Neue U-Bahn aus Wien Simmering sucht Namen

Neue U-Bahn für Wien. Die Wiener Linien haben mit der ersten Testfahrt des neuen X-Wagens Wiens Öffi-Zukunft eingeläutet. Ab 2022 soll der erste von insgesamt 34 neuen Zügen allen Fahrgästen offen stehen.

Die erste Testfahrt mit Wiens neuester U-Bahn Garnitur ist absolviert. Doch bis die neuen X-Wagen ihren Dienst auf dem Wiener U-Bahnnetz bestreiten können, vergeht noch etwas Zeit. Bis dahin haben alle Fahrgäste Zeit, den neuen Wagen im Online-Voting der Wiener Linien zu benennen.

Ab 2022 in Wien unterwegs


Die Betriebsbewilligung soll mit dem Jahr 2022 kommen. Bis dahin wird der Zug auf Herz und Nieren getestet und wird an über 250 Testtagen mehrere tausend Testkilometer absolvieren. Die Wiener Linien testen bis zum Fahrgastbetrieb 2022 unter anderem das Antriebs- und Bremssystem, die Sicherheitseinrichtungen und führen Tests mit künstlich beladenen Wagen durch.

Zum Einsatz sollen die ersten Garnituren auf den Strecken der U1 bis U4 kommen. In den neuen U-Bahn-Wägen können finden knapp 930 Gäste Platz. Mit den offen gestalteten Innenräumen haben besonders Fahrgäste mit Kinderwagen oder Gepäck angenehm viel Platz. Die digitalen Infoscreens über den Zugtüren informieren die Fahrgäste über aktuelle Anschlüsse zu den jeweiligen Stationen.

Über 100 Arbeitsplätze dauerhaft gesichert

Der neue X-Wagen ist ein „waschechter Wiener“, denn produziert werden die Züge im Siemens Werk in Simmering. Damit sichert die Produktion über 100 Arbeitsplätze dauerhaft in der Stadt. „Der neue U-Bahn-Zug wird Öffi-Fahren noch attraktiver und moderner machen und den vollautomatischen U-Bahn-Betrieb in unserer Stadt ermöglichen“, zeigt sich auch Öffi-Stadtrat Peter Hanke (SPÖ) bei der heutigen Premierenfahrt erfreut.

Klimafreundliche Produktion in Wien

Nicht nur schick, sondern gut fürs Klima ist die neue U-Bahn. Denn die Züge werden zu 90 Prozent aus recycelbaren Materialien gefertigt. Die moderne Bauweise und Ausstattung garantiert dabei eine besonders klimafreundliche Fertigung. So bezieht das Werk in Simmering zu 100 Prozent Ökostrom. Eine Photovoltaikanlage liefert zusätzlich Ökostrom für das Werk.