MEINE STADT. MEIN BUCH. 2021

v.l.n.r.: Mag. Thomas Strachota, Catharina Rosenauer, BGM Dr. Michael Ludwig, Mag. Sabine Toifl, Werner Brunner | ©Arman Rastegar

Leseförderaktion: Christine Nöstlingers Klassiker „Die feuerrote Friederike“ gratis für Wiener Volksschulkinder der 3. Klasse.

Das Wiener Bezirksblatt schenkt im Rahmen der Leseförderaktion „Meine STADT. Mein BUCH.“ allen Kindern in Wien, die im Schuljahr 2021/2022 die 3. Klasse Volksschule besuchen, ein Exemplar des Buches „Die feuerrote Friederike“ von Christine Nöstlinger. Die Leseförderaktion wird von der Stadt Wien und der Wiener Städtischen Versicherung unterstützt.

Bürgermeister Dr. Michael Ludwig dazu: „Ohne Übertreibung: Christine Nöstlingers „Die feuerrote Friederike“ hat die Kinderliteratur in Österreich ab 1970 revolutioniert. Nöstlingers engagierter Einsatz für Kinder, die etwas anders sind als die Mehrheit, ist aber heute genauso wichtig wie damals. Ich freue mich daher, dass Wiener Kinder die Gelegenheit bekommen, diesen Klassiker kennenzulernen.“

„Meine STADT. Mein BUCH.“ geht 2021 in seine zweite Auflage – diesmal mit einem Reprint für die 3. Klasse Volksschule: „Die feuerrote Friederike“ von Christine Nöstlinger.

Auch dieses Jahr konnte im Rahmen dieser gelungenen Partnerschaft eine Lizenz für 20.000 Bücher ausverhandelt werden. Damit haben auch heuer die Schüler und Schülerinnen dieser Altersklasse die Möglichkeit, ein Weihnachtsgeschenk von uns allen zu erhalten.

Das Buch und die Autorin:

Mit Illustrationen aus der ersten Auflage von 1970 wird den Kindern (Zielgruppe: 3. Klasse Volksschule) erzählt, was einem alles passieren kann, wenn man anders ist.

Friederike hat feuerrote Haare. Aber das ist nicht das einzig Ungewöhnliche … Friederike kommt der Annatante und der Katze Kater wie ein ganz normales Mädchen vor. Aber alle anderen Leute lachen, wenn sie Friederike sehen. Besonders die Kinder! Die rufen: »Da kommt die feuerrote Friederike! Feuer! Feuer! Auf der ihrem Kopf brennt’s! Achtung, die Rote kommt!«

So ergeht es der armen Friederike, nur weil sie rote Haare hat. Aber da es keine gewöhnlichen roten Haare sind, die sie von ihrem Vater geerbt hat, geschehen ein paar ganz ungewöhnliche Dinge …

Christine Nöstlinger (geboren am 13.10.1936 in Wien; verstorben am 28.6.2018 in Wien) hätte gestern, am 13. Oktober 2021, ihren 85. Geburtstag gefeiert.

Barbara Waldschütz und Christiana Nöstlinger freuen sich besonders: „Wir freuen uns sehr, dass das allererste Buch unserer Mutter, mehr als 50 Jahre nach dem Erscheinen, mit den von ihr selbst gezeichneten Illustrationen neu aufgelegt und an Schulkinder verschenkt wird. „Die feuerrote Friederike“ ist nach wie vor aktuell, denn Ausgrenzung gibt es auch heute – und sie hat viele Gesichter.

Wir glauben, dass das Buch die Wirkung von Mobbing begreiflich machen kann und vielleicht macht es ja Mut, sich auf die Seite der Schwächeren zu stellen. Wir würden uns wünschen, dass das Lesen des Buches Kindern hilft, zu sich selbst zu stehen und wenn es Konflikte gibt, darauf zu vertrauen, sie lösen zu können, Unterstützung bei anderen zu suchen. Das Buch will eigentlich sagen: Vertraue auf deine Fähigkeiten und Talente (auch wenn du nicht fliegen kannst). Du bist gut, wie du bist!“

Die Wiener Städtische Versicherung war schon 2020 bei „Meine STADT. Mein BUCH.“ (Thomas Brezina: „Dicke Freunde“) dabei und unterstützt das Projekt auch heuer: Mag. Sabine Toifl, Leitung Werbung & Sponsoring: „Die Wiener Städtische setzt sich seit vielen Jahren für den Nachwuchs ein, die Leseförderung steht dabei im Mittelpunkt unseres Engagements. Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen und sie beim Erlernen und Festigen der deutschen Sprache zu fördern, liegt uns besonders am Herzen. Wer liest, wird schlau, verbessert Sprachgefühl, Wortschatz und Ausdrucksfähigkeit. Wir freuen uns, ‚Meine STADT. Mein BUCH.‘ auch in diesem Jahr zu unterstützen und hoffen, vielen Kindern eine Freude mit ihrem neuen Buch bereiten zu können!“

10.000 Bücher wurden seit Mitte November an 3. Klassen der Wiener Volksschulen gratis verteilt. Die nächste Tranche wird aller Voraussicht nach Jänner/Februar 2022 erfolgen.

©Arman Rastegar
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