Das WM-Radar 2026 des digitalen Research-Instituts Marketagent in Kooperation mit der FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg hat ergeben: Die Vorfreude im Land ist groß, der Stolz auf die rot-weiß-rote Nationalmannschaft ebenfalls. Gleichzeitig bleiben politische Bedenken und deutliches Misstrauen gegenüber dem Fußball-Weltverband (FIFA).
63 % zeigen Interesse
Demnach zeigen 63 % Interesse an der Fußball-WM in Kanada, den USA und Mexiko. 2022 (Katar) lag das Interesse im Vorfeld nur bei 37 %. 67 % werden die WM zumindest vereinzelt mitverfolgen (2022: 39 %). Bei den Emotionen dominieren Stolz auf die eigene Nationalmannschaft (32 %) und Vorfreude (30 %).
Wohnzimmer als WM-Zentrale
Unter jenen, die die WM verfolgen wollen, interessieren sich 74 % für Spiele der österreichischen Nationalmannschaft. Danach folgen Halbfinale/Finale mit 53 % und Spiele sympathischer Nationen mit 42 %. Wegen der schwierigen Anpfiffzeiten oft in der Nacht bleibt das Wohnzimmer die WM-Zentrale, von dem aus die Spiele vorwiegend verfolgt werden (80 %).
Skepsis zu USA & FIFA
Mehr als die Hälfte haben aber ihre Zweifel. 44 % finden die Austragung in USA, Kanada und Mexiko (eher) gut, 56 % (eher) schlecht (2022: 82 %). Kanada profitiert im Image am stärksten: es wird von 61 % als attraktiver Gastgeber bewertet (USA: 28 %, Mexiko: 42 %). Und 74 % haben wenig bis gar kein Vertrauen in den Weltfußballverband. 87 % sehen die FIFA zu stark von wirtschaftlichen Interessen geprägt.