Spendenaufruf

Wenn Pflegegeld nicht mehr ausreicht

Advertorial

Von der Redaktion empfohlen

Für Evelyn Hornig aus der Donaustadt ist jeder Tag eine Herausforderung. Die 50-Jährige lebt mit einer spastischen Tetraparese und ist derzeit bettlägerig. Wegen schwer heilender offener Wunden benötigt sie regelmäßig eine mobile Wundversorgung in ihrer Wohnung – doch diese kostet laut ihrer öffentlichen Spendenkampagne 260 Euro pro Termin.

Da die Ausgaben zunächst selbst getragen werden müssen, bittet sie nun um Unterstützung.

Medizinische Versorgung nur zuhause möglich

Für Evelyn ist eine Behandlung außerhalb der eigenen vier Wände kaum realisierbar. Transfers müssten mit einem Hebelift organisiert werden, zudem seien viele Ordinationen nicht entsprechend ausgestattet. Die mobile Wundversorgung sei daher keine Frage des Komforts, sondern die einzige realistische Möglichkeit, die notwendige medizinische Betreuung sicherzustellen.

Warum Spenden trotz Pflegegeld?

Eine Frage taucht unter der Spendenkampagne immer wieder auf: Warum braucht jemand Spenden, wenn Pflegegeld und Krankenkasse vorhanden sind?

Das Pflegegeld deckt zwar einen Teil der pflegebedingten Mehrkosten ab, ersetzt jedoch keine vollständige Finanzierung aller medizinischen Leistungen. Zudem müssen bestimmte Kosten zunächst vorgestreckt werden. Rückerstattungen erfolgen nicht immer zeitnah, zusätzliche Unterstützungsanträge wurden laut Kampagne abgelehnt. Dadurch entstehen finanzielle Engpässe, die die laufende Versorgung gefährden können.

Kein familiäres Sicherheitsnetz

Besonders belastend ist für die Donaustädterin, dass sie nach eigenen Angaben keine Angehörigen mehr hat, die kurzfristig finanziell oder organisatorisch einspringen könnten. Muss eine Rechnung bezahlt werden oder steht eine dringend notwendige Behandlung an, gibt es niemanden, der einen Engpass überbrücken kann. Genau diese Situation habe schließlich zur Einrichtung der Spendenkampagne geführt.

Ziel: Weiter in den eigenen vier Wänden leben

Mit den Spendengeldern sollen die mobile Wundversorgung, Arztkosten sowie therapeutische Unterstützung finanziert werden. Das erste Spendenziel liegt bei 2.400 Euro, langfristig sollen bis zu 6.000 Euro erreicht werden. Nach Angaben der Kampagne entspricht das rund neun beziehungsweise 23 Terminen der mobilen Wundversorgung.

Evelyn Hornig bringt ihr Anliegen auf den Punkt:

„Ich möchte meine medizinische Versorgung zuhause weiterführen können und in meiner vertrauten Umgebung bleiben.“

- Anzeige -
- Anzeige -

Neueste Beiträge

Meistgelesen