Die Großen Pandas im Tiergarten Schönbrunn genießen die kühleren Temperaturen und verbringen viel Zeit in den Außenanlagen.
Im Tiergarten Schönbrunn zeigt sich das Pandamännchen in bester Herbstlaune und nutzt den bereitgestellten Laubhaufen intensiv, um darin herumzustöbern und sich ausgelassen zu wälzen. Die Tierpfleger haben gezielt bunte Blätter und Sägespäne gesammelt, um den Alltag der gefährdeten Bambusbären zu bereichern. Diese Abwechslung in der Gehegegestaltung regt das natürliche Erkundungsverhalten der Tiere an und wird von dem Männchen sofort gut angenommen.
Die kühleren Bedingungen im Wiener Herbst kommen den Bedürfnissen der Tierart im Allgemeinen sehr entgegen. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in China bewohnen Große Pandas dichte Bambuswälder, die sich in Höhenlagen von bis zu 2.000 Metern befinden. Die klimatischen Verhältnisse in Wien entsprechen in dieser Jahreszeit somit gut den gewohnten Bedingungen in ihrer asiatischen Heimat.
Steigender Appetit vor den Wintermonaten
„Wenn es im Herbst kühler wird, fühlen sich unsere Großen Pandas richtig wohl. Sie halten sich gerne in den Außenanlagen auf und fressen beträchtliche Mengen an Bambus. Richtung Winter steigt ihr Appetit alljährlich an“, erklärt Tierpflegerin Mag. Renate Haider. Das Abzupfen der Blätter sowie das Zerlegen der Stängel nehmen etwa die Hälfte des Tages ein. Nach den Fressphasen stehen Verdauen und Ruhen auf dem Programm.
Der Tiergarten Schönbrunn hat bis Ende Jänner täglich von 9 bis 16:30 Uhr geöffnet, auch an Feiertagen. Im Februar schließt er um 17 Uhr.

