Seit März 2020 leiden die Gastronomen unter der Pandemie und den Schließ­ungen. Viele Wirte kommen mit Kurzarbeit und teilweise ­äußerst schleppend fließenden Unterstützungen gerade so über die Runden.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Erstmals schreit jetzt auch ein prominentes Mitglied der einstmals stolzen Gastroszene laut auf. Dem Il Mare, einem seit 1975 bestens funktionierenden Lokal in der Zieglergasse (7. Bezirk), geht schön langsam die Luft aus. „Wir wollen uns ja an alle Regeln halten, nur ist vieles für uns nicht nachvollziehbar und es herrscht nie Sicherheit darüber, wann wir wieder aufsperren können“, erklären die ­Tavellas. Und einige derzeit geltende Regelungen sind für die Paradegastronomen nur zum Kopfschütteln. „Es ist einfach nicht zu ­verstehen, warum man in Lokalen nur bis 19 Uhr Essen abholen darf! Dabei endet das Ausgangsverbot erst um 20 Uhr und jeder Lieferdienst darf rund um die Uhr liefern“, so Grazia Tavella-Sevilmis. „Das sind kleine Ungerechtig­keiten, die gerade jetzt noch mehr Probleme für uns Gastro­nomen bedeuten. Gerade zwischen 19 und 20 Uhr ­wollen viele Leute ihre Pizza oder was anderes abholen.“