Ein erfolgreiches Bildungsprojekt der EAK und der MA 48 am Wiener Bildungscampus Sonnwendviertel machte Schüler zu Umweltschutzprofis. In interaktiven Workshops und bei Exkursionen lernten sie die richtige Entsorgung von Elektroaltgeräten.
Vom 29. September bis 2. Oktober 2026 drehte sich an der GTVS Sonnwendviertel im zehnten Wiener Gemeindebezirk alles um die richtige Trennung von Elektroaltgeräten und Altbatterien. Vier Tage lang nutzten 15 Klassen die Chance, in Workshops sowie bei Exkursionen zum Mistplatz Favoriten alles über die richtige Sammlung zu lernen. Als didaktische Basis stellte die Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK) ihren speziell entwickelten Elektroaltgeräte- und Altbatterien-Schulkoffer bereit.
„Wir möchten mit diesem Umweltprojekt unsere Schüler auf die Wichtigkeit des richtigen Sammelns von Altgeräten und Altbatterien aufmerksam machen. Ich freue mich, dass so ein interessantes Kreislaufwirtschaftsprojekt in der Ganztagsvolksschule des Bildungscampus Sonnwendviertel umgesetzt werden konnte“, sagte Andrea Wolf, Direktorin der Volksschule, bei der Abschlussveranstaltung.
Schulkinder sichern wertvolle Rohstoffe
Ein Highlight der Projekttage bildete der große Schul-Sammelwettbewerb. Schüler, Pädagogen und Eltern brachten unzählige alte Elektrokleinstgeräte, Batterien und Akkus von zu Hause mit. Die Elektrogeräte wurden von den Kindern im Rahmen der Exkursion zum Mistplatz Favoriten persönlich und fachgerecht abgegeben. Insgesamt wurden 1087 Stück Elektroaltgeräte mit einem Gesamtgewicht von rund 343 Kilogramm gesammelt.
“Die Bewusstseinsbildung für Klimaschutz und die Schonung unserer Ressourcen kann nicht früh genug einsetzen. Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel, wie sich nachhaltiges Verhalten in den Schulalltag integrieren lässt“, betonte Marcus Franz, Bezirksvorsteher in Favoriten.
Als Belohnung für den engagierten Einsatz überreichte Susanne Karner, Organisatorin seitens der EAK, den drei erfolgreichsten Klassen der beiden Elementarstufen (1A, 1E, 2D sowie 4A, 3B, 3A) Schecks im Wert von 120, 80 und 50 Euro für die Klassenkasse. Die Projektbeteiligten forderten abschließend eine nachhaltige Verankerung der Umweltbildung im Unterricht, damit jeder Schüler mindestens einmal während der Schulzeit solche Projekttage oder einen Schulkoffer-Workshop erlebt.
Eindrücke von der Projektwoche gibt es demnächst auf https://www.eak-austria.at/news/?_newskategorie=schulprojekt

