Die fleischige Spur durch unser Ottakring

(C) Burghart: Unternehmerfamilie Gissinger-Fröhlich freuen sich über den prominenten Besuch.
(C) Burghart: Unternehmerfamilie Gissinger-Fröhlich freuen sich über den prominenten Besuch.

Im Namen von Selchfleisch & Schinken“ hieß es im Jänner bei der ersten Fleischhauer-Tour durch den Bezirk. Während woanders das Handwerk fast ausstirbt, boomt in Ottakring das ­Geschäft. Das bestätigt ­Seniorboss Johann Schreiber beim Besuch der 700-m2-Fabrik: „Wir haben viele Stammkunden, viele bestellen bei uns – wir sind zufrieden.“ Trotz der Energiekrise, die „vier­fache Kosten verursacht“. Die Schreibers, lauter Johanns in vierter Gene­ration, hackeln Tag und Nacht: „Anders geht das nicht, aber wir sind es ja ­gewöhnt“, ­lächelt der ­Junior, für den die Fleischerei sein Leben ist.

Familienbetriebe

(C) Burghart: Johann Schreiber senior (l.) und junior (r.) mit Bezirksvorsteher Franz Prokop und Bezirksrätin Stefanie Lamp.

Wie auch für Josef Fröhlich, den Gissinger-Chef in ­dritter Generation. Er hat von der Mutter übernommen. „Wir waren immer am gleichen Standort“, erzählen Josef und Gattin Elisabeth. „Auch Tochter Julia ­arbeitet voll mit.“ Die Spezialisten für Beinschinken sind „stolz darauf, dass viele unserer 22 Mitarbeiter seit Jahrzehnten hier sind“. Ein Zeichen von Qualität. „Wir kochen auch gratis für sie – ebenso kochen wir für unsere Kunden: Das Geschäft mit Fertig­essen läuft bestens.“

(C) Burghart: Klaghofer in der Rankgasse 25 ist schon seit 1956 im 16. Bezirk.