

Wie das geht, erfahren Sie in dieser Anleitung.

1. Kartenausschnitt wählen und Stil bestimmen

Nachdem Sie das Reiseziel eingegeben haben, können Sie den Kartenausschnitt bestimmen und einen Darstellungsstil für Ihre Landkarte wählen.

Starten Sie Ihr CEWE FOTOBUCH Projekt und wählen Sie eine Seite, auf der Sie die Landkarte einfügen möchten. Klicken Sie auf das Landkarten-Werkzeug im oberen Menü. In dem sich öffnenden Bearbeitungsfenster geben Sie oben links den Urlaubsort ein, den Sie besucht haben. Durch Verschieben der Karte direkt im Fenster können Sie den gewünschten Ausschnitt festlegen.

Anschließend wählen Sie einen der drei Darstellungsstile: Die klassische Kartenform bietet sich für Rundreisen oder Städtetrips an, bei den topografischen Karten im Stil zwei oder drei zeichnen sich Landschaften deutlicher ab.

Nachdem Sie Ihre Wunscheinstellungen vorgenommen haben, fügen Sie die Karte in Ihr CEWE FOTOBUCH ein. Sie können die Größe und Position der Karte nach Ihren Wünschen verändern. Egal, ob Sie eine Doppelseite mit der Karte füllen oder nur einen kleinen Ausschnitt einfügen möchten – Sie gestalten Ihr CEWE FOTOBUCH so, wie es Ihnen gefällt.

2. Wunschorte markieren

Anhand der in Ihrem Foto enthaltenen GPS-Informationen platziert die Software Ihren Fotopin an der richtigen Stelle auf der Landkarte.

Die Funktion können Sie auch für alle Fotos auf einer Doppelseite anwenden. Die Fotos können Sie anschließend von der Seite entfernen, so dass sie nur innerhalb der Pins in der Landkarte verbleiben. Oder Sie ziehen das Foto einfach direkt aus dem linken Auswahlfenster auf die Landkarte. Es wird automatisch an der richtigen Stelle positioniert. Ein toller Effekt, mit dem Sie sicher beeindrucken werden! Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Funktionen ab der Version 6.3.2. verfügbar sind, die Sie über eine Aktualisierung Ihrer Bestellsoftware erhalten.

3. Routen einfügen

Mithilfe einer GPX-Datei fügen Sie Ihre persönliche Reiseroute in eine Landkarte ein.

Die Bestellsoftware bietet Ihnen die Möglichkeit, GPS-Koordinaten von GPS-Trackern zu lesen und diese als Reiseroute auf Ihrer eingefügten Landkarte darzustellen. Klicken Sie die Landkarte an und öffnen Sie im oberen Menü die Funktion „GPX-Track auswählen“ und fügen dort Ihre GPX-Datei hinzu, die alle Koordinaten enthält. GPX steht für GPS Exchange Format und ist ein gängiges Dateiformat zur Speicherung und zum Austausch von GPS-Daten. In einer solchen Datei können Wegpunkte, Routen und Tracks abgespeichert werden. Mithilfe kostenloser Online-Tools können Sie Routen beispielsweise auf Google Maps erstellen und diese als GPX-Datei exportieren.

Mit einer individuell gestalteten Landkarte im CEWE FOTOBUCH stellen Sie Ihre Reise eindrucksvoll dar.

Anschließend wählen Sie noch eine Farbe für Ihren Weg und die Breite der Linie aus. Nachdem Sie die Einstellungen bestätigt haben, zeichnet die Software automatisch die Reiseroute auf der Karte ein. Alternativ können Sie auch eine neue Landkarte mit einer Route erzeugen.

Viel Erfolg!

Schiff ahoi! Twin City Liner fährt ab 1. August wieder nach Bratislava

©Twin City Liner

Nach über drei Monaten Corona bedingter Pause pendelt der Twin City Liner endlich wieder zwischen den beiden Donaumetropolen. Neu im Angebot ist das „Twin City Liner Red Ticket”. Dieses ermöglicht eine Reise mit dem Schnellkatamaran zum Preis von nur 22 Euro pro Strecke in der Kategorie Economy Plus. So günstig war eine Fahrt mit dem modernsten und zugleich schnellsten Schiff auf der Donau noch nie. Eine rasche Buchung wird empfohlen, da die begehrten Tickets streng limitiert sind. Nur 22 Stück pro Fahrt stehen zur Verfügung!

Abfahrt freitags, samstags, sonntags (und feiertags) von der Schiffstation Wien City am Schwedenplatz um 9:00 Uhr, Ankunft in Bratislava um 10:15 Uhr. Rückfahrt ab Bratislava um 16:00 Uhr, Ankunft in Wien um 16:30 Uhr. Einzelpreis pro Strecke und Person: 22 Euro mit Red-Ticket, Economy ab 30 Euro, First Class ab 37 Euro (Hauptdeck), Captain’s Lounge 47 Euro (Oberdeck). Buchung telefonisch unter +43 (0)1 904 88 80 oder online unter www.twincityliner.com.

WEINPROBE FÜR ANFÄNGER

©2022 Bertrand Vacarisas Mandarin & Compagnie/Studiocanal GmbH

Jacques (Bernard Campan), ein mürrischer Mitfünfziger und schon viel zu lange Single, betreibt einen kleinen Weinladen und pflegt zu seinen Weinen eine innigere Beziehung als zu Menschen. Die charmante Hortense (Isabelle Carré) hat zwar ein großes Herz, aber niemandem mit dem sie es teilen kann außer ihrer Katze und ihrer verbitterten Mutter. Durch Zufall landet Hortense eines Tages in Jacques´ Weinladen: zwei Welten – die unterschiedlicher nicht sein könnten – prallen aufeinander und doch merken beide, dass da was ist, am jeweils anderen, dass sie nicht loslässt. Zunächst scheint das Glück auf ihrer Seite, doch dann nehmen Missverständnisse ihren Lauf und als beide dann noch von ihrer Vergangenheit, unerfüllten Träumen und großen Hoffnungen eingeholt werden, ist Chaos vorprogrammiert…

WEINPROBE FÜR ANFÄNGER – Ab 30. September nur im Kino!

Wir verlosen 2 x das Buch „111 Weine aus Österreich, die man getrunken haben muss“ von WELTBILD!

Mehr Infos auf weltbild.at!

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Monica Tomaschek: Ein Leben für die Kultur

Monica Tomaschek blickt auf ein bewegtes Leben. Kunst, Musik und Literatur sind ihre Leidenschaft.

Multitalent

Die Galerie Sur in der Seilerstätte 7 ist ein Ort der Kultur. Neben den Ge­mälden an den Wänden zeugt davon vor allem die Präsenz von Monica Tomaschek. Die rüstige 84-Jährige, der man ihr Alter nicht ansieht und auch kaum abnimmt, ist nicht nur die Macherin der Galerie, sondern auch Sängerin, Autorin und eine Kennerin der Welt. Nur einen Steinwurf von der Galerie, in der früher eine Boutique untergebracht war, aufgewachsen, lernte sie schon in jungen Jahren Selbstständigkeit. Durch den frühen Tod ihres Vaters startete sie mit Kleinkindern, dann als Alleinerzieherin das Berufsleben in der familien­eigenen Hausverwaltung.

Liebe zur Kunst

Schon als Schülerin war sie der Kunst verbunden, hat in Kunstgeschichte maturiert. Als sie sich im fortgeschrittenen Alter weniger dem Tagesgeschäft ­widmen musste, blieb auch Zeit für andere Tätigkeiten. Die Galerie Sur (gegründet 1996), in der zahlreiche Künstler – vor allem aus dem Süden der Erde – in den letzten Jahrzehnte ausstellten, ist nur eines der Werke aus der kreativen Schaffensader von Monica ­Tomaschek. Im Süden Spaniens hat sie eine Finca gebaut und darüber ein Buch geschrieben, regelmäßig unterhält sie das ­Publikum mit ihren Auftritten als Sängerin klassischer Schlager und Evergreens. Die Galerie stellt sie mittlerweile auch jungen Kuratoren zur Verfügung. Das aktuelle Programm gibt’s online unter: www.sur.at

Monica Tomaschek im Porträt

Name: Monica Tomaschek
Beruf: Galeristin, Autorin, Musikerin und Hausverwalterin.
Persönliches: In der Inneren Stadt aufgewachsen. Mit 18 Jahren eröffnete sie als Debütantin den ersten Opernball nach dem Krieg im Jahr 1956.
Alter: 84 Jahre
Was ich an meinem Bezirk mag: Die Innere Stadt und ihre Kultur sind etwas ganz Besonderes. Die Albertina etwa oder auch das Kunsthistorische Museum mag ich sehr.
Was mir wichtig ist: Es gibt keine Hitliste der Dinge, weil es so viele sind. Aber in Wien schätze ich es schon sehr, wenn ich Beethovens 9. Sinfonie lauschen kann, im Konzerthaus beispielsweise. Oder auch einem Liederabend, bei dem der Künstler sein Herzblut in die Arbeit gibt. Aber auch, dass es in Wien Hip-Hop und junge Kunst gibt und sich diese Elemente so wunderbar zusammenfügen, zeichnet diese Stadt aus. Ich finde es genauso super, wenn die Rolling Stones das Stadion rocken oder Philharmoniker beim Neujahrskonzert den Musikvereinssaal begeistern. Das sind alles Dinge, die gehören zu Wien.

Das waren die Bezirksawards am Alsergrund

Die Gewinner der Awards 2022

Am 22. September fand am Alsergrund die Verleihung der Bezirks Medical und Bezirks Business Awards 2022 statt.

Im festlichen Ambiente des Festsaals der Bezirksvorstehung in der Währinger Straße 43 kamen Vertreter der unterschiedlichsten Branchen zusammen um Wirtschaftsbetriebe und medizinische Einrichtungen des 9. Bezirks vor den Vorhang zu holen. „Die Bandbreite der heutigen Gewinner zeigt, dass in unseren Grätzeln eine bunte und engagierte Mischung an Unternehmen tätig ist“, so die Alsergrunder Bezirksvorsteherin Saya Ahmad. Auf die Kraft der Wirtschaft im Bezirk wies auch die Obfrau der Alsergrund Wirtschaftkammer, Vera Schmitz hin: „Wir haben derzeit 4326 aktive Unternehmen am Alsergrund, das ist trotz der herausfordernden Zeiten sogar ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr.“ Hypo NOE-Vertreter und Ärztecenter-Chef Stefan Hermann gab ebenso wie Daniel Zipfl (Polizei Wien) und Cyber-Security Markus Angermann interessante Einblicke für das Publikum. Danach ging es dann direkt über zu den Preisverleihungen. Und die Gewinner sind…


DIE GEWINNER DER
BEZIRKS MEDICAL AWARDS 2022

Medizinische EinrichtungVertreten durch:
Häuser zum LebenHeinz Stieb
Dr. Martina NiklasDr. Martina Niklas
Dr. Arif Miran, Med9 Medizinisches ZentrumDr. Arif Miran

DIE GEWINNER DER
BEZIRKS BUSINESS AWARDS 2022.

Ausgezeichnete UnternehmenKategorie/ Anzahl MitarbeiterPlatzierung
HUMANAmehr als 501
Kommunalkredit Austria AGmehr als 502
VHSmehr als 503
le friseurvon 10 bis 491
Dr. Funk Immobilien GmbH & Co KGvon 10 bis 492
Tischlerei Wolframvon 10 bis 493
Juwelier Schwödtbis 91
Vinothek Walletschekbis 92
Goodshoes Ethik&Designbis 93

Impressionen des Abends

Volksbegehren: Unterschrift am Wochenende möglich

(C) unsplash: Noch bis Montag, 26. September, können die Volksbegehren unterschrieben werden.
(C) unsplash: Noch bis Montag, 26. September, können die Volksbegehren unterschrieben werden.

Noch bis Montag, 26. September 2022, können in den Wiener Eintragungslokale die aktuellen Volksbegehren unterzeichnet werden. Die Unterstützung für eines der sieben Volksbegehren können auch am Samstag und Sonntag vor Ort abgegeben werden. Unter anderem das Volksbegehren Black Voices, das für Maßnahmen gegen Rassismus in Österreich eintritt.

Online und vor Ort

Die Volksbegehren können auch online unterschrieben werden. Dies ist bis Montag 20:00 Uhr möglich. Dazu wird eine elektronische Signatur – zum Beispiel die Handy-Signatur – benötigt. Die elektronische Unterstützung ist unter www.bmi.gv.at/volksbegehren möglich.

Vor Ort können die Volksbegehren in jedem Eintragungslokal in Österreich unterzeichnet werden. Die Liste der Wiener Eintragungslokale sind unter https://www.wien.gv.at/politik/wahlen/volksbegehren/2022-september/lokale.html ersichtlich.

Stimmberechtigt

Stimmberechtigt sind alle Österreicherinnen und Österreicher, die bis zum letzten Tag des Eintragungszeitraum (26. September) das Wahlrecht zum Nationalrat besitzen (Personen, die spätestens am 26. September 2022 ihren 16. Geburtstag feiern) und zum Stichtag der Volksbegehren, dem 16. August 2022, in der Wählerevidenz einer österreichischen Gemeinde eingetragen sind.

Für die Stimmabgabe ist unbedingt ein Identitätsdokument (z. B. Reisepass, Personalausweis, Führerschein, Studierendenausweis) erforderlich. Die Stadt weißt auf die aktuellen COVID-Bestimmungen hin. Eine FFP2-Maskenpflicht herrscht in Ämtern nicht, das Maskentragen ist aber weiterhin empfohlen. Weiters bittet die Stadt, Unterzeichner einen eigenen Kugelschreiber zu verwenden.

Öffnungszeiten am Wochenende

Die Eintragungslokale sind auch am Samstag, dem 24. September 2022, und am Sonntag, dem 25. September 2022, jeweils von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Am letzten Tag des Eintragungszeitraumes, Montag, dem 26. September 2022, sind die Wiener Eintragungslokale von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Es ist keine Terminreservierung erforderlich. 

Die aktuellen Volksbegehren  

Derzeit können folgende Volksbegehren unterschrieben werden:

  • „COVID-Maßnahmen abschaffen“
  • Black Voices
  • „Wiedergutmachung der COVID-19-Massnahmen“
  • „RECHT AUF WOHNEN“
  • „Kinderrechte-Volksbegehren“
  • „GIS Gebühr abschaffen“
  • „FÜR UNEINGESCHRÄNKTE BARGELDZAHLUNG“ 

Nähere Informationen der Stadt Wien rund um die Volksbegehren findet man unter www.wien.gv.at/volksbegehren.

Landstraßer Grüne suchen Ideen für das Klima

(C) Archiv: Die Initiative „Landstraßer Klimagrätzl“ lädt im heurigen Herbst zu Expertengesprächen. Themen: Mobilität, Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft.
(C) Archiv: Die Initiative „Landstraßer Klimagrätzl“ lädt im heurigen Herbst zu Expertengesprächen. Themen: Mobilität, Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft.

Nach dem heißen und viel zu trockenen Sommer starten die Landstraßer Grünen mit einer neuen Initiative in den Herbst, dem „Landstraßer Klimagrätzl“. Gemeinsam mit den Bewohnern sollen Maßnahmen für die unmittelbare Wohnumgebung erarbeitet werden. Die Fragen lauten:
Wie werden das Fasanviertel und die Grätzl rund um den Kardinal-Nagl-Platz (Foto) sowie zwischen Wien-Mitte und Rochusmarkt klimafit?

Schutz vor Hitzewellen

„Welche Maßnahmen bringen Lebensqualität, besonders im Sommer bei einer Hitzewelle? Was ist bei der Umsetzung zu beachten?“, so dazu BV-Stell­vertreterin Susanne Nückel von den Grünen.

MedUni Wien: Vierte Impfung schützt Krebspatienten

(C) unsplash: Die vierte Impfung schützt Krebspatienten, wie eine Studie der MedUni Wien ergab.
(C) unsplash: Die vierte Impfung schützt Krebspatienten, wie eine Studie der MedUni Wien ergab.

Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Das wichtigste Mittel im Kampf gegen das gefährliche Corona-Virus ist die Schutzimpfung. Nur sie beugt schweren Erkrankungen und Langzeitfolgen wie Long-COVID vor. Die Auffrischungsimpfung – also die vierte Impfung – schützt auch Krebspatienten. Das ergab eine neue Studie der Medizinischen Universität Wien. Die Studie wurde jetzt im Top-Journal JAMA Oncology veröffentlicht.

Schutz

Dass Krebspatienten von der Drittimpfung zum Schutz vor einer SARS-CoV-2-Infektion profitieren, hat ein Forschungsteam um Matthias Preusser von der Klinischen Abteilung für Onkologie der MedUni Wien bereits zu Beginn dieses Jahres gezeigt. Aktuelle Untersuchungen dieser Forschungsgruppe unterstützen nun auch die Viertimpfung für diese vulnerable Gruppe.

An der Studie nahmen 72 Patientinnen und Patienten mit verschiedenen Krebserkrankungen teil. 54 von ihnen erhielten eine vierte Impfung mit den derzeit zugelassenen Impfstoffen (aktive Immunisierung), bei 18 wurde eine passive Immunisierung mit der Antikörperkombination Tixagevimab/Cilgavimab durchgeführt. Die Daten deuten allerdings auf keine ausreichende Schutzwirkung der passiven Immunisierung mittels einer medikamentös verabreichten Antikörperkombination bei Krebspatienten hin. Zur Analyse der Immunität verglichen die Forscher die Antikörperspiegel und deren Hemmstärke gegen die SARS-CoV-2-Subvarianten Omikron BA.1 und BA.4 nach drei und vier Impfungen sowie nach Verabreichung der Antikörper Tixagevimab/Cilgavimab.

Deutlicher Anstieg der Antikörperwerte nach Impfung

Dabei zeigte sich bei Patienten mit soliden Tumoren und jenen mit Blutkrebs ohne Anti-B-Zell-Therapie ein deutlicher Anstieg der Antikörperwerte nach der vierten Dosis eines der derzeit verfügbaren Impfstoffe. Auch nach der Untersuchung weiterer Parameter kommt Studienleiter Matthias Preusser von der Klinischen Abteilung für Onkologie der Universitätsklinik für Innere Medizin I der MedUni Wien zu dem Schluss, dass die gewonnenen Daten eine Viertimpfung bei Krebspatienten unterstützen, auch wenn derzeit noch keine angepassten Impfstoffe verfügbar sind.

Auf die passive Immunisierung von Patient:innen trifft dies allerdings nicht zu: „Unsere Studienergebnisse legen nahe, dass die Immunisierung mit Tixagevimab/Cilgavimab unter anderem die zuletzt vorwiegend zirkulierende Omikron-Variante BA.4 nicht wirksam blockiert“, so Erstautor der Studie Maximilian Mair von der Klinischen Abteilung für Onkologie der MedUni Wien. Weitere Studien sollen die Ergebnisse nun bestätigen, um die Impfempfehlungen untermauern zu können. Zudem bedürfe es noch verlässlicher Aussagen über die Schwellenwerte für die Antikörperspiegel, die einen ausreichenden Schutz vor einer SARS-CoV-2-Infektion bieten. Diese seien nach wie vor schwer zu bestimmen.

Schutz für vulnerable Gruppe durch Gesellschaft nötig

Menschen, die an einer Krebserkrankung leiden, erhalten oft immunsupprimierende Therapien, die die eigenen Abwehrkräfte schwächen. Folglich sind Krebspatienten im Falle einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus besonders gefährdet für schwere COVID-19-Verläufe, weshalb die Impfung für sie von großer Bedeutung ist. „Wir empfehlen die zeitnahe Viertimpfung für die besonders vulnerable Gruppe von Menschen mit Krebserkrankungen. Zudem sind unsere Patientinnen und Patienten weiterhin auf den Schutz durch eine verantwortungsbewusste Gesellschaft sowie Maßnahmen wie Isolation von Infizierten und Mund-Nasen-Schutz in Innenräumen angewiesen. Nicht zuletzt können auch leichte Verläufe von COVID-19 zu Verschiebungen von dringend notwendigen Krebstherapien führen, was die Prognose der Krebserkrankung verschlechtern kann“, betont Studienleiter Matthias Preusser vor dem Hintergrund von immer mehr außer Kraft gesetzten Corona-Regeln.

Die Studie wurde unter der Leitung der Klinischen Abteilung für Onkologie sowie des Christian Doppler Labors für Personalisierte Immuntherapie der Universitätsklinik für Innere Medizin I der MedUni Wien in Kooperation der Hämato-onkologischen Tagesklinik am Krankenhaus „Franz Tappeiner“ in Meran (Italien) und dem Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der MedUni Wien durchgeführt.

Helm ja, Service nein? Darauf sollten Eltern bei Kinderfahrrädern achten

Räder werden oft von Kind zu Kind weitergegeben. Vor dem ersten Ausflug sollte man ein Service durchführen lassen | ©Pahis – Adobe Stock

Der Fahrrad-Boom kennt in Österreich aktuell keine Grenzen. Beim Neukauf kann es aufgrund der gestiegenen Nachfrage und anhaltender Lieferengpässe jedoch zu monatelangen Wartezeiten kommen. Als Alternative werden ältere Räder entstaubt und wieder fit gemacht. Doch auch hier nimmt die Terminfindung und -vereinbarung mit Fahrradwerkstätten oft einige Zeit in Anspruch. Gerade für Familien ein lästiges Ärgernis, das daher häufig hintan geschoben wird. Dabei sollten gerade Kinderfahrräder ein besonders gründliches Service bekommen. Das Wiener Start-up RADISH möchte es Eltern so leicht wie möglich machen, die lauernden Gefahren zu beheben.

44 Projekte mit insgesamt 17 Kilometern neuen Radwegen – die Stadt Wien investiert im Jahr 2022 gehörig in den Ausbau der Radinfrastruktur und reagiert damit auf den anhaltenden Fahrrad-Trend. An weiteren Planungen für 2023 wird bereits intensiv gearbeitet. An automatischen Zählstellen wurden im vergangenen Jahr 9,3 Millionen Radfahrer gemessen, ein Rekord in der Bundeshauptstadt.[1]

Den Boom spürt auch RADISH, Österreichs erste Online-Plattform für Fahrradservice. Seit dem Markstart im Mai 2022 wuchs das Unternehmen auf 20 Standorte in Wien. „Unser Motto lautet: Ein Radservice zu buchen soll so einfach werden wie eine Pizza zu bestellen“, erklärt Florian Binder, Co-Gründer und CEO von RADISH, den Hauptgrund für den Erfolg. Das Angebot des Start-ups richtet sich an die gesamte Velo-Community, auch auf die jüngsten Radler wird dabei nicht vergessen.

Viele Kinder steigen bereits früh in den Sattel, etwa um mit der Familie einen Ausflug zu unternehmen oder in die Schule zu gelangen. Während Eltern zwar meist vorbildlich darauf achten, dass das Kind einen Helm trägt, werden Sicherheitschecks und Services bei Kinderfahrrädern häufig vernachlässigt, speziell, wenn das Fahrrad innerhalb der Familie weitergegeben wird. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Termine in Radwerkstätten oft schwer zu bekommen und mit langen Wartezeiten verbunden sind.  

Besonders für Eltern ist es wichtig, Termine so simpel und stressfrei wie möglich zu bekommen. Genau da wollen wir helfen, um diese Aufgabe quasi im Vorbeigehen erledigen zu können“, so Binder. Zusätzlich vereinfacht wird das Prozedere durch eine Kooperation mit dem Unternehmen STOREBOX. Die Räder können rund um die Uhr in den Drop Off Storebox Standorten abgegeben werden. Zur Wartung in der Fachwerkstätte werden die Räder abgeholt und anschließend auch wieder hingebracht – das ermöglicht eine flexible Zeiteinteilung, die Raum für den oft unvorhersehbaren Familienalltag lässt.

Die Gefahren der Kinderfahrräder
Gerade bei der Wartung von Kinderfahrrädern – ob neu oder gebraucht – ist laut Florian Binder erhöhte Aufmerksamkeit geboten: „Bei Kindern kommt es häufiger zu kleinen Stürzen oder das Rad wird etwas grob behandelt. Da kann es schnell zu gebrochenen Anbauteilen, an denen sich Kinder verletzen können, oder zu Sicherheitsrisiken wie gelockerten Schraubverbindungen, kommen.

Auch bei zu geringem Luftdruck in den Reifen oder abstehenden Enden von Schalt- und Bremsseilen kann bei Kindern schnell etwas passieren. Binder rät Eltern daher: „In erster Linie sollte man beim Kauf auf etablierte Kinderrad-Marken setzen, die Qualität beachten und von Billigangeboten die Finger lassen. Außerdem ist es ratsam, regelmäßig selbständig die wichtigsten Bauteile, wie Bremsen, Räder oder Verschraubungen bei Lenker und Sattel, zu kontrollieren.

Bei gebrauchten Rädern oder auch bei der Weitergabe innerhalb der Familie empfiehlt der Experte jedoch einen professionellen Check: „Gerade in diesen Fällen können Schäden oder Gebrauchsspuren, die zu Verletzungen führen können, leicht übersehen werden.“ Das gleiche gilt auch, wenn Räder online bestellt und in Eigenregie zusammengebaut wurden.

Einmal im Jahr sollte grundsätzlich ein Sicherheitscheck beim Profi gemacht werden, um die Sicherheit der Familie beim Radfahren zu gewährleisten. RADISH bietet hier speziell für Familien und die Kleinsten besondere Pakete an. Den Sicherheitscheck für Kinderräder kann man z.B.  im 1+1 Familien-Kombiangebot, gemeinsam mit einem Erwachsenenfahrrad oder einem anderen Kinderrad, auf radish.bike/family buchen. 

Mehr Spaß am Radfahren
Bei RADISH ist man überzeugt, dass durch regelmäßige Wartungen auch der Spaß am Fahrradfahren automatisch steigt, speziell bei Kindern: „Den wenigsten Personen ist bewusst, dass ein Rad, genauso wie ein Auto, regelmäßige Wartung braucht, damit man einfacher und sicherer fahren kann.

Wir wollen, dass jeder Mensch einen einfachen Zugang zu einem Radservice hat und damit eine Verhaltensänderung zu mehr Fahrradmobilität bewirken. Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer sollen mehr Spaß am Radfahren haben. Wenn sie mehr fahren und regelmäßig ihr Rad zum Service bringen, haben wir viel erreicht“, erklärt Florian Binder die Ziele des Unternehmens, welches er zusammen mit Daniel Horak und Michael Mack im heurigen Jahr gegründet hat.

Eine kurze Sichtkontrolle kann jeder selbst beim eigenen Fahrrad oder jenem der Kinder übernehmen, dafür braucht man keine Mechanikerausbildung“, rät Florian Binder. „Aber um wirklich sicher zu sein, sollte man mindestens einmal im Jahr einen Profi aufsuchen für einen umfassenden Sicherheitscheck.


[1] Wien will 2022 doppelt so viele Radwege bauen wie im Jahr zuvor (trendingtopics.eu)

v.l.n.r.: Mack, Binder und Horak | ©Radish, Florian Kozak

O’zapft is! Kaiser Wiesn mit Bieranstich eröffnet

Bürgermeister Michael Ludwig, Moderatorin Arabelle Kiesbauer, Gösser-Legende Hans Knauß und Kaiser Wiesn GF Johann Pitterman (v.r.n.l). (c) Katharina Schiffl

Es ist soweit! Das größte Oktoberfest des Landes ist eröffnet – und das ganz offiziell. Bürgermeister Michael Ludwig eröffnete beim traditionellen Bieranstich die Kaiser Wiesn. Damit beginnt nun das bis 09. Oktober anhaltende Oktoberfest in Wien.

Gustostückerl

Urig geht es in den drei Festzelten und fünf Almen zu. Die Besucherinnen und Besucher der Kaiser Wiesn erwartet Schlager, Rock und viele Gustostückerl. Für das Wiesnfest in Wien wurde sogar ein eigener Wein kreiert. Das Wiener Weingut Cobenzl und der Starwinzer Leo Hillinger haben gemeinsam einen Cuvée aus Sauvignon blanv und Grünem Veltliner geschaffen. Der Wein wurde heute übrigens von Pater Karl Wallner für das Fest gesegnet.

Tickets

Bis zum 09. Oktober 2022, ist die Kaiser Wiesn täglich ab 11.30 Uhr geöffnet. Die Kaisernacht startet in den drei großen Festzelten ab 18.30 Uhr und bietet ein abwechslungsreiches Programm mit nationalen und internationalen Top-Acts der Volksmusik- sowie Schlagerszene. Tickets und weitere Informationen unter: www.kaiserwiesn.at.

Eine Millionen Euro für junge Ideen

(C) Screenshot/junges.wien.gv.at: Ab sofort ist das Online-Voting offen.
(C) Screenshot/junges.wien.gv.at: Ab sofort ist das Online-Voting offen.

Erstmals können junge Wienerinnen und Wiener über das Stadtbudget miteintscheiden. Denn mit der Kinder- und Jugendmillion können sie bestimmen, welche ihrer Ideen für die Stadt verwirklicht wird. Ab sofort ist das Online-Voting über 67 Zukunftsprojekte geöffnet. Bis 12. Oktober 2022 sind alle Jungwiener eingeladen mitzuentscheiden.

Einzigartig

Im Rahmen der Initiative „Dein Wien for Future” konnten sich junge Wiener im Herbst 2021 Gedanken über die Zukunft der Stadt machen. 250 Ideen wurden gesammelt. Diese sind mit dem Kinder- und Jugendparlament und den Ideeneinreichern zu konkreten Projekten überarbeitet worden. Unterstützt kam auch von Vertretern aus 27 Abteilungen der Stadt Wien sowie Bezirksvertretern.

(C) PID/Christian Fürthner: izebürgermeister Christoph Wiederkehr mit Vertreternn aus dem Kinderparlament.

„Es ist extrem spannend zu erfahren, wie unsere Stadt durch Kinderaugen gesehen wird. Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft und es ist wichtig, dass sie ihre Stadt von morgen mitgestalten können. Erstmals haben sie die Möglichkeit, über das Stadtbudget mitzuentscheiden und ihre Ideen für Wien tatsächlich zu verwirklichen. Diese Art von Mitsprache ist europaweit einzigartig!“, zeigt sich Vizebürgermeister und Jugendstadtrat Christoph Wiederkehr begeistert.

Jetzt abstimmen

Stimmberechtigt sind alle jungen Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in Wien haben und zwischen fünf und 20 Jahre alt sind. Die Abstimmung läuft bis zum 12. Oktober 2022 und ist unter www.junges.wien.gv.at/abstimmung möglich. Die Siegerprojekte werden von der Stadt im Anschluss umgesetzt.

„Wien soll zur kinder- und jugendfreundlichsten Stadt der Welt werden und mit dem Kinder- und Jugendparlament und der Kinder- und Jugendmillion setzen wir einen großen Schritt in diese Richtung. Unser Ziel ist, dass alle Kinder und Jugendlichen in Wien in einer sauberen Umwelt, gesund und gleich an Chancen und in Sicherheit aufwachsen können. Dazu gehört auch eine starke Gemeinschaft und das Recht auf Mitsprache. Nur so stärken wir unsere Demokratie“, so Vizebürgermeister Wiederkehr.

Volkshilfe radelt gegen Kinderarmut

(C) Volkshilfe/Christopher Glanzl: Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger und das „Team gegen Kinderarmut“ fahren mit dem Rad von Salzburg nach Wien. Für jedes armutsbetroffene Kind in Österreich einen Meter. 368.000 Meter

Mit einer ganz besonderen Aktion möchte die Volkshilfe Österreich auf Kinderarmut aufmerksam machen. Rund 368.000 Kinder und Jugendliche in Österreich sind von Armut und Ausgrenzung betroffen. Stellt man sich die Strecke von Salzburg nach Wien vor, würde jeden Meter ein armutsbetroffenes Kind stehen. Auf diesen Missstand wollen Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger und das „Team gegen Kinderarmut“ mit ihrer 368.000 Meter langen Radtour aufmerksam machen. Gestartet wird am 30.9. in Salzburg, Finale ist am 5.10. in Wien. Ziel ist die Einführung einer Kindergrundsicherung in Österreich.

Tour de Chance“ gegen Kinderarmut

„Armutsbetroffene Familien beklagen in Beratungsgesprächen mit unseren Sozialarbeiterinnen und -arbeitern immer häufiger, dass ihre Existenz ernsthaft bedroht ist und sie die Grundbedürfnisse nicht mehr decken können. 9 von 10 Familien geben die Unterstützung, die sie von uns im Rahmen des Projekts „Existenzsicherung“ erhalten, primär für das Notwendigste aus, also Essen und Wohnen. Die Teuerung verschärft die Situation für diese Familien rasant“, erläutert Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich.

Der Miniwarenkorb verteuerte sich im Vergleich zum Vorjahr um satte 15,9%, im Juli waren es sogar 19,1%. Vor allem für Menschen mit geringen Einkommen ist der Miniwarenkorb entscheidend, da sie sich Ausgaben, die darüber hinaus gehen, ohnehin nicht leisten können. Günstige Eigenmarken sind zudem mittlerweile zur Mangelware in den Regalen geworden. Wieder trifft das ärmere Haushalte stärker. Menschen im untersten Zehntel der Einkommensverteilung müssen rund 16% ihrer Gesamtausgaben für Lebensmittel aufwenden, im obersten Zehntel sind es nur mehr 9%. Bei Wohnen und Energie sind es 27% im Vergleich zum Durchschnittshaushalt mit 18%.

Kindergrundsicherung

Fenninger fordert daher einmal mehr die Einführung einer Kindergrundsicherung in Österreich, also einfach gesagt, eine nach Einkommen gestaffelte Familienbeihilfe, die armutsbetroffene Kinder finanziell stärker unterstützt als bisher.

„Wir haben ein Modell entwickelt, das im Pilotversuch bewiesen hat, dass es funktioniert und das für den Staat auch leistbar ist. Jetzt geht es darum, dieses Modell endlich in die Tat umzusetzen, damit kein Kind in Österreich mehr unter Armut leiden muss. Hinter unserer Forderung stehen mittlerweile mehr als ein Dutzend Organisationen. Und auch aus der Politik gibt es bereits positive Signale. Hören wir auf, Almosen im Land zu verteilen. Wir machen als Zivilgesellschaft jetzt noch mehr Druck für echte strukturelle Veränderungen. Ich rufe daher alle auf, schließt euch uns an, radelt mit auf der Tour de Chance, lasst uns viele sein. Nur gemeinsam können wir Kinderarmut abschaffen!“, so Fenninger abschließend.

Die Etappen der „Tour de Chance“:

  • Freitag, 30. September: Salzburg – Vöcklabruck
  • Samstag, 1. Oktober: Vöcklabruck – Linz
  • Sonntag, 2. Oktober: Linz – Amstetten
  • Montag, 3. Oktober: Amstetten – Krems
  • Dienstag, 4. Oktober: Krems – Tulln
  • Mittwoch, 5. Oktober: Tulln – Wien

Neuer Schwimmteich für Schönbrunner Nashörner

(C) Daniel Zupanc: Man sieht es ihnen nicht an, aber Panzernashörner sind ausgezeichnete Schwimmer.
(C) Daniel Zupanc: Man sieht es ihnen nicht an, aber Panzernashörner sind ausgezeichnete Schwimmer.

Am 22. September – dem Welt-Nashorn-Tag – ist ein neu angelegter Teich für die Panzernashörner im Tiergarten Schönbrunn eröffnet worden. „Panzernashörner sind ausgezeichnete Schwimmer und lieben es, im Wasser zu ruhen, zu fressen und sich abzukühlen. Außerdem suhlen sie sich gerne im Schlamm. So können sie einerseits lästigen Insekten entgehen, andererseits dienen Wasser und Schlamm der Hautpflege“, erläutert Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck.

Geschenk aus Nepal

„Wir freuen uns, dass der Nashornpark jetzt noch attraktiver für Tier und Mensch geworden ist. Der neue Teich bildet eine natürliche Barriere und ermöglicht so unseren Besucherinnen und Besuchern eine bessere, freie Sicht auf diese außergewöhnlichen Tiere“, so Hering-Hagenbeck. Im Tiergarten leben zwei Panzernashörner, die als Staatsgeschenk des ehemaligen Königreichs Nepal im Jahr 2006 nach Schönbrunn kamen. Im selben Jahr wurde auch der 6.000 m² große Nashornpark eröffnet, den sich die beiden Nashörner mit drei anderen asiatischen Tierarten – Vietnam-Sikahirsche, Nilgauantilopen und Hirschziegenantilopen – teilen. 

„Die Modernisierung der Anlagen stets im Einklang mit dem UNESCO Weltkulturerbe beobachten und unterstützen zu können, ist eine große Freude. Der Tiergarten Schönbrunn ist ein starker Wirtschaftsstandort und beweist zudem einen ungebrochenen Einsatz für Natur- und Artenschutz sowie Forschung. Besucherinnen und Besucher für die Tierwelt zu begeistern und sie mit beeindruckenden Einblicken in die Tieranlagen zu überraschen, ist mit der Eröffnung des neuen Nashornteichs erneut erfolgreich gelungen“, so Alexander Palma, Leiter der Sektion „Kulturelles Erbe“ im Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft.  

Fast ausgerottet

Bereits vor ca. 100 Jahren galten Panzernashörner als fast ausgerottet. Neben dem Lebensraumverlust wurde ihnen vor allem die Jagd auf ihr Horn zum Verhängnis. „Dank aufwendiger Schutzbemühungen sind die Bestände in Indien und Nepal wieder gestiegen, aber auch heute noch gelten Panzernashörner als stark bedroht. Ihr Vorkommen ist auf geschützte Lebensräume und Tiergärten beschränkt“, betont Hering-Hagenbeck. In Schönbrunn werden täglich interessante Hintergrundinformationen zu den Panzernashörnern, ihrer Lebensweise und den Gefährdungen in ihrem natürlichen Lebensraum bei den kommentierten Fütterungen um 14:00 Uhr präsentiert. Mit einem Erlebnisgutschein kann man zusätzlich hinter die Kulissen des Nashornparks blicken und ihnen beim Füttern besonders nahekommen.

Junge Wiener planen ihr eigenes Haus

(C) unsplash: Noch bis zum 25. September können sich Jugendliche bei der AK Wien melden und das Haus der Jugend mitplanen.
(C) unsplash: Noch bis zum 25. September können sich Jugendliche bei der AK Wien melden und das Haus der Jugend mitplanen.

Die Arbeiterkammer Wien sucht derzeit junge Wienerinnen und Wiener, um mit ihnen das neue Haus der Jugend zu planen. In diesem einzigartigen Mitmach-Prozess können sich Jugendliche aktiv von Beginn an in die Entwicklung des Gebäudes einbringen.

Stimmen der Jugendlichen

„Der AK ist es wichtig, die Jugendlichen stärker in ihren Anliegen konkret und gezielt einzubinden. Gerade junge Stimmen werden oftmals von der Politik nicht ernstgenommen oder überhört. Wir bauen als empowernden Gegenpol das Haus der Jugend. Dort sollen unsere jungen Mitglieder in Zukunft Raum haben, um ihre Anliegen rund um Jobs, Ausbildung und Politik diskutieren zu können, aber auch Platz haben für ihre Interessen und um sich mit Freunden zu treffen. Das wird nur funktionieren, wenn wir sie von Anfang an in die Gestaltung des Gebäudes einbinden“, sagt Ilkim Erdost, Bereichsleiterin für Bildung in der AK Wien. Der Bau soll im Rahmen der Immobilienstrategie der AK Wien zwischen 2024 und 2029 umgesetzt werden. Die Ergebnisse des partizipativen Prozesses fließen in den davor gelagerten Architekturwettbewerb und bilden damit die Grundlage für die eingereichten Projekte.

Vier Workshops

Gemeinsam mit Experten aus Stadtplanung, Architektur, Design und Politik entwickeln die Jugendlichen ihre Ideen und Visionen zum Haus der Jugend. Am 3. und 4. Oktober 2022 wird in vier Gruppen zu gemeinsam rund 100 Personen in Workshops an unterschiedlichen Themen rund um das künftige Gebäude gearbeitet. Die Sichtweisen und Positionen der Jugendlichen spielen dabei die Hauptrolle.
„Wir werden gemeinsam darüber beraten, wie das Haus der Jugend aussehen und was dort passieren soll. Im Mittelpunkt stehen für uns die Wünsche und Anliegen der Jugendlichen.. Schließlich wird es ihr Haus sein“, so Erdost.

In den Workshops werden unter anderem Fragen behandelt, wie das Haus der Jugend klimafreundlich und nachhaltig werden kann? Wie kann das Haus möglichst einladend und offen gestaltet werden? Welche Veranstaltungen und Angebote sollen dort Platz finden?

Noch bis zum 25. September können sich Jugendliche bei der AK Wien melden und das Haus der Jugend mitplanen. Alle 15- bis 27 Jährigen sind eingeladen sich zu einem oder mehreren Workshops anzumelden. Die Anmeldung erfolgt auf folgender Seite:
wien.arbeiterkammer.at/hausderjugend

Startschuss für schulmagazin.wien

(C) Stefan Burghart: Bildungsdirektor Heinrich Himmer, Journalistin Barbara Toth, Projektkoordinator Mati Randow, Philosophin Lisz Hirn, Geschäftsführer Thomas Strachota und Projektleiter Michael Haider (v.r.n.l).
(C) Stefan Burghart: Bildungsdirektor Heinrich Himmer, Journalistin Barbara Toth, Projektkoordinator Mati Randow, Philosophin Lisz Hirn, Geschäftsführer Thomas Strachota und Projektleiter Michael Haider (v.r.n.l).

Rund 100.000 Schüler, über 14 Jahren, besuchen Wiens Schulen. Bisher gab es kein mediales Angebot, das spezifisch diese Bevölkerungsgruppe angesprochen und authentisch vertreten hat. Mit dem schulmagazin.wien startet nun eine moderne, wienweite Schülerzeitung mit dem Ziel, Schüler:innen mehr Platz in der Öffentlichkeit einzuräumen und zur Medien- und Demokratiebildung beizutragen.

Prominente Gesprächsrunde

Im Rahmen eines Kick-off-Events inklusive Podiumsdiskussion und zahlreichen Gästen fand der Startschuss für das neue schulmagazin.wien statt. Prominente Diskutanten wie Bildungsdirektor Heinrich Himmer, die Philosophin Lisz Hirn, Autorin und Journalistin Barbara Toth, Live-Relations-Chef Thomas Strachota und Mati Randow, Koordinator des Projekts, sprachen über die Wichtigkeit der Partizipation der Schülern in den Medien.

Wiener Bildungsdirektor Heinrich Himmer erinnerte an die Schulreform von Otto Glöckel, die vor mittlerweile 100 Jahren stattfand. „Den Schülerinnen und Schülern Gehör zu verschaffen ist demokratiepolitisch sehr wichtig. Es braucht Menschen, die dafür einstehen, dass Schüler:innen die Möglichkeit zur medialen Teilhabe haben. Gerade die Schule gibt das Rüstzeug für das spätere Leben mit. Deswegen ist mir das Projekt schulmagazin.wien so wichtig und ich unterstütze das Projekt mit ganzem Herzen.“

Lisz Hirn, Philososophin und Autorin des neuen Buches „Macht Politik böse?“ sieht die Jugendlichen bis dato nicht ausreichend medial vertreten. Die Kinderrechte umfassen auch das Recht auf mediale Präsenz. Bis jetzt war diese zu wenig. Dies sieht Lisz Hirn auch als rechtlichen und moralischen Anspruch der Jugendlichen.

Barbara Toth freut sich darauf, im Rahmen der Akademie der jungen Schreibtalente die Jugendlichen anzuleiten und auch selbst von ihnen zu lernen: „Wir sind mittlerweile eine redaktionelle Gesellschaft und man muss selbst auch lernen, Journalist:in zu sein. Die Medienöffentlichkeit sind wir alle. Daher freue ich mich über das, wirklich notwendige und wichtige Projekt schulmagazin.wien und trage dazu auch meinen Teil bei, Schülerinnen und Schülern das Rüstzeug mitzugeben, um auch gehört zu werden.“

„Mit dem schulmagazin.wien bekommen Schülerinnen und Schüler endlich die mediale Öffentlichkeit, die sie verdienen. Sie können erstmals einem großes Publikum zeigen, was für sie wirklich wichtig ist“, schließt Mati Randow ab.

Zahlreiche Gäste

Zu den Zuhörern und Gästen des Kick-off-Event zählten viele Lehrer, Thaibox- und Europameister Fadi Merza, Manuel Gras (Initiator FUTURE WORKS), André Stolzlechner mit Gattin Margit (Hollerei), Holger Pöchhacker (Samsung), Martin Heimhilcher (Spartenobmann Information und Consulting der WKW), Ralf Artner (Bildungsmanagement WKW), Elisabeth Muth (Comon Communications) und viele mehr.

Schülerkönnen sich jederzeit als Redakteure bewerben. Nähere Informationen zum schulmagazin.wien finden sich unter www.schulmagazin.wien

So ist das Homeoffice in Österreich eingerichtet

(C) unsplash: Neben schnellem Internet und solider Möblierung ist auch die Hardware-Ausstattung in den meisten Fällen gut.
(C) unsplash: Neben schnellem Internet und solider Möblierung ist auch die Hardware-Ausstattung in den meisten Fällen gut.

Knapp 70 Prozent der berufstätigen Österreicher verfügen in den eigenen vier Wänden über einen Homeoffice-Bereich. Wer von zuhause aus in einem eigenen Bereich oder einem Arbeitszimmer arbeitet, hat dafür im Durchschnitt 14,6 Quadratmeter zur Verfügung. Wie diese Flächen ausgestattet sind, dem ist die aktuelle Trendumfrage unter 1.000 berufstätigen Österreicher im Auftrag von ImmoScout24 nachgegangen.

Schnelles Internet, solide Möblierung

Das durchschnittliche österreichische Homeoffice muss sich nicht verstecken. Wer einen Homeoffice-Bereich oder ein eigenes Arbeitszimmer hat, verfügt fast immer (92 Prozent) über eine gute Internetverbindung und Mobiliar in Form eines eigenen Schreibtischs (87 Prozent), über ausreichend Ablagefläche (77 Prozent) und einer Schreibtischlampe (67 Prozent). Zwei Drittel haben zudem noch einen ergonomischen Bürostuhl zur Verfügung. Diejenigen, die mehr zuhause arbeiten, konkret 3-4 Tage, sogar zu 81 Prozent. Einige wenige (14 Prozent) haben sogar den Luxus eines eigenen Besprechungstischs. Und bei rund der Hälfte gibt es auch Dekoration in Form von Pflanzen.

Gute Hardware-Ausstattung

Neben der Möblierung ist die Hardware für viele ein wesentlicher Faktor, um gut arbeiten zu können. Auch das ist in vielen Haushalten mit Homeoffice-Bereich oder Arbeitszimmern gegeben. Beinahe Standardprogramm ist eine externe Maus, die 92 Prozent im Repertoire haben. Zudem haben je dreiviertel der Befragten einen eigenen Drucker und/oder Scanner und eine externe Tastatur. Immerhin mehr als zwei Drittel (67 Prozent) verfügen über einen zusätzlichen Bildschirm.

Für die Umfrage hat die Innofact AG im Jänner 2022 für ImmoScout24 rund 500 Österreicher von 18 bis 65 Jahren online repräsentativ für die österreichische Bevölkerung befragt.

Österreich hinkt bei bargeldloser Zahlung hinterher

(C) unsplash: Das bargeldlose Bezahlen hat durch die Pandemie an Beliebtheit gewonnen.
(C) unsplash: Das bargeldlose Bezahlen hat durch die Pandemie an Beliebtheit gewonnen.

Es geht zwar immer öfters, aber noch nicht überall: das Zahlen mit Karten. Während in anderen Ländern das bargeldlose Bezahlen schon Usus ist, hinkt Österreich dieser Entwicklung hinterher. Laut einer aktuellen Erhebung von Global Payments gibt es in Österreich nur 15 Bezahlterminals pro 1000 Einwohner. Damit liegt Österreich nur knapp vor den europäischen Schlusslichtern Slowenien und Deutschland, die im Schnitt nur über zwölf Terminals pro 1000 Einwohner verfügen.

Anstieg durch Pandemie

Spitzenreiter sind die Urlaubsländer Griechenland (72 Terminals pro 1000 Einwohner) und Spanien (46 Terminals pro 1000 Einwohner). Tereza Uksová, Country Manager Global Payments Österreich: „Während der Pandemie ist die Terminaldichte zwar auch in Österreich gestiegen, aber das Wachstum war deutlich verhaltener als in anderen europäischen Ländern. Die Österreicher sind eine Bargeld-Nation und eine grundlegende Veränderung des Bezahlverhaltens braucht hier etwas Zeit.“

(C) Global Payments s.r.o.: Nur in Deutschland und in der Slowakei gibt es weniger Terminals.

Bezahlverhalten ändert sich

Laut einer aktuellen Studie der Erste Bank mit 750 Befragten zahlen mittlerweile 82 Prozent gelegentlich mit Karte beziehungsweise digital. Schon weniger als die Hälfte (46 Prozent) der Österreicher nutzen laut Studie bevorzugt Bargeld. 39 Prozent bezahlen vorwiegend oder ausschließlich mit Karte oder digital. Rund 15 Prozent nutzen beide Zahlungsarten ähnlich häufig. Zwei Prozent der Österreicher:innen verzichtet vollständig auf Bargeld. Zudem verliert Bargeld auch als Notgroschen seine Bedeutung: Knapp ein Drittel der Befragten hat kein Bargeld mehr zu Hause.

Bargeldlose Gesellschaft

Anders als in Österreich ist die Situation in Südeuropa. Besonders Tourismusländer wie Griechenland, Spanien oder Italien setzen die Händler immer öfter auf Bezahlterminals, weil sie erkannt haben, dass die Touristen dadurch nicht nur öfter, sondern auch ein höheres Volumen konsumieren.

Die Pioniere des bargeldlosen Zahlungsverkehrs sind aber die nordischen Länder. Aufgrund der großen Fläche und der geringen Bevölkerungsdichte hat sich dort eine bargeldlose Wirtschaft so weit etabliert, dass Schweden sogar das Ziel proklamiert hat, eine bargeldlose Gesellschaft werden zu wollen. Auch in anderen nordischen Ländern wie etwa Finnland, werden schon heute weniger als 20 Prozent der Zahlungen mit Bargeld getätigt.

Einstimmig beschlossen: Wien modernisiert Spitäler

(C) Rastegar: Das neue Rahmenbauprogramm wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen.
(C) Rastegar: Das neue Rahmenbauprogramm wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Das Rahmenbauprogramm des Wiener Gesundheitsverbundes, das bis 2040 die Modernisierung bis hin zum Neubau der beinahe gesamten Krankenhaus-Infrastruktur der Wiener Gemeindespitäler zur Folge haben wird, wurde gestern Abend im Wiener Gemeinderat einstimmig von allen fünf Fraktionen beschlossen.

„Es war eine sehr große und enorm wichtige Entscheidung, die gestern im Gemeinderat getroffen wurde. Mit dieser einhelligen Abstimmung haben sich alle im Gemeinderat vertretenen Parteien dafür ausgesprochen, dass die Stadt Wien ihre teilweise über 100 Jahre alten Gemeindespitäler auf modernsten Stand bringen kann, dass alle Standorte ausgebaut, saniert oder sogar neugebaut werden und dass damit die Wiener Bevölkerung in den nächsten Jahren die bestmögliche Krankenhaus-Infrastruktur erhalten wird“, hebt Gesundheitsstadtrat Peter Hacker das gestrige Votum im Wiener Gemeinderat hervor.

Erste Schritte

Die Umsetzung des Rahmenbauprogramms wird nun mit voller Kraft vorangetrieben, versicherte der Stadtrat. In den Kliniken Favoriten und Ottakring sind bereits erste Schritte gesetzt worden. „Alleine bis 2030 werden wir rund 3,3 Mrd. Euro investieren. Die Kliniken werden nicht nur auf den letzten Stand der Technik, bzw. Wissenschaft gebracht, sie werden auf klimagerechten Standards umgerüstet und ihre Struktur wird flexibel angelegt, sodass künftige wissenschaftliche bzw. medizinische Entwicklungen ohne größere Umgestaltungen integriert werden können“, so Hacker.

„Ich bin wirklich sehr erfreut, dass der Wiener Gemeinderat über alle Parteigrenzen hinweg erkannt hat, wie wichtig dieses Programm für die Wiener Bevölkerung und die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in dieser Stadt ist. Dafür möchte ich noch einmal ausdrücklich meinen Dank an alle Abgeordnete für diese politische Geschlossenheit aussprechen“, schloss der Wiener Gesundheitsstadtrat.

Tipp #1: Bücher und Medien ausleihen statt kaufen

Wer in Wien lebt und gerne liest, hat es gut: Die Stadt verfügt über eine Vielzahl an Büchereien. Sowohl große Zweigstellen wie die Hauptbücherei am Urban-Loritz-Platz als auch kleinere Einrichtungen gibt es in allen Wiener Bezirken. Wer nicht so viel Zeit hat, um sich in die Bibliothek zu begeben, der kann sich auch Medien ausleihen – per Post oder direkt vor Ort.

Die Wiener Büchereien verfügen über eine lange Tradition: Bereits im 19. Jahrhundert wurden erste Einrichtungen gegründet. Heute sind die Wiener Büchereien ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt. Jährlich werden mehrere Millionen Medien ausgeliehen.

Die Büchereien der Stadt Wien sind ein fester Bestandteil des Wiener Bildungsangebots. In den 39 Zweigstellen findet sich für jeden Bücherwurm das passende Lesematerial. Denn der Bestand der Büchereien Wien umfasst mehr als 1,5 Millionen Medien.

Neben Bücher aus jedem erdenklichen Genre bieten die Bücherein Wien auch Hörbücher, CDs, DVDs und Konsolenspiele. Die Virtuelle Bücherei mit einer Vielzahl an eBooks, eAudios und ePapers rundet das Angebot ab.

Büchereikarte

Wer im Besitz einer Büchereikarte ist, kann gleichzeitig 25 Medien bei den Büchereien Wien entlehnen. Zusätzlich dazu können jeweils 10 eBooks oder eAudios aus dem digitalen Bestand entlehnt werden. Die Jahreskarte für Erwachsene kostet 32 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre erhalten die Büchereikarte kostenlos. Die ermäßigte Jahreskarte ist für Schüler, Lehrlinge, Studierende bzw. Personen mit geringem Einkommen um 9,60 Euro pro Jahr erhältlich. Lediglich ein Lichtbildausweis sowie die Gebühren sind für die Einschreibung notwendig. Die Büchereikarte wird vor Ort ausgestellt.

Die Tageskarte erlaubt eine einmalige Entlehnung für 4 Wochen. Eine Verlängerung bzw. Online-Vorbestellung ist hierbei nicht möglich. Die Tageskarte kostet 4,20 Euro.

Gebühren der Büchereien Wien

Besitzerinnen und Besitzer einer Bücherei-Jahreskarte können das ganze Jahr über beliebig viele Bücher aus dem reichen Bestand entlehnen. Sollte allerdings einmal die Verlängerung vergessen oder das Buch verspätet retour gebracht werden, fallen Säumnisgebühren an. Diese belaufen sich für in den Büchereien Wien für Erwachsene bei 30 Cent pro Tag und Medium. Kinder und Jugendliche zahlen 20 Cent.

Die Vorbestellung von Medien in den Büchereien Wien kostet 1,10 Euro pro Vorbestellung.

Hinein ins Abenteuer beim Wiener Städtische Kinderpiratenfest

©Katharina Schiffl

Volle Kraft voraus! Denn am Sonntag, 9. Oktober ist es so weit: nach einer zweijährigen Pause geht das Wiener Städtische Kinderpiratenfest wieder über die Bühne. Kinder werden auf der Spenadlwiese im Wiener Prater zu Spiel, Sport und Spaß geladen.

Am 9. Oktober ist es endlich wieder so weit: Das Wiener Städtische Kinderpiratenfest geht in die nächste Runde. Auch heuer warten knifflige Aufgaben, Sport und Spaß auf die jungen Piratinnen und Piraten. Wir, die Wiener Städtische, stehen mit großer Freude als verlässlicher Partner zur Seite und wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß und Erfolg!– DI Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung

Familienabenteuer & kleine Schätze

Bei dem diesjährigen Wiener Städtische Kinderpiratenfest erwarten die kleinen Abenteurer bei freiem Eintritt von 11:00 bis 16:00 Uhr zahlreiche Attraktionen auf den zentral gelegenen Sportplätzen des ASKÖ WAT Wien mitten im Herzen des grünen Praters. Bei unterschiedlichen Stationen können die kleinen Seeräuber ihr Geschick unter Beweis stellen. Nach Absolvierung der abenteuerlichen Aufgaben sammeln die „Pirates of Vienna“ Stempel und holen sich mit dem ausgefüllten Sammelpass am Geschenkdeck eine tolle Goodie Bag und im Anschluss können die Kinder bei der Verlosung des Hauptpreises teilnehmen. Viele Bewegungsstationen, wie das Kokosnusswerfen, das Segelsetzen oder das große Inselhüpfen, warten darauf bewältigt zu werden. Die Jüngsten können sich ebenso auf der Hüpfburg austoben. Für Spaß mit den Kameraden und karibische Abenteuer ist gesorgt, sodass einem unvergesslichen Tag mit der ganzen Familie nichts mehr im Wege steht.

Außerdem gibt’s für die frechen Freibeuter eine leckere Piratensnacks!

Also: Ahoi! Anker lichten, Segel setzen und auf zum Wiener Städtische Kinderpiratenfest!

Mehr Infos unter kinderpiratenfest.at

Erste-Bank-Open: Die jungen Wilden kommen!

(C) Schedl: Beim Erste-Bank-Open in der Stadthalle kommen Tennisfans wieder auf ihre Kosten.
(C) Schedl: Beim Erste-Bank-Open in der Stadthalle kommen Tennisfans wieder auf ihre Kosten.

Ein gewaltiges Starterfeld wartet auf die Fans des Erste-Bank-Open in der Stadthalle von 22. bis 30. Oktober. Denn das Durcheinanderwirbeln der Männer-Tennisrangliste ist für Wien gut. Mit Daniil Medvedev, bis vor Kurzem Nummer 1 der Welt, Olympiasieger Alexander Zverev, ATP-Finals-Sieger Stefanos Tsitsipas, US-Open-Halbfinalist Frances Tiafoe und dem Italiener Matteo Berrettini ist die absolute Weltklasse zu Gast.

Fragezeichen thiem

Dazu kommt die emotionale Rückkehr von Ex-Turniersieger Dominic Thiem. „Die Atmosphäre bei seinen Matches war in den vergangenen Jahren immer sehr speziell – und das wird auch heuer nicht anders sein“, hofft Turnierdirektor Herwig Straka, dass der Ex-US-Open-Champion lange im Turnier bleibt. Wird nicht einfach. Im Vorjahresfinale siegte Zverev in zwei ­Sätzen (7:5, 6:4) gegen Tiafoe.

Wer die Fäden bei Rapid zieht

(C) Joham: Bei Rapid dreht sich die Abwärtsspirale immer schneller.
(C) Joham: Bei Rapid dreht sich die Abwärtsspirale immer schneller.

Wenn es dunkel wird im Rapid-Tunnel, versuchen selbsternannte Lichtgestalten die Macht an sich zu reißen. Wie Michael Krammer.

Fußballpolitik

Dass er mit den Winkelzügen der Fußballpolitik vertraut ist, hat der Mobilfunk-Manager schon bewiesen: Obwohl er 2013 als Vorsitzender des Wahlkomitees einen Nachfolger für Rudi Edlinger suchen sollte, stellte Michael Krammer den Favoriten Erich Kirisits ins Abseits und ließ sich selbst zum Vereinschef küren. Dabei nützte er jeden kleinen Fehler seines Kontrahenten aus: Als Kirisits beim Hearing gefragt wurde, ob er einer Gruppe von Investoren nahe stünde, verneinte dieser vehement, hielt aber einen Kugelschreiber mit dem Logo genau dieser Gruppe in Händen.

Diesen ungeschickten „Rückpass“ nützte Krammer und netzte ein! Sechs Jahre später unterstützte er Martin Bruckner bei der Wahl – und blieb, Arm in Arm mit den Ultras, gegen Roland Schmid erfolgreich.

Der Trickser

Jetzt füllt Krammer das Machtvakuum aus, zieht im Hintergrund die Fäden, trifft einflussreiche Mitglieder, Sponsorenvertreter sowie Journalisten und arbeitet penibel an seinem nächsten Coup: einen Präsidenten von seinen Gnaden einzusetzen, um ihn drei Jahre später zu beerben. Insider schließen aber nicht aus, dass er sich den Umweg erspart und Rapid sofort übernimmt. Zuzutrauen wäre es ihm.

Sportinsider: Neues Stadion in Parndorf?

Unser Sportinsider Robert Sommer.

Wiener Sportpolitik, aufgepasst: Im Burgenland mehren sich vor den Gemeinderatswahlen am 2. Oktober die Gerüchte, wonach in Parndorf ein „Nationalstadion“ für das österreichische Fußballteam gebaut werden soll. Bürgermeister Wolfgang Kovacs von der „Liste Parndorf“ sprach das offene Geheimnis unumwunden an: Die Landesregierung hätte ein „Konzept in der Lade“ mit einem Standort gegenüber der Autobahn. Er selbst ist zwar gegen dieses Megaprojekt, schimpft über die „drohende Verkehrshölle“ und fragt sich nicht ganz zu Unrecht, wie man solch ein Stadion mit drei oder vier Länderspielen finanzieren solle, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil ist aber der Bau dieses „Denkmals“ zuzutrauen.

Alarmglocken

Deshalb müssten in der Bundeshauptstadt die Alarmglocken schrillen! Denn bei allem Respekt vor dem Burgenland: Die Heimstätte der Nationalmannschaft muss Wien bleiben, Partien gegen Frankreich, Kroatien oder andere Weltklasse-Teams dürfen nicht in irgendeinem anderen Bundesland stattfinden. Sonst wäre nicht nur Wien, sondern der gesamte österreichische Fußball blamiert. Die zuständigen Stadtpolitiker könnten diese „Gefahr“ aber auch als Chance sehen, der Bundesregierung einen Teil der Finanzierung für die notwendige Renovierung des Happel-Stadions abzutrotzen.

Denkmalschutz hin oder her: Das ist die einzige Chance für Wien!

Tipps gegen trockene Haut & lästiges Jucken

(C) Pixabay: Gegen trockene Haut hilft etwa eincremen.
(C) Pixabay: Gegen trockene Haut hilft etwa eincremen.

Trockene Haut ist weiter verbreitet, als man glauben könnte: Immerhin fast 62 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind davon zumindest teilweise betroffen! Oft treten dabei sogar starke Rötungen und ­unangenehmer Juckreiz auf. Dagegen ist man aber keinesfalls machtlos, es gibt einige gute Experten-Tipps, damit die strapazierte Haut nicht noch weiter irritiert wird. Wir haben hier für Sie einige wichtige Ratschläge ­aufgelistet:

Nur nicht baden

Auf jeden Fall sollten Menschen, die unter diesen Symp­tomen leiden, nicht zu heiß und zu lange duschen. Baden sollte hingegen überhaupt unbedingt ­vermieden werden, denn das trocknet die Haut aus.

Ganz beson­deren Augenmerk muss man als Betroffener auf die richtige Kleidung legen: Raue, kratzige Fasern, wie etwa bei Wolle, bedeuten nur Stress für die Haut. Setzen Sie bitte vielmehr auf glatte und weiche Stoffe wie zum Beispiel Baumwolle. Dunkle, enge Textilien wie Leggings, Strumpfhosen oder Socken können gerötete Haut und Juckreiz auslösen.

Starkes Schwitzen, etwa beim Sport, kann sich ebenfalls negativ auswirken – unter anderem durch zu eng anliegende T-Shirts mit Kunstfasern (zum Beispiel Polyester, Polyamid und Elasthan). Tragen Sie außerdem zumindest zweimal täglich eine geeignete, lipidhaltige Pflegelotion auf den ganzen Körper auf, um die irritierte Haut wieder zu ­beruhigen und den störenden Juckreiz zu lindern.

Ursachen liegen oft woanders

Der Juckreiz ist zwar auf der Haut zu spüren, der wahre Auslöser kann aber auch ganz woanders liegen: Mögliche Ursachen sind unter anderem, Entzündungen, Allergien, Erkrankungen von Leber, Galle oder Nieren. Außerdem können auch Bandscheibenvorfälle, Parasiten oder neurologische Erkrankungen zu Juckreiz führen. Auf jeden Fall den Arzt aufsuchen!

Auch Lümmeln kann gesund sein

(C) Sommer: DDr. Leo Pauzenberger (l.) im Gespräch mit WBB-Autor Robert Sommer.
(C) Sommer: DDr. Leo Pauzenberger (l.) im Gespräch mit WBB-Autor Robert Sommer.

Das WIENER BEZIRKSBLATT befragte den Top-Experten DDr. Leo Pauzenberger zu den Haltungsproblemen der heimischen Schüler, dem „Handy-Nacken“, den besten Sportarten. und den idealen Sitzmöglichkeiten.

Haltungschäden

Seine Visitenkarte liest sich wie eine wissenschaftliche Arbeit: Priv. Doz. DDr. Leo Pauzenberger, MSc, ist einer der großen heimischen Top-Experten für Ortho­pädie und Traumato­logie. Und ­er warnt zum Schulbeginn, dass viele heimische Kinder und Jugendliche unter enormen Haltungsschäden leiden, die ihnen beim Älterwerden gesundheitliche ­Probleme bereiten werden. „Sie sitzen im Schnitt achteinhalb Stunden in der Klasse“, rechnet der Mediziner vor, „und daheim auch noch bei Hausaufgaben, vorm ­Laptop, iPad oder iPhone.“

Polster und Matratze

Was kann man für eine bessere Haltung tun? „Der einfachste Tipp ist: immer die Sitzposition ändern, damit sich die Belastung auf die Muskulatur gleichmäßig verteilt. Auch Lümmeln kann durchaus gesund sein!“ Von Vorteil wären bessere Sitzmöglichkeiten, meint der Fachmann: Zumindest in den eigenen vier Wänden können Eltern darauf achten, dass ihre Kinder einmal auf einem Polster und dann wieder auf einer Matratze lernen. Ein Stehtisch hilft ebenfalls zum Ausgleich. Dazu kommt regelmäßige Bewegung, am besten wäre Schwimmen, Klettern und Crossfit-Training.

30 Kilogramm

„Ideal wäre natürlich, wenn die Lehrerinnen und Lehrer am Ende jeder Schulstunde zumindest eine Minute für ein paar Dehnungsübungen freischaufeln würden“, schlägt Pauzenberger vor. Damit könnte man auch den schmerzhaften „Handy-­Nacken“ etwas auf­lockern. „Vergessen wir nicht, dass beim SMS-Schreiben oder anderen Tätigkeiten das Sechsfache des Kopf-Gewichts auf dem Nacken lastet, also rund 30 Kilogramm. Das führt sogar schon bei Kindern zu starken Verspannungen.“ Gut wäre daher, das Kinn an die Brust zu drücken und so aufs Handy zu schauen. Und am besten das mobile ­Telefon nur dann benützen, wenn man es auch wirklich braucht.Robert Sommer

Supermarkt serviert jetzt Hauben-Küche

(C) Sebastian Sontacch: Max Stiegl ist für seine ausgefallenen Gerichte bekannt.
(C) Sebastian Sontacch: Max Stiegl ist für seine ausgefallenen Gerichte bekannt.

Max Stiegl zählt zu den besten und gefragtesten Köchen Österreichs. Das Gut Purbach, das von Stiegl geführt wird, ist mehrfach ausgezeichnet und 2020 wurde er zum Gault & Millau-„Koch des Jahres“ gekürt. Der Spitzenmann ist vor allem bekannt für seine ausgefallene Kochkunst und die lässt sich jetzt einmalig in einem ausge­fallenen Ambiente genießen.

Einmaliges Gastspiel

Am 24. September kocht Max Stiegl im Interspar-Restaurant „das Mezzanin“ (1., Schottengasse 6–8) ein 4-Gänge-Menü, das es hier so noch nicht gab. Zu diesem besonderen Anlass serviert er unter anderem Calamari mit Kohlsprossen und Bries, ­Pithiviers von der Ente und ­Trüffel, Kohl und Gänseleber. Das 4-Gänge-Menü kommt auf 59 Euro, die passende Weinbegleitung auf 29 Euro. Um Vorab-Reservierung wird ge­beten, per E-Mail an restaurant@dasmezzanin.at oder telefonisch unter 01/53 23 87 18 50.

Kaiser Wiesn bringt das Oktoberfest nach Wien

(C) Stefan Joham: Die Kaiser Wiesn bringt das größte Oktoberfest des Landes nach Wien.
(C) Stefan Joham: Die Kaiser Wiesn bringt das größte Oktoberfest des Landes nach Wien.

Bis zum 09. Oktober heißt es täglich im Prater „O’Zapft is!“. Denn die Kaiser Wiesn bringt nicht nur das größte Oktoberfest des Landes nach Wien, sondern auch eine zünftige Portion Brauchtum in die Stadt. Die Eröffnung findet am 22. September statt.

Eröffnung

Eröffnet wird das Oktoberfest mit einem festlichen Umzug vom Schweizerhaus auf das Festgelände samt Bieranstich. Der Bieranstich wird dabei von Bürgermeister Michael Ludwig vorgenommen. Ganz traditionell, mit festlich geschmückter Bierkutsche bewegt sich der eindrucksvolle Umzug am Donnerstag, um 11.00 Uhr, vom Schweizerhaus durch den Wiener Prater in Richtung Festwiese. Mit dabei sind u.a. Hans Knauss, Gösser Testimonial, die „Genussspechte“ Andreas Weichsler und Thomas Knaus, die „Festwirt“-Geschäftsführer Arthur Kreiml und Corin Quint, „Zur Alten Kaisermühle“-Betreiber Franz Aibler, „Lugeck Alm“-Geschäftsführer Mario Obermaier sowie Kaiser-Wiesn-Geschäftsführer Johann Pittermann.

O’zapft is!

Um Punkt 12.00 Uhr zapft er das erste Bierfass an und eröffnet mit den traditionellen Worten „O’zapft is“ die erste Kaiser Wiesn im Wiener Prater. Durch das Wiesn-Premieren-Programm auf der „JÖ Live-Bühne“ führt Publikumsliebling Arabella Kiesbauer.Im Gösser-Zelt sorgen die einzigartigen „Edlseer“ für Stimmung, Gäste des Wojnar’s-Zeltes dürfen sich auf die Tiroler Musikanten „Zillertaler“ freuen. In der „Zur Alten Kaisermühle Alm“ wird ein exklusiver VIP-Empfang mitsamt Opernsänger und Grammy-Preisträger Herbert Lippert geboten. Weitere Live-Acts sind die „Weather Girls“ und das „Hans Ecker Trio“ und originale Blas- und Kapellenmusik bieten die Musikgruppen „Polizeimusik Wien“ und „Gösser Musikverein“ sowie der „Erste Wiener Gemeindechor“

Weinliebhaber können sich auf der Kaiser Wiesn im Wiener Prater heuer auf den eigens kreierten Wein von Leo Hillinger in Kooperation mit dem renommierten Wiener Weingut Cobenzl unter der Leitung von Thomas Podsednik freuen. Den Segen erteilt Pater Karl Wallner im Beisein der beiden Top-Winzer.

Öffnungszeiten

Ab Eröffnung, am 22. September bis zum 09. Oktober 2022, ist die Kaiser Wiesn täglich ab 11.30 Uhr geöffnet. Die Kaisernacht startet in den drei großen Festzelten ab 18.30 Uhr und bietet ein abwechslungsreiches Programm mit nationalen und internationalen Top-Acts der Volksmusik- sowie Schlagerszene. Darum heißt es: Nicht länger warten und bereits jetzt unter www.kaiserwiesn.at Tickets reservieren!

Halloween im Familypark erleben!

©Familypark, Hafenscher

Der Familypark der Familypark GmbH in St. Margarethen im Burgenland ist Österreichs größter Freizeitpark. Auf einem Areal von mehr als 145.000 m² bietet der Park Attraktionen in vier unterschiedlichen Themenwelten: Erlebnisburg, Bauernhof, Märchenwald und Abenteuerinsel. Außerdem verfügt der Freizeitpark über 17 verschiedene Gastronomie-Bereiche. Während der Saison werden ca. 250 Mitarbeiter in den Bereichen Fahrattraktionen, Gastronomie, Gärtnerei, Technik und Verwaltung beschäftigt.

Weitere Informationen: www.familypark.at

Halloween im Familypark
…findet heuer an 12 Tagen von 21. Oktober bis 1. November, täglich ab 11 Uhr statt und ist somit das längste Halloweenfest, das jemals im Park stattgefunden hat!

Das größte Halloweenspektakel Österreichs sorgt jedes Jahr mit einem wechselnden Motto für schaurig-schöne Momente, die Groß und Klein gleichermaßen begeistern. Heuer versprechen die mystischen Voodoo Nächte buntes Treiben im Park. Euch erwarten aufwendige Parkdekorationen soweit das Auge reicht, atemberaubende Lichteffekte bei den Attraktionen und ein buntes Showprogramm. Von Artisten bis zu mystischen Wesen, die ihr Unwesen treiben, ist alles dabei.

Mehr unter www.familypark.at/halloween-2022

Wir verlosen 3 x 2 Tickets!

Die „Zuckerltante“ feiert ihren 100er

(C) Zuckerltante: Das „süße“ Geschäft wurde vor 100 Jahren gegründet.
(C) Zuckerltante: Das „süße“ Geschäft wurde vor 100 Jahren gegründet.

Wenn ein Geschäft sein 100-Jahre-Jubiläum begeht und seit vier Generationen ein Familienbetrieb ist, dann muss das ordentlich gefeiert werden! Die „Zuckerltante“ in der Klosterneuburger Straße 30 im 20. Bezirk lädt aus diesem Anlass am 29. September von 12 bis 18 Uhr Kunden und ­Partner zu einer Feier ein.

Historisch

Monika Erhart führt dort eines der letzten Süß­warenfachgeschäfte Wiens: Gegründet hat es ihre Urgroßmutter 1922. Man bekommt, je nach Jahreszeit, Osterhasen und Nikoläuse, aber auch jede Menge Pralinen oder Tortenbeläge für Kindergeburtstage. Außerdem gibt’s viel Marzipan, Nougat und einen eigenen Raum für die ­Jugend mit Kaugummis und Gummiwaren.

Unterstützen Sie Ihre Gehirnzellen und spielen Sie mit!

©Astrid Schaffer, Unsplash

Zum Welt-Demenztag 2022 werfen wir einen Blick auf eines der größten Probleme einer alternden Gesellschaft: Demenz. Es ist wichtig hinzusehen, denn bisher hilft nur wenig nachweislich gegen Demenz. Aufklärung und Prävention gehören dazu. Viele neurodegenerative Erkrankungen entstehen durch abgelagerten Zellmüll in unserm Gehirn der durch eine gestörte Autophagie nicht mehr abtransportiert werden kann.

Ganz nach dem Motto „etwas tun statt wegschauen“ wollen wir Ihrer Zellerneuerung einen Boost verleihen und verlosen 100 Stück spermidineLIFE® Memory+ unter allen TeilnehmerInnen!

Denn wir sagen Demenz den Kampf an – Vergessen Sie zu vergessen.

spermidineLIFE® Memory+

spermidineLIFE® Memory+ unterstützt die Zellerneuerung und die Gehirnzellen mit der innovativen Kombination aus

  • natürlichem Weizenkeimextrakt mit hohem Spermidingehalt
  • Brahmi Pulver
  • Safran Extrakt
  • gehirnaktivierenden Mikronährstoffen

spermidineLIFE® Memory+ stellt, aufgrund der Inhaltsstoffe Eisen, Zink und Thiamin eine Unterstützung für die normale kognitive Funktion dar und trägt zu einer normalen psychischen Funktion und mentalen Leistungsfähigkeit bei. Die enthaltenen Nährstoffe Thiamin und Eisen tragen zusätzlich zu einer Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei.

Unsere Tipps für eine gelungene Kaiser Wiesn

(C) Joham: Die Kaiser Wiesn bringt bis zum 9. Oktober urige Stimmung in die Bundeshauptstadt!
(C) Joham: Die Kaiser Wiesn bringt bis zum 9. Oktober urige Stimmung in die Bundeshauptstadt!

Endlich ist es soweit: Mit der Kaiser Wiesn startet das größte Oktoberfest Österreichs. Damit unsere Leserinnen und Leser gut gerüstet für die Gaudi im Prater sind, haben wir für euch die besten Tipps & Tricks für einen gelungenen Besuch auf der Kaiser Wiesn gesammelt. Selbstverständlich mit einer ordentlichen Portion Wiener Schmäh.

Wiesn Disziplin

Auf der Münchner Wiesn hat unser Tausendsassa Bobby Sommer vom berühmten Wiesenschurli, einem Österreicher, der in Bayern seit Jahrzehnten eine echte Legende ist, den Begriff Wiesn-Disziplin gelernt. Das bedeutet auch für Wien:

Zwischen den Maß Bier auch immer wieder ein Glas Wasser trinken, aufs Essen nicht vergessen, in Bewegung bleiben, also hin und wieder in der frischen Luft durchatmen, immer freundlich zum Personal sein, auch wenn’s mit der Bestellung mal etwas länger dauert, und natürlich nicht mit dem Auto unterwegs sein. Zur Disziplin gehört auch, bei Fotos keine fremden Personen in den sozialen Medien veröffentlichen – man weiß ja nie, wer mit wem dort ist. Die Wiesn soll ja keine Ehekrisen auslösen.

Reden ist Silber, Singen ist Gold

Man sollte nicht damit rechnen, dass man tiefschürfende Gespräche führen kann. Bierselige Stimmung, Musik und der ein oder andere Juchitzer, lassen kaum philosophische Gespräche zu. Wird ja doch auch die Zunge immer schwerer…stattdessen lieber das nächste Prooooosiiiit anstimmen und es mal tuschen lassen!

Es muss ein Wein sein…

(C) Stefan Joham: Für die Kaiser Wiesn wurde ein eigener Wein produziert.

Keine Angst, auch Weintrinker kommen auf der Kaiser Wiesn zum Genuss. Immerhin befindet sich das größte Oktoberfest des Landes in Wien. Und passend dazu, haben sich das Wiener Weingut Cobenzl und der burgenländische Starwinzer Leo Hillinger zusammengetan und einen eigenen Wiesn Wein kreiert!

Gemeinsam ist es doch am schönsten

Sicher findet man nach ein, zwei Maß schnell neue Freunde, aber gemeinsam auf der Kaiser Wiesn ist es doch am schönsten. Daher am besten mit einer Gruppe hingehen und gemeinsam neue Freunde finden!

Wiesn Linien

Auf die Kaiser Wiesn geht’s am schnellsten und sichersten mit den Wiener Linien. Das Auto kann also getrost daheim warten.Übrigens: Auch Radfahrern sollten den Drahtesel angekettet lassen. Denn für Radler gilt ein Alkohollimit von 0,8 Promille!

Vorsicht ist besser als Nachsicht…

…eine Redewendung die sich auch am Tag danach bewahrheitet. Daher immer ein Aspirin C mitnehmen! Denn falls der Blick ins Bierglas doch zu tief war, kann ein Aspirin den Kater – wenn schon nicht verblasen – zumindest lindern.

LAST CALL: Mit dem Wiener Bezirksblatt zur Eröffnung der Kaiser Wiesn!

©Stefan Joham

Endlich ist es soweit. Morgen, am Donnerstag den 22. September startet Österreichs größtes Oktoberfest.

Schon der Eröffnungstag der Kaiser Wiesn wartet mit einer ganzen Menge Highlights auf: festlicher Umzug, Bieranstich und jede Menge Prominenz. Ganz traditionell, mit festlich geschmückter Bierkutsche bewegt sich der eindrucksvolle Umzug am Donnerstag, um 11.00 Uhr, vom Schweizerhaus durch den Wiener Prater in Richtung Festwiese.

Mit dabei: Hans Knauss, Gösser Testimonial, die „Genussspechte“ Andreas Weichsler und Thomas Knaus, die „Festwirt“-Geschäftsführer Arthur Kreiml und Corin Quint, „Zur Alten Kaisermühle“-Betreiber Franz Aibler, „Lugeck Alm“-Geschäftsführer Mario Obermaier sowie Kaiser-Wiesn-Geschäftsführer Johann Pittermann. Neben den Wirten und deren Partnern begleitet überdies auch Ehrengast und Wiener Bürgermeister Michael Ludwig den Zug. Um Punkt 12.00 Uhr zapft er das erste Bierfass an und eröffnet mit den traditionellen Worten „O’zapft is“ die erste Kaiser Wiesn im Wiener Prater. 

Durch das Wiesn-Premieren-Programm auf der „JÖ Live-Bühne“ führt Publikumsliebling Arabella Kiesbauer.

Sie wollen dabei sein? Dann spielen Sie jetzt mit!

Das waren die Bezirksawards in Hernals

Am 20. September fand in der Kulisse in Hernals die Verleihung der Bezirks Medical- und Bezirks Business-Awards 2022 statt.

„Im Bezirk gibt es 3.900 Betriebe“, wie Bezirksvorsteher Peter Jagsch bei der Preisverleihung stolz verkündete, „und besonders viele, welche als Preisträger in Frage kommen.“ Das haben auch die über 100.000 Leserstimmen bei der Award-Ausschreibung eindrucksvoll gezeigt. Zu den Siegern von Hernals gehören erfahrene Ärzte und Ärztinnen sowie Einzelpersonen und Kleinbetriebe, aber auch bekannte Großbetriebe wie etwa das Autohaus Jobst  oder das renommierte Rechtsschutzunternehmen DAS, das den 1. Platz bei Großbetrieben erreicht hat. Gratuliert hat auch der Vertreter der Hypo Noe, eines Sponsors des Bezirks-Business-Awards.


DIE GEWINNER DER
BEZIRKS MEDICAL AWARDS 2022

Medizinische EinrichtungVertreten durch:
Dr. Christine ALLENMitarbeiterin Natalia Perechsova
augenwien Ordinationsgemeinschaft, Dr. Stephan GruberDr. Stephan Gruber
Regina de Lijzer, PsychotherapeutinMag. Regina de Lijzer

DIE GEWINNER DER
BEZIRKS BUSINESS AWARDS 2022.

Ausgezeichnete UnternehmenKategorie/ Anzahl MitarbeiterPlatzierung
D.A.S. Rechtsschutz AGmehr als 501
Autohaus Jobstmehr als 502
Loytecmehr als 503
KIND Brille und Hörgerätevon 10 bis 491
LIMESODAvon 10 bis 492
Martin Bruckberger GmbHvon 10 bis 493
Stift St.Peter Dornbachbis 91
Juwelier Holzhammerbis 92
Grätzl-Greißlerbis 93

Impressionen des Abends

Magistrat bewegt die ganze Stadt

(C) PID/Jobst: Magistratsdirektor Dietmar Griebler (l.) mit Bürgermeister Michael Ludwig.
(C) PID/Jobst: Magistratsdirektor Dietmar Griebler (l.) mit Bürgermeister Michael Ludwig.

Von der Müllabfuhr über die Schulen bis zum Wasser, vom Parkpickerl bis zu den Märkten. Damit der Alltag in Wien reibungslos funktioniert, leisten dutzende Magistratsabteilungen rund um die Uhr in den unterschiedlichsten Fachbereichen volle Arbeit. Seit 1. Juli hat der Riesenbereich einen neuen Chef. Der 52-jährige Dietmar Griebler wurde zum Magistratsdirektor ernannt. Er folgte auf Erich Hechtner, der sich nach zwölf Jahren in den wohlverdienten Ruhestand begab.

Kenner der Ämter

Der gebürtige Wiener Dietmar Griebler hat als Jurist schon mehrere berufliche Sta­tionen in der öffent­lichen Verwaltung absolviert: Vom Magistratischen Bezirks­amt in Favoriten über die MA 63 (Gewerberecht) bis hin zur MA 5 für Finanz­wesen. Zuletzt war er als ­Finanzdirektor der Stadt tätig.

4. KINOMONTAG in unserer Herbststaffel – Wir verlosen 200 Tickets!

©Panda Film

Unsere Herzen, ein Klang

Montag, 3. Oktober um 20 Uhr



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Alles, was man dafür tun muss, ist, unten im Eingabefeld die E-Mail-Adresse hineinzuschreiben und in welches Hollywood Megaplex Sie gehen möchten und schon können Sie um Karten mitspielen! Neben der Kinokarte bekommt jeder Kinomontag-Gewinner eine Tüte Popcorn und ein Coca Cola gratis dazu! 🍿

Anmeldeschluss für „Unsere Herzen, ein Klang“ ist am Mittwoch den 28. September, um 9 Uhr!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Barablöse zu den Kinomontagstickets sind nicht möglich. Der Gewinn ist persönlich und nicht übertragbar. Gewonnene Kinomontag-Tickets dürfen nicht weiterverkauft werden. 

Inhalt:
In dem Dokumentarfilm von Torsten Striegnitz und Simone Dobmeier dreht sich alles um die Magie, die entsteht, wenn Menschen gemeinsam singen. Vor allem im Chor wird oftmals eine unglaubliche musikalische Kraft entfesselt, die absolut einzigartig ist. Striegnitz und Dobmeier gehen diesem Zauber nach und begleiten Chorleiter*innen auf ihrer Mission, aus einer Gruppe von gesangsbegeisterten Menschen, die unterschiedlicher kaum sein können, Chöre von mitreißender Intensität formen. Dabei wird ein intimer und aufschlussreicher Einblick in ein Arbeitsfeld geboten, in dem es viel um Identifikation und Identität geht… 

©Panda Film

Auf geht’s zur Kaiser Wiesn!

(C) Joham: Geschäftsführer Johann Pittermann (2.v.r.) mit dem Hans Ecker Trio.
(C) Joham: Geschäftsführer Johann Pittermann (2.v.r.) mit dem Hans Ecker Trio.

Ab 22. September ist die beliebte Kaiserwiese, am Fuße des Riesenrads, nicht nur Standort, sondern auch Namensgeber des größten Brauchtumsfestes Österreichs – der Kaiser Wiesn im Wiener Prater. 18 Tage lang wartet auf die Besucher ein mehr als sehens-, hörens- & verkostenswertes Programm, und das zu moderaten ­Preisen. „Gerade in dieser wirtschaftlich herausfordernden Zeit ist es uns ein Anliegen, leistbares Feiern anzubieten“, so Geschäftsführer Johann Pittermann.

Tickets für die Kaiser Wiesn

Wer also Lust auf ein abwechslungsreiches Musikprogramm, eine gutes Maß Bier und dazu eine resche Surschweinsstelze hat, sichert sich jetzt ein Ticket und ist live dabei, wenn es auf der Kaiser Wiesn im Prater heißt: „O’zapft is!“

Alle weiteren Informationen und Tickets gibt’s online auf: www.kaiserwiesn.at

Kritik an Finanzminister: Jetzt schlägt Wien zurück!

(C) Bubu Dujmic: Ein erstes Zwischenergebnis der Wirtschaftsprüfungsfirma PwC bestätigt der Wien Energie ein brancehnübliches Vorgehen und sieht keine Anzeichen für Spekulation.
(C) Bubu Dujmic: Ein erstes Zwischenergebnis der Wirtschaftsprüfungsfirma PwC bestätigt der Wien Energie ein brancehnübliches Vorgehen und sieht keine Anzeichen für Spekulation.

Die schwelenede Energiekrise und die Attacken gegen die Wien Energie lassen die Stadt nach einer ersten Prüfung antworten. Doch es wird weitergehen…

Nichts verheimlicht

Plötzlich hat es dem aus Vorarlberg stammenden Finanzminister die Red’ verschlagen. Er war derjenige, der in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Stadtwerke am falschen Fuß erwischt – und den Wien Energie-Konzern mit Worten wie „mutmaßlich spekulativ“ oder „missliche Lage“ in den Fokus gebracht hat.

Die Vorwürfe werden von ­Bürgermeister ­Michael Ludwig ­zurückgewiesen: „Wir haben als Stadt völlig zu Recht einen Wiener Schutzschirm für die Energieversorgung gespannt“, so das Stadtoberhaupt zu ORF Wien. Es könne keine Rede davon sein, dass etwas verheimlicht worden wäre. Mittlerweile hat der Finanzausschuss der Stadt das Darlehen von 1,4 Milliarden Euro mehrheitlich abgesegnet. Also bleibt vorerst nichts von den Brunner-­Attacken übrig. Wiewohl die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft nun Ermittlungen aufgenommen hat. Es gebe wegen einigen Anzeigen einen „begründeten Anfangsverdacht“.

Risikoarme Strategie

Ein erstes Zwischenergebnis der Wirtschaftsprüfungsfirma PwC bestätigt hingegen Wien Energie. Das Handelsmodell sei demnach „branchenüblich“ und es ließen sich keine Anzeichen für Spekulation finden. Die ­Geschäftsstrategie wäre sogar „risikoarm“ gewesen, so PwC.

Goldene Strahlen für Langzeit-Vorsteher Tiller

(C) Krause: Botschafter Mitzutani hat Adi Tiller die seltene Auszeichnung überreicht.
(C) Krause: Botschafter Mitzutani hat Adi Tiller die seltene Auszeichnung überreicht.

Auf Beschluss der ­japanischen Regierung wurde dem Döblinger Bezirksvorsteher a. D. Adolf Tiller der „Orden der Aufgehenden Sonne mit goldenen und silbernen Strahlen“ für seine Verdienste um die Partnerschaft mit dem Bezirk Setagaya in Tokio ver­liehen. Der japanische Bot­schafter Akira Mizutani hat den Orden im festlichen Rahmen überreicht. Mizutani und die Laudatoren Vorsteher Daniel Resch, Ex-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Alexander Biach lobten mit eindrucksvollen Worten das jahrzehntelange Wirken von Tiller.

Setagaya-Park

Der Bezirks-Partnerschaft entsprangen neben intensiven Kultur­kontakten ein jährlicher Schüleraustausch sowie die Schaffung des Döblinger ­Setagaya-Parks – damals auch mit tat­kräftiger Unterstützung von Helmut Zilk.

Tanzkurs für Senioren

(C) Aurelia Straub: Bewegungen sollen Freude bereiten und entspannen.
(C) Aurelia Straub: Bewegungen sollen Freude bereiten und entspannen.

Im Kurs „TANZEN KENNT KEIN ALTER“ sind Menschen jedes Alters herzlich will­kommen. Geboten wird eine ­lustvolle, stressfreie und ­freudige Erfahrung.

Keine Vorkenntnisse

Es sind keine tänzerischen ­Voraussetzungen nötig. Freude an der Bewegung und die Lust darauf, Neues auszuprobieren, reichen. Der Kurs ­beinhaltet Übungen für Kraft, Beweglichkeit und kurze Tanz­sequenzen. Ort: Turnsaal der Schule am Baumann-Park, Klettenhofergasse (Währing). Montags von 26. 9. bis 30. 1., jeweils 16–17 Uhr. Kosten pro Semester rund 140 Euro, Tel.: ­Aurelia Staub, 0664/153 19 81.

Vienna arbeitet an größerer Zukunft

first vienna fc

Der Fußball-Traditionsverein Vienna ist auf einem guten Weg. Die Döblinger sind nicht nur sportlich in der Ersten Liga angekommen, sondern auch wirtschaftlich solide aufgestellt. So ist Immobilien-Entwickler 3SI seit Jahren Premium-Sponsor – und bleibt es weiterhin.

Zuversichtlich

„Den beachtenswerten Erfolgsweg wollen wir mit unserem Sponsoring tatkräftig unter­stützen. Vor allem, da es sich bei dem Klub um einen Verein ­handelt, bei dem freundschaftlich-familiärer Teamgeist im Zentrum jeden Handels steht – genauso wie bei der 3SI-Immogroup“, so deren Geschäfts­führer Michael Schmidt.

Über das Engagement freut sich auch Vienna-Vizepräsident Roland Schmid, der ja von Rapid nach Döbling gewechselt ist: „Vienna und 3SI ist ein gelungenes Match, es macht uns stolz, einen solchen Partner zu haben.“ Bei der Immo-Firma ist man überzeugt, dass die ­Vienna um den Bundesliga-Aufstieg mitspielen wird.

Thaliastraße: Baustelle ist im Zeitplan

Die 150 Jahre alte Thaliastraße wird bis Ende des Jahres komplett umgebaut. Achtung, Stau!

Umfahren

Obwohl fleißig gearbeitet wird, geht der Umbau vielen zu langsam. Verständlich: Die Verkehrsbelastung ist bei Umbauten dieser Größenordnung nicht wegzuzaubern. Ratsam ist, die Thaliastraße zwischen Feßtgasse und U3-Endstelle/Stillfriedplatz großräumig zu umfahren.

Hoffnung Advent

Vorfreude ist die schönste Freude: Die Arbeiten am ­ersten „Klima­boulevard“ der Vorstadt um insgesamt 16 Millionen Euro sind im Zeitplan, derzeit spricht nichts gegen eine ­Fertigstellung im ­November. Das würde natürlich den Geschäfts­leuten, die wirklich nichts zu ­lachen haben, ­helfen. Inklusive eines Eröffnungsfestes fürs Weihnachtsgeschäft.

Modernes Wohnen für eine bessere Zukunft

(C) BUWOG Group GmbH: Die Verantwortlichen mit dem Simmeringer Bezirksvorsteher Thomas Steinhart (Mitte).
(C) BUWOG Group GmbH: Die Verantwortlichen mit dem Simmeringer Bezirksvorsteher Thomas Steinhart (Mitte).

Haller bietet seinen zukünftigen Bewohnern durchdachte Wohnkonzepte im Einklang mit der Natur in einem spannenden Entwicklungsgebiet mitten in Wien“, verrät Andreas Holler von der BUWOG. Die neue Wohnhausanlage mit 127 freifinanzierten Eigentumswohnungen entsteht in der Hallergasse 8 bis 12 – einem ruhigen Eck zwischen ­Simoningplatz und dem Treppelweg. Im Fokus stehen Gemeinschaftsflächen und
private Freiräume wie Balkone, Loggien oder Terrassen mit Eigengärten für alle Bewohner.

Grünes Klima

Besonders an dem Projekt ist die Erhaltung des Baumbestands auf dem Gelände: Dieser wurde zu einem Teil des Gestaltungskonzepts und ermöglicht auf knapp 1.000 m2 unversiegelten Freiflächen Regenwasserver­sickerung sowie Entspannung. Die Fertigstellung ist für ­Sommer 2023 geplant.

Viola Park: Sport macht bald Schule

(C) Franz und Sue ZT GmbH: Nicht nur Schüler werden vom Sportgymnasium profitieren. Die Sporträume stehen nach Unterricht auch Externen zur Verfügung.
(C) Franz und Sue ZT GmbH: Nicht nur Schüler werden vom Sportgymnasium profitieren. Die Sporträume stehen nach Unterricht auch Externen zur Verfügung.

Im neuen Stadtquartier „Viola Park“ entsteht beim Verteilerkreis Favoriten gegenüber der U1-Station Altes Landgut ein neues Grätzel. Hier werden eine Parkanlage, Wohnungen, ein Kindergarten, ein Seniorenheim und eine besondere Bundesschule errichtet –  das Ballsportgymnasium Viola Park. Besonders erfreulich: Beim EU-weiten ­Realisierungswettbewerb gab es bereits den ersten Heimsieg. Das Architekturbüro Franz & Sue entschied ihn mit einem ebenso überzeugenden wie nachhaltigen Entwurf für sich.

Fertigstellung 2026

Zwei Schulformen werden hier nach der geplanten Fertigstellung 2026 angeboten. Einerseits wird es hier eine fünfjährige Schulausbildung, die eine intensive Sportausübung ermöglicht, geben. Andererseits ist ein 4-jähriges Oberstufengymnasium mit sportlichem Schwerpunkt vorgesehen.

Kindergartenplätze sind noch verfügbar

(C) St. Nikolausstiftung: Gemeinsam spielen und lernen bereitet Kinder auf das Leben vor.
(C) St. Nikolausstiftung: Gemeinsam spielen und lernen bereitet Kinder auf das Leben vor.

Im September ist die Freude und Anspannung bei vielen Kindern und Familien groß. Es ist die Zeit der Veränderung und des Neubeginns. Viele starten jetzt im Kindergarten. Allein bei der St. Nikolausstiftung sind das in Wien mehr als 1.350 Kinder an 87 Standorten. Um diese sowie die Eltern beim Eintritt in den Kindergarten gut zu begleiten, gibt es die Informations­broschüre „Leitfaden zur Ein­gewöhnung“. „Hier sind unsere pädagogische Haltung und wichtige Tipps für diese besondere Zeit zusammengefasst. ­Eltern bekommen die Broschüre bei der Anmeldung ihres Kindes kostenlos zur Verfügung gestellt“, so dazu Geschäftsführer Elmar Walter. Interessierte ­können sich den Leitfaden auch ganz einfach auf www.nikolausstiftung.at unter „Download & Links“ – natürlich ebenfalls ­kostenlos – herunterladen.

Noch freie Plätze

Die gute Nachricht für Eltern: In einigen Standorten gibt es noch freie Plätze für Kinder ab einem Jahr. Eine Übersicht aller aktuellen freien Plätze gibt’s auf: www.nikolausstiftung.at

Mahnmal aus Erinnerung an Opfer der Fürsorgeanstalt „Am Spiegelgrund“ feierlich enthüllt

©Peter Hautzinger (APA)

Auf dem Gelände der Klinik Penzing, wo auch die Labore der Lifebrain Group untergebracht sind, wurde heute mit zahlreich anwesenden Würdenträgern aus Politik und Gesellschaft ein Mahnmal enthüllt. Dieses soll an die Opfer – vorwiegend Kinder und Jugendliche – der Fürsorgeanstalt „Am Spiegelgrund“ erinnern, die dort zwischen 1940 und 1945 gequält und getötet wurden. Das Mahnmal der Künstlerin Dvora Barzilai stellt die 10 Gebote dar, der Teddybär symbolisiert die Kinder. Unter den Rednern bzw. Gästen waren u. a. amtsführender Stadtrat Peter Hacker, IKG-Präsident Oskar Deutsch, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und Lifebrain CEO Univ. Prof. Dr. Michael Havel.

Penzing. Der Pavillon 15 und 17 der Baumgartner Höhe 1, wo heute die Laborgruppe Lifebrain angesiedelt ist, war zwischen 1940 und 1945 Schauplatz der Euthanasiemorde. Kinder und Jugendliche mit geringerer geistiger und körperlicher Entwicklung innerhalb des Gesundheitssystems wurden hier begutachtet, selektiert und getötet. „Das Wissen, dass auf diesem Gelände Hunderte unschuldige Kinder gequält und getötet wurden, ist für uns als Unternehmen und für mich persönlich ein Auftrag. Einerseits die Erinnerung an dieses dunkelste Kapitel der Medizingeschichte aufrechtzuerhalten und andererseits die Opfer dieser Tragödie nie zu vergessen“, so Univ.-Prof. Dr. Michael Havel, CEO der Lifebrain Group und Initiator des Mahnmals.

Unterstützung aus Politik und Kultusgemeinde
Der Eingang des Pavillon 15 war auch jener der von den Nationalsozialisten so zynisch genannten ‚Kinderfachabteilung‘. Hier wurden hunderte Kinder und Jugendliche mittels Medikamenten und Injektionen durch die Nationalsozialisten systematisch ermordet. Es ist ein sehr schmerzhaftes Kapitel unserer Stadt und dafür kann es kein Vergeben und darüber kein Vergessen geben. Niemals. Dieses Mahnmal soll uns für alle Zukunft daran erinnern, dass so etwas Grauenhaftes nie mehr in unserer Stadt und unserer Gesellschaft passieren darf. Darum stehen wir heute gemeinsam hier.“, so Stadtrat Peter Hacker.

IKG-Präsident Oskar Deutsch: „Der Mord an wehrlosen Kindern und Jugendlichen war Ausdruck der menschenverachtenden Rassenideologie der Nationalsozialisten. Wir erinnern der Opfer mit dem neu enthüllten Mahnmal für die Zukunft, damit die Schwächsten in unserer Gesellschaft den Schutz und die Menschenwürde erfahren, die ihnen unveräußerlich zusteht.“ Der feierlichen Enthüllung des Mahnmals wohnten zudem Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka und zahlreiche weitere Würdenträger bei. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Oberkantor der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Mag. Shmuel Barzilai.

Pavillon 15 ist ein zu wenig bekannter Ort nationalsozialistischer Verbrechen in Wien
Die Vergangenheit des Pavillon 15 und 17 wurde vom Prof. für Geschichte der Medizin an der Med. Uni Wien Mag. Dr. Herwig Czech aufgearbeitet. Einem Zeithistoriker mit besonderer Expertise zur Medizin im Nationalsozialismus. „An die 800 Kinder fielen am sogenannten ‚Spiegelgrund‘ auf dem Gelände der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Am Steinhof einer verharmlosend als ‚Euthanasie‘ bezeichneten Mordaktion zum Opfer. Pavillon 15, wo die Tötungen stattfanden, ist ein immer noch zu wenig bekannter Ort nationalsozialistischer Verbrechen in Wien“, so Czech.

„Du sollst nicht morden“
Das Mahnmal, gefertigt von der Künstlerin Dvora Barzilai, stellt die 10 Gebote (… „Du sollst nicht morden“ …) dar. Der Teddybär symbolisiert die Kinder.

©Peter Hautzinger (APA)

Rock ’n’ Roll trifft auf Country

(C) zvg: Robert Shumy
(C) zvg: Robert Shumy

Im 23. Bezirk liegt am 24. September ordentlich Musik in der Luft. Beim ersten Crossover-Festival im Gasthaus Koci (23., Drasche­straße 81) treffen die verschiedensten Künstler und Musikrichtungen auf­einander. Unter anderem tritt das holländische Energiebündel Anke Angel live auf. Ebenso hörenswert das österreichische Rock ’n’  Roll-Urgestein Robert Shumy.

Nicht zu vergessen: Frankie Fortyn. Einlass ist um 15.30 Uhr, so richtig los geht es um 17 Uhr. Karten gibt es um 22 Euro und weitere Infos unter 06991/888 24 26 oder office@unternehmen1230.at

FREI.Spiel sucht noch Freiwillige

(C) Rinnerthaler: Hier profitieren Schüler und Freiwillige.
(C) Rinnerthaler: Hier profitieren Schüler und Freiwillige.

Bildung ist die Basis fürs Leben, doch immer noch sind die Chancen ungleich verteilt. Viel zu viele Kinder können von ihren Eltern nicht aus­reichend unterstützt werden. Das über­nehmen dann ehrenamtlich sogenannte „FREI.Spieler“, die den Kindern in den Schulen und Horten zur Seite stehen – ohne finanziellen oder organisatorischen Aufwand für die Eltern. Einsatz, der sich bezahlt macht, wie FREI.Spielerin Renate weiß: „Schon nach dem ersten Einsatz kamen zwei Kinder zu mir, um sich mit einer Umarmung zu ­verabschieden. Es waren genau jene Kinder, denen ich vorher ­geholfen hatte.“

Zeit & Zuwendung

„Wir suchen Menschen, die sich freiwillig engagieren und Kindern Zeit und Zuwendung schenken wollen“, sagt Vereins-Gründerin und Geschäftsführerin Dorith Salvarani-Drill. Wer Kinder mag, gut Deutsch spricht, mindestens 18 Jahre alt ist und einmal pro Woche für 2–4 Stunden Zeit hat, meldet sich bei Eva Huber: e.huber@freispielwien.at. Mehr Infos: www.freispielwien.at

„Das Dorf“ wird zum Zentrum des 3. Bezirks

Thomas Lieser, das dorf

Auch heuer feiert die Event-Location „Das Dorf“ (3., Obere Viaduktgasse 2) ein dreitägiges Fest im öffentlichen Raum mit Nachbarn, Kulturfreunden aus dem 3. Bezirk und Gästen aus ganz Wien. Auf dem Programm stehen Livemusik, Ausstellungen, Tanz, Kino und kulinarische Genüsse. Geboten wird ein Kulturprogramm mit Wiener Szene-Größen und Newcomern – und das alles bei freiem Eintritt. Auch Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit und Umwelt erwarten die Besucher.

Buntes Kulturprogramm

Am kommenden Freitag geht’s los mit der Vernissage der Schau „Positionen aus der Wildnis“ von Walter Wegger, um 19 Uhr steigt dann das Open-Air-Kino mit Filminstallation, Roadmovie und Doku. Highlights am Samstag sind die Konzerte der Band „Die faulen Kompromisse“
(18 Uhr) und „Big John & The Vienna Soul Society“ (20 Uhr). Am Sonntag bittet Erik Trauner ab 12 Uhr zum Solokonzert, ab 15 Uhr jazzen Michaela Rabitsch & Robert Pawlik Quartett. Alle Infos: www.dasdorf.at

Neuer Falcon Store eröffnete im Millennium Tower

(C) FALCON Store: Auch Viktor Gernot kam zur Eröffnung des Falco Store.
(C) FALCON Store: Auch Viktor Gernot kam zur Eröffnung des Falco Store.

Neuer Lifestyle in der Millennium City am Handelskai! Dort eröffnete nämlich ein weiterer innovativer FALCON Store, nach Zell am See in Salzburg und dem Auhof Center in Wien-­Penzing der bereits dritte Standort in Österreich. „Sperr auf, wenn viele andere über das Zusperren nachdenken müssen“, lautete das Motto der großen ­Opening-Party des, wie er offi­ziell heißt, „FALCON Dual Brand Store“, wo es köstliche Drinks und Food aller Art gab. Das freute auch die prominenten Besucher, unter anderem den Kabarettisten, Schauspieler und Sänger Viktor Gernot, der von dem neuen Geschäft sichtlich ­begeistert war.

Aktuelle Trends

Mit den international bekannten Topdesignern Tommy Hilfiger und Calvin Klein finden die Kunden nun absolute Premiummarken im „Jahrtausend-­Tower“ an der Donau vor. Der Shop ­besticht durch urbane Mode, im Sortiment werden neben Jeans und Bekleidung auch ­Accessoires, Unterwäsche oder Taschen angeboten. Auf einer Verkaufsfläche von 130 Quadratmetern findet man ein sehr gut kuratiertes Angebot für Frauen und Männer, es umfasst die ­aktuellen Trends sowie die ­Kollektions-Highlights der ­beiden exklusiven Weltmarken. Qualitativ hochwertige, auf­fallende, moderne, zeitlose ­Designs für jeden Anlass!

„Nordbahnhof III“: Start für 247 Wohnungen

(C) Bohmann: Hier entstehen 247 Wohnungen mit ein bis fünf Zimmern.
(C) Bohmann: Hier entstehen 247 Wohnungen mit ein bis fünf Zimmern.

Ein neues Projekt am ehemaligen Nordbahnhof mit 247 geförderten Wohnungen im 2. Bezirk – 127 davon sind SMART-Wohnungen, die sich durch eine besonders günstige Miete auszeichnen! 30 werden an Alleinerziehende vergeben.

Heim für 20.000 Menschen

Aus dem Gelände des ehemaligen Nordbahnhofs ist eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Wiens geworden! Fest steht: Bis zum Jahr 2026 werden dort 20.000 Menschen ein neues Zuhause finden. Eine unglaubliche Bereicherung für die Leopoldstadt! Jetzt hat dort Bezirksvorsteher Alex Nikolai gemeinsam mit Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál für die Grundsteinlegung des Projekts am „Nordbahnhof III“ gesorgt: An der Ecke Nordbahnstraße 53/Am Tabor entstehen in den nächsten zwei Jahren 247 geförderte Woh­nungen mit ein bis fünf Zimmern, die zwischen 35 und 135 ­Quadratmeter groß sein werden.

410 Euro im Monat

Es ist ein überaus soziales ­Bauprojekt: Die 127 geplanten SMART-Wohnungen zeichnen sich nämlich durch eine besonders günstige Miete aus – sie beträgt im Monat für eine 55-Quadratmeter-Wohnung mit Balkon leistbare 410 Euro. Über den Verein JUNO werden übrigens 30 dieser Wohnungen an Alleinerziehende ver­geben. „Höhere Lebensqualität muss schließlich für alle Menschen in dieser Stadt erschwinglich bleiben“, meint Gaál.

Tolle Premiere! 50 Kids beim Supercup

(C) Wafler: Der erste Rad-Supercup für Kinder auf der Donauinsel war ein voller Erfolg.
(C) Wafler: Der erste Rad-Supercup für Kinder auf der Donauinsel war ein voller Erfolg.

Selbst ist der Mann, dachte Roland Wafler, einer der engagiertesten Radtrainer Wiens! Und er stellte mit sehr viel Einsatz und akribischer Arbeit den sogenannten Supercup für Kinder ab sieben Jahren auf die Beine. So wurden auf der Donauinsel in drei verschiedenen Diszi­plinen zum ersten Mal über­haupt die talentiertesten ­Radfahrer gesucht.

Wie bei den Großen

Im Technikbewerb ging es vor allem um Geschicklichkeit und Gleichgewicht auf dem Rad. Beim Sprint mussten die flotten Jungstars eine 60-Meter-Strecke aus dem Stand heraus so schnell wie möglich bewältigen. Den krönenden Abschluss bildete ein Kriterium auf einer 500-Meter-Bahn: Dabei gab’s in jeder zweiten Runde Zwischensprints und Punkte. Wie bei den ganz Großen eben! „Als Gründer des Supercups war’s für mich besonders schön zu sehen, dass die rund 50 Kids mit einer derartigen Begeisterung dabei waren“, strahlte Wafler. „Gerade jetzt im Herbst ist ein idealer Zeitpunkt, ins Radtraining einzusteigen.“ ­Termine kann man per E-Mail vereinbaren: ­office@lrv-wien.at

Sicher nach Döbling

(C) Robert Sommer: Die Zusatzbrücke bietet Fußgänger und Radfahrer einen sicheren Weg über den Donaukanal.
(C) Robert Sommer: Die Zusatzbrücke bietet Fußgänger und Radfahrer einen sicheren Weg über den Donaukanal.

Lokalaugenschein des WIENER BEZIRKSBLATTs: Eine neue Zusatzbrücke neben der Heiligenstädter Brücke ist ein „Geschenk“ für Fußgänger und Radfahrer.

Das Tor nach Döbling

Das war eine Punkt­landung: Genau nach den Sommerferien wurde die Zusatz­brücke über den Donaukanal neben der Heiligenstädter ­Brücke fertig. Das WIENER BEZIRKSBLATT nahm gleich einen Lokalaugenschein vor: Hier können jetzt Radfahrer und Fußgänger vom Autoverkehr geschützt von der Lorenz-Müller-Gasse, also vom 20. Bezirk aus, sicher in den 19. Bezirk gelangen. Und zurück. Das Tor nach Döbling steht für die ­Brigittenauer noch weiter offen: Zurzeit wirkt hier alles ein bisschen einsam, aber bald werden die nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer auf den Genuss des bequemen Überquerens nicht mehr verzichten wollen.

15 Millionen

Stadträtin Ulli Sima beziffert die Kosten für den Umbau (mit der großen Brücke) auf 15 Millionen Euro. Außerdem wurden Rampen zum Donaukanal errichtet, damit man das Rad nicht mehr mühsam über Treppen schleppen muss.

Jubiläum: 50 Jahre Großmarkt Wien

(C) David Bohmann, v.l.n.r.: Stephan Barasits, Oliver Stribl, Walter Ruck, Michael Ludwig und Gerald Bischof

Im Oktober 1972 wurde der „Großmarkt Wien-Inzersdorf“ in der Laxenburger Straße 365-367 eröffnet. Daraus entwickelte sich Österreichs bedeutendster Großhandelsstandort für Lebensmittel und Blumen. Aus diesem Anlass fand am 20. September 2022 ein kleiner Festakt mit Betriebsbesuchen mit Bürgermeister Michael Ludwig und Ehrengästen statt. Die GMW Großmarkt Wien Betrieb GmbH – ein Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung – ist für die Verwaltung des 30 Hektar großen Marktareals zuständig.  

Wichtige Handelsdrehscheibe

Mit zahlreichen Gästen wurde das 50-jährige Bestehen des Großhandelsstandortes gewürdigt. Mit dabei waren Bürgermeister Michael Ludwig, Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck, der Liesinger Bezirksvorsteher Gerald Bischof sowie Wien Holding-Geschäftsführer Oliver Stribl.

„Die vergangenen 50 Jahre waren geprägt von vielen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen. Der Großmarkt Wien hat es in diesem halben Jahrhundert geschafft, eine der wichtigsten Handelsdrehscheiben für die Stadt und ein wichtiger Regionalversorger zu bleiben“, so Bürgermeister Ludwig. „Ich bedanke mich bei all jenen, die täglich dafür sorgen, dass die Lebensmittelversorgung auch in herausfordernden Zeiten so gut funktioniert.“

„Die Wirtschaftskammer Wien ist vor allem durch die zuständigen Fachorganisationen Lebensmittelhandel und Agrarhandel mit dem Großmarkt verbunden. Diese Stellen stehen vielen Großhändlerinnen und Großhändlern in allen Wirtschaftslagen unterstützend zur Seite. Eine regionale und überregionale Versorgung sicherzustellen, ist gerade in Krisenzeiten besonders wichtig“, so Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck.

„Der Großmarkt Wien ist seit 50 Jahren eine bedeutende Warendrehscheibe für Wien. Heute sind hier rund 220 Betriebe mit ca. 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tätig. Jährlich werden rund 400.000 Tonnen an Waren umgeschlagen. Für den täglichen reibungslosen Ablauf sorgt die GMW Großmarkt Wien Betrieb GmbH mit ihren 21 Mitarbeiter*innen“, so Wien Holding-Geschäftsführer Oliver Stribl.

Neue Großmarkt Wien-Jubiläumsbroschüre überreicht

Im Rahmen des Festaktes wurde an Bürgermeister Ludwig auch die neue Großmarkt Wien-Jubiläumsbroschüre überreicht. Das Druckwerk auf acht Seiten berichtet über die Entwicklung des Großmarktes in den vergangenen 50 Jahren. Die Jubiläumsbroschüre steht für alle Interessierten zum Download bereit: www.grossmarkt-wien.at/news

Betriebsbesuche vor Ort

Abschließend fanden an diesem Tag noch Betriebsbesuche am Großmarkt-Areal statt, unter anderem bei Firma Strobl, einem der größten Obst- und Gemüseanbieter in Inzersdorf. Als Dankeschön wurden von der Delegation – bestehend aus Bürgermeister Michael Ludwig, Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck, dem Liesinger Bezirksvorsteher Gerald Bischof sowie Wien Holding-Geschäftsführer Oliver Stribl – Geschenksackerl an die am Großmarkt tätigen Mitarbeiter*innen verteilt. GMW-Marktaufseher*innen führen diese Verteilaktion in den nächsten Tagen weiter fort.

Bei Macro Group, Ethno-Händler und Betreiber der Etsan-Filialen in Wien, wurde der momentane Umbau besichtigt. Im Entstehen ist ein neuer Fleischzerlegebetrieb sowie vergrößerte Kühl- und Lagerflächen.

Der Vormittag klang im Kleinen TafelHaus aus, dem Verteil- und Verwertungszentrum der Wiener Tafel. Dabei ging ein besonderes Dankeschön an jene Personen, die sich täglich vor Ort für die Lebensmittelrettung einsetzen und zur sinnvollen Verwertung von Warenspenden beitragen.

Die Aktivitäten zum 50 Jahre-Jubiläum wurden in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien – Lebensmittelhandel und Agrarhandel durchgeführt.

Vom Marktareal zum Großhandelsstandort

Der Großmarkt Wien ging am 30. Oktober 1972 in Betrieb. Seine Vorgeschichte reicht jedoch weit zurück: Ab 1916 war inländisches Gemüse auf einer Fläche beim Naschmarkt erhältlich, ausländische Ware wurde beim Matzleinsdorfer Frachtenbahnhof verkauft. Der Blumengroßmarkt war in einer Halle am Phorusplatz im 4. Bezirk untergebracht. Ein gemeinsamer Handelsplatz sollte entstehen. Ausgewählt wurde die riesige Leerfläche in der Laxenburger Straße 365-367.

Der sogenannte Kollektorgang – die unterirdische Verbindung, die die Gebäude, Hallen und Freiflächen miteinander verbindet – wurde ab April 1969 zuerst gebaut. Er besteht bis heute und versorgt das Marktareal mit Strom und Wasser. Als erstes Bauwerk wurde die Blumenhalle auf seinen Grundmauern errichtet, bevor 1972 der Großmarkt Wien offiziell eröffnet wurde.

Im Laufe der Jahre ist der Großmarkt Wien ständig gewachsen. So wurde es 2007 beispielsweise nötig, das Fleischzentrum in St. Marx abzusiedeln. Seitdem haben auch zahlreiche Unternehmen dieser Branche ihren Sitz in der eigens errichteten Fleischhalle f-eins. 

Bis Ende 2018 war die MA 59 (Marktamt) für die Verwaltung des Marktareals zuständig. Seit 2019 zeichnet die GMW Großmarkt Wien Betrieb GmbH – ein Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung – für die Verwaltung verantwortlich. 

Heute zählt der Großmarkt Wien zum bedeutendsten Großhandelsstandort für Lebensmittel und Blumen.

SK Rapid Blutspendeaktion im Allianz Stadion

©SK Rapid Wien

Der SK Rapid ist sich seiner gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung bewusst und setzt unter der eigenen CSR-Dachmarke „Rapid leben“ vielfältige Aktionen um. Unter dem Motto „Gemeinsam. Grünes Blut. Spenden.“ startet der SK Rapid nun in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz eine Blutspendeaktion in Hütteldorf. Alle Rapid-Fans ab 18 Jahren sind daher eingeladen, Blut zu spenden und dadurch mitzuhelfen, dem derzeitigen Mangel an Blutkonserven entgegenzuwirken.

Als Dankeschön für die Unterstützung erhalten alle Rapidlerinnen und Rapidler, die am 27. September in Hütteldorf Blut spenden, ein Rapid-Armband sowie die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel mit tollen Preisen (u.a. zwei VIP-Karten für ein Heimspiel nach Wahl) teilzunehmen. Darüber hinaus wird um 18:00 Uhr auch ein Spieler des SK Rapid für Fotos und Autogramme zur Verfügung stehen.

SK Rapid Blutspendeaktion
Dienstag, 27. September 2022
15:00 – 20:00 Uhr
Haupteingang, Allianz Stadion

Nähere Informationen gibt es im Flyer.

Potentielle Ausschlussgründe finden sich hier.

Spannende Zahlen rund um die 23 Bezirke

Interessante Zahlen und Fakten rund um die 23 Bezirke

In Wien leben 1,9 Millionen Menschen mit 184 verschiedenen Staatsangehörigkeiten. Die Donaumetropole ist die fünftgrößte Stadt der EU und wird laut Prognose 2027 erneut die Zwei-Millionen-Einwohner-Marke überschreiten. Neben solchen „harten Daten“ zu Bevölkerung, dem Stadtgebiet und mehr erfährt man in der neu designten Broschüre „Wien in Zahlen 2022“ auch, dass in Österreichs Hauptstadt mehr Gurken als in allen acht anderen Bundesländern zusammen geerntet werden, Wien die geringste Pkw-Dichte aller Landeshauptstädte und Bundesländer aufweist und sich neben fast 57.000 Hunden und 200 Schafen rund 9.500 Ziesel im Großstadtdschungel tummeln. „Wien in Zahlen“ erscheint in deutscher und englischer Sprache und umfasst zehn Kapitel auf 24 Seiten.

Groß und Klein

Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke: „Die Reihe ‚Wien in Zahlen‘ zeigt seit vielen Jahren, wie sich die Bevölkerung und die Wirtschaft unserer Stadt entwickeln – insbesondere auch unser Forschungsstandort, der zur europäischen Spitze gehört. Die Daten sind nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für Medien und den politischen Diskurs relevant und interessant. Der Tatsache, dass wir Wienerinnen und Wiener uns mit unserer Nachbarschaft besonders eng verbunden fühlen, tragen wir mit der Neuauflage von 23 Bezirksbroschüren Rechnung.“ Die enthaltenen Daten und Illustrationen verdeutlichen Gemeinsamkeiten, aber auch die städtische Vielfalt. So ist die Fläche der Donaustadt 93-mal so groß wie jene der Josefstadt, und das Durchschnittsalter in der Inneren Stadt ist mit 47 Jahren um acht Jahre höher als das des jüngsten Bezirks Simmering. Die Bezirksfolder umfassen zehn Seiten, aufgeteilt auf sechs Kapitel, und sind auf Deutsch erhältlich.

Darüber hinaus wurden auch die Publikationen zum Wirtschafts- und Forschungsstandort aktualisiert. In Wien werden 31 % der nationalen F&E-Ausgaben getätigt und ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung erarbeitet ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts. Die Broschüren „Wirtschaftsstandort 2022“ und „Forschung und Entwicklung 2022“ informieren in insgesamt 48 Infografiken in fünf bzw. drei Kapiteln über diese und weitere Daten und sind auf Deutsch und Englisch erhältlich.

Download, Bestellung und Service

Alle Publikationen stehen online unter statistik.wien.gv.at zur Verfügung. „Wien in Zahlen 2022“, „Bezirke in Zahlen 2022“, „Wirtschaftsstandort 2022“ und „Forschung und Entwicklung 2022“ können in Deutsch und Englisch über folgende Quellen kostenlos bezogen werden:

  • Wiener Stadtinformation im Rathaus (keine Bezirksbroschüren)
  • Landesstatistik Wien (MA 23), 2., Meiereistraße 7 / Sektor B (Stadion), 2. Stock, Zimmer 2.12 (Montag bis Freitag zwischen 8 und 14.30 Uhr)
  • (vorbehaltlich Verfügbarkeit) bei zahlreichen Standorten der Stadt Wien mit Parteienverkehr, darunter die Magistratischen Bezirksämter und die Bezirksvorstehungen (nur Bezirksbroschüren)
  • Online-Bestellung: Broschürenbestellservice der Stadt Wien

Die Poster („Wien in Zahlen 2022“ Formate DIN A1 und A2 sowie „Wirtschafts- und Forschungsstandort Wien“ Format DIN A1, jeweils Deutsch und Englisch) sind bei der Landesstatistik Wien erhältlich und können per E-Mail an post@ma23.wien.gv.at bestellt werden.

„Leichter“ Genuss zur Weißwurst-Zeit

©Florence Stoiber / MAUTNER MARKHOF

Oktoberfest-Genuss für zuhause: Der süße Hausmachersenf von Mautner Markhof hat 30 % weniger Zucker

Der Herbst kommt ohne Weißwürste & Co. geschmacklich nicht aus. Mautner Markhof gibt den passenden Senf dazu und hat mit dem süßen Hausmachersenf ein Produkt entwickelt, das das Oktoberfest-Gefühl zu Hause hochleben lässt. Der Senf passt mit seiner süßen Rezeptur perfekt zu Weißwurst, Leberkäse und anderen Köstlichkeiten. Mit 30 % weniger Zucker im Vergleich zu herkömmlichen Hausmachersenfen steht er für „leichten“ Genuss.

Senf hat das ganze Jahr über Saison. Während die Mautner Markhof-Klassiker „Original Estragon Senf“ und „Original Kremser Senf“ im Sommer zur Grillzeit und auch im Winter rund um die Weihnachtsfeiertage nicht fehlen dürfen, sind gerade im Herbst Hausmacher- und Weißwurstsenfe gern gesehene Gäste in Österreichs Küchen und auf den Esstischen. Denn: Oktober ist Weißwurst-Zeit und süßer Senf darf dabei ebenso wenig fehlen wie knusprige Laugenbrezeln.

Der perfekte Begleiter in der gschmackigen Weißwurst-Zeit ist der süße Hausmachersenf des Wiener Traditionsunternehmens Mautner Markhof. Im Vergleich zu herkömmlichen Hausmacher- und Weißwurstsenfen enthält er 30 % weniger Zucker und zeigt damit, wie köstlich Zucker reduzieren sein kann. Geschmacklich überzeugt der Senf mit seiner süßen, grobkörnigen Rezeptur, die mit Apfelsaft verfeinert wird. Hergestellt wird der süße Hausmachersenf aus Gelbund Braunsenfsaat, die nur grob vermahlen wird. Danach erfolgt das Einmaischen unter Zugabe von Zucker, Apfelsaft, Essig und Gewürzen. Sobald die Maische ausreichend gequollen ist, wird sie erhitzt. Dadurch bekommt der Senf seinen süßen Geschmack mit leichter Karamellnote. Neben Weißwurst passt der süße Hausmachersenf auch ideal zu Leberkäse, Lachs, Fondue oder als Dip zu Brezeln.

Erhältlich ist der süße Hausmachersenf mit 30 % weniger Zucker von Mautner Markhof in der praktischen 200g Tube im Lebensmitteleinzelhandel.

Wir verlosen zwei Mautner Markhof Süßer Hausmachersenf-Pakete!

Ein Paket enthält:
1x Süßer Hausmachersenf, zuckerreduziert
1x Riess Kochtopf
1x Mautner Markhof Kühltasche

Frackträger-Nachwuchs: Königspinguin geschlüpft

(C) Daniel Zupanc: Nach etwa 10 Monaten tauscht das Küken das wärmende Dunenkleid gegen ein wasserabweisendes
(C) Daniel Zupanc: Nach etwa 10 Monaten tauscht das Küken das wärmende Dunenkleid gegen ein wasserabweisendes "Frack".

Es gibt auch dieses Jahr wieder Nachwuchs bei den Königspinguinen. Bereits Ende Juli ist im Tiergarten Schönbrunn ein Küken geschlüpft. Bisher hat sich das Jungtier noch geschickt zwischen den schützenden Eltern versteckt, mittlerweile ist es aber im Polarium für die Besucherinnen und Besucher gut zu sehen. „Schwimmen kann das Pinguin-Küken allerdings noch nicht. Erst mit etwa 10 Monaten bekommen Königspinguine ein wasserabweisendes Gefieder. Bis dahin tragen sie ein wärmendes, braunes Dunenkleid. Welches Geschlecht das Küken hat, wird erst zu einem späteren Zeitpunkt durch eine genetische Untersuchung von Federproben ermittelt“, berichtet Tierpflegerin Bettina Schragner.

Von Königen und Kaisern

Königspinguine sind nach den Kaiserpinguinen die zweitgrößte Pinguinart und sind circa 95 cm groß. Königspinguin-Eltern bauen keine Nester. Die Weibchen legen nur ein Ei, das von den Eltern abwechselnd auf den Füßen getragen und in einer speziellen Bauchfalte stehend gebrütet wird. In der Natur leben Königspinguine in dichten Kolonien und stehen gern auf engstem Raum zusammen. „Nach wie vor ist die Zucht von Königspinguinen in menschlicher Obhut schwierig und selten. Wir freuen uns daher sehr, dass diese besondere Tierart im Tiergarten Schönbrunn bereits zum wiederholten Mal erfolgreich nachgezüchtet werden konnte“, so Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck.

Gerhard Zatlokal geht schon Ende September

Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal geht bereits Ende September ©Joham

Der Generationswechsel an der Spitze von Rudolfsheim-Fünfhaus wird auf Ende September vorgezogen. Ursprünglich wollte der seit 14 Jahren und sechs Monaten amtierende Gerhard Zatlokal bis Ende des Jahres bleiben. Nun hat er sich aber entschlossen, früher Platz zu machen. Und er geht auch nicht in Pension, sondern kehrt in die Wien Energie zurück, bei der Zatlokal vor seinem politischen Engagement gearbeitet hat. „Ich fühle mich noch zu jung für die Pension – und freue mich auf neue Herausforderungen.“

Nachfolger bis Ende Oktober

Über die Beweggründe seines vorzeitigen Rückzugs meint er: „Für die Dienststellen der Stadt ist der Wechsel einfacher, weil sie damit klare Ansprechpartner haben. Ich könnte ja in den letzten Monaten nichts mehr entscheiden, sondern nur mit ihnen Kaffee trinken. Das macht keinen Sinn.“ Der Nachfolger – Dietmar Baurecht – muss nun innerhalb eines Monats, also bis Ende Oktober, gekürt werden. 

Bilanz über 14 Jahre

Gerhard Zatlokal geht nicht im Groll, sondern bleibt SPÖ-Mitglied, wie er bei der Pressekonferenz betont. Zu seiner Bilanz meint er: Vieles ist seit 2008 gelungen, der Bezirk hat sich enorm positiv verändert. Wir haben die Straßenprostitution beendet, das Elisabeth-Spital umgebaut, die Wasserwelt neu gestaltet, viele Schulen saniert und hatten bei vielen Projekten Bürgerbeteiligungsverfahren. Darauf bin ich stolz.“

REBECCA – Endlich wieder in Wien!

Willemijn Verkaik als Mrs. Danvers | ©VBW, Deen van Meer

Das VBW-Erfolgsmusical REBECCA kehrt endlich zurück ins Raimund Theater! Die beiden erfolgreichsten deutschsprachigen Musicalautoren Michael Kunze & Sylvester Levay („Elisabeth“, „Mozart!“) haben ein weiteres, großartiges Meisterwerk erschaffen, das weltweit bereits mehr als 2 Millionen Besucherinnen und Besucher in 12 Ländern und 10 Sprachen in ihren Bann zog. Die spektakuläre, auf dem weltberühmten Roman von Daphne du Maurier basierende, Produktion ist nach vielen internationalen Stationen in der fesselnden Inszenierung von US-Star-Regisseurin Francesca Zambello nun endlich auch wieder in Wien zu erleben.

Romantik, düstere Geheimnisse und unheimliche Spannung

Der weltbekannte Stoff, der bereits in der Kinoversion von Alfred Hitchcock für 11 Oscars nominiert wurde und erst vor kurzem in der Neuverfilmung von Netflix Erfolge feierte, garantiert auch in der legendären Musical-Adaption der Vereinigten Bühnen Wien einen wunderbaren Abend voller Romantik, düsterer Geheimnisse und unheimlicher Spannung.

Musicalthriller der Extraklasse

Die romantische Liebesgeschichte auf Schloss Manderley entwickelt sich nach und nach zu einem packenden Thriller mit vielen Intrigen und dunklen Überraschungen. Atemberaubend inszeniert, mit prächtiger Ausstattung, ergreifenden Melodien, einem einzigartigen, großen Live-Orchester und verblüffenden Spezial-Effekten, ist REBECCA ein Musicalerlebnis der Extraklasse, das Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

Wir verlosen Tickets für den 7. Oktober um 19:30 Uhr im Raimund Theater!

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5. Waldquelle Familienwandertag in Kobersdorf: Familien wanderten gemeinsam 12.695 Kilometer

v.l.n.r.: Niki Berlakovich (Abgeordneter zum NR), Monika Fiala (Geschäftsführerin Waldquelle Mineralwasser), DI Peter Fischer (Leitung Forstbetrieb Pannatura), Dagmar Habeler (Marketing Waldquelle Mineralwasser), Andreas Tremmel (Bürgermeister Kobersdorf) und Landesrat Heinrich Dorner | ©Tommi Schmid

Am gestrigen Sonntag wanderte Waldquelle Mineralwasser nach zwei digitalen Jahren wieder gemeinsam mit 1.430 Wander- und Waldquellefans im Herzen des Burgenlands. Auf die großen und kleinen Wander-Freundinnen wartete beim 5. Waldquelle Familienwandertag in Kobersdorf ein erlebnisreicher Tag in der Heimat der Waldquelle. Vielfältige Programmpunkte im Start und Ziel, auf den Wanderstrecken und dem Gelände von Waldquelle sorgten für puren Familienspaß. Insgesamt wurden auf den drei unterschiedlich langen Wegstrecken „Still“, „Sanft“ und „Spritzig“ 12.695 Kilometer gewandert. Das sind rund 8 Kilometer pro Wanderer. Die beliebteste Strecke 2022 war „Sanft“. Bei der Preisverlosung auf der ORF-Bühne durften sich 10 Familien über tolle Gewinne freuen, darunter Familie Schütz aus Kobersdorf über einen Familienurlaub im Burgenland.

Wandern zählt ungebrochen zu den beliebtesten Outdoor-Sportarten der Österreicherinnen und Österreicher. Für viele heimische Familien ist so der Waldquelle Familienwandertag bereits zum Fixtermin nach den Ferien geworden.Beim gemeinschaftlichen Wandern lassen sie den Sommer feierlich ausklingen und läuten die bunte Herbstzeit ein. Waldquelle Mineralwasser ist der Familienwandertag ein besonders Anliegen, das mittelburgenländische Mineralwasserunternehmen stellt seit Jahren die Werte Natur, Region und Familie in den Mittelpunkt ihrer Unternehmensphilosophie. Der 5. Waldquelle Familienwandertag am vergangenen Sonntag kombinierte diese Überzeugungen ganz natürlich und sorgte bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für einen besonderen Tag in der herbstlichen Natur des Naturpark Landseer Berge.

Über den Tag verteilt erkundeten alle Familien die Heimat von Waldquelle Mineralwasser auf den nach den Waldquelle-Sorten benannten Strecken „Still“, „Sanft“ und „Spritzig“. Der Startpunkt aller Wanderrouten war der ASKÖ Sportplatz Kobersdorf, wo die Familien ganztägig auch mit einem großen Rahmenprogramm von ORF-Moderator Thomas May unterhalten wurden. Bastelstationen, Malwettbewerbe, waldpädagogische Erlebnisse, Fußballzielschießen und musikalische Aufführungen der regionalen Musikschulen machten den Familienwandertag zu einem echten Erlebnis für Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeden Alters. Und auch die Motivation, der oftmals nicht so wander-begeisterten jugendlichen Familienmitglieder, wurde mit einem besonderen Highlight gehoben: Die auf Instagram und TikTok bekannte Tanzgruppe Gold Caviar Crew hatte eigens einen Tanz einstudiert, bei dem Junge und Junggebliebene gemeinsam mitmachen und ihr ganz persönliches Video drehen konnten.

Waldquelle Geschäftsführerin Monika Fiala über den 5. Waldquelle Familienwandertag: „Ich bin begeistert von der großen Anzahl an Familien, die uns heute in Kobersdorf besucht und den Waldquelle Familienwandertag erneut zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.

Gegen einen kleinen Beitrag konnten sich die Familien mit hochwertigen Wanderpaketen stärken. Der Erlös kommt dabei zur Gänze der Förderwerkstatt „Rettet das Kind“ in Oberpullendorf und anderen von Waldquelle laufend unterstützten Projekten zugute. Da Waldquelle als Unternehmen tief mit der Natur verwurzelt ist, standen an allen Stationen die Ressourcenschonung und der Einsatz von nachhaltigen Materialien im Vordergrund. Bei der Verpflegung wurde zudem auf Regionalität gesetzt: Gastronominnen und Gastronomen aus Kobersdorf und Umgebung kümmerten sich um das leibliche Wohl der Wanderfans und lockten mit burgenländischen Schmankerln.

Starke Ansage: Metaller fordern 10,6 Prozent

10,6 Prozent fordert die Gewerkschaft zum Start der Herbstlohnrunde

Die Lohnrunde der Metallindustrie ist traditionell richtungsweisend für die Kollektivverträge im Land. Die Herbstlohnrunde 2022 hat am 19. September mit der Forderungsübergabe für die Kollektivvertragsverhandlungen in der Metallindustrie an alle Arbeitgeberverbände begonnen. Das Verhandlungsteam der Gewerkschaften PRO-GE und GPA fordert für die rund 200.000 Beschäftigten und Lehrlinge unter anderem kräftige Lohn- und Gehaltserhöhungen, eine deutliche Anhebung der Lehrlingseinkommen, die Einführung eines Zuschlags für Samstagsarbeit, die Anhebung des Überstundenzuschlages für die 10. Arbeitsstunde und eine leichtere Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche. Der neue Kollektivvertrag soll mit 1. November gelten.

10,6 Prozent mehr Lohn und Gehalt

Die Wirtschaftsdaten der vergangenen Monate waren richtig gut, das BIP soll laut Prognosen heuer um 4,3 Prozent steigen und vor allem die Industrie erlebte einen ordentlichen Boom mit vollen Auftragsbüchern. Die Produktion stieg 2021 im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 um fünf Milliarden Euro. Das erste Halbjahr 2022 verlief noch einmal besser als im Vorjahreszeitraum. „Die Unternehmen haben sehr viel Geld verdient und diese Rekordergebnisse wurden durch die ArbeitnehmerInnen ermöglicht. Es gibt daher keinen Grund, sich bei den Löhnen und Gehältern zurückzuhalten“, betonen die beiden Chefverhandler auf ArbeitnehmerInnenseite, Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA).

Die für die Verhandlungen relevante Inflationsrate liegt bei 6,3 Prozent, die beiden Gewerkschafter verweisen aber zudem auf die noch höheren monatlichen Teuerungsraten der letzten Zeit, die die Einkommen der ArbeitnehmerInnen massiv belasten. Sollte die Inflation auch in den nächsten Monaten steigen, werde der Konsum einbrechen und es drohe eine wirtschaftliche Abwärtsspirale. „Es geht jetzt auch darum, die Kaufkraft der Menschen zu stärken. Die Gewerkschaften werden keinen Reallohnverlust zulassen. 10,6 Prozent mehr sind daher eine richtige Forderung“, sagen Wimmer und Dürtscher.

Deutliche Anhebung der Lehrlingseinkommen

Derzeit befinden sich rund 7.900 Lehrlinge in der Metallindustrie in Ausbildung. Ein Lehrling im ersten Jahr erhält in der Metallindustrie 800 Euro, während es beispielsweise in der Elektro- und Elektronikindustrie bereits 1.000 Euro sind. In Anbetracht des anhaltenden Fachkräftemangels fordern die Gewerkschaften daher eine überdurchschnittliche Erhöhung der Lehrlingseinkommen. Die Lehrlingseinkommen sollen in der Metallindustrie auf 1.000 Euro (1. Lehrjahr), 1.300 Euro (2.), 1.600 Euro (3.) und 2.000 Euro (4. Lehrjahr) steigen. Zudem sollen zur Attraktivierung der Lehre mit Matura Kurszeiten als Arbeitszeit angerechnet werden.

Zuschlag für Samstagsarbeit und höherer Überstundenzuschlag für 10. Stunde

Für rund 70.000 Beschäftigte in der Metallindustrie wird die Arbeitszeit mit einem Schichtmodell geregelt. Das bedeutet nicht nur wechselnde Arbeitszeiten oder Arbeiten am späten Abend oder in der Nacht, sondern auch am Wochenende. Während es für Sonntagsarbeit (innerhalb der Normalarbeitszeit von grundsätzlich 38,5 Stunden) einen kollektivvertraglich geregelten Zuschlag von 100 Prozent gibt, ist die geleistete Arbeit an Samstagen ohne Zuschlag. Daher fordern PRO-GE und GPA die Einführung eines Samstagzuschlages im Ausmaß von 50 Prozent für die Arbeitsleistung innerhalb der Normalarbeitszeit. Weiters fordern die Gewerkschaften die Anhebung des Überstundenzuschlages für die 10. Arbeitsstunde an einem Tag von 50 auf 75 Prozent und die Aufnahme von Verhandlungen, um das bestehende Entlohnungsschema sowie Dienstreisebestimmungen weiterzuentwickeln.

Leichtere Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche

Beinahe niemand bleibt mehr als 25 Jahre beim selben Arbeitgeber. Der Großteil der Beschäftigten wechselt – freiwillig oder gezwungenermaßen – häufiger und nach wenigen Jahren den Job. Die sechste Urlaubswoche ist damit für die meisten unerreichbar. Daher fordern PRO-GE und GPA kollektivvertragliche Regelungen, die die Erreichbarkeit für ArbeitnehmerInnen erleichtern.

SMILE – SIEHST DU ES AUCH?

©2022 Paramount Pictures

Nachdem Dr. Rose Cotter (Sosie Bacon) Zeugin eines bizarren, traumatischen Vorfalls mit einem ihrer Patienten war, wird sie zunehmend mit erschreckenden und unerklärlichen Ereignissen konfrontiert. Eine bösartige, übernatürliche Kraft scheint fortan ihr Leben zu bestimmen und sie zu terrorisieren. Um zu überleben und dieser schrecklichen neuen Realität zu entkommen, muss sich Rose den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

SMILE – SIEHST DU ES AUCH? – Ab 29. September NUR im Kino!

Wir verlosen 2 x 2 Kinogutscheine!

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myMorawa wird zur Buchschmiede

Website der Buchschmiede | ©Buchschmiede

Im Eigenverlag zu publizieren, wird nun noch einfacher.

Es gibt viele Gründe, warum ein Autor oder eine Autorin sein oder ihr Buch nicht über einen großen Verlag, sondern selbständig im Eigenverlag veröffentlichen möchte. Jene, die zum ersten Mal publizieren, benötigen aber oft noch Beratung und Unterstützung. Genau hier setzt die Buchschmiede an. Sie geht aus dem Selfpublishing Dienstleister myMorawa hervor und bietet Autorinnen und Autoren und jenen, die es noch werden wollen, genau die Unterstützung, die sie brauchen. Und wer keine Hilfe benötigt, kann das fertige Buch einfach online hochladen und damit auf direktem Weg in den Buchhandel bringen. 

Die Buchschmiede hat unter dem bisherigen Namen myMorawa bereits mehr als 2.000 im Eigenverlag erschienen Büchern den Weg in die Öffentlichkeit geebnet, vielen davon sehr erfolgreich. Die Palette der abgedeckten Genres ist breit. Sie reicht von Kinderbüchern über Ratgeber bis hin zu Sachbüchern. Oft sind es Bücher zu sehr spezifischen Themen mit kleiner Zielgruppe, die im Eigenverlag veröffentlicht werden. Dazu gehört zum Beispiel das Buch von Christa Langheiter, das unter dem Titel „Frei von Hashimoto“ erschienen ist, oder jenes von Michael Hilscher mit dem ungewöhnlichen Titel „Eduard Erpel und das zauberhafte Ei“. Letzteres ist ein Kinderbuch über Adoption, LGBTQI-Familien und Alleinerziehende.

Die Buchschmiede berät Autor:innen auf dem gesamten Weg zum eigenen Buch
Damit auch Bücher über Nischenthemen, für die nur schwer ein Verlag gefunden werden kann, dennoch erscheinen können, unterstützt die Buchschmiede die Autorinnen dabei, ihre Bücher selbst zu veröffentlichen. Geschäftsführer Patrick Andrè sieht die Arbeit seines Teams dabei als „Hilfe zur Selbsthilfe“ und erläutert: „Wir beraten unsere Autorinnen und Autoren auf dem kompletten Weg vom Manuskript bis zum Buch. Dazu gehören unter anderem Coverdesign und Buchsatz, die Vermittlung von Korrektorat oder Lektorat sowie von Illustratorinnen und llustratoren, aber auch kostenlose Workshops und persönliche Beratungstermine. Bei uns gibt es keine Massenanonymität. Mein Team und ich kennen jeden Autor und jede Autorin mit Namen.“ 

Viele praktische Online-Services

Wer sein Manuskript finalisiert hat, kann auf der neuen Website der Buchschmiede online sein Buchprojekt erstellen, die ISB-Nummer anfordern und den Preis festlegen. Außerdem werden Vorlagen zur Verfügung gestellt, mit denen die Autor:innen ihr

Manuskript in Form bringen können. Das Team der Buchschmiede gibt auch hier noch einmal Feedback, sodass am Ende des Prozesses ein professionelles Buch den Weg in den Buchhandel findet. „Bei Verkäufen über den Buchshop der Buchschmiede verdienen die Autorinnen und Autoren übrigens auch mehr als drei Mal so viel wie bei Veröffentlichungen über einen großen Verlag“, erklärt Andrè. „Wer möchte, kann sein Buch dennoch zusätzlich noch über andere Anbieter verkaufen lassen.

Mit dem Übergang von myMorawa zur Buchschmiede wurden vor allem die OnlineServiceleistungen noch weiter verbessert, auch für jene, die vielleicht noch einen Schritt vom eigenen Buch entfernt sind. Auf der Website der Buchschmiede finden sich beispielsweise ein Leitfaden zur Buchveröffentlichung, ein Buchpreisrechner oder Informationen über das passende Papier für den Druck. Gedruckt wird übrigens regional in der hauseigenen Druckerei in Niederösterreich und on demand. Das bedeutet, dass ein Buch immer erst dann gedruckt wird, wenn es bestellt wurde. Das ist nicht nur günstig, sondern auch ökologisch nachhaltig. Apropos Druck: Neben dem Selfpublishing bietet die Buchschmiede auch einen reinen Druckservice an, nicht nur für Autorinnen und Autoren, sondern auch für Verlage. 


Über die Buchschmiede

Die Buchschmiede ist ein Selfpublishing-Anbieter mit Sitz in Wien, der Autorinnen und Autoren, aber auch Verlagen, Institutionen und Unternehmen auf einfachem Wege die Veröffentlichung ihrer Werke ermöglicht. Mittels Print-on-Demand wird das veröffentlichte Buch bei Bestellung innerhalb kürzester Zeit gedruckt und an den Handel ausgeliefert. Jeden Monat werden so rund 40 neue Titel publiziert. Insgesamt hat die Buchschmiede, vormals myMorawa, mehr als 2.000 Bücher herausgebracht.

Weitere Informationen unter www.buchschmiede.at

Team | ©Corinna Öhler

Riemer Art: BEYOND in verunsichernden Zeiten einen Blick auf das Schöne werfen

Sonja Riemer mit Ausstellungskatalog | ©Steven Kohl

Sonja Riemers emotionale Gemälde und Skulpturen regen zum Nachdenken an.

Sonja Riemer, die in der Schweiz lebende Künstlerin mit österreichischen Wurzeln, arbeitet mit Acryl, Öl, Kupfer und Eisen auf Leinwand und modelliert Skulpturen mit Ton, Gips und Draht. Sie erkundet mit ihren Werken das Menschsein und die Auswirkung von Veränderung und Vergänglichkeit auf Menschen und ihre Emotionen. Ab 29. September ist sie im Rahmen der Ausstellung BEYOND erstmals mit einem breiten Überblick über ihr künstlerisches Schaffen in Wien zu sehen.

Es benötigt einen zweiten Blick, um das Werk von Riemer in seiner Gesamtheit zu erfassen, die dahinterliegenden Botschaften zu erkennen und zu spüren. Kunst zu erschaffen, bedeutet für Riemer, sich mit unserer Welt zu befassen, sie anfassen, umfassen – erfassen. Ihre Inspiration zieht sie aus den Menschen, der Natur, Reisen, Gefühlen und Gedanken über gesellschaftliche Entwicklungen. Ihren Werken ist gemein, dass sie eine Art von Schönheit und Ruhe ausstrahlen und gleichzeitig immer mit einer Botschaft versehen sind. Mehr zur Person und zum künstlerischen Zugang.

Mit BEYOND blickt Riemer „darüber hinaus“. 
Die Werke der Ausstellung beziehen sich auf das Zeitgeschehen und tragen Botschaften dazu in sich. Der Betrachter kann nicht nur die Ästhetik der Werke auf sich wirken lassen, sondern sich darüber hinaus von ihnen auch zum Nachdenken anregen lassen. 

„Unsere Welt verändert sich, wir befinden uns an einem Scheideweg: Klimakatastrophen, Armut, Krieg, Krankheit zeigen uns die Verletzlichkeit der so starken menschlichen Spezies auf. In diesem Klima der Unsicherheit und Angst, ist es umso wichtiger sich der noch vorhandenen Schönheiten des Lebens und unserer Welt bewusst zu werden, die es für die Zukunft zu erhalten gilt. Ob dies gelingt, liegt jedoch an uns allen.“ umreißt die Künstlerin ihre Ausgangsgedanken für BEYOND. 

Die zentrale Botschaft von BEYOND 
ist es – trotz der zahlreichen aktuellen Krisen unserer Welt – sich Tag für Tag auch in scheinbar unbedeutendsten Momenten und Situationen der Schönheit des Lebens bewusst zu sein, das Miteinander zu leben und damit die Kraft des positiven Denkens anzuregen. Denn – so mein Appell – wer positiv denkt, der handelt auch positiv!“ so Riemer weiter.

BEYOND 
29. September bis 31. Dezember 2022
Schlumberger Art Floor 
immer Freitag und Samstag von 11 bis 18 Uhr
Heiligenstädterstraße 39, 1190 Wien
Eröffnung 29. September, 18 Uhr.

Weitere Events mit der Künstlerin: 1.10.2022 Lange Nacht der Museen und 22.10.2022 Tag der offenen Kellertüre.