Weil durch den geplanten Umbau der Lainzer Straße gerüchteweise über 100 Parkplätze verloren gehen, formiert sich unter den Alt-Hietzinger Unternehmern Widerstand. Ein offener Brief an die zuständige Stadträtin Ulli Sima soll Antworten bringen.
Für das gewachsene Einkaufsgrätzl Alt-Hietzing mit über 70 aktiven Mitgliedsunternehmen und rund 200 Geschäften im unmittelbaren Umfeld steht durch die geplante Neugestaltung der Lainzer Straße viel auf dem Spiel. Verschärft wird die Situation dadurch, dass ein neuer Radweg voraussichtlich auf jener Straßenseite errichtet werden soll, auf der sich auch die Geschäfte befinden. Die Sorge um ein daraus resultierendes Ausbleiben der Kundschaft ist groß, wie Georg Fuchs, Obmann des Einkaufsstraßenvereins Alt-Hietzing, betont: „Wir kennen unsere Kunden und wissen aus dem täglichen Geschäft: Für viele entscheidet auch ein Parkplatz in der Nähe darüber, ob sie bei uns oder anderswo einkaufen.“
Aus diesem Grund hat Fuchs jetzt im Namen der Hietzinger Kaufleute den untenstehenden offenen Brief an die zuständige Stadträtin Ulli Sima “mit der Bitte um Ihre Unterstützung bei unseren Anliegen” geschrieben.
Der offene Brief im Original


Eine Petition wird aufgelegt
Die Petition des Einkaufsstraßenvereins und der Wirtschaftskammer Wien fordert wegen des Umbaus der Lainzer Straße einen sofortigen Planungsstopp, um den Verlust von über 100 Parkplätzen zu verhindern.
Unterschriftenlisten liegen ab sofort in zahlreichen teilnehmenden Geschäften in Alt-Hietzing auf; zudem wird in Kürze eine Online-Petition freigeschaltet.

