Ein neuer (alter) Treffpunkt im Nordbahnviertel

Advertorial

Von der Redaktion empfohlen

Der historische Wasserturm in der Leopoldstadt wurde erfolgreich revitalisiert. Ab Dezember 2026 bereichert das denkmalgeschützte Bauwerk das Stadtquartier als neuer Gastronomie-Treffpunkt mit Bäckerei-Café und Gastgarten.

Der markante Backsteinturm aus dem Jahr 1890 diente einst als Speicher für das Kesselwasser von Dampflokomotiven. Als letztes erhaltenes Bauwerk des ehemaligen Nordbahnhofs prägt er das Quartier. Im Zuge der behutsamen Sanierung wurde die historische Vollziegelfassade gereinigt, während Fenster rekonstruiert wurden. Ein ehemaliger Bombentreffer aus dem Zweiten Weltkrieg bleibt als sichtbarer Zeitzeuge erhalten.

Im Inneren des Turms beeindrucken eine Raumhöhe von rund 13 Metern sowie vier historische Skulpturen, die einst den Hofwartesalon schmückten. Das Bauwerk grenzt direkt an die rund zehn Hektar große Freie Mitte. Zusätzliche Baumpflanzungen und konsumfreie Aufenthaltsbereiche ergänzen das Umfeld.

„Der Wasserturm ist eines der letzten sichtbaren Zeugnisse des historischen Nordbahnhofs und ein prägendes Wahrzeichen des gesamten Quartiers. Umso mehr freut es uns, dass wir dieses denkmalgeschützte Bauwerk erhalten und behutsam für Bewohner:innen und Besucher:innen öffnen konnten. So entsteht in der Freien Mitte ein besonderer Ort mit hoher Aufenthaltsqualität, der Geschichte, Natur und modernes Stadtleben miteinander verbindet. Dem neuen Betreiber wünschen wir einen erfolgreichen Start und viele begeisterte Gäste“, sagt Claudia Brey, Geschäftsführerin ÖBB-Immobilienmanagement GmbH.

Französische Backkultur trifft Wiener Kaffeehaus

In den rund 114 Quadratmeter großen Gastraum zieht der Betreiber Pauls Bakery ein, der für französische Backwaren bekannt ist. Der Mieter führt aktuell noch letzte Anpassungsarbeiten sowie die Gestaltung der Inneneinrichtung durch. Die offizielle Eröffnung des Betriebs ist für Dezember 2026 geplant.

Alexander Nikolai, Jürgen Czernohorszky, Michael Müller-Baatz und Max Rammerstorfer (v.l.). © ÖBB/Leonte

Umweltstadtrat Jürgen Czernohorszky betont: „Die Freie Mitte ist ein besonderer Ort, an dem Natur, Erholung und urbanes Leben zusammenkommen. Mit dem revitalisierten Wasserturm und dem neuen gastronomischen Angebot kommt jetzt ein weiterer Treffpunkt dazu, der die Menschen ins Grätzl einlädt und gleichzeitig die Geschichte dieses Ortes sichtbar hält. So entsteht mitten im Grünen ein lebendiger Ort der Begegnung, der die hohe Lebensqualität im Nordbahnviertel weiter stärkt.“

„Der Wasserturm gehört zum Nordbahnviertel und ist für viele Menschen ein vertrautes Wahrzeichen. Umso wichtiger ist es, dass dieses Stück Leopoldstädter Geschichte nicht nur erhalten bleibt, sondern jetzt wieder mit Leben gefüllt wird. Mit dem neuen Café entsteht ein attraktives Angebot für das Grätzl und ein Ort, an dem Nachbarinnen und Nachbarinnen ebenso wie Besucherinnen und Besucher gerne zusammenkommen,“ sagt Bezirksvorsteher Alexander Nikolai.

“Mit dem historischen Wasserturm haben wir einen außergewöhnlichen Ort gefunden, an dem zwei große Traditionen aufeinandertreffen: französische Back- und Genusskultur und Wiener Kaffeehauskultur. Für uns geht es um weit mehr als die Eröffnung eines neuen PAUL-Standorts. Wir möchten dieses besondere, frisch sanierte Bauwerk mit neuem Leben füllen und einen Ort schaffen, der die Menschen vom ersten Croissant am Morgen über das Mittagessen und den Kaffee am Nachmittag bis in die Abendstunden begleitet. “, erklärt Michael Müller-Baatz, CPO PAUL Austria.

- Anzeige -
- Anzeige -

Neueste Beiträge

Meistgelesen