Beim Bahnhof Floridsdorf

Los geht’s: Vom Bürohaus zum Kinder-Hotspot

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Von der Redaktion empfohlen

Floridsdorf bekommt ein neues Zuhause für kleine Entdecker: In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Floridsdorf haben die Umbauarbeiten für das künftige Haus für Kinderkultur begonnen.

Aus einem ehemaligen Bürogebäude wird bis Ende 2028 ein rund 3.500 Quadratmeter großer Treffpunkt für Kunst, Literatur, Wissenschaft und kreatives Experimentieren.

Wo einst Büros standen, sollen künftig Kinder lesen, forschen, spielen und gestalten. Ein zweiter Standort des ZOOM-Kindermuseums und ein neues Zentrum für Kinderliteratur ziehen unter ein gemeinsames Dach. Das Angebot richtet sich an Kinder und Familien ebenso wie an Schulen, Kindergärten und Einrichtungen der außerschulischen Jugendarbeit.

Bau wird saniert

Besonderer Clou: Für das Kinderhaus wird kein neues Gebäude aus dem Boden gestampft. Stattdessen wird der bestehende Bau aus den 1990er-Jahren umfassend saniert. Das Betonskelett bleibt erhalten, neue Fenster, eine thermische Sanierung, Photovoltaik und moderne Gebäudetechnik machen den Standort fit für die Zukunft. Gegenüber einem Neubau sollen dadurch rund 600 Tonnen CO₂ eingespart werden.

Mehrsprachigkeit und Kultur

Auch inhaltlich setzt das Haus auf Offenheit: Mehrsprachigkeit, Inklusion und unterschiedliche kulturelle Lebenswelten sollen im Mittelpunkt stehen. Bücher und Geschichten in mehreren Sprachen treffen auf Labore, Ateliers und interaktive Kulturangebote.

Ein tolles Projekt

Damit wird aus einem ehemaligen Bürogebäude ein Ort, an dem die nächste Generation die Welt entdecken soll – mitten in Floridsdorf und bestens mit Öffis erreichbar.

„Floridsdorf ist ein junger und familienfreundlicher Bezirk mit zahlreichen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Das Haus für Kinderkultur ergänzt dieses Angebot auf besondere Weise“, ist Vorsteher Georg Papai zufrieden.

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