Der 5. Bezirk hat die Sauberkeit entdeckt und geht den Weg anderer Bezirke. Mit “Margareten räumt zam” hat die saubere Kampagne im Leopold-Rister-Park begonnen.
Genau in jenem Grätzl, aus dem besonders viele Meldungen wegen Vermüllung in der Bezirksvorstehung eingehen. Die neue Kampagne will Bewusstsein schaffen, Hilfe zur Selbsthilfe geben und die gemeinsame Verantwortung für einen schönen Nachbarschaftsbezirk stärken.
Jeder kann mithelfen
“Und wir wollen zeigen, wie jeder und jede Einzelne mithelfen kann. Margareten ist unser gemeinsames Zuhause – und dieses Zuhause sollen wir gemeinsam sauber halten“, fasst Bezirksvorsteher Michael Luxenberger die Idee zusammen.


Probleme im Gemeindebau
Auch aus Margaretner Gemeindebauten wurden Probleme gemeldet. Immer wieder werden wird von illegalen Müllablagerungen berichtet – von alten Matratzen über Badewannen bis hin zu Waschmaschinen. Von massenhaft Tschickstummeln ganz zu schweigen.
Schilder sollen helfen
Ein erster sichtbarer Baustein der Kampagne sind neue Schilder in Baumscheiben. Sie weisen darauf hin, dass der nächste Mistkübel oft näher ist, als man denkt. Die Schilder werden ab sofort in Margareten aufgestellt und sollen dazu anregen, Müll nicht achtlos liegen zu lassen, sondern ordnungsgemäß zu entsorgen.
Aktiv auf Social Media
Auf Social Media kommt zudem die Margaretner Unternehmerin Marion Jambor zu Wort. Die Wirtin aus dem Gasthaus Woracziczky hat sich mit ihrer etymologischen Erklärung von Wiener Begriffen auf Instagram einen Namen gemacht. Nun wird sie sich Begriffen wie “Koloniaküwe” und “stierln” widmen.

