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Leben im Grünen statt Betonwüste

Lebensraum statt Bürokomplexe – so lautet die Forderung der jungen ÖVP Landstraße, die sich für mehr Grünflächen rund um Neu-Marx stark macht. Denn auf dem fast 40.000 m² großen Grundstück neben dem Media-Quarter, das seit der nicht zustande gekommenen Ansiedlung des ORF frei steht, sollen in den nächsten Jahren hauptsächlich Bürogebäude entstehen.

Mehr Grün
Dank offener Wasserflächen, unversiegelten Grün- und weitläufigen Holzflächen soll so, wenn es nach der jungen Volkspartei geht, die Lebensqualität in Neu-Marx gesteigert werden. Dies würde nicht nur junge Familien anlocken, sondern auch die Stadtökologie erheblich verbessern. Denn das Gelände verläuft direkt unter der Südosttangente. Außerdem könne mit dem angedachten Baggersee dem langen Wunsch der Landstraßer nach einem Bezirksschwimmbad Rechnung getragen werden.

Ein hartes City-Manöver

Nichts ist aus der von der ÖVP befürchteten eigenen Liste der City-Bezirkskaiserin Ursula Stenzel geworden. Dass die Zitterpartie dennoch weiter geht, hat einen anderen Grund: Die von der ÖVP nicht mehr aufgestellte Bezirkschefin, die am 22. September ihren 70. Geburtstag feiert, wechselte die politische Front und steht nun als unabhängige Kandidatin auf der FPÖ-Liste an dritter Stelle! Ihre Begründung: „Ich will, dass die FPÖ auch in Wien wählbar wird und kämpfe gegen Ausgrenzung, Vorurteile und Intoleranz “. Gemeinsam mit Heinz-Christian Strache wolle sie verhindern, dass der bürgerliche Bezirk eine rotgrüne Mehrheit bekommt.

Im Hintergrund standen freilich ständige Auseinandersetzung mit dem von der ÖVP favorisierten 41-jährigen Markus Figl, einem Großneffen von Leopold Figl. Wegen der gewünschten Verjüngung hat die Stadtpartei die erfahrene Polit-Lady und einstige TV-Moderatorin nicht mehr als Kandidatin aufgestellt und auch die Bezirkspartei hat sie fallen gelassen. Obwohl  VP-Chef  Juratzka betont: „Ich hatte Stenzel sogar das Angebot gemacht, als Doppelspitze zu kandidieren. So hätte der Wähler entscheiden können. Dieses Angebot hat sie aber nicht angenommen!“ Dass der nunmehrige Wechsel ein Racheakt sei, bestreitet Stenzel dennoch vehement.

Stenzels Polit-Deal mit Strache hat allerdings  noch einen Plan B: Sollte man die Mehrheit in der City wider Erwarten doch verfehlen, so könnte Stenzel an sicherer Stelle in den Gemeinderat einziehen.Daniela Ecker-Stepp (Bild unten), SP-Vize-Bezirkschefin der City: „Um ihren Machthunger zu stillen, ist Stenzel offenbar jedes Mittel recht.“ 

Der derzeitige Mandatsstand in der City: ÖVP 16, SPÖ 10, Grüne 8 und FPÖ 4. Wer als Sieger nach dem Parteiwechsel aus der Wahl hervorgehen wird, liegt also auf der Hand.

Schwerpunkt-Kampagne „Leistbare Josefstadt“

Heinz Vettermann erläutert: “Auch in der wohlsituierten Josefstadt leben arbeitssuchende Menschen. Einige wollen, manche müssen sich neu orientieren, um wieder neue Berufschancen zu erhalten.” Aus diesem Grund hat der Gemeinderat mit dem Arbeitsmarktservice, dem Arbeitnehmerfördungsfonds und den Wiener Volkshochschulen DIE Experten für Aus- und Weiterbildung in die Josefstadt geholt.

Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an Beschäftigte, Arbeitssuchende, Jugendliche und ältere ArbeitnehmerInnen, die sich im Bereich der Aus- und Weiterbildung aber auch Berufsorientierung und persönliche Bildung informieren lassen wollen. Besonderen Wert legt die Veranstaltung auf persönliche Beratung, die der Schlüssel zur maßgeschneiderten Lösung ist.

VHS Europa Wochen in Donaustadt

Die Finanzkrise hat Europa in den letzten Jahren mehr?als jedes andere Thema beschäftigt. Damit verbunden sind Fragen der?(Jugend-)Arbeitslosigkeit, Verteilungsgerechtigkeit sowie der?Regulierung der Finanzmärkte – und natürlich der Auswirkungen auf die?europäischen Länder und Städte. Im Rahmen der VHS Europa Wochen vor?der Europawahl am 25. Mai diskutiert die VHS Wien an mehreren?Thementagen über die Themen, die den europäischen BürgerInnen unter?den Nägeln brennen. An den nächsten Terminen am 22. und 23. April?sind das die Themen "Stadtentwicklung" und "Wirtschaft und Finanzen"?an der VHS Donaustadt und Alsergrund. In Workshops und?Diskussionsrunden haben alle WienerInnen kostenlos die Möglichkeit,?sich Informationen über wichtige europapolitische Themen zu holen und?ihre Meinung einzubringen. An der VHS Alsergrund hält der?Wirtschaftsexperte Stephan Schulmeister einen Vortrag zur?europäischen Finanz- und Wirtschaftspolitik.


Thementag "Stadtentwicklung", 22. April an der VHS Donaustadt


An der VHS Donaustadt stehen ab 16 Uhr Infostände, Schautafeln?und Ausstellungen zum Thema Stadtentwicklung am Beispiel der?Donaustadt zur Verfügung. Um 18:30 Uhr spricht Michael Ludwig,?Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, Vorsitzender VHS?Wien mit Uwe Mauch über die von Wien ausgehende Initiative zur?Erhaltung und den Ausbau eines sozialen und nachhaltigen Wohnbaus in?Europa. Danach gibt es unter dem Motto "Wien spüren – Wean g'spian"?Wienerisches mit Walther Soyka, Rainer Krispel und Uwe Mauch. Die?Musiker und Autoren erzählen Geschichten und Musikalisches aus Wien.

Kommende Termine im Überblick


22. April, VHS Donaustadt: Thementag "Stadtentwicklung"?-

23. April, VHS Alsergrund: Thementag "Wirtschaft und Finanzen"?-

30. April, VHS Ottakring: Thementag "Migration und Asyl"?-

06. Mai, VHS Penzing: Thementag "Nachhaltigkeit und Ökologie"?-

14. Mai, VHS Wiener Urania: Abschlussveranstaltung "Europe Lounge"?Alle Details auf

www.vhs.at/europawochen
 

Bürgerversammlung in Donaustadt

Zum Thema "Erstellung eines Verkehrskonzeptes für den Bereich Plandokument 7292 (inkl. PD 7292E und PD 7292E2)" findet am Mittwoch, 30. April, in der Zeit von 16 Uhr bis 19 Uhr im Amtshaus Donaustadt (22., Schrödingerplatz 1, Zi. 102) eine Bürgerversammlung gemäß § 104c der Wiener Stadtverfassung statt.
Es besteht die Möglichkeit, vor Ort Vorschläge schriftlich einzubringen.

Eine Anmeldung bis 29. April bei der BV Donaustadt ist erforderlich unter: post@bv22.wien.gv.at bzw. Tel. 01-4000/22110.
 

  • Web: http://
  • Adresse: Schrödinger Platz 1, 1220 Wien

Floridsdorfs neuer Bezirksvorsteher im WBB-Talk

Herr Lehner, wie sehr hat sich Floridsdorf während Ihrer 20-jährigen Amtszeit verändert?

Heinz Lehner: Enorm! Die Donauinsel ist fertiggestellt worden, die U-Bahn fährt bis nach Floridsdorf, neue Stadterweiterungsgebiete sind entstanden … Das ist das Schöne an der Arbeit als Bezirksvorsteher – man spürt deutlich die Auswirkungen seiner Tätigkeit.

Und wie wird Floridsdorf in 20 Jahren aussehen, Herr Papai?

Georg Papai: Das Krankenhaus Nord ist fertiggestellt und die ersten gebürtigen Floridsdorfer werden dann auch schon wieder Teenager sein. Unser Bezirk wird sich weiterentwickelt haben, es wird viel für Kinder, Jugendliche und Senioren gemacht worden sein. Ich möchte in den nächsten Jahren auf jeden Fall das Miteinander im Bezirk fördern, Modelle entwickeln, die die Bevölkerung in Entscheidungen miteinbinden. Ich möchte die Tätigkeit unserer Ehrenamtlichen stärken, ich möchte auch eine Park-Offensive starten, damit unser Bezirk in 20 Jahren noch Grünraum und Frei­flächen hat. Heinz Lehner: In 20 Jahren wird das Wachstum des Bezirks abgeschlossen sein. Genügend Freiflächen sind schon jetzt fix vorgesehen. Das haben wir uns vorgenommen, dass Floridsdorf seine Dörfer behalten muss und die Freiflächen dazwischen erhalten bleiben.

Gleichzeitig werden, wie im Donaufeld, Grünräume und Freiflächen verbaut.

Georg Papai: Hier werden 6.000 neue Wohnungen entstehen und da ist es freilich eine große Herausforderung, gemeinsam mit den Anrainern einen Konsens zu finden. Das wird kein einfacher Weg, aber der einfachste Weg ist nie der Beste.

Ist Ihr Vorgänger Heinz Lehner ein Vorbild für Sie?

Georg Papai: Wir arbeiten politisch schon sehr lange zusammen. Er ist schon lange ein Vorbild. Er ist ehrlich. Wenn er etwas sagt, dann meint er das auch so. Vieles im Bezirk möchte ich deshalb in seiner Tradition weiterführen, z.B. dass die Kindergärten und Schulen, also die Räumlichkeiten, wo Bildung stattfindet, im Topzustand sind. Hier zu investieren war eine bewusste Entscheidung des Bezirks und das will ich weiterführen

Und wollen Sie manches auch anders angehen?

Georg Papai: Ich möchte für den Kontakt zu den Floridsdorfern vermehrt auch die neuen Medien nutzen, z.B. über meine Facebook-Seite über aktuelle Bezirksprojekte informieren.
Heinz Lehner: Also ich nutze sehr wohl auch die neuen Medien (lacht). Ich sitze sehr oft noch bis spät in die Nacht und beantworte E-Mails.

Was planen Sie in der ­Pension? Bleiben Sie dem Bezirk erhalten?

Heinz Lehner: Ich werde bestimmt die ein oder andere Aufgabe im Vereinsbereich übernehmen. Vor allem will ich viel Zeit mit meiner Familie verbringen. Ich habe auch vor, mein neues E-Bike, das ich zum 40. Hochzeitstag ­bekommen habe, mehr zu nützen. Ich will mehr foto­grafieren, filmen …

Herr Papai, am 20. März ist Ihr erster Arbeitstag. Wie gefällt Ihnen Ihr neues Büro? Werden Sie viel ­verändern?

Georg Papai: Ich möchte einen neuen Sitzungstisch, an dem mehr Personen Platz haben. Und ich werde in meinem neuen Büro ein Bild mit den Floridsdorfer Wahrzeichen aufhängen.

Umfrage: was wünschen Sie dem neuen und dem ”alten“ Bezirksboss?

Rudolf Hundtorfer, Sozialminister:

„Heinz Lehner wünsche ich eine stabile Gesundheit, das ist das Wichtigste. Und Georg Papai wünsche ich viel Glück. Das Können hat er, das Gespür für Menschen hat er und eine dicke Haut hat er auch – das haben wir ihm schon beigebracht.“

Norbert Scheed, Donaustadts Bezirksvorsteher:

„Dem Neo-Pensionisten wünsche ich, dass alle seine Träume in Erfüllung gehen mögen. Und Georg wünsche ich, dass er sich seine offene Art und sein sonniges Gemüt behält und bewahrt – dann kann eigentlich nichts schiefgehen.“

Hannes Derfler, Brigittenaus Bezirksvorsteher:

„Heinz Lehner wünsche ich vor allem Gesundheit und Kraft für seinen neuen Lebensabschnitt. Georg Papai wünsche ich, dass er den erfolgreichen Weg Floridsdorfs weiterführt und dass er sich seine jugendliche Energie bewahren möge.“

Sandra Frauenberger, Frauenstadträtin:

„Dem neuen Bezirksvorsteher wünsche ich ganz viel Energie und Innovationsgeist, und dem „alten“ Bezirksvorsteher gilt es zu danken. Für uns Stadträte war Heinz Lehner immer ein sehr guter Ansprechpartner, er hatte Handschlagqualität.“

Christian Deutsch, SP-Landesparteisekretär:

„Heinz wünsche ich, dass er nun endlich alles machen kann, wozu er als Bezirksvorsteher keine Zeit hatte. Und Georg, dass er alle Projekte, die er sich vorgenommen hat, gemeinsam mit der Bevölkerung durchsetzen kann.“

Christian Oxonitsch, Bildungsstadtrat:

„Georg Papai wünsche ich, dass er die Chance bekommt, den Bezirk so zu prägen, wie es sein Vorgänger getan hat. Und Heinz Lehner wünsche ich, dass er die Milde entwickelt, diese Gestaltung des Neuen mit Wohlwollen zu betrachten.“

Sonja Wehesely, Gesundheitsstadträtin:

„Dem Scheidenden wünsche ich viel Spaß, Freude und Zeit für alles, was sich bisher in seinem Politikerleben nicht ausgegangen ist. Und dem neuen wünsche ich viel Glück und viel Spaß. Denn Arbeit sollte immer auch Spaß machen!“

Michael Ludwig, Wohnbaustadtrat:

„Heinz Lehner wünsche ich, dass er seine neu gewonnene Freizeit gemeinsam mit seiner Familie genießen kann, und der neue Bezirksvorsteher Georg Papai soll mit neuen Ideen auf dem aufbauen, was sein Vorgänger geleistet hat.“

Harry Kopietz, Landtagspräsident:

Beiden wünsche ich Gesundheit und Glück. Heinz Lehner war immer ein Unermüdlicher, er wird es auch bleiben. Und Georg Papai wird bestimmt ein großartiger Bezirksvorsteher, der für die Menschen und mit den Menschen arbeiten wird.

Rudi Schicker, SP-Rathausklub-Vorsitzender:

„Ich wünsche dem neuen Bezirksvorsteher, dass er Floridsdorf genau so hervorragend entwickelt und verwaltet wie es sein Vorgänger getan hat. Und Heinz soll sich endlich mehr Zeit nehmen für seine Hobbies können.“

  • Adresse: Am Spitz 1, 1210 Wien

Architekt in Mariahilf gewürdigt

Oskar Marmorek, aus dessen Architektenfeder unter anderem die Entwürfe für den Leopoldstädter Nestroyhof oder den Margaretner Rüdigerhof stammen, starb am 7.April 1909 in Wien. Seine Bauten dienten als wegweisend für die Architektur der damaligen Zeit. Neben der Baukunst war Marmorek auch ein Pionier der zionistischen Bewegung, der sich gemeinsam mit seinem Freund Theodor Herzl für die Gründung eines eigenständigen jüdischen Staats einsetzte.

Oskar Marmorek,
geboren 9. April 1863 in Pieskowa Ska?a, Galizien
gestorben 7. April 1909 in Wien

  • Adresse: Windmühlgasse 32, 1060 Wien

Neue Entwicklung für die Ödenburger Straße

Eine Gruppe gemeinnütziger Bauvereinigungen hat mehrere Grundstücke im Bereich der ehemaligen Roigk-Fabrik erworben, um diese einer neuen Wohnnutzung zuzuführen. Die Eigentümer und die Stadt Wien, MA 21, haben dazu ein kooperatives Planungsverfahren durchgeführt, das als Grundlage für das weitere Widmungsverfahren dient.

Die Ergebnisse werden nun in einer Ausstellung der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Die Eröffnung findet am 28.05.2013 um 17.30 Uhr in Anwesenheit von BV Lehner statt. Danach ist die Ausstellung vom 29.05. – 05.06. zu den regulären Öffnungszeiten des Bezirksamts sowie jeweils von 15.00 – 19.00 Uhr (im Beisein fachkundiger VertreterInnen) geöffnet. (Ort: Bezirksamt Floridsdorf, Am Spitz 1, 2. Stock, Festsaal)
 

  • Adresse: Am Spitz 1, 1210 Wien

Stadtspaziergang zum Nordbahnhofgelände

Am Gelände des ehemaligen Nordbahnhofes im 2. Bezirk befindet sich eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Wiens. Durch die Bebauung verschwindet eine alte Barriere in der Stadt und der 2. und 20. Bezirk "rücken" näher zusammen.

Die GB*2/20 organisiert am 26. April einen Stadtspaziergang, der von den historisch gewachsenen Grätzeln in den neuen Stadtteil führt. Hier lässt sich anschaulich erfahren, wie nahe das Volkert- und Alliiertenviertel und Zwischenbrücken beieinander liegen und wie ein Zusammenwachsen von „Alt und Neu“ funktioniert. Die „neuen“ Bewohner  treffen auf Nachbarn, können Kontakte knüpfen und die angrenzenden Viertel kennenlernen.

Stadtspaziergang „Wir wachsen zusammen“
Wann: Freitag 26.4.2013
Treffpunkt Zwischenbrücken: 15 Uhr, Vorgartenstraße/Pöchlarnstraße
Treffpunkt Volkert und Alliiertenviertel : 15.30 Uhr, GB Außenstelle, Volkertplatz 9, zur Eröffnung der Ausstellung „ Neue Ideen für den Nordbahnhof“und anschließendem Rundgang.

Gemeinsame Führung zum neuen Stadtteil Nordbahnviertel.

Der Spaziergang findet bei jedem Wetter statt.

Hintergrund-Info:

Bis 2025 werden geschätzte 20.000 neue Bewohner diese ehemaligeinnerstädtische Brache bewohnen und mit Leben füllen. Das vom Team der GB*2/20 betreute Stadtteilmanagement Nordbahnhof setzt sich zum Ziel, das Stuwer-, Volkert- und Alliiertenviertel sowie Zwischenbrücken mit dem neuen Stadtteil zu verbinden und das Zusammenwachsen alter und neuer Strukturen zu fördern.

  • Adresse: Wien

Infoveranstaltung zur Stadtstraße Aspern

Bis 2018 soll im 22. Bezirk die Stadtstraße Aspern (Sie verbindet die A23 Anschlussstelle Hirschstetten mit der S1 Anschlussstelle Seestadt West) gebaut werden. Die mit der Planung des Projekts Stadtstraße Aspern beauftragte MA 28 -Straßenverwaltung und Straßenbau veranstaltet einen Informations-Abend, bei denen sich interessierte Bewohneri einen aktuellen Projektüberblick verschaffen können.

Am  9. April 2013, 18 bis 21 Uhr

im VHS Veranstaltungszentrum Schrödingerplatz 1

1220 Wien

Infos: wwww.strassen.wien.at

  • Adresse: Schrödingerplatz 1, 1220 Wien

Wird unser Wasser privatisiert?

Das Thema ist hochaktuell: In der EU gibt es Bestrebungen, eine Privatisierung kommunaler Trinkwasserversorgung zu ermöglichen. Die ÖVP in Wien fordert immer wieder den Verkauf von Gemeindebauten.

Am Dienstag, 26. Februar wird sachlich und anschaulich über das Thema diskutiert: Ab 19 Uhr in der Kalvarienberggasse 28A, 1170 Wien

Einleitende Worte: Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer

Diskutanten:

Abg. zum Nationalrat Josef Cap, SPÖ-Klubobmann im Parlament

Heidrun Maier-de-Kruijff, Generalserkretärin des Verbandes der Öffentlichen Wirtschaft und Gemeinwirtschaft Österreichs

Gemeinderat Kurt Stürzenbecher, Vorsitzender des Wohnbauausschusses im Wiener Gemeinderat

Moderation: Bezirksrätin Monika Juch

  • Adresse: Kalvarienberggasse 28A, 1170 Wien

Wenn die Ma?dchen mit den Roboter-Ka?fern spielen

Nationalratsabgeord­nete Ruth Becher (SPO?) besuchte gemeinsam mit Schu?lern der Hertha Firnberg Schule den Kindergarten in der Doningasse. Dort wird schon den Kleinsten beige­bracht, dass sie nicht nach „Gschlechterstereotypen“ handeln sollen. „Gender­ gerechte Erziehung muss spa?testens im Kindergarten beginnen“, stellt Becher fest. So lernen etwa alle Kinder, Spielzeugka?fer so zu program­mieren, dass diese selbststa?n­dig vom „Bus“ zum „Salat“ finden. Was lustig klingt, hat einen serio?sen Hintergrund. Noch immer ergreifen die meisten Ma?dchen und Bur­schen „geschlechtstypische“ Berufe. Bei „Frauenberufen“ ist das meist auch mit deutlich niedrigeren Geha?ltern verbun­den. „Mir ist es wichtig, dass Kinder lernen, ihren tatsa?chli­chen Interessen nachzugehen und nicht nur sozial erwu?nsch­te Berufe wa?hlen.“ Das Projekt „Hertha goes Science“ wird federfu?hrend von der Klasse 4 HCA betreut und la?uft noch bis zum Ende des Schuljahres.
 

  • Adresse: Wien

Neue Bezirksrätin in Floridsdorf

Seit September ist Martina Haslinger neue Bezirksrätin, die ab sofort die kommunalen Bereiche von Maria Nuhsböck übernehmen wird, von der wir uns für die langjährige, unermüdliche Mitarbeit in der Bezirksvertretung bedanken. ?

Martina Haslinger, Mutter eines Sohnes, ist seit vielen Jahren in Gastronomie tätig, unter anderem als Stv. Spartenobfrau der Fachgruppe Gastronomie in der Wiener Wirtschaftskammer.? Sie wird sich auch in der Bezirksvertretung speziell um die Floridsdorfer Wirtschaft kümmern.

  • Adresse: Am Spitz 1, 1210 Wien

Heuer gibt’s 5 Mio. € mehr für die Bezirke

Gerade auch die Bezirke stehen infrastrukturell in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen: „Deswegen
ist es sehr erfreulich, dass der städtische Topf für Bezirksmittel für das heurige Jahr erhöht wird", betont Heinz Lehner, Floridsdorfs Bezirksvorsteher und Sprecher der SPÖ- Bezirksvorsteher. „Die Bezirke erhalten damit zusätzliche fünf Millionen Euro mehr pro Jahr."
Die Bezirksmittel betragen derzeit jährlich 180 Mio. Euro, künftig sind es 185 Mio. Euro. „Die Bezirksinvestitionen gehen de facto 1:1 in Aufträge
für kleine und mittlere Unternehmen. Damit unterstützen
wir die Wiener Wirtschaft und schaffen und sichern zahlreiche Arbeitsplätze", freut sich Lehner. Im Floridsdorfer Bezirksbudget sind 2012 rund 24 Mio. Euro veranschlagt. Die Schwerpunkte liegen bei Kindergärten (4,1 Mio.), Straßenbau (3,2 Mio.), Kanalneubau (2,2 Mio.), Parkund Gartenanlagen (1,2 Mio.) und Pflichtschulen (9,6 Mio.).
„Obwohl zwischen den geplanten Ausgaben von 24 Mio. Euro und den zugeteilten Budgetmitteln von 15,4 Mio. Euro
ein Abgang besteht, wird der 21. Bezirk wie bisher wieder
ausgeglichen budgetieren können", erklärt Lehner, „da die
fehlenden neun Millionen einerseits durch nicht ausgegebene Mittel (z. B. kostengünstigere Ausschreibungsergebnisse) verringert werden und anderseits durch Zuwendungen und Rückersätze Mittel aus dem Zentralbudget dem Bezirk mit dem Rechnungsabschluss gutgeschrieben werden."

  • Adresse: Am Spitz 1, 1210 Wien

SJ Wien: Irini Tzaferis zur neue Vorsitzenden gewählt

Gemeinsam mit Landessekretär Fabian Looman aus Floridsdorf
möchte Tzaferis in den kommenden Jahren einen Schwerpunkt in der
kommunalen Jugendpolitik setzen: „Wir wollen uns dort noch mehr
engagieren, wo wir direkt in den Bezirken und Grätzln die
Lebensbedingungen junger Menschen verbessern können. Seien es
Forderungen wie der Ausbau der Fahrradwege oder Mitbestimmung für
Jugendliche bei der Park- und Freiraumgestaltung oder weitere
Jugendtreffs ohne Konsumverpflichtung – es gibt überall noch etwas zu
verbessern. In Floridsdorf beispielsweise setzen wir uns gemeinsam
mit Jugendlichen vor Ort für einen neuen Skateplatz ein, damit die
Skater nicht mehr aus Floridsdorf in die Skatehalle nach Liesing
pilgern müssen."

 Erfolgreichen Strukturaufbau fortsetzen

 „In den letzten Jahren ist uns ein starker Strukturaufbau gelungen,
unsere Demonstrationen und Aktionen, wie etwa der Fackelzug, bringen
tausende Jugendliche auf die Straße", ist Tzaferis erfreut über die
Entwicklung der SJ Wien. "Wir werden diesen Weg fortsetzen und haben
uns zum Ziel gesetzt, unsere Bezirksgruppen weiter zu vergrößern.
Denn nur wenn viele Jugendliche für gemeinsame Ziele kämpfen, können
wir etwas erreichen." Es kämen auch landes- und bundespolitisch auf
die Sozialistische Jugend in den nächsten Monaten und Jahren wichtige
Aufgaben zu. "Die Finanzkrise in Griechenland, auf der die
neoliberalen Eliten mit aufgezwungenen Sparpaketen reagieren, ist ein
Ausdruck einer allgemeinen Krise des kapitalistischen Systems", so
Tzaferis weiter. "Diese hat auch vor Österreich nicht Halt gemacht –
Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung steigen und werden auch
hierzulande zu einer Bewegung der Empörten führen. Wir sind
solidarisch mit dem Kampf der griechischen ArbeiterInnenklasse gegen
die neoliberalen Sparmaßnahmen und werden auch hier weiterhin alle
unsozialen Sparpläne und Privatisierungsabsichten mit aller Kraft
bekämpfen."

Als Grundpfeiler sozialistischer Politik bezeichnet die neue
Vorsitzende der SJ Wien feministische, antifaschistische und
antirassistische Arbeit. "Wir werden weiterhin nicht müde werden,
darauf hinzuweisen, dass etwa Geschlechtergerechtigkeit noch lange
nicht erreicht ist. Die Diskussion zur automatischen gemeinsamen
Obsorge zeigt, dass die rückschrittlichen Kräfte in der ÖVP auf dem
Vormarsch sind – die Zwangsobsorge darf es nicht geben. Unsere Vision
ist eine Welt, die frei von sexistischen, rassististischen und
homophoben Unterdrückungsmechanismen ist – wir werden alles tun, um
diesem Ziel ein paar Schritte näher zu kommen", schließt Tzaferis.

Infos: www.sj-wien.at

  • Adresse: Landstraßer Hauptstraße 96, 1030 Wien