Mit einer eigenen Aktionswoche machte kürzlich das Kuratorium Wiener Pensionistenheime (KWP) auf das brennende Thema Demenz aufmerksam. Nach zahlreichen Aktivitäten in Seniorenheimen, im Freien und in Pensionistenklubs fand die Woche ihren ­Abschluss in einer Sprayaktion am Donaukanal.

Prognose

Mitten unter bunten Graffitis tauchten auch Sprüche auf wie „I merk ma ned jeden Schmarrn“, aber auch die düstere Pro­gnose „Es dawischt uns alle, Oida“.

Vielleicht kommt es nicht ganz so schlimm, aber der Demenzbericht des Gesundheitsministeriums spricht eine deutliche Sprache: In Österreich leben demnach bis zu 130.000 Menschen mit irgendeiner Form der Demenz; da die Bevölkerung altert, werde sich diese Anzahl bis zum Jahr 2050 verdoppeln.

Hoffnung macht einerseits die permanente Forschung an Ursachen von und Strategien zum Gegensteuern bei ­Demenzerkrankungen. Zum anderen gibt es zahlreiche Ins­trumente, um selbst vorzubeugen: Jeder Mensch kann etwas für die eigene ­Gehirngesundheit tun.
Prof. Dr. Stefanie Auer, die wissenschaftliche Leiterin der österreichischen MAS Alzheimerhilfe (Bild ganz oben) präsentierte auf einem Vortrag an der Donau-Uni Krems kürzlich eine Menge einschlägiger Tipps, die wir im obenstehenden Kasten aufgelistet habe.