Goldener Tier-Herbst

Die ganze Farben-Pracht in nur einem Haus

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Von der Redaktion empfohlen

Goldgelbe Blätter, warme Brauntöne und leuchtende Farbakzente prägen derzeit das Stadtbild. Aber nicht nur. Auch im Haus des Meeres ist der Herbst eingezogen.

Ein Ausflug in eine andere Welt: Was für uns Menschen dekorativ wirkt, hat für die Tiere eine wichtige, biologische Funktion: Kräftige Farben können Gesundheit, Fortpflanzungsbereitschaft oder Giftigkeit signalisieren, gute Tarnung kann helfen, selbst unentdeckt zu bleiben oder Beutetiere zu überraschen.

Leuchtend Gelb und Orange

Gerade die Fische der beiden großen Afrika-Aquarien im Haus des Meeres – dem Kongobecken und dem neuen Malawisee-Aquarium – sorgen mit leuchtenden Gelb- und Orange-Tönen für einen goldenen Herbst unter Wasser. Für die „Roten Zebras“ und andere Buntbarsche spielen die intensiven Farben eine wichtige Rolle bei der Kommunikation und Partnerwahl.

Auch Landtiere sind für den Herbst bestens gerüstet: Muster in verschiedenen Braunschattierungen tragen dazu bei, die Konturen eines Tieres in der Vegetation optisch aufzulösen. Besonders eindrucksvoll gelingt das, trotz seiner Größe, dem Schwarzkopf-Buschmeister. Er ist mit bis zu 3 Metern Länge eine der größten amerikanischen Giftschlangen und scheint in der Laubstreu fast unsichtbar zu sein.

Deutlich kleiner, aber nicht weniger gut getarnt, ist die Fransenschildkröte. In den langsam fließenden Gewässern Südamerikas lauert sie nahezu regungslos auf Beute. Mit ihrem abgeflachten Körper, den namensgebenden, fransigen Hautfortsätzen und ihrer überwiegend braunen Färbung erinnert sie an abgestorbenes Laub

Fransenschildkröte (Bild: Haus des Meeres).
Fransenschildkröte (Bild: Haus des Meeres).

Während draußen die Blätter fallen und sich bald der erste Herbstnebel ankündigt, können die Gäste im Haus des Meeres auf Entdeckungstour gehen und die faszinierende Vielfalt der Natur genießen.

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